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	<title>White Supremacy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=White_Supremacy&amp;diff=1464517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Irraza1910: Änderung 265314720 von ~2026-16444-74 rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-03-16T05:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265314720&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265314720&quot;&gt;265314720&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16444-74&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16444-74&quot;&gt;~2026-16444-74&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|waɪt səˈprɛməsi}}] ([[Englische Sprache|englisch]] für „weiße Vorherrschaft“, „Überlegenheit der Weißen“) werden im englischsprachigen Raum [[Rassismus|rassistische]] [[Ideologie]]n bezeichnet, welche auf der Annahme beruhen, dass Menschen mit europäischen Vorfahren – [[Weiße]] genannt – anderen [[Mensch]]en prinzipiell überlegen seien und ihre privilegierte Stellung daher gewährleistet werden müsse. Der Ausdruck dient als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl rassistisch ideologischer Systeme, die das überholte Konzept der „[[Rassentheorien|Menschenrassen]]“ zugrunde legen, darunter auch die [[Rassenlehre#Theorien zur Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische Rassenlehre]] und die Rassenideologie im südafrikanischen [[Apartheid]]-Regime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus schließt der Begriff &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; auch Ideologien ein, die in englischsprachigen Ländern wie den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] noch heute verbreitet sind, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Alt-Right]]. Viele amerikanische Historiker und Politologen bevorzugen den Ausdruck „White Supremacy“ gegenüber dem weniger präzisen Ausdruck „Rassismus“, weil er erstens explizit benennt, von welcher Personengruppe diese Ideologien ausgehen, und weil er zweitens klar herausstellt, dass es dabei um [[Macht]] und [[Herrschaft]] geht und nicht nur um Uneindeutiges wie etwa [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungen]] oder [[Vorurteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.prisonactivist.org/archive/cws/betita.html | wayback=20110727185250 | text=What is White Supremacy?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Critical Race Theory]]&amp;#039;&amp;#039; wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; auch als Beschreibung für ein politisches, kulturelles und soziales System genutzt, in dem Weiße wirtschaftliche Ressourcen und Macht kontrollieren würden (vgl. [[Institutioneller Rassismus|systemischer Rassismus]]) und Nicht-Weiße von [[Alltagsrassismus|alltäglichen Rassismuserfahrungen]] betroffen seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mike Cole |Titel=Critical Race Theory: a Marxist Critique |Sammelwerk=Encyclopedia of Educational Philosophy and Theory |Verlag=Springer |Ort=Singapore |Datum=2016 |ISBN=978-981-287-532-7 |DOI=10.1007/978-981-287-532-7_278-1 |Seiten=1–8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Gillborn |Titel=Rethinking White Supremacy: Who Counts in ‘WhiteWorld’ |Sammelwerk=Ethnicities |Band=6 |Nummer=3 |Datum=2006-09 |ISSN=1468-7968 |DOI=10.1177/1468796806068323 |Seiten=318–340}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== White Supremacy in den Vereinigten Staaten ==&lt;br /&gt;
=== Während der Sklaverei ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der White-Supremacy-Ideologie in den Vereinigten Staaten liegen in [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten|der Sklaverei]] bis zum Ende des [[Sezessionskrieg]]s. Während die [[Pflanzer (Südstaaten)|Pflanzer]] eine auf der Arbeitskraft [[Afroamerikaner|afroamerikanischer]] Sklaven basierende Plantagenökonomie errichteten, durch die sie wohlhabend und politisch mächtig wurden, bauten sie ein Gedankensystem aus, das ihre Macht auch ideologisch rechtfertigte. Der US-Historiker [[Ira Berlin]] schrieb, dieses ideologische System habe in seiner Hochblüte nicht nur das Verhältnis zwischen [[Schwarze]]n und Weißen definiert, sondern menschliche Beziehungen generell auf ein Herrschafts-Unterwerfungs-Verhältnis zurückgeführt, zum Beispiel die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Männern und Frauen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ira Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Generations of Captivity: A History of African-American