<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiblingen</id>
	<title>Wiblingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiblingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiblingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T23:00:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiblingen&amp;diff=647602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Typographie; Formalien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiblingen&amp;diff=647602&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T12:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographie; Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;Wiblingen&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Ulm; zum Stadtteil von Heidelberg siehe [[Wieblingen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ulm&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/21/37.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/59/18.1/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 487&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 16374&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ulm.de/-/media/ulm/bd/bd-iv/statistik-und-wahlen/statistik/downloads/2023-ulmer-statistik-red/2023-ulmer-statistik-red1.pdf |titel=Ulmer Statistik 2023 |hrsg=Stadt Ulm |seiten=5 |format=PDF; 1.25 MB |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1927-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 89079&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0731&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ulm stadtkarte.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Landappbw 526506 1821 Luftbild Wohanlage Wiblingen, Biberacher Straße, Ravensburger Staße Wiblingen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Wiblingen (Luftbild, 2021)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiblingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Süden der kreisfreien Stadt [[Ulm]], im Osten [[Baden-Württemberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt südlich von Ulm an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]] und westlich der [[Iller]], die abschnittsweise zugleich die Grenze zum Freistaat [[Bayern]] ist. Es wird von der dicht an der Iller verlaufenden [[Weihung]] durchflossen, die innerhalb der Stadtteilgemarkung der [[Donau]] zuläuft, etwas über zwei Kilometer oberhalb der Iller, die an der sogenannten „Illerspitze“ gegenüber der Ulmer Weststadt in diese mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bekanntestes Bauwerk ist die barocke Anlage des ehemaligen [[Kloster Wiblingen|Wiblinger Benediktinerklosters]], das im Jahre 1093 von den Grafen Hartmann und Otto von Kirchberg gestiftet wurde. Die Klosterkirche, in der eine Reliquie mit Partikeln des [[Heiliges Kreuz|Kreuzes Christi]] verehrt wird, wurde im Jahre 1993 von [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] zur [[Basilica minor]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Aufhebung des Klosters im Zuge der [[Säkularisation]] im Jahre 1806 diente ihm die Wiblinger Bevölkerung. Von dem Ertrag aus der Landwirtschaft mussten die Wiblinger Bauern Abgaben an das Kloster leisten, welches den Dorfbewohnern die [[Lehnswesen|Lehen]], die sogenannten [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]] vergab. Die örtlichen Handwerker waren ebenfalls beim Kloster „angestellt“ und mussten beim Bau der Anlage mithelfen. In den Jahren 1808 bis 1822 diente Herzog [[Heinrich Friedrich Karl von Württemberg]] das [[Säkularisierung|säkularisierte]] Kloster als Residenz. Dort war auch die Militärbesatzung von 120 Mann Kavallerie untergebracht, der Heinrich im Rang eines Generalleutnants der Kavallerie vorstand. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war in den ehemaligen Konventgebäuden des Benediktinerklosters eine Kaserne untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einstmals stark landwirtschaftlich geprägte Dorf mit wenigen hundert Einwohnern wurde am 1. April 1927 nach Ulm eingemeindet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde verstärkt zunächst für [[Flüchtling]]e und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] [[sozialer Wohnungsbau]] betrieben. Später wurden in Wiblingen viele [[Gastarbeiter]] sowie [[Aussiedler und Spätaussiedler|Spätaussiedler]] aus der [[Sowjetunion]] angesiedelt. In den Siebziger- und Achtzigerjahren entstanden große Wohnblöcke und Mehrfamilienhäuser, so dass die Einwohnerzahl bis zum Jahr 1990 drastisch auf 17.500 anstieg und die Ortschaft als [[Satellitenstadt|Schlafstadt]] ihren einstmals dörflich-bäuerlichen Charakter verlor. Nach 1990 ging die Einwohnerzahl wieder leicht zurück und liegt heute bei etwa 16.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Wiblingen-kloster--260815.jpg|[[Kloster Wiblingen|Wiblinger Benediktinerkloster]]&lt;br /&gt;
   Wiblingen Kirche.jpg|Klosterkirche, Fassade&lt;br /&gt;
   Wiblingen Kirche innen.jpg|Klosterkirche, Innenansicht&lt;br /&gt;
   Wiblingen-bibliothek-west.jpg|Bibliothekssaal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Wiblingen unterhält eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt [[Argenton-sur-Creuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiblinger Wählergemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Wiblinger Wählergemeinschaft]] ist eine freie Wählergemeinschaft, die die Interessen des Stadtteils vertreten möchte. Sie ist seit 2009 mit drei Stadträten im Ulmer Gemeinderat vertreten und bildet dort mit anderen Wählergemeinschaften eine Fraktionsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* [[Albert-Einstein-Gymnasium Ulm|Albert-Einstein-Gymnasium]]. Partnerschulen gibt es in der Partnerstadt Argenton-sur-Creuse sowie in [[Sitten]] in der Schweiz und in Newtown im Bundesstaat [[Pennsylvania]] in den USA.&lt;br /&gt;
* Albert-Einstein-Realschule (mit Abendrealschule)&lt;br /&gt;
* Sägefeldschule, Grund- und Hauptschule&lt;br /&gt;
* Regenbogenschule, Grundschule&lt;br /&gt;
* Berufsfachschulen des [[Universitätsklinikum Ulm|Universitätsklinikums Ulm]] ([[Diätassistent|Diätassistenz]], [[Hebamme|Entbindungspflege]], [[Kinderkrankenpflege|Gesundheits- und Kinderkrankenpflege]], [[Gesundheits- und Krankenpflege]], [[Logopädie]], [[Medizinische Dokumentation]], [[Medizinischer Technologe|Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz]], [[Medizinischer Technologe|Medizinisch-technische Radiologieassistenz]], [[Operationstechnischer Assistent|Operationstechnische Assistenz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Seit 1985 werden einmal jährlich die Wiblinger Bachtage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulm.de/kultur_tourismus/stadtgeschichte/2009.71883.3076,3963,4236,3727,3880,71883.htm &amp;#039;&amp;#039;Schwörrede 2009.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ulm.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; veranstaltet. In der Veranstaltungsreihe lässt der künstlerische Leiter, der Wiblinger Kirchenmusikdirektor [[Albrecht Schmid]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiblinger-kantorei.de/_Internet_Kantorei/Kantor.html &amp;#039;&amp;#039;Unser Kantor.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wiblinger-kantorei.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werke von [[Johann Sebastian Bach]] aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Geburtsdatum sortiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elisabetha Gaßner]] (1747–1788), Markt- und Taschendiebin&lt;br /&gt;
* [[Otto von Marchtaler]] (1854–1920), württembergischer Kriegsminister und Generaloberst&lt;br /&gt;
* [[Eugen Fischer (Chemiker)|Eugen Fischer]] (1854–1917), Chemiker und Fabrikdirektor&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ganßer]] (1866–1904), württembergischer Offizier&lt;br /&gt;
* [[Isnard Wilhelm Frank]] (1930–2010), Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Karl Suso Frank]] (1933–2006), Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen in Verbindung mit Wiblingen ==&lt;br /&gt;
* [[Margit Eckholt]] (* 1960), Theologin und Hochschullehrerin, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Wiblingen&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Storz: [https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/theologin-margit-eckholt-besucht-ihre-alte-kirchengemeinde-23143537.html &amp;#039;&amp;#039;Theologin Margit Eckholt besucht ihre alte Kirchengemeinde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südwest Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Laupheim |Titel=Wiblingen |Seite=300–313 |Wikisource=Wiblingen}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Kramer (Historiker)|Ferdinand Kramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Klostergründung und Adelsopposition im Raum Ulm: Zu den Anfängen des ostschwäbischen Klosters Wiblingen (1093).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für bayerisch-schwäbische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 73–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-wiblingen.de/ Kloster Wiblingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiblinger-bachtage.de/ Wiblinger Bachtage]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiblingen-aktuell.de/ Wiblingen aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Ulm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Stadtkreis Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberamtsstadt in Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
	</entry>
</feed>