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	<title>Wichlinghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wichlinghausen&amp;diff=1594207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: tw. retour</title>
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		<updated>2025-04-21T08:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tw. retour&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Wuppertaler Stadtteil Wichlinghausen. Für den gleichnamigen Stadtteil von Borgholzhausen im Kreis Gütersloh siehe [[Wichlinghausen (Borgholzhausen)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Wuppertal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/16/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 7/12/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix           = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 190 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 16000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2007&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1808&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 42277&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 0202&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Wuppertal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichlinghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisch gewachsener Stadtteil im Stadtbezirk [[Oberbarmen]] der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Großstadt [[Wuppertal]]. Zu statistischen Zwecken ist der Stadtteil in die [[Stadtviertel|Wohnquartiere]] [[Wichlinghausen-Nord]] und [[Wichlinghausen-Süd]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geografie ==&lt;br /&gt;
Wichlinghausen liegt nördlich der [[Wupper]] auf dem Gebiet der ehemaligen [[Großstadt]] [[Barmen]], die 1929 mit der Großstadt [[Elberfeld]] und weiteren Städten und Gemeinden zu Wuppertal zusammengefasst wurde. Östlich grenzen der Stadtteil [[Nächstebreck]], südlich die Stadtteile [[Oberbarmen#Wupperfeld|Wupperfeld]] und [[Rittershausen (Wuppertal)|Rittershausen]], westlich die Stadtteile [[Sedansberg]] und das alte [[Gemarke]] (heute das Barmer Zentrum) und nördlich der Ortsteil [[Hatzfeld (Wuppertal)|Hatzfeld]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentraler Punkt ist der [[Wichlinghauser Markt]], nahe dem sich einige [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] historische Gebäude erhalten haben. Dazu zählen Bauten der Gründerzeit, Kirchen sowie typisch [[Bergisches Haus|bergische Fachwerkhäuser]]. Die [[Wichlinghauser Kirche]] von 1864 bis 1867 folgte einem älteren Bau aus den Jahren 1743 bis 1753, die [[Erlöserkirche (Wuppertal)|Erlöserkirche]] als zweite für die lutherische Gemeinde 1912. Neben der historischen Bausubstanz finden sich vor allem Neubauten aus den 1950er bis 1970er Jahren im Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere kulturhistorisch bedeutsame Bauten sind die [[Villa Halstenbach]] (eine der Keimzellen der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratischen Union Deutschlands]] (CDU)), das [[Haus Abendfrieden]] und das 2008 bei einem Brand beschädigte [[Baudenkmal]] [[Tütersburg 23]], welches Mitte 2009 abgerissen wurde, da Einsturzgefahr bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-wuppertal.de/sro.php?redid=615591 &amp;#039;&amp;#039;Tütersburg: Abriss ist erfolgt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (online), vom 28. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zurzeit ist eine Baulücke an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist durch zahlreiche Buslinien sehr gut an das übrige Stadtgebiet angebunden. Im Norden verläuft die [[Bundesautobahn 46]] mit der [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal-Wichlinghausen&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd|Wuppertaler Nordbahn]] der [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]] mit dem [[Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen]], dem [[Wichlinghauser Tunnel]] und dem [[Fatloh-Tunnel]] wurde dagegen 1991 für den Personenverkehr und 1999 für den Güterverkehr stillgelegt. Die Bahntrasse wurde von der [[Wuppertal Bewegung]] zu einem Rad- und Fußweg umgebaut. Die 1979 (Personenverkehr) bzw. 1984 (Güterverkehr) stillgelegte [[Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen]] hatte ebenfalls in Wichlinghausen ihren Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Wichlinghausen.jpg|mini|hochkant|Alte Wichlinghauser Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichlinghausen wurde erstmals 1384 als &amp;#039;&amp;#039;Wichmerinchusen&amp;#039;&amp;#039; (vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Haus der Sippe des Wichmars&amp;#039;&amp;#039;) urkundlich erwähnt. Der Name mit dem Bestandteil &amp;#039;&amp;#039;-inghausen&amp;#039;&amp;#039; lässt auf eine frühe Besiedlung im 8. bis 9. Jahrhundert durch Siedler aus [[Sachsen (Volk)|sächsischem]] Einflussbereich schließen. Die Ersterwähnung erfolgte in einer Veräußerungsurkunde, in der der [[Fronhof|Oberhof]] Wichlinghausen zusammen mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Lude und gut&amp;#039;&amp;#039; ((Hofes-)Leute und Güter, also seiner [[Villikation|Höfeverbands]]) aus dem Besitz des Ritters Hermann und Albert Vincke von Kappeln in denen der [[Grafschaft Mark|Grafen von der Mark]] unter Graf [[Engelbert III. von der Mark]] gingen. Die Familie von Kappeln muss ihrerseits den Besitz über die Wichlinghauser Höfeverband vor 1245 von den Grafen von Ravensberg erlangt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Wichlinghausen zum [[Kirchspiel]] [[Schwelm]] östlich der nahen Grenze der Dekanate Lüdenscheid und Neuss. Verwaltungstechnisch gehörte es bis zum 11. Jahrhundert zum [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Ruhrgau|Ruhr-]] oder [[Keldachgau]] unter der Herrschaft der [[Ezzonen]] und ab dem 12. Jahrhundert zum [[kurköln]]ischen [[Gericht]]sbezirk [[Volmarstein]], der späteren [[Freigrafschaft Volmarstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Wichlinghausen war laut besagter Veräußerungsurkunde