Slaves&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01061-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzer betrachteten sich nicht nur als Herren ihrer Sklaven und Bediensteten, sondern entwickelten die Ideologie einer [[Paternalismus|paternalistischen]] Gesellschaft, in der alle sozialen Beziehungen durch Differenz und Autorität definiert und in der sie selbst die Beweger aller Dinge waren. Ihren Anspruch auf bedingungslosen Gehorsam leiteten sie daraus ab, dass sie sich als wohlwollende [[Pater familias|Patres familias]] verstanden, die an ihrer erweiterten „Familie“, zu der sie auch ihre Sklaven zählten, väterlichen Anteil nahmen, ihnen monatliche „Rationen“ zuwiesen und zu Weihnachten Geschenke machten. Die [[Plantage]] erschien in diesem [[Konstrukt]] als ein kollektives Unternehmen, in dem Herr und Sklaven zum [[Win-win|beiderseitigen Vorteil]] miteinander verbunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;be62f&amp;quot;&amp;gt;Berlin, S. 62f, 147, 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begrifflichkeit der Familie hielt nur langsam Einzug in die Ideologie der Sklavenhalter. In der frühen Kolonialzeit empfanden die Pflanzer ihre Sklaven nämlich noch keineswegs als ihre „Kinder“, sondern als unverzichtbare, aber schwierige Arbeitskräfte, die sich ihnen jederzeit zu widersetzen drohten. Im Verlauf der nächsten 200 Jahre entstand das Stereotyp des ewig unreifen, ewig heranwachsenden Sklaven, dessen Kindheit bis ins Alter hinein reichte. Ihre Vollform und ihre größte Bedeutung erreichte diese Ideologie Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Institution der Sklaverei von innen heraus brüchig zu werden begann und von außen durch den [[Abolitionismus]] bedroht war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;be62f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Realität der Plantagen hatte diese Ideologie meist nichts zu tun. Dort wurde die Disziplin weiterhin mit der Peitsche durchgesetzt. Auch die Sklaven ließen niemals nach, sich dem Arbeitsregime zu widersetzen, sich krankzustellen, die Arbeit zu sabotieren, Werkzeug zu zerstören, Arbeitstiere zu verletzen oder [[Widerstand und Flucht der afroamerikanischen Sklaven|zu fliehen]]. Oftmals diente diese Ideologie auch dazu, dass Pflanzer sich in die Angelegenheiten ihrer Sklaven bis in die intimsten Bereiche hinein einmischten und mit dem Anspruch, deren Lebensbedingungen zu verbessern, versuchten, die Wohnverhältnisse, die Ernährung, die Lebensweise, die familiären Beziehungen und das religiöse Leben ihrer Sklaven zu kontrollieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Abschaffung der Sklaverei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klan-in-gainesville.jpg|mini|Ku-Klux-Klan-Treffen in Gainesville am 31. Dezember 1922]]&lt;br /&gt;
1865 (als der Sezessionskrieg endete und die Sklaverei endgültig abgeschafft wurde) entstand der [[Ku-Klux-Klan]], der eine Gleichstellung der nunmehr freien Afroamerikaner mit den Mitteln des [[Terror]]s zu verhindern suchte und sich für eine [[Rassentrennung]] einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.socyberty.com/Subcultures/White-Supremacy-in-America-The-Ku-Klux-Klan.26542 &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy in America: The Ku Klux Klan&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enge Beziehungen zur White-Supremacy-Ideologie bestehen auch in manchen kleinen amerikanischen Glaubensgemeinschaften, besonders in der [[Christian-Identity-Bewegung]], die die angelsächsische bzw. nordische „Rasse“ als „Gottes auserwähltes Volk“ betrachtet und deren Mitglieder seit 1984 mehrfach durch rassistische und antisemitische Gewaltakte in Erscheinung getreten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://atheism.about.com/od/christianidentity/p/IdentityRacism.htm Christian Identity: White Supremacy, Christian Supremacy, Christian Nationalism]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1973 gegründete [[Creativity Movement]] fordert eine „weiße Religion“ und die Ausweisung aller Andersfarbigen aus den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.religioustolerance.org/wcotc.htm The Creativity Movement]&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die [[Ásatrú]]ar („Odinisten“) die White-Supremacy-Ideologie mehrheitlich verwerfen, bekennt sich ein kleiner Teil der &amp;#039;&amp;#039;White Supremacists&amp;#039;&amp;#039; auch zu dieser [[Neopaganismus|neuheidnischen]] Religion.