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	<title>White Aryan Rebels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:25:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=White_Aryan_Rebels&amp;diff=2164499&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25660-93: /* Hintergrund */</title>
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		<updated>2026-04-27T13:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- [[Wikipedia:Formatvorlage Band]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Band&lt;br /&gt;
|Bild =&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Herkunft = [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Gründung = 2000&lt;br /&gt;
|Auflösung = unbekannt&lt;br /&gt;
|Neugründung =&lt;br /&gt;
|Genre = [[Rechtsrock]], [[Hatecore]]&lt;br /&gt;
|Website =&lt;br /&gt;
|Gründer1a = Lars Burmeister&lt;br /&gt;
|Gründer1b = unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;White Aryan Rebels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]] Band aus [[Berlin]], die dem [[Hatecore]] zugeordnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NGN&amp;quot; /&amp;gt; Die Band hatte radikale Texte, die zum Mord an Andersdenkenden aufriefen. Ein Lied der Band war ausschlaggebend für den [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Roots Germania]]&amp;#039;&amp;#039; (2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offen [[Neonazismus|neonazistische]] Gruppe veröffentlichte 2001 das Album &amp;#039;&amp;#039;Noten des Hasses&amp;#039;&amp;#039;, das am 28. April 2001 von der [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien]] [[Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz#Liste der jugendgefährdenden Medien|indiziert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesanzeiger]] Nr. 81 vom 28. April 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Texte der CD erreichten nach Meinung von Experten eine „neu[e] Qualität der Gewaltpropaganda“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Toralf Staud |Titel=Spitzel des Hasses |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=34 |Datum=2002 |Online=https://www.zeit.de/2002/34/Spitzel_des_Hasses/komplettansicht}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Texten wird unter anderem zum Mord an [[Alfred Biolek]], [[Rita Süssmuth]], [[Michel Friedman]] und den brandenburgischen Generalstaatsanwalt [[Erardo Rautenberg]] aufgerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NGN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/white-aryan-rebels |titel=White Aryan Rebels |hrsg=[[Netz gegen Nazis]] |datum=2008-04-03 |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Texte des Albums erfüllen den Tatbestand der [[Volksverhetzung]] und sind [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitisch]], [[Homophobie|homophob]] und [[Rassismus|rassistisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henning Flad |Hrsg=[[Christian Dornbusch]], Jan Raabe |Titel=Trotz Verbot nicht tot |Sammelwerk=RechtsRock. Bestandsaufnahmen und Gegenstrategien |Verlag=Unrast Verlag |Ort=Münster |Datum=2002 |ISBN=3-89771-808-1 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Focus&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Hufelschulte |Titel=Affäre: Die Noten des Hasses |Sammelwerk=[[Focus]] |Nummer=31 |Datum=2002 |Online=http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-die-noten-des-hasses_aid_208101.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CD soll in Polen gepresst worden und über die deutsch-polnische Grenze bei Guben wieder eingeschmuggelt worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Focus&amp;quot; /&amp;gt; Etwa 3.000 Exemplare des Albums sind in den Umlauf gekommen. Verantwortlich für die konspirativ hergestellte CD war der Neonazi Lars Burmeister aus Berlin, der mit Hilfe einiger Gastmusiker für Texte und Musik verantwortlich zeichnet. Er wurde zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr und 10 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Innenministerium Baden-Württemberg|Ministerium des Innern des Landes Brandenburg]] |Titel=Verfassungsschutzbericht 2002 |Ort=Brandenburg |Datum=2002 |Seiten=75/85 |Online=http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/media_fast/4055/2002_nsf.pdf |Format=PDF |KBytes=1800 }} {{Webarchiv|url=http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/media_fast/4055/2002_nsf.pdf |wayback=20151220174912 |text=Verfassungsschutzbericht 2002 |archiv-bot=2023-02-12 17:17:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CD sorgte für Aufsehen, da mindestens zwei [[V-Person|V-Männer]] des [[Verfassungsschutz]]es an dem Vertrieb der CD beteiligt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NGN&amp;quot; /&amp;gt; Der V-Mann Toni Stadler aus [[Guben]] wurde am 20. Juli 2002 bei einer [[Razzia]] der Polizei verhaftet. Der 27-jährige Mann war als V-Mann des Verfassungsschutzes in [[Potsdam]] gemeldet