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	<title>Wiebelskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiebelskirchen&amp;diff=794314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Johniporki am 15. Mai 2025 um 06:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-15T06:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                       = Wiebelskirchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                    = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                   = Neunkirchen (Saar)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Neunkirchen&lt;br /&gt;
| Ortswappen                     = Wappen Wiebelskirchen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung        =&lt;br /&gt;
| Breitengrad                    = 49/22/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                     = 7/11/0/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                     = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                           = 260 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                      = 9076&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum          = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle               = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.neunkirchen.de/fileadmin/user_upload/neunkirchen/10_Dateien-Hochladen/100_Dateien-Hochladen/100_PDF-Hochladen/Diagramm_Bevoelkerungsstand_2018.pdf |wayback=20190324123408 |text=Neunkirchen: Bevölkerungsstand 2018 |archiv-bot=2023-02-12 20:42:15 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 24. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum            = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                  = 66540&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                       = 06821&lt;br /&gt;
| Poskarte                       = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiebelskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Wiebelskirchen.wav}}, im [[Dialekte im Saarland|örtlichen Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Wiwwelskeije&amp;#039;&amp;#039;, {{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Wiwwelskeije.wav}}) ist der nach der Innenstadt größte Stadtteil der Kreisstadt [[Neunkirchen (Saar)|Neunkirchen]] ([[Saarland]]). Bis Ende 1973 war Wiebelskirchen eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die erdgeschichtliche Entwicklung des Raumes von Wiebelskirchen und dem Ostertal wurde von Karl Mathias, Studienrat am Realgymnasium Neunkirchen, 1955 grundlegend dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Mathias: &amp;#039;&amp;#039;Geologie und Geographie des Saarlandes, dargestellt am Beispiel des Raumes von Wiebelskirchen und dem Ostertal&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer geologisch-morphologischen Karte im Anhang. Druck: Ottweiler Druckerei, J. Paul, Ottweiler (Saar); Wiebelskirchen (Saar) 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:NEUNKIRCHEN WIEBELSK nieder.svg|mini|hochkant=0.75|links|Niederschlagsdiagramm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 855 Millimeter und liegt damit im oberen Drittel der von den Messstellen des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] erfassten Werte. 73 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 1,6-mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In nur 22 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiebelskirchen vom Ziehwald1.jpg|mini|Blick auf Wiebelskirchen vom Ziehwald im August 1926]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saar 1949 288 Bliestal mit Wiebelskirchen.jpg|mini|Wiebelskirchen als Briefmarkenmotiv, Saarland 1949]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiebelskirchen Honecker Haus.JPG|mini|Elternhaus (nicht Geburtshaus) [[Erich Honecker]]s in der Kuchenbergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0910-052, Wiebelskirchen, Besuch Erich Honecker.jpg|mini|[[Besuch Erich Honeckers in der Bundesrepublik Deutschland 1987|DDR-Staatsratsvorsitzender Erich Honecker]] und Oberbürgermeister [[Peter Neuber]] 1987 in Neunkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wibilohaus Wiebelskirchen.jpg|mini|Wibilohaus]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname, der [[765]] zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, ist die älteste nachgewiesene [[Christentum|christliche]] Ortsbezeichnung im Saarland. Man nimmt an, dass ein [[Franken (Volk)|Franke]] namens Wibilo hier im Frühmittelalter auf seinem Grundbesitz eine [[Eigenkirche]] errichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiebelskirchen hatte womöglich seinen Ursprung dort, wo heute das Freibad ist (am Kirchberg), denn hier wurden Überreste einer Kirche, eines römischen Landhauses und sonstiger Gebäude aus der frühen Gründungszeit gefunden, die im historischen Museum des Heimat- und Kulturvereins Wiebelskirchen e. V. im Wibilohaus ausgestellt sind. Sagen zufolge hätte ein Geheimgang von der Kirche am Kirchberg bis zum Kloster Neumünster in [[Ottweiler]] geführt. Die Sage gab Anlass zu einer Grabungskampagne Anfang der 1980er Jahre. Der Geheimgang konnte allerdings nicht gefunden werden. In späterer Zeit lag das Siedlungszentrum etwa 1&amp;amp;nbsp;km südöstlich davon an der Einmündung der [[Oster (Blies)|Oster]] in die [[Blies]]. Hier wurde eine weitere Kirche errichtet, die heutige evangelische Kirche. Im Kirchenmuseum sind Teile dreier Skelette aus dem 15. Jahrhundert ausgestellt. Sie wurden bei Ausschachtungsarbeiten im Durchgang zwischen Turm und Kirche gefunden. Die katholische Gemeinde erbaute von 1914 bis 1916 eine eigene Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Völkerbund]]-Mandats über das [[Geschichte des Saarlandes#Saargebiet (1920 bis 1935)|Saargebiet]] (1920–1935) bestand in Wiebelskirchen eine [[Domanialschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://files.melusine-literatur.org/digitales-kolloquium/Ilgemann__Arnold_-_Franzosenschulen.pdf |wayback=20190904140933 |text=Arnold Ilgemann: &amp;#039;&amp;#039;»Franzosenschulen«. Die französischen Domanialschulen in der Völkerbundszeit&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-12 20:42:15 InternetArchiveBot }}, Vortragsmanuskript vom 22. Juni 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Schicksalsstunden in Wiebelskirchen gehören die Zerstörungen 1635 während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und 1676 während des [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieges]]. Die [[Hochwasser]] der Jahre 1930, 1993, 1995 und 2024 überfluteten die Straßen und Gebäude in den Flussauen von Oster und Blies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Wiebelskirchen am 1. Januar 1974 der Stadt [[Neunkirchen (Saar)|Neunkirchen]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=806}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Wiebelskirchen verfügt über drei Schulen: Die [[Grundschule]] [[Friedrich von Schiller]], die [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr-vom-Stein]]- und die [[Maximilian Kolbe|Maximilian-Kolbe]]-Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der katholischen [[Dreifaltigkeitskirche (Wiebelskirchen)|Dreifaltigkeitskirche]] findet sich ein Kunstwerk des „Malerpastors“ [[Christoph März]]. Vor der Kirche befindet sich eine Marienstatue (sogen. „[[Fátima|Fatima]]-Madonna“) in einer Kapelle, die ein Einwohner in der Erfüllung des Gelübdes, wenn Wiebelskirchen von den Bomben des Zweiten Weltkriegs verschont bleibe, würde er eine Kapelle stiften, errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wiebelskirchen unterscheidet man noch heute die „Seiters“ und die „Dorfler“. Die Dorfler sind diejenigen, die um die evangelische Kirche wohnen (rechts der Blies) und die Seiters diejenigen links der Blies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiebelskirchen wurde 1860 an die [[Nahetalbahn]] angebunden; ein 313&amp;amp;nbsp;m langer Eisenbahntunnel unterquert den Kirchberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Siedlungsgebiete von Neunkirchen und Wiebelskirchen aufeinander zugewachsen waren, wurden sie 1974 durch die Kommunalreform auch verwaltungsmäßig vereint. Die [[Banngrenze]] am Kuchenberg ist heute nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiebelskirchen hat im sanierten Ortskern Fachgeschäfte und Einkaufsmärkte. Darüber hinaus verfügt es über ein solarbeheiztes Freibad, reizvoll gelegene Neubaugebiete und eine Naturlandschaft zum Erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Wiebelskirchen bildet zusammen mit Hangard und Münchwies einen Gemeindebezirk der Stadt Neunkirchen. Von 15 Sitzen im Ortsrat entfallen 9 auf die SPD und 5 auf die CDU. Die Linke stellt ein Ortsratsmitglied. Ortsvorsteher ist Tobias Wolfanger (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Carl, Christian Reuther, Dennis Schuld: Kleine chroNiK. Eine Zeitreise durch die Geschichte Neunkirchens. Kreisstadt Neunkirchen 2019. S. 23–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1840=681&lt;br /&gt;
|1880=3938&lt;br /&gt;
|1925=9596&lt;br /&gt;
|1951=11.166&lt;br /&gt;
|1977=10.368&lt;br /&gt;
|1988=9678&lt;br /&gt;
|2000=9813&lt;br /&gt;
|2015=9232&lt;br /&gt;
|2024=8965&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- sortiert nach Datum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Söhne und Töchter von Wiebelskirchen &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Willi Herrmann (Widerstandskämpfer)|Willi Herrmann]] (1897–1944), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hoppstädter]] (1905–1970), Heimatforscher und Heraldiker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Drumm]] (1909–1937), Sozialdemokrat und Freiwilliger im Spanischen Bürgerkrieg&lt;br /&gt;
* [[Martha Strasser]], geborene Decker (1910–2002), Kommunistin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Erich Honecker]] (1912–1994), Partei- und Staatschef in der DDR&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Burgard]] (1927–2000), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Geisen]] (* 1941), Landes- und Kommunalpolitiker der SPD, Präsident des TuS Wiebelskirchen&lt;br /&gt;
* [[Karl Geisler]] (* 1944), ehemaliger Bundesligaspieler und deutscher Meister im Badminton&lt;br /&gt;
* [[Bernd Jaspert]] (1944–2023), Theologe und Autor&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Theobald]] (* 1949), ehemaliger Schiedsrichter der Fußball-Bundesliga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Wilhelm Pustkuchen]] (1793–1834), evangelischer Geistlicher und Schriftsteller, starb in Wiebelskirchen und wurde auf dem neuen Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
* [[Alex Deutsch (KZ-Häftling)|Alex Deutsch]] (1913–2011), [[Konzentrationslager|KZ]]-Überlebender, lebte bis zu seinem Tod in Wiebelskirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Neunkirchen+Wiebelskirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Neunkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4547665-2|VIAF=37145304872178611454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neunkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neunkirchen, Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neunkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Johniporki</name></author>
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