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Chip Berlet]], Stanislav Vysotsky: [http://www.questia.com/library/journal/1P3-1165201721/overview-of-u-s-white-supremacist-groups Overview of U.S. White Supremacist Groups (abstract)], Political and Military Sociology, Vol. 34, No. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ältesten White-Supremacy-Organisationen in den Vereinigten Staaten ist der [[Pioneer Fund (Stiftung)|Pioneer Fund]]. Er wurde am 11. März 1937 von Wickcliffe Preston Draper gegründet. Draper glaubte, Schwarze seien anderen „Rassen“ genetisch unterlegen, und forderte, Afro-Amerikaner nach Afrika auszusiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AtkinsOnPigs&amp;quot;&amp;gt;Steven E. Atkins: [http://books.google.ca/books?id=X7ad8GzRf0QC&amp;amp;pg=PA34 &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Right-Wing Extremism In Modern American History&amp;#039;&amp;#039;]. ABC-CLIO, Santa Barbara, Calif. 2011, ISBN 978-1-59-884350-7, S. 34 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Präsident des Pioneer Fund war Harry Laughlin, Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;Eugenical Sterilization in the United States&amp;#039;&amp;#039; (dt. „Eugenische Sterilisation in den Vereinigten Staaten“). Laughlin und der zweite Präsident der Organisation, Frederick Osborn, waren in die [[Eugenik#Zeit des Nationalsozialismus|Eugenikprogramme der Nationalsozialisten]] in den späten 1930er Jahren verstrickt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AtkinsOnPigs&amp;quot;/&amp;gt; Von 1958 bis 2002 war Drapers Anwalt &amp;#039;&amp;#039;Harry F. Weyer&amp;#039;&amp;#039; Präsident des Pioneer Fund, 2002 übernahm [[John Philippe Rushton]] diese Position. Der Pioneer Fund hat Forschungen finanziert, die die These einer white supremacy stützen sollen. [[William Bradford Shockley]], der der Ansicht war, dass Schwarze genetisch bedingt weniger intelligent seien als Weiße, erhielt finanzielle Mittel in Höhe von mindestens 170.000 $ für seine Forschung. Darüber hinaus wurde auch Rushton selbst finanziell bei seiner Forschung über die intellektuellen Fähigkeiten verschiedener „Rassen“ unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AtkinsOnPigs&amp;quot;/&amp;gt; Der Pioneer Fund war nach Angaben des [[Southern Poverty Law Center]] 2013 noch aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.splcenter.org/get-informed/intelligence-files/ideology/white-nationalist/active_hate_groups &amp;#039;&amp;#039;Active White Nationalist Groups&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;Splcenter.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 2. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der Gründer der [[American Nazi Party]], [[George Lincoln Rockwell]], schuf in den 1960er Jahren in Anlehnung an den schwarzen Kampfbegriff [[Black Power]] das Schlagwort „[[White Power]]“, das in der amerikanischen [[Neonazismus|Neonazi]]- und [[Skinhead]]-Szene bis heute verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Rassisten versuchten offenbar, [[Barack Obama]] bereits vor der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008|Präsidentschaftswahl]] am 4. November 2008 zu er[[mord]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://articles.latimes.com/2008/aug/27/nation/na-plot27|title=Threat to kill Obama downplayed|date=2008-08-27|publisher=[[Los Angeles Times]]|author=Nicholas Riccardi| accessdate=2011-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-----Die Sicherheitsvorkehrungen für Obama waren so hoch wie bei keinem anderen Kandidaten zuvor.-----Quelle gesucht----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gefängnissystem der Vereinigten Staaten|amerikanischen Gefängnissen]] ist die &amp;#039;&amp;#039;White-Supremacy-&amp;#039;&amp;#039;Ideologie durch die [[Aryan Brotherhood]] sehr präsent, ein Netzwerk krimineller rassistischer Gangs.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Bosworth: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Prisons and Correctional Facilities.&amp;#039;&amp;#039; Sage, Thousand Oaks/London/Neu-Delhi 2005, Bd. 1, S. 40 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== White Supremacy in der Critical Race Theory ==&lt;br /&gt;