seit 1384 ein [[Allod]] der Grafen von Mark, die zudem zwischen 1300 und 1324 im Besitz des von [[Kurköln]] eroberten Kirchspiels Schwelm kamen und nun im märkischen Teil von Barmen, Oberbarmen genannt, die Landesherrschaft ausübten. Wichlinghausen war der Oberhof des märkischen Höfeverbands innerhalb Oberbarmens und daher Sitz des lokalen, 1471 erstmals erwähnten [[Gerichtsherrschaft|Hofgerichts]] im Gerichtsbezirk Volmarstein des [[Amt Wetter (Grafschaft Mark)|Amtes Wetter]]. Hier wurden die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] über alle den märkischen Grafen hörigen Hofesleute im Wichlinghauser Höfeverband ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Wichlinghauser Höfeverband gehörten die Höfe [[Bockmühle (Wuppertal)|Bockmühle]], [[Bredde (Barmen)|Bredde]], [[Egen (Sprockhövel)|Egen]], [[Erlen (Sprockhövel)|Erlen]], [[Vor der Hardt (Barmen)|Vor der Hardt]], [[Heckinghausen|Wilhelms Gut zu Heckinghausen]], [[Kieker (Hattingen)|Kieker]], [[Loh (Wuppertal)|Loh]], [[Scheuren (Wuppertal)|Scheuren]], [[Schönebeck (Wuppertal)|Schönebeck]], [[Werth (Wuppertal)|Werth]] und [[Westkotten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem territorialen Übergang Oberbarmens an die bergischen Herzöge zwischen 1399 und 1420 wurde Wichlinghausen der [[Bauerschaft Barmen|Barmer Bauerschaft]] im bergischen [[Amt Beyenburg]] beigefügt. Die Territorialgrenze zwischen Berg und Mark verlief ab spätestens 1420 östlich von Wichlinghausen am Bach [[Schellenbeck]], so dass Wichlinghausen eine märkische [[Exklave]] im bergischen Territorium blieb. Aufgrund von zahlreichen [[Abspliss]]en wuchs Wichlinghausen zu einer Kleinsiedlung bestehend aus mehreren [[Kotten (Haus)|Kotten]] heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit folgte eine stärkere Besiedlung infolge der aufstrebenden [[Textilindustrie]] im Tal der Wupper. Neben dem Bleichen von [[Garn]]en wurde auch an der Entwicklung von Farbstoffen zum Färben von Stoffen geforscht, einer der Ursprünge der chemischen Industrie. 1869 wurde von [[August Luhn]] in Wichlinghausen der Reinigungsmittelhersteller [[Luhns]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Persönlichkeiten Wichlinghausens waren der [[Pietismus|Pietist]] [[Samuel Collenbusch]] und der [[Pfarrer]] [[Ernst Vits]]. 1744 erfolgte die Trennung der Wichlinghauser Kirchengemeinde von der Muttergemeinde in Schwelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 fiel das Herzogtum Berg im Tausch gegen das [[Fürstentum Ansbach]] an Frankreich, das sofort umfangreiche Reformen anstieß. Dazu gehörte 1808 die Eingemeindung in die Stadt [[Barmen]]. 1873 erfolgte der Bau der [[Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd|Wuppertaler Nordbahn]] und 1884 der Bau der [[Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts zählte Wichlinghausen schon 15.000 Einwohner, die Lücken in der Wohnbebauung zu den umgebenden Stadtteilen schlossen sich nahezu vollständig. Die [[Luftangriffe auf Wuppertal|Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges]] überstand Wichlinghausen nahezu unversehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde Wichlinghausen aufgrund des Zusammenschlusses von Barmen, Elberfeld und weiteren Städten und Gemeinden ein Stadtteil von Wuppertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 1945 trafen sich in der [[Villa Halstenbach]] prominente Anhänger der ehemaligen [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums-Partei]], darunter der spätere [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Gustav Heinemann]], und diskutierten die Gründung einer Nachfolgepartei. Dieses Treffen zählt zu den Geburtsstunden der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratischen Union Deutschlands]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Wichlinghausen ein Stadtteil mit Bewohnern aus 80 Nationen. Seit Ende des 20. Jahrhunderts mehrt sich in einigen Bereichen die [[Sozialer Brennpunkt|soziale Problematik]], der mit Stadtteilprojekten und mit durch Landesmittel finanzierten Städtebauförderprogrammen entgegengewirkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2014 wurde der Stadtteil überregional bekannt, da auf dem langfristig brachliegenden Gelände des 1995 stillgelegten Bahnhofs die größte Outdoor-[[Parkour]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;anlage&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Deutschlands entstand. Sie wurde in Zusammenarbeit der Stadt mit der lokalen Sportlerszene, dem benachbarten Schulzentrum Ost, dem Fachbereich Sportwissenschaft der [[Bergische Universität Wuppertal|Bergischen Universität]] und dem bekannten Parkour-Experten Sebastian Gies für 370.000 Euro entwickelt und misst etwa 1000 Quadratmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article124305730/Parkour-ist-ein-Sport-ohne-Hindernisse.html Parkour ist ein Sport ohne Hindernisse] auf welt.de vom 28. Januar 2014, abgerufen am 23. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Helbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwelm. Geschichte einer Stadt und ihres Umlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen im Mittelalter bis zum Zusammenbruch der altpreußischen Herrschaft (1806).&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene Auflage. Verein für Heimatkunde, Schwelm 1995.&lt;br /&gt;
* Gerd Helbeck: &amp;#039;&amp;#039;Beyenburg. Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalter. Grundlagen und Aufstieg.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Heimatkunde, Schwelm 2007, ISBN 978-3-9811749-1-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Heiko Schnickmann|Titel=Vom sächsischen Hof zur Textilhochburg: Eine Geschichte Wichlinghausens|Verlag=Re Di Roma-Verlag|Ort=Remscheid|Jahr=2015|ISBN=978-3-86870-895-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Höfe der Bauerschaft Barmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108774-4|VIAF=249005810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1384]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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