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	<title>Wińsko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wi%C5%84sko&amp;diff=209064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-03T10:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Winzig}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Wińsko&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL gmina Wińsko COA.svg|90px|Wappen der Gmina Wińsko]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Wołówski&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Wołowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Wińsko&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Wińsko&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute = 38&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 1600&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = &lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 56-160&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DWL&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Ścinawa|Scinawa]]–[[Rawicz]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wińsko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈviɲskɔ}}] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Winzig&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf und eine ehemalige Stadt im [[Powiat Wołowski]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es ist zugleich Verwaltungssitz der [[Gmina Wińsko|Landgemeinde Wińsko]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-02|0222022}}}} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|0222022}}). Es liegt etwa 15 km nördlich von [[Wołów]] (&amp;#039;&amp;#039;Wohlau&amp;#039;&amp;#039;) und 60 Kilometer nordwestlich von [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|SM Wińsko Kościół św Michała Archanioła (1) ID 598460.jpg|150|Wińsko kościół Świętej Trójcy.jpg|166|Katholische Kirche des Heiligen Erzengels Michael (19. Jahrhundert)|Spätgotische Dreifaltigkeitskirche (&amp;#039;&amp;#039;ehemals evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung eines [[Slawen|slawischen]] Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Vin&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahre 1218. Herzog [[Primislaus I. (Glogau-Sprottau)|Primislaus/Primko I.]] von [[Herzogtum Sprottau|Sprottau]] und [[Herzogtum Steinau|Steinau]] gründete 1285 nach [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|Deutschem Recht]] (&amp;#039;&amp;#039;jure Teutonico&amp;#039;&amp;#039;) der Stadt Steinau die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Wintzig&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav A. Tzschoppe, Gustav A. Stenzel: &amp;#039;&amp;#039;Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte und der Einführung und Verbreitung Deutscher Kolonisten und Rechte in Schlesien und der Ober-Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1832, S. 401–402.&amp;lt;/ref&amp;gt; die mit regelmäßigen Straßenzügen um einen großen [[Ring (Marktplatz)|Ring]] angelegt wurde. Die hölzerne Kirche aus dem Jahre 1272 wurde 1354 durch einen festen Bau ersetzt. 1404 erhielt Winzig das [[Magdeburger Recht]]. Der Stadtbrand von 1514 vernichtete den Ort fast vollständig. Der Neubau der Kirche erfolgte unmittelbar nach dem Brand; es entstand eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Gotik|gotische]] [[Hallenkirche]]. Balthasar Gebhardt aus Winzig, ein Schüler [[Philipp Melanchthon]]s, führte 1523 die [[Reformation]] in seiner Heimatstadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Herzogs [[Georg Wilhelm I. (Liegnitz-Brieg-Wohlau)|Georg Wilhelm I.]] gelangte Winzig zusammen mit den Herzogtümern [[Herzogtum Liegnitz|Liegnitz]], [[Herzogtum Brieg|Brieg]] und [[Herzogtum Wohlau|Wohlau]] durch [[Heimfall]] an die [[Krone Böhmen]]. In seiner Eigenschaft als König von Böhmen führte Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] 1696 in Schlesien die [[Gegenreformation]] ein. Die Kirche in Winzig war eine der Kirchen, die gemäß der [[Altranstädter Konvention]] von 1707 an die evangelische Kirchgemeinde zurückgegeben wurden. Die verbliebene kleine katholische Kirchengemeinde errichtete später eine eigene Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winzig blieb ein Ackerbürgerstädtchen; die Umgebung bot gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Im Laufe des 18. Jahrhunderts ging seine Bedeutung als Umschlagplatz für den Getreidehandel mit Polen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsam waren auch die Winziger Viehmärkte. Später siedelten sich in der Stadt und der Umgebung Verarbeitungsbetriebe für landwirtschaftliche Produkte an. In Kunern (Konary) nahm [[Franz Carl Achard|Franz Karl Achard]] 1802 seine erste [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabrik]] in Betrieb. In der Stadt gab es eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]] und ein Amtsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte die Stadt Winzig zum [[Kreis Wohlau|Landkreis Wohlau]] im [[Regierungsbezirk Breslau]] der preußischen [[Provinz Niederschlesien]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Winzig im Frühjahr 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. In den vorherigen Kämpfen mit der deutschen [[Wehrmacht]] war Winzig stark zerstört worden. Im Sommer 1945 wurde Winzig zusammen mit fast ganz Schlesien von der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Besatzungsmacht unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Die Polen führten für Winzig die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wińsko&amp;#039;&amp;#039; ein. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde in der Folgezeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Winzig [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde das Stadtrecht entzogen; die Ortschaft fiel in die Bedeutungslosigkeit. Bis 1967 erfolgte keinerlei Wiederaufbau in dem zerstörten Ort, so dass das Ortsbild heute große Freiflächen aufweist. Die gotische Kirche überstand den Krieg unversehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1787 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1.488 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1.710 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2.255 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=wohlau.html#ew39wohlwinzig}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2.304 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2.122 || davon 315 Katholiken und 48 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1.814 || davon 294 Katholiken und 37 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Winzig |Band=20 |Seite=681 |zenoID=20007700415}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2.176 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2.076 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1.200 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina Wińsko|Landgemeinde Wińsko]] mit einer Fläche von 249,5, km² gehören das Dorf selbst und 41 weitere Dörfer mit [[Sołectwo|Schulzenämtern]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Wińsko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Es besteht seit 2008 eine Partnerschaft zwischen [[Hollenstedt]] und Wińsko. Die Stadt [[Meschede]] in Deutschland hat am 10. Juni 1956 die Patenschaft für die Heimatvertriebenen der ehemaligen schlesischen Stadt Winzig übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meschede.de/tourismus-freizeit/stadtportrait/partnerstaedte/neufraunhofen-winzig/ Internetseite der Stadt Meschede / Patenschaft Winzig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krause.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Christian Gottfried Krause]]]]&lt;br /&gt;
* [[Florian Baucke]], SJ (1719–1779), Jesuitenmissionar und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottfried Krause]] (1719–1770), Jurist, Komponist und Musikschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Paetz]] (1851–1922), deutscher Mediziner/Psychiater&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Kleist (Oberst, 1872)|Leopold von Kleist]] (1872–1946), preußischer Offizier&lt;br /&gt;
* [[Walther Schroth|Walter Schroth]] (1882–1944), Offizier, General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Peter Gerlitz]] (1926–2013), Pastor und Religionswissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wintzig |Band=11 |Seite=190}}&lt;br /&gt;
* Rita S. Botwinick: &amp;#039;&amp;#039;Winzig, Germany, 1933–1946. The History of a Town under the Third Reich.&amp;#039;&amp;#039; Praeger, Westport CT 1992, ISBN 0-275-94185-X. ([http://www.questia.com/PM.qst?a=o&amp;amp;d=99126869 questia.com] Auszüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hds.hebis.de/herder/Search/Results?lookfor=Wi%C5%84sko&amp;amp;trackSearchEvent=Einfache+Suche&amp;amp;type=allfields&amp;amp;search=new&amp;amp;submit=Suchen Publikationen zu Winsko] im Bibliotheks- und Bibliographieportal / [[Herder-Institut (Marburg)]]&lt;br /&gt;
* [https://www.winsko.pl/ Website der Gemeinde] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119130-4|VIAF=234187791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winsko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Wińsko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1218]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung im 20. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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