und sollte sowohl als Musiker als auch als Herausgeber an der CD beteiligt gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Dornbusch]], Jan Raabe |Hrsg=[[Christian Dornbusch]], Jan Raabe |Titel=…zum Umgang mit einem politischen Problem |Sammelwerk=RechtsRock. Bestandsaufnahmen und Gegenstrategien |Verlag=Unrast Verlag |Ort=Münster |Datum=2002 |ISBN=3-89771-808-1 |Seiten=321}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Verfassungsschutz in Potsdam davon sprach, dass eine seiner besten Quellen enttarnt worden sei, warf der Berliner Verfassungsschutz seinen Kollegen vor, einen Straftäter gedeckt zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit&amp;quot; /&amp;gt; Zugleich berichteten diverse Medien kritisch über die Arbeitsweise des Verfassungsschutzes, der angeblich die Produktion der CD gefördert haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik der Medien am Vorgehen des Verfassungsschutzes wurde jedoch zurückgewiesen. Stadler wurde wegen [[Volksverhetzung]], [[Gewaltdarstellung]] und [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen|Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen]] zu zwei Jahren auf [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] verurteilt. Einer Beteiligung des Verfassungsschutzes an der Herstellung der CD sowie einer Beteiligung von Stadler als Musiker an der CD widersprach der brandenburgische Verfassungsschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.342148.de |titel=V-Mann verurteilt. Vorwürfe gegen Verfassungsschutz haltlos |hrsg=Verfassungsschutz Brandenburg |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Gerichtsverfahren gegen Toni Stadler machte deutlich, dass dieser „an Komposition, Einspielung und Pressung der CD nicht beteiligt war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heiko Homburg |url=http://www.mi.brandenburg.de/sixcms/detail.php/53669 |titel=Innenministerium begrüßt Verurteilung von Toni S. |hrsg=[[Innenministerium Brandenburg|Ministerium des Innern des Landes Brandenburg]] |datum=2002-11-11 |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielmehr sollen ihm von Bandkopf Lars Burmeister 2.000 Euro zur Verfügung gestellt worden sein, um eine Zweitauflage der CD pressen zu lassen. Dieses Geld habe er auf Drängen des Verfassungsschutzes jedoch wieder zurückgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BO&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Blankennagel |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/schoenbohm-raeumt-straftaten-von-toni-s--ein-ministerium--v-mann-wurde-nicht-gewarnt,10810590,10018282.html |titel=Ministerium: V-Mann wurde nicht gewarnt |hrsg=[[Berliner Zeitung]] |datum=2002-08-10 |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwere Vorwürfe erhob das Innenministerium gegenüber [[Staatsanwalt]] und [[Landeskriminalamt (Deutschland)|LKA]], die ohne Absprache eine ihrer Quellen enttarnt und Fehlinformationen an die Presse weitergeleitet haben sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IM&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Prozesses gegen die rechtsextreme Band [[Landser (Band)|Landser]] wurde mit dem [[Hammerskins|Hammerskin]] [[Mirko Hesse]] ein zweiter V-Mann enttarnt, der am Vertrieb der CD beteiligt war. Er hatte mit Toni Stadler bereits bei der CD &amp;#039;&amp;#039;Ran an den Feind&amp;#039;&amp;#039; zusammengearbeitet, für die Stadler das [[Booklet]] drucken ließ. Wegen seiner Beteiligung am Vertrieb sowie illegalen Waffenbesitzes wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Fichtner, Annelies Senf |url=http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/08/rechtsrock.htm |titel=Rechtsrock. Panzerfaust aufs Ohr |hrsg=[[haGalil]] |datum=2003-08-08 |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fernsehmoderatorin [[Mo Asumang]] wurde auf der CD mit dem Tod bedroht. „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“ lautete die Textzeile im Lied &amp;#039;&amp;#039;Die Kugel ist für dich&amp;#039;&amp;#039;. Als Reaktion auf diese Morddrohung drehte sie den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Roots Germania]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie ihre [[afrodeutsche]]n Wurzeln erforschte und nach [[Ghana]] reiste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annette Kögel |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/zwischen-den-welten/1078660.html |titel=Zwischen den Welten |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2007-10-26 |zugriff=2010-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Noten des Hasses&amp;#039;&amp;#039; (Album)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsrock-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazistische Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatecore-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Band (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
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