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	<title>Wicklesgreuth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:12:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wicklesgreuth&amp;diff=787228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-12-03T10:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Petersaurach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/19/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/42/08/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 447&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 425&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 470&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 884&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=Petersaurach&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.petersaurach.de/infra/ewz.html |titel=Infrastruktur &amp;gt; Einwohnerzahlen |werk= petersaurach.de |abruf=2023-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91580&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09802&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Wicklesgreuth 1142.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Wicklesgreuth0289.jpg|mini|Friedenskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wicklesgreuth.jpg|mini|Bahnhof Wicklesgreuth in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wicklesgreuth2.jpg|mini|Bahnhof mit 050er Dampflok]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wicklesgreuth Siedlung 0272.JPG|mini|Weiherhofsiedlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wicklesgreuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Graid&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fechter&amp;quot;&amp;gt;E. Fechter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;202.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Petersaurach]] im [[Landkreis Ansbach]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=47330202675 |objekt=Gemeinde Petersaurach |abruf=2023-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wicklesgreuth liegt teils in der [[Gemarkung]] [[Petersaurach#Gemarkungen|Petersaurach]], teils in der Gemarkung [[Herpersdorf (Lichtenau)|Herpersdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/3yYJP |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Westlich des [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorfes]] grenzt [[Langenheim (Petersaurach)|Langenheim]] an. Nordwestlich liegt das Waldgebiet Streitlach und im Osten das Weiherholz. Unmittelbar südlich von Wicklesgreuth entspringt das [[Dorfbächlein]], ein linker Zufluss der [[Fränkische Rezat|Fränkischen Rezat]], unmittelbar nördlich des Orts entspringt ein Bach als rechter Zufluss des [[Rippbach (Haselbach)|Rippbachs]], der links in den [[Haselbach (Bibert)|Haselbach]] fließt. Die höchste Erhebung ist der Sandbühl ({{Höhe|466|DE-NHN}}) südwestlich des Ortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/q9LBD |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-07-14|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem ursprünglichen Wicklesgreuth entstand 1815 der Weiherhof, um 1885 die Siedlung Wicklesgreuth-Bahnhof. 1970 kam es zur einheitlichen Bezeichnung Wicklesgreuth für die drei Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort möglicherweise schon im Jahr 1213 als „Geriute“, womit allerdings auch [[Reuth (Neuendettelsau)]] gemeint sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dallhammer: &amp;#039;&amp;#039;Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1317 erfolgte eine urkundliche Erwähnung als „Wickelinsgerut“. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens ist der Personenname Wikelîn,&amp;lt;ref&amp;gt;Heute zwar als Vorname ausgestorben, jedoch nicht als Familienname (s. [[Wicklein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Grundwort]] [[-reuth]] bedeutet Rodung. Wikelîn ist als Gründer der Siedlung anzunehmen, die durch Rodung ermöglicht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fechter&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salbuch]] des [[Kloster Heilsbronn|Klosters Heilsbronn]] aus dem Jahr 1402 wurde für Wicklesgreuth ein Untertan aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D94&amp;quot;&amp;gt;H. Dallhammer: &amp;#039;&amp;#039;Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1518 erhielt der [[Sebald Bamberger|25. Abt Bamberger]] durch Tausch mit dem [[Heilig-Geist-Spital (Nürnberg)|Heilig-Geist-Spital in Nürnberg]] [[Gefälle (Recht)|Gefälle]] von einem Hof in Wicklesgreuth. Als Gegenleistung bekam das Spital ein Gefälle in [[Neunhof (Nürnberg)|Neunhof]]. In der Folge wurden vier von acht Höfen in Wicklesgreuth heilsbronnisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M304&amp;quot;&amp;gt;G. Muck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war im Ort ein Heinrich Geuder aus Nürnberg begütert. 1467 verkaufte dieser sein Gütlein an Hans von Eyb zu Vestenberg. Im Jahr 1472 erwarb er noch ein [[Sölde (Landwirtschaft)|Söldengütlein]]. 1482 verkaufte Endres Scheppach aus Nürnberg sein Wicklesgreuther Eigengut ebenfalls an Hans von Eyb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D94&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1579 bildete Wicklesgreuth mit [[Gleizendorf]] eine [[Realgemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dallhammer: &amp;#039;&amp;#039;Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16-Punkte-Bericht]] des Klosteramts Heilsbronn aus dem Jahr 1608 wurden für Wicklesgreuth nur die drei Mannschaften verzeichnet, die das [[Klosterverwalteramt Heilsbronn]] als [[Grundherr]]n hatten. Die anderen blieben unerwähnt. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte das [[Brandenburg-Ansbach|brandenburg-ansbachische]] [[Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Nürnberg]], 16-Punkte-Berichte 43/2, 16. Zitiert nach M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;740.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war der Ort viele Jahre lang öde und verfiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M304&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Oberamtsbeschreibungen des [[Fürstentum Ansbach|Fürstentums Ansbach]] von [[Johann Georg Vetter]] aus dem Jahr 1732 wird der Ort folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wickleinskreüt Ein Weyler, welcher nach Petersaurach gepfarret und des Zehendens befreyet ist, darinnen seyn 5. Closter Hailsbronnl. Unterthanen und 1. ödes Güthlein, in gleichen 4. Eybische Widerßpachl. hintersaßen, davon liegt nicht mehr dann der 1. Closter hailsbronnische Hoff, so dermal mit doppelter Mannschaft besezt und das Neuerbaute güthlein, in der allhiesig Oberamt Anspachl. die übrigen alle in der Oberamt Windspachl. Hochfreischl. Hohen Obrigkeit, die Gemeindeherrschaft samt der Vogthey hingegen gehört alles ins Closter Hailsbronn.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach H. Dallhammer: &amp;#039;&amp;#039;Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts bildete Wicklesgreuth mit Gleizendorf eine Realgemeinde. In Wicklesgreuth gab es acht Anwesen und ein Flachsbrechhaus der Kommune. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] über sechs Anwesen übte das [[Brandenburg-Ansbach|brandenburg-ansbachische]] [[Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach]] aus, über zwei Anwesen das [[Hofkastenamt Ansbach]]. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das [[Klosterverwalteramt Heilsbronn]]. Grundherren waren das Fürstentum Ansbach (Klosterverwalteramt Heilsbronn: 1 Hof, 1 Gut mit Wirtschaft, 1 Gut mit Schmiedstatt; Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach, [[St. Mauritius (Gleizendorf)|Kirche Gleizendorf]]: 1 Gut) und das [[Rittergut Eyerlohe]] der [[Eyb (Adelsgeschlecht)|Herren von Eyb]] (1 Hof, 1 Gut, 2 [[Sölde (Landwirtschaft)|Söldengüter]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;J927&amp;quot;&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;927&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab zu dieser Zeit neun Untertansfamilien, von denen fünf dem Kammeramt Windsbach unterstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil| STICHWORT=Wickleinsgreuth|SEITE = 28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;6, Sp.&amp;amp;nbsp;216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem [[Justiz- und Kammeramt Windsbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;J1005&amp;quot;&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;1005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindeedikt]] wurde Wicklesgreuth dem 1808 gebildeten [[Steuerdistrikt]] [[Petersaurach]] und der 1810 gegründeten [[Ruralgemeinde]] Petersaurach zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Nürnberg]], Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M.&amp;amp;nbsp;Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;963.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später reichte Wicklesgreuth ein Gesuch ein, mit dem Weiherhof eine eigene politische Gemeinde bilden zu dürfen. Dieses wurde jedoch abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;964.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Teil der ab 1948 auf dem Gemeindegebiet [[Herpersdorf (Lichtenau)|Herpersdorf]] entstandenen Siedlung wurde als Langenloh-Nord bezeichnet und von Herpersdorf verwaltet. Sie wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Gemeinde Petersaurach eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;J1005&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Petersaurach#Politische_Einteilung |titel=Petersaurach &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiherhof ===&lt;br /&gt;
