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	<title>Widofnir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T14:30:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Widofnir&amp;diff=1215637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-06T17:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Widofnir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vidofnir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altnordische Sprache|an.]] &amp;#039;&amp;#039;víðópnir&amp;#039;&amp;#039;), ist der [[Haushuhn|Hahn]] der [[nordische Mythologie|nordischen Mythologie]], der auf dem Baum [[Mimameid]] sitzt, einer Entsprechung des [[Weltenbaum]]s [[Yggdrasil]].  Er ist von goldener Farbe und leuchtet wie ein [[Gewitter]]. Als nahezu [[Unsterblichkeit|unsterblich]]er Wächter wacht er über die Unversehrtheit dieses Weltenbaums.&amp;lt;ref&amp;gt;John Arnott MacCulloch: &amp;#039;&amp;#039;Eddic&amp;#039;&amp;#039;. In: Canon John Arnott MacCulloch (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;The Mythology Of All Races, 13 Bd.e.&amp;#039;&amp;#039; New York; 1964; Bd. 2, S. 331&amp;lt;/ref&amp;gt; So gilt er auch als Schrecken des [[Riese]]n [[Surt (Mythologie)|Surt]] aus der Feuerwelt [[Muspellsheim]] und der Riesin [[Sinmara]] aus der Eiswelt [[Niflheim]] ([[Svipdagsmál #Fjǫlsvinnsmál|Fjölsvinnsmál]]&amp;amp;nbsp;24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Im [[Mythos]] Widofnirs bewachen die Hunde [[Gif (Hund)|Gif]] und [[Geri (Hund)|Geri]] den Zugang zu einer Frau namens [[Menglöd]], die vielleicht mit der Göttin [[Freya]] gleichgesetzt werden kann. Als Mensch gelangt man nur zu ihr, wenn man an den Hunden vorbeikommt. Dazu muss man sie ablenken, indem man ihnen Widofnirs zwei gebratene Flügel zu fressen gibt. Widofnir kann man aber nur töten mit der Waffe [[Läwateinn]] (an. Lævateinn „Schadenszweig“), einem [[Zweig]], der von Lopt („der Luftige“ = [[Loki]]) geschaffen wurde. Über die Waffe wacht Sinmara, die unterhalb der Totengitter wohnt. Sie leiht Läwateinn für den Kampf mit Widofnir aber nur dem, der ihr zuvor eine [[Schwanzfeder]] Widofnirs bringt. (Fjölsvinnsmál 13-18, 23-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe scheint unlösbar. Hat man schon so viel Gewalt über den Hahn, um ihm eine Schwanzfeder zu entreißen, hätte man wohl auch genügend Gewalt über ihn, um ihn unschädlich zu machen. Die Geschichte steht in der Tradition klassischer [[Heldensage]]n oder [[Märchen]], in denen der [[Held]] erst eine Reihe schwerer [[Prüfung]]en bestehen muss, um eine Frau (hier Menglöd) zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung ==&lt;br /&gt;
Das Fjölswidlied ist ein Teil des [[Svipdagsmál]] und stammt aus einer [[Handschrift (Paläographie)|Handschrift]] der [[heidnisch]]en Spätzeit [[Island]]s. Man schätzt sie auf das&amp;amp;nbsp;13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und deutet sie als reine [[Dichtkunst]] im Stil der [[Edda]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;lieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Krause. &amp;#039;&amp;#039;Die Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung). Reclam, 2004, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die [[mythologisch]]e [[Literarische Figur|Figur]] des Hahns auf dem Baum in der überlieferten nordischen Mythologie nicht mehr erwähnt wird, kann sie dennoch älter sein. [[Jacob Grimm]] stellte ihr Aussagen zum Hahn auf den [[Maibaum|Maibäumen]], zum [[Windrichtungsgeber #Wetterhähne|Wetterhahn]] auf den Kreuzbäumen der [[Wenden]] und zum Wetterhahn auf den [[Kirchturm|Kirchtürmen]] vergleichend gegenüber. Er hielt es für möglich, dass die christlichen [[Missionar]]e sich das heidnische Symbol umdeutend aneigneten und vom Baum auf ihre Kirchturmspitzen setzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Grimm. &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mythologie. 3 Bde.&amp;#039;&amp;#039; Revidierte Ausgabe von 2003, nach der Ausgabe 4. Aufl., Leipzig 1875-78, S. 558 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Karl Joseph Simrock]] deutete den Namen Widofnir (an. Viðófnir/Viðópnir) im Sinne von [[Windofnir]] „Windweber“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Joseph Simrock: &amp;#039;&amp;#039;[[:s:Die Edda (Simrock 1876)|Die Edda]].&amp;#039;&amp;#039; 1851, [[:s:Die Edda (Simrock 1876)/Erläuterungen/Anmerkungen#14. Fiölswinnsmal.|Anmerkungen zum Fiölswinnsmal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist auch der Name des Himmels der [[Vanen]] ([[Alvíssmál]]&amp;amp;nbsp;12), die als nordische Gottheiten der [[Fruchtbarkeit]] gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Der Hahn ist allgemein ein Sonnen- und Feuersymbol. Sein [[Krähruf|Krähen]] bei [[Sonnenaufgang]] steht für [[Wachsamkeit]] und für den Sieg des Lichts über die Finsternis. Somit ist er ein Symbol des wiederkehrenden Lebens und galt bei den [[Germanen]] auch als Seelenführer. Wegen seiner Streitlust steht er zudem für Kampf und [[Mut]]. Wegen seiner [[Zeugungsfähigkeit|Potenz]] für Fruchtbarkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Herder-Lexikon. &amp;#039;&amp;#039;Symbole.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag; 5. Aufl.; 1987; Stichwort „Hahn“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythischer Vogel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier in der nordischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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