In der Critical Race Theory wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; auch als Beschreibung für ein politisches, kulturelles und soziales System genutzt, in dem Weiße wirtschaftliche Ressourcen und Macht kontrollieren würden (systemischer Rassismus) und Nicht-Weiße von alltäglichen Rassismuserfahrungen betroffenen seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Frances Lee Ansley definierte den Begriff folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mit &amp;#039;weißer Vorherrschaft&amp;#039; will ich nicht nur auf den bewussten Rassismus weißer suprematistischer Hassgruppen anspielen. Ich beziehe mich stattdessen auf ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles System, in dem Weiße in überwältigender Weise Macht und materielle Ressourcen kontrollieren, bewusste und unbewusste Vorstellungen von weißer Überlegenheit und weißem Anspruch weit verbreitet sind und Beziehungen von weißer Dominanz und nicht-weißer Unterordnung täglich in einem breiten Spektrum von Institutionen und sozialen Kontexten nachgelebt werden&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Mike Cole kritisiert das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; – wie sie in der &amp;#039;&amp;#039;Critical Race Theory&amp;#039;&amp;#039; verstanden wird – aus einer [[Marxismus|marxistischen]] Perspektive: Das Konzept werde teilweise losgelöst von historischen oder materiellen Bedingungen gebraucht und lenke so die Aufmerksamkeit davon ab, wie der Rassismus (historisch) auch mit dem [[Kapitalismus]] verbunden sei. Aus der marxistischen Perspektive wird die Einteilung der Menschen in unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Lebensgewohnheiten („[[Rassifizierung]]“) als eine soziale Konstruktion verstanden, die von der herrschenden Politik oder den kapitalistischen Unternehmen vorgenommen werde, um die Arbeiterschaft zu [[Divide et impera|teilen und einfacher lenken]] zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner kritisiert Cole, dass der Ausdruck impliziere, alle Weißen würden einer einheitlichen, [[Hegemonie|hegemonialen]] Gruppe angehören. Dadurch würde aus dem Blickfeld geraten, dass viele Weiße aus der [[Arbeiterklasse]] ebenso wie Nicht-Weiße zu den unteren Schichten der Gesellschaft gehören würden und ebenfalls schlechtere Chancen im Leben hätten als die oberen Schichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hält Cole es für kontraproduktiv, &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; als Erklärung für Rassismuserfahrungen darzustellen, wenn es darum geht, den Rassismus durch die kapitalistischen Produktionsweisen tatsächlich auch zu überwinden. Um diese Verhältnisse zu ändern, sei es entscheidend, die &amp;#039;&amp;#039;gesamte&amp;#039;&amp;#039; [[Liste geflügelter Worte/P#Proletarier aller Länder, vereinigt euch!|Arbeiterklasse zu vereinen]]. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass sich Arbeiter gegen eine behauptete &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; vereinen lasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Analog dazu kritisiert Conor Friedersdorf von [[The Atlantic]], dass &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; in seiner akademischen Bedeutung, die von der [[Alltagsdefinition]] abweicht, in öffentlichen Debatten missverstanden werden könnte und Argumente so abschreckend wirkten, anstatt den Leser zu überzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Conor Friedersdorf |url=https://www.theatlantic.com/politics/archive/2016/11/the-scourge-of-the-left-too-much-stigma-not-enough-persuasion/508961/ |titel=&amp;#039;The Scourge of the Left&amp;#039;: Too Much Stigma, Not Enough Persuasion |datum=2016-11-30 |abruf=2021-05-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkoloniale Theorie ==&lt;br /&gt;
Die in dem Rahmen der postkolonialen Theorien entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Critical Whiteness Studies&amp;#039;&amp;#039; ([[Weißsein|kritische Weißseinsforschung]]) bezeichnen nicht nur &amp;#039;&amp;#039;explizite Normsetzungen von Weiß-Sein … im Kontext von [[Kolonialismus]], [[Rechtsextremismus]] und Apartheid&amp;#039;&amp;#039; als Form der Machtausübung und Herrschaft, sondern richten die Aufmerksamkeit mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; ([[bell hooks]]&amp;lt;ref&amp;gt;bell hooks: &amp;#039;&amp;#039;Representing Whiteness in the Black Imagination. Displacing Whiteness. Essays in Social and Cultural Criticism.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Ruth Frankenberg. Durham, London: Duke UP, 1997, S. 165–179; bell hooks: &amp;#039;&amp;#039;Weißsein in der Schwarzen Vorstellungswelt.