Die Einöde mit zugehörigem Wirtschaftsgebäude entstand 1812&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;1005.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Grund des trockengelegten Breitweihers bzw. Langenloher Weihers, einer vormaligen Besitzung der Herren von Eyb. 1805 wurde dieses Grundstück vom Bauern Enser aus [[Wustendorf]] erworben. Mit dem Bau eines Bahnhofs an der Eisenbahnlinie Nürnberg–Crailsheim (1875) gab der Besitzer den ursprünglichen Hof auf, um ein neues Gebäude, die Wirtschaft zur Eisenbahn, an der Bahnlinie zu errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich dort deutsche Heimatvertriebene an. 1961 lebten in zehn Häusern 39 Personen. Heute erinnert nur noch der Straßenname Weiherhofstraße an den einstmaligen Gemeindeteil.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dallhammer: &amp;#039;&amp;#039;Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 6: zweigeschossiger Bau des 18./19. Jahrhunderts mit Krüppelwalm&amp;lt;ref&amp;gt;G. P. Fehring: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;153. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grenzsteine des 18. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|571190|Petersaurach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ein Sandstein im ausmärkischen Forstbezirk Lichtenau, Distrikt VI &amp;#039;&amp;#039;Herrenwand&amp;#039;&amp;#039; am Kreuzungspunkt Dreckige Flur/Abteilungslinien Großer Sulzschlag/Rehbusch&lt;br /&gt;
** Grenzsteine, bezeichnet „NL“ (Nürnberg/Lichtenau) mit fortlaufender Nummerierung an der Nordgrenze des Herrenwaldes parallel zur Bundesstraße 14&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Petersaurach#Wicklesgreuth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2009 || {{0|00}}2015 || {{0|00}}2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wicklesgreuth&lt;br /&gt;
| 63 || 61 || 68 || 72 || 91 || 89 || 86 || 186 || 277 || || || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wicklesgreuth-Bhf.&lt;br /&gt;
| || || || || 19 || 21 || 40 || 49 || 38 || || || || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Weiherhof&lt;br /&gt;
| 6 || 3 || 5 || 3 || 2 || 9 || 7 || 24 || 39 || || || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Gesamt&lt;br /&gt;
| 69 || 64 || 73 || 75 || 112 || 119 || 133 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Langenloh&amp;quot;&amp;gt;Die Einwohner und Zahl der Wohngebäude der Siedlung, die sich auf dem Gebiet der Gemeinde Herpersdorf befanden, sind hier nicht mitgerechnet. Sie wurden in den Statistiken bei Langenloh verbucht. 1970 zählte Wicklesgreuth insgesamt 608 Einwohner (472 E. auf dem Gemeindegebiet Petersaurach und 136 Einwohner auf dem Gemeindegebiet Herpersdorf).&amp;lt;/ref&amp;gt;259 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Langenloh&amp;quot;/&amp;gt;384 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Langenloh&amp;quot;/&amp;gt;472 || 717 || 906{{FN|*}} || 983{{FN|*}} || 884{{FN|*}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2009 || {{0|00}}2015 || {{0|00}}2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wicklesgreuth&lt;br /&gt;
| 11 || 11 || || || 15 || 17 || 18 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Langenloh&amp;quot;/&amp;gt;20 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Langenloh&amp;quot;/&amp;gt;43 || || || || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wicklesgreuth-Bhf.&lt;br /&gt;
| || || || || 3 || 3 || 4 || 3 || 4 || || || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Weiherhof&lt;br /&gt;
| 1 || 1 || || || 1 || 2 || 2 || 4 || 10 || || || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Gesamt&lt;br /&gt;
| 12 || 12 || || || 19 || 22 || 24 || 27 || 57 || || 180 || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 103}} Für Weiherhof (S. 100).&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1043}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1209}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1209}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1029}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 757}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =330}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersaurach&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersaurach&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersaurach&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Langenheim (Petersaurach)|Langenheim]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägt und nach [[St. Peter (Petersaurach)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;J927&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1971 wurde im Ort die [[Friedenskirche (Wicklesgreuth)|Friedenskirche]] errichtet. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach [[St. Franziskus (Neuendettelsau)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bistum-eichstaett.de/pfarrverband-heilsbronn/ |titel=Pfarrverband Heilsbronn |werk=bistum-eichstaett.de|abruf=2023-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1950er Jahren gab es für die Katholiken eine Räumlichkeit, die zur Notkirche umgebaut und bis 1978 genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Herausgeber=Michael Gebauer | Titel= Festschrift zum 50-jährigen Weihejubiläum der Kirche St. Franziskus in Neuendettelsau| Ort=Neuendettelsau| Jahr=2012| Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde vereinbart, dass die Friedenskirche auch von den Katholiken genutzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Gebauer (Hrsg.), S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Wicklesgreuth liegt an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim|Nürnberg–Ansbach–Crailsheim]] und [[Bahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach|Wicklesgreuth–Windsbach]] und hat seit 1875 einen eigenen Bahnhof. Dort verkehren die [[S-Bahn Nürnberg]] mit der Linie {{S-Bahn Nürnberg|4}} (Nürnberg–Crailsheim), [[Regionalexpress]]züge Stuttgart–Nürnberg und [[Regionalbahn]]en nach [[Windsbach]]. Durch Buslinien des [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg|VGN]] ist es an das öffentliche Nah-Verkehrsnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 14]] verläuft über [[Katterbach (Ansbach)|Katterbach]] nach [[Ansbach]] (9&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. an dem [[Gütlershof]] vorbei nach [[Heilsbronn]] (7&amp;amp;nbsp;km östlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 10|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;10]] führt nach [[Adelmannssitz]] (1,6&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. nach [[Langenloh (Petersaurach)|Langenloh]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2412|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2412]] (1,5&amp;amp;nbsp;km südlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wicklesgreuth verlaufen der Fernwanderwege [[Rangau-Querweg]] und am südlichen Ortsausgang beim Fußballplatz die [[Main-Donau-Weg#Rangaulinie|Rangau-Linie]] des Main-Donau-Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
*  Fußballverein Wicklesgreuth e.&amp;amp;nbsp;V., er entstand aus dem FC Cobra Wicklesgreuth, der Firmenmannschaft der Firma Cobra. Der Verein spielt in der [[Liga (Sport)|A-Klasse]] (Gruppe&amp;amp;nbsp;3).&lt;br /&gt;
* Familienverein &amp;#039;&amp;#039;Familie Aktiv&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Männergesangverein&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
* Theaterverein &amp;#039;&amp;#039;Kessllochstodl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort=Wickleinsgereuth |Band=6 |Sp=216}}&lt;br /&gt;
* {{Dallhammer Petersaurach|SEITE = 93 |SEITE_BIS = 101}}&lt;br /&gt;
* {{Fechter Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach|SEITE = 202}}&lt;br /&gt;
* {{Fehring Stadt und Landkreis Ansbach|SEITE = 153 |SEITE_BIS = 154}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum||STICHWORT=Wicklesgreuth|SEITE = 386}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769668568}} &amp;lt;!--Jehle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Muck Kloster Heilsbronn|BAND = 2 |SEITE = 304||WIKISOURCE=[[s:de:Geschichte von Kloster Heilsbronn/Wicklesgreuth|Volltext]] &amp;amp;lsqb;[[Wikisource]]&amp;amp;rsqb;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.petersaurach.de/infra/wicklesgreuth.html |titel=Infrastruktur &amp;gt; Ortsteile - Wicklesgreuth |werk= petersaurach.de |abruf=2023-05-15}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00000793 |objekt= Wicklesgreuth |abruf=2021-11-19}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Wicklesgreuth |Gemeinde=Petersaurach |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|zugriff=2019-09-14}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Wicklesgreuth |val=WICUTH_W8802|abruf=2025-02-19}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wicklesgreuth-windsbach.de/wicklesgreuth/Wicklesgreuth.htm Beitrag mit Luftbildern und Bildern vom Bahnhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Petersaurach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7521381-3|VIAF=244766843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Petersaurach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1317]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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