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	<title>Wichmann III. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wichmann_III.&amp;diff=1383896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-25T14:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichmann III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* wahrscheinlich zwischen 955 und 960,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt; † [[5. Oktober]] [[1016]] bei [[Burg Upladen]], heute [[Montferland]]) war ein sächsischer [[Graf]] aus der Sippe der [[Billunger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals sicher urkundlich fassbar wird er am 9. Februar 989, als er in einer Urkunde Kaiser [[Otto III. (HRR)|Ottos III.]] als [[Vogt]] des [[Stift Borghorst|Stifts Borghorst]] auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RI1&amp;quot; /&amp;gt; Vielleicht kam er schon 979 in den Quellen vor, als Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] seiner Frau [[Theophanu (HRR)|Theophanu]] &amp;#039;&amp;#039;in pago Ambraga in comitatu Wichmanni&amp;#039;&amp;#039; den Ort Pateleke (Bilderlahe, östlich Bad Gandersheim) schenkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RI2&amp;quot; /&amp;gt; Die Vermutung, Wichmann sei ein Sohn des Grafen [[Ekbert vom Ambergau|Ekbert des Einäugigen]], lässt sich nicht aus historischen Quellen belegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt; Wichmanns Mutter ist unbekannt. Sein möglicher Onkel Graf [[Wichmann II.]] fiel 967 als Reichsfeind im Kampf auf Seiten der Slawen gegen den  [[Piasten]]fürsten [[Mieszko I.]] Wichmann III. war sowohl mit den [[Ottonen]] als auch mit den sächsischen Herzögen eng verwandt. Sein mutmaßlicher Großvater Graf [[Wichmann I.|Wichmann der Ältere]] war ein Bruder von [[Hermann Billung]]. Die Frau Wichmanns des Älteren und somit Großmutter Wichmanns III. war eine Schwester der Königin [[Mathilde (Heilige)|Mathilde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmann III. war mit einer Tochter des Präfekten Gottfried verheiratet, die mutmaßlich mit Reinmod (Reinmoud, Reginmuod, Reginmodis, Renmed, Richmoet, Richmod), einer Cousine des Grafen [[Balderich von Drenthe]] zu identifizieren ist. Balderich war seinerseits in zweiter Ehe mit [[Adela von Hamaland]] vermählt, der Mutter des Bischofs [[Meinwerk|Meinwerk von Paderborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmann III. hatte eine Tochter Frederuna (Vrederuna) und einen bei seinem Tod 1016 noch minderjährigen Sohn, der Gottfried (wie der Vater seiner Mutter) oder ebenfalls Wichmann hieß. Ältere Söhne oder Brüder von Wichmann III. können bei dessen Tod nicht mehr gelebt haben, denn die Vormundschaft übernahm Herzog [[Bernhard II. (Sachsen)|Bernhard II.]] Wichmanns Sohn ist vermutlich früh gestorben, denn er hat keines der Vogteiämter seines Vaters übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt; Eine Tochter oder Enkelin Wichmanns III. dürfte [[Richenza (Werl-Northeim)|Richenza]] gewesen sein, die zunächst den Grafen Hermann von Werl und dann [[Otto von Northeim]], zeitweilig Herzog von Bayern, heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmann muss auch Hoheitsrechte in [[Friesland]] gehabt haben, da dort eine umfangreiche Münzprägung mit dem Namen WICHMAN COMES stattfand, die früher irrtümlich [[Vreden]] zugeschrieben wurden, nach Machart und Fundorten jedoch aus Friesland sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1001 schenkte Otto III. dem [[Bistum Hildesheim]] die Burg [[Dahlum (Kaiserpfalz)|Dahlum]] (in [[Königsdahlum]], südlich von Hildesheim) &amp;#039;&amp;#039;in pago Hastfala sive Ambargau in comitatu filiorum Ekbrahti comitis et nepotis nostri&amp;#039;&amp;#039;. 1009 war Wichmann III. im Besitz von Dahlum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmann begleitete Otto auf seinem dritten Italienfeldzug und geleitete den toten Regenten nach dessen Tod im Jahr 1002 zusammen mit den Reichsinsignien zurück in deutsche Gefilde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmann war nicht nur Vogt über das Stift Borghorst (gegründet 968), sondern auch über das [[Stift Metelen]] (gegründet 889) und wahrscheinlich auch über das [[Stift Vreden]] (gegründet 839), beides ebenfalls billungisch geprägte Klöster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt; 993 bestimmte der spätere Kaiser Otto III. auf Bitten der beiden Vettern Herzog [[Bernhard I. (Sachsen)|Bernhard I.]] und Graf Ekbert die Herzogstochter Godesti zur Äbtissin und Wichmann III. zum Vogt des Stifts [[Stift Metelen|Metelen]]. 1014 verhinderte Wichmann III. im Königsgericht zu Allstedt, dass Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] eine Elbinsel aus dem Erbe des Markgrafen [[Werner von Walbeck]] dessen Feind und Nachfolger Markgraf Bernhard zusprach&amp;lt;ref&amp;gt;Thietmar, VII, 8 (6)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1016 nahm Wichmann an der Sühne Balderichs und dessen Frau Adela für die Ermordung von Adelas Sohn [[Dietrich von Hamaland]] teil, den die beiden im Jahre 1014 durch seine eigenen [[Ministeriale]]n hatten erschlagen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Begräbnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Oktober 1016 fiel Wichmann III. selbst den Ränken Balderichs und dessen Frau Adela zum Opfer. Er wurde auf dem Heimweg von einem Treffen auf Balderichs [[Burg Upladen]], nicht weit von der Burg entfernt, erschlagen. Im Hauskloster der Billunger wurde seiner an diesem Tag mit &amp;#039;&amp;#039;Vuichmannus com et occisus&amp;#039;&amp;#039; gedacht. Wichmann III. wurde aber nicht in St. Michael in Lüneburg, sondern nach [[Thietmar von Merseburg]] in [[Vreden]] (&amp;#039;&amp;#039;Fretheni civitatem&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;bei seinen Vorfahren&amp;#039;&amp;#039; begraben. Tatsächlich wurde bei Ausgrabungsarbeiten in den Jahren 1949–1951 unter der Krypta der im Krieg zerstörten Vredener Pfarrkirche [[St. Georg (Vreden)|St. Georg]] ein Grab gefunden, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Wichmann zugeschrieben werden kann, zumal der Schädelknochen des Toten eine Fraktur aufwies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiß&amp;quot; /&amp;gt; Thietmars Formulierung, dass Wichmann &amp;#039;&amp;#039;ad patres suos&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt wurde, lässt sich verstehen, wenn der Stiftsgründer [[Walbert (Vreden)|Walbert]], wofür einiges spricht, selbst ein Angehöriger der Billunger war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichmanns III. Witwe und ihre Tochter stifteten im Münsterland in der Zeit zwischen 1022 und 1032 sieben Kirchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bentlage (Rheine)&lt;br /&gt;
* Ichter (Nordkirchen-Capelle)&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Uentrop&lt;br /&gt;
* Coerde&lt;br /&gt;
* Appelhülsen&lt;br /&gt;
* Varlar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Althoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Necrolog von Borghorst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Westfälische Gedenkbücher und Nekrologien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Münster 1976.&lt;br /&gt;
* Gerd Althoff: &amp;#039;&amp;#039;Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen.&amp;#039;&amp;#039; München 1984&lt;br /&gt;
* Ruth Bork: &amp;#039;&amp;#039;Die Billunger. Mit Beiträgen zur Geschichte des deutsch-wendischen Grenzraums im 10. und 11. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation phil. masch. Greifswald 1951&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Freytag: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft der Billunger in Sachsen, Göttingen 1951.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Norddeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 20. Heft&lt;br /&gt;
* Reinhard Wenskus: &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Stammesadel und fränkischer Reichsadel.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1976 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, phil.-hist. Klasse, 3. Folge Nr. 93)&lt;br /&gt;
* Edeltraud Balzer: &amp;#039;&amp;#039;Adel – Kirche – Stiftung&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Geschichte des Bistums Münster im 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Thietmar von Merseburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik.&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Werner Trillmich]] (Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 9) Darmstadt 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschuschke&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Tschuschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Billunger im Münsterland&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Studien zur Geschichte Vredens und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Band 38, S. 15–43, [[Heimatverein Vreden]] (Hrsg.) im Selbstverlag, Vreden 1990. ISBN 3-926627-06-9&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Harald Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugeschichte von St. Georg bis zur spätromanischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Beiträge des Heimatvereins zur Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 69, S. 99–138, insb. S, 121f., Heimatverein Vreden (Hrsg.) im Selbstverlag, Vreden 2005. ISBN 3-926627-44-1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RI1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.regesta-imperii.de/id/0989-02-09_2_0_2_3_0_275_1010 RI II,3 n. 1010], in: Regesta Imperii Online, abgerufen am 1. Juni 2020.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RI2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.regesta-imperii.de/id/0979-00-00_1_0_2_2_0_376_793 RI II,2 n. 793], in: Regesta Imperii Online, abgerufen am 7. Juni 2020.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wichmann 03}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Billunger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wichmann III.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wichmann III. von Billung&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Graf, Billunger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Burg Upladen]], heute [[Montferland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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