&amp;#039;&amp;#039; In: bell hooks: &amp;#039;&amp;#039;Black Looks&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1994, 207 (Original: &amp;#039;&amp;#039;white supremacist terror&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) auch auf das Phänomen, dass die in von &amp;#039;&amp;#039;Weißen&amp;#039;&amp;#039; dominierten Gesellschaften gebildeten Normen nicht nur als überlegen angesehen werden, sondern auch als „neutral“ und „normal“ verallgemeinert und objektiviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Weiß-Sein, Roland Barthes la vaccine und die afrikanisch-feministische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www2.hu-berlin.de/ffz/dld/arndt04.pdf | wayback=20070104232546 | text=Weiß-Sein, Roland Barthes la vaccine und die afrikanischfeministische Literatur}}, Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Weißsein. Die verkannte Strukturkategorie Europas und Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; und Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Mythen des weißen Subjekts: Verleugnung und Hierarchisierung von Rassismus&amp;#039;&amp;#039; in: Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.) &amp;#039;&amp;#039;Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.unrast-verlag.de/unrast,3,0,261.html Zusammenstellung des Beitrags].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig entziehen sie sich damit der kritischen Reflexion. &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy&amp;#039;&amp;#039; maskiere&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Begriff vgl.: [[Frantz Fanon]] (1967), &amp;#039;&amp;#039;Black Skin, White Masks&amp;#039;&amp;#039;. London: Grove Press. Auf Fanons Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Maske&amp;#039;&amp;#039; rekurrieren zahlreiche Studien zu &amp;#039;&amp;#039;Whiteness&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; demnach auch die „eigenen“ &amp;#039;&amp;#039;weißen&amp;#039;&amp;#039; Privilegien und machten diese für &amp;#039;&amp;#039;weiße&amp;#039;&amp;#039; Positionen unsichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Weiß-Sein, [[Roland Barthes]] la vaccine und die afrikanisch-feministische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www2.hu-berlin.de/ffz/dld/arndt04.pdf | wayback=20070104232546 | text=Weiß-Sein, Roland Barthes la vaccine und die afrikanischfeministische Literatur}}; Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;The Dynamics of African Feminism. Defining and Classifying African Feminist Literatures.&amp;#039;&amp;#039; Trenton, NJ; Asmara: Africa World Press 2002. Susan Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Grenzenloses Weiß-Sein. Weiß-Sein ohne Grenzen? Konzeptionen von Weiß-Sein und Feminismus in der afrikanisch-feministischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; in: Monika Ehlers, Eva Lezzi, Sandra Schramm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fremdes Begehren. Repräsentationsformen transkultureller Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2003, S. 107–120. Zum Begriff der Maskierung und des Mythos siehe auch Arndts Verweise auf: [[Frantz Fanon]] (1967), &amp;#039;&amp;#039;Black Skin, White Masks&amp;#039;&amp;#039;. London: Grove Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während einerseits „White Supremacy“ einen mythischen Charakter bekomme und die Machtverhältnisse verschleiert würden, bleiben die Auswirkungen der Normierung &amp;#039;&amp;#039;Weißsein&amp;#039;&amp;#039; in den Erfahrungen und Vorstellungen derjenigen, die nicht in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;weiß&amp;#039;&amp;#039; wahrgenommen werden, eine Gewaltstruktur, die bis hin zum „Terror“ reiche.&amp;lt;ref&amp;gt;Eske Wollrad: &amp;#039;&amp;#039;Körperpolitik – feministisch-antirassistische Reflexionen zu Weißsein als Mythos und Terror.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www.synodalia.net/de/referentinnen.htm | wayback=20050824103217 | text=European Women&amp;#039;s Synod}}: 5.–10. August 2003, Universitat Autònoma de Barcelona. {{Webarchiv | url=http://www.synodalia.net/conferences/Wollrad_de.pdf | wayback=20041216055304 | text=Körperpolitik–feministisch-antirassistische Reflexionen und Terror zu Weißsein als Mythos und Terror}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So zeige sich die White Supremacy auch an den Universitäten, an denen die &amp;#039;&amp;#039;weiße&amp;#039;&amp;#039; Norm bestimmt, wer etwas zu sagen hat, also „Wissen“ definiert und im Zentrum des Diskurses steht, und wessen „Wissen“ nicht als „objektiv“ wahrgenommen wird, sondern als „Erfahrung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Grada Kilomba]] über die white supremacy an Berliner Universitäten: „When they speak it is scientific, when we speak it is unscientific; … they have knowledge, we have experiences. These are not simple semantic categorizations; they possess a dimension of power that maintains hierarchical positions and upholds &amp;#039;&amp;#039;white&amp;#039;&amp;#039; supremacy. We are not dealing here with a “peaceful coexistence of words”, as [[Jacques Derrida]] (…) emphasizes, but rather a violent hierarchy that defines &amp;#039;&amp;#039;who can speak&amp;#039;&amp;#039;.“ Grada Kilomba: &amp;#039;&amp;#039;Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2008, S. 28 (kursive Hervorhebungen im Original). Zu &amp;#039;&amp;#039;who can speak&amp;#039;&amp;#039; nimmt Grada Kilomba Bezug auf: [[Gayatri Chakravorty Spivak|Gayatri C. Spivak]] (1995): ‘Can the subaltern speak?’ Und im deutschen Kontext: Steyerl &amp;amp; Gutiérrez Rodríguez (2003): Spricht die Subalterne deutsch? Vgl. G. Kilomba, S. 26 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Alle genannten Buchtitel sind englischsprachig:&lt;br /&gt;
* [[Eduardo Bonilla-Silva]]: &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy and Racism in the Post-Civil Rights Era&amp;#039;&amp;#039;. Lynne Rienner Publishers, Boulder CO u. a. 2001, ISBN 1-58826-032-1.&lt;br /&gt;
* John Whitson Cell: &amp;#039;&amp;#039;The Highest Stage of White Supremacy. The Origins of Segregation in South Africa and the American South&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1982, ISBN 0-521-27061-8.&lt;br /&gt;
* Betty A. Dobratz, Stephanie L. Shanks-Meile: &amp;#039;&amp;#039;The White Separatist Movement in the United States. „White Power, White Pride!“&amp;#039;&amp;#039; The Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2000, ISBN 0-8018-6537-9.&lt;br /&gt;
* Abby L. Ferber: &amp;#039;&amp;#039;White Man Falling. Race, Gender, and White Supremacy&amp;#039;&amp;#039;. Rowman &amp;amp; Littlefield Publishers, Lanham MD u. a. 2000, ISBN 0-8476-9026-1.&lt;br /&gt;
* George M. Fredrickson: &amp;#039;&amp;#039;White Supremacy. A Comparative Study in American and South African History&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, New York NY u. a. 1982, ISBN 0-19-503042-7 [http://www.questia.com/PM.qst?a=o&amp;amp;d=98660496 online].&lt;br /&gt;
* Ghassan Hage: &amp;#039;&amp;#039;White Nation. Fantasies of White Supremacy in a Multicultural Society&amp;#039;&amp;#039;. Pluto Press Australia u. a., Annandale u. a. 1998, ISBN 1-86403-056-9 (Vgl. auch: Simone Prodolliet: [http://www.aller-anfang-ist-begegnung.ch/z5-weiss-sein.htm Weiss sein]).&lt;br /&gt;
* [[bell hooks]]: &amp;#039;&amp;#039;Weißsein in der Schwarzen Vorstellungswelt&amp;#039;&amp;#039;. In: bell hooks: &amp;#039;&amp;#039;Black Looks. Popkultur – Medien – Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. Orlanda-Frauenverlag, Berlin 1994, ISBN 3-929823-14-4, S. 207 (Original: &amp;#039;&amp;#039;white supremacist terror&amp;#039;&amp;#039;) (Vgl. auch: Eske Wollrad: &amp;#039;&amp;#039;Körperpolitik – feministisch-antirassistische Reflexionen zu Weißsein als Mythos und Terror&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv | url=http://www.synodalia.net/de/referentinnen.htm | wayback=20050824103217 | text=European Women&amp;#039;s Synod}}: S. 5–10 d&amp;#039;agost, 2003 Universitat Autònoma de Barcelona. {{Webarchiv | url=http://www.synodalia.net/conferences/Wollrad_de.pdf | wayback=20041216055304 | text=Körperpolitik–feministisch-antirassistische Reflexionen und Terror zu Weißsein als Mythos und Terror}}).&lt;br /&gt;
* Franziska Meister: &amp;#039;&amp;#039;Racism and Resistance. How the Black Panthers Challenged White Supremacy&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3857-8.&lt;br /&gt;
* Kathleen Belew: &amp;#039;&amp;#039;Bring the War Home: The White Power Movement and Paramilitary America&amp;#039;&amp;#039;, Harvard University Press 2018, ISBN 9780674237698&lt;br /&gt;
* Kathleen Belew &amp;amp; Ramon A. Gutierrez: &amp;#039;&amp;#039;A Field Guide to White Supremacy&amp;#039;&amp;#039;, University of California 2021, ISBN 978-0520382527&lt;br /&gt;
* Donald Yacovone: &amp;#039;&amp;#039;Teaching White Supremacy: America’s Democratic Ordeal and the Forging of Our National Identity.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, New York 2022, ISBN 978-0-593-31663-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassismus in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Vereinigte Staaten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Irraza1910</name></author>
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