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	<title>Whakarewarewa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:27:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mangisda: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|1 */</title>
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		<updated>2024-12-23T18:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|1&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WhakarewarewaAerial.jpg|mini|hochkant=1.1|Luftaufnahme von Whakarewarewa mit gerade ausbrechendem Pohutu-Geysir]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Whakarewarewