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	<title>Widukind von Rheda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-10-27T17:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl, lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Marienfeld (72).jpg|mini|rechts|Grabplatte des Widukind von Rheda im Kloster Marienfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Widukind von Rheda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor 1154; † [[26. November]] [[1189]]/[[1191]] vor [[Akkon]]) war [[Vogt]] des Frauenklosters [[St. Bonifatius (Freckenhorst)|Freckenhorst]] und des [[Kloster Liesborn|Klosters Liesborn]], Stifter des [[Kloster Marienfeld (Harsewinkel)|Klosters Marienfeld]] und [[Kreuzritter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Widukind von Rheda war ein Sohn der Lutrud von Schwalenberg, einer Tochter des Grafen [[Widekind I. (Schwalenberg)|Widekind I. von Schwalenberg]]. Als sein Vater wird der Vogt Everwin von Freckenhorst, urkundlich erwähnt zwischen 1142 und 1166, angenommen. Widukinds Geburtsdatum ist nicht überliefert. Die erste Nennung war 1169 als Vogt von Freckenhorst. 1170 wurde er erstmals und seitdem zehnmal als Widukind von Rheda, später nur noch einmal als Widukind von Freckenhorst genannt. Vermutlich war er Gründer der [[Schloss Rheda|Burg Rheda]], die 1170 erstmals genannt wurde. Verheiratet war er mit Mathilde von Ricklingen, allerdings hatten sie keine Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Sassen/Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Grabplatten der Stifter in der Klosterkirche Marienfeld&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als seine Schwester wird Gertrud, die zeitweilig Äbtissin im Kloster Freckenhorst war, genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaub&amp;quot;&amp;gt;Hermann Schaub: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Rheda und ihre Residenzstadt&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefolgsmann von Heinrich dem Löwen ===&lt;br /&gt;
Im Krieg zwischen [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] und Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] war Widukind ein Waffengefährte des Edelherren [[Bernhard II. (Lippe)|Bernhard II. zur Lippe]] im Gefolge Heinrichs des Löwen. Zusammen zogen sie gegen die Stadt [[Soest]]. Auf dem [[Hoftag zu Gelnhausen]] 1180 wurde Heinrich der Löwe gestürzt, wodurch auch Widukind und Bernhard Macht und Stellung einbüßten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des Klosters Marienfeld ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Harsewinkel, Kloster Marienfeld, Abteikirche.jpg|mini|rechts|Kirche des von Widukind gegründeten Zisterzienserklosters Marienfeld]]&lt;br /&gt;
1183 agierte Widukind wieder als Vogt des Klosters Liesborn. Danach war er am Hof des Fürstbischofs [[Hermann II. von Katzenelnbogen|Hermann II.]] von Münster angestellt. Zusammen mit seiner Mutter tauschte er in der Bauerschaft Hundingen, dem heutigen [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]], ein Grundstück und vier Bauernhöfe mit dem Kloster Freckenhorst. Bernhard II. zur Lippe und Lüdiger II. von Waldenburg erwarben einige Güter des Widukind und alle zusammen stifteten 1185 das Grundstück, die Bauernhöfe und weitere Güter dem neuen Kloster Marienfeld. Fürstbischof Hermann II. legte am 1. November 1185 den Grundstein des neuen Zisterzienserklosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1186 war Widukind [[Vasall]] des [[Arnold (Osnabrück)|Bischofs von Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme am Dritten Kreuzzug ===&lt;br /&gt;
1189 schloss er sich zusammen mit mehreren westfälischen Edelherren dem [[Dritter Kreuzzug|Kreuzzug des Kaisers Friedrich Barbarossa]] an. Im Vorfeld stiftete er zusammen mit seiner Mutter Luttrudis seinen gesamten Besitz dem Kloster Marienfeld. Dies tat er, weil er keine Erben hatte und er im Fall seiner wohlbehaltenen Rückkehr aus dem [[Heiliges Land|Heiligen Land]] als Mönch in das Kloster eintreten wollte. Die Burg Rheda hatte er zuvor an Bernhard II. zur Lippe verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Landgrafen [[Ludwig III. (Thüringen)|Ludwig III. von Thüringen]] kam er über den Seeweg am 24. September 1189 im christlichen Heerlager vor der [[Belagerung von Akkon (1189–1191)|belagerten Stadt Akkon]] an. Zusammen mit Ludwigs Heer griffen sie sofort in die Kämpfe ein. In den Quellen gibt es verschiedene sich widersprechende Darstellungen: In der einen wird gesagt, dass Widukind 1189 starb, noch bevor er Akkon erreichen konnte. Aus einer anderen Quelle geht hervor, dass Widukind erst 1191 kurz vor der Kapitulation Akkons schwer verwundet wurde und seinen Verletzungen erlag. Da zu seinem Gedenken in Marienfeld am 26. November gefeiert wird, wird vermutet, dass dies der Todestag war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabstelle ===&lt;br /&gt;
Einer seiner Ritter brachte die sterblichen Überreste Widukinds zurück in das Kloster Marienfeld, wo sie unter einem Wandbogen im Kapitelhaus beigesetzt wurden. Bevor die alten Klostergebäude abgerissen wurden, verlegte man seine Grabplatte ins Fenster der südlichen Kapelle des Chorumgangs. Die Grabplatte aus dem 13. Jahrhundert zeigt den Ritter mit Kettenpanzer und Schild. Die Inschrift lautet „WEDEKIND NOBILIS DE RETHE FVNDATOR“ – „Wedekind – Edler von Rheda – Gründer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kirche-harsewinkel.de/marien/unsere-pfarrkirche/grabstaetten/widukind-von-rheda.html |archive-is=20130206163444 |text=Internetseite der Seelsorgeeinheit Harsewinkel mit Foto des Grabmals}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Hermann Schaub&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Herrschaft Rheda und ihre Residenzstadt&lt;br /&gt;
 | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=3895346101&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Walter Werland&lt;br /&gt;
 | Titel=Marienfelder Chronik&lt;br /&gt;
 | Verlag=Herausgegeben im Auftrag der Gemeinde Marienfeld&lt;br /&gt;
 | Ort=Marienfeld&lt;br /&gt;
 | Jahr=1981&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Andreas Sassen/Ernstjosef Weber&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Grabplatten der Stifter in der Klosterkirche Marienfeld&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=Gütersloh&lt;br /&gt;
 | Jahr=2005&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123642833|VIAF=77227489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Widukind #Rheda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herr (Rheda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Marienfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzfahrer (Dritter Kreuzzug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Widukind von Rheda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kreuzritter und Stifter des Klosters Marienfeld&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1154&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1189 oder 26. November 1191&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Akkon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urgelein</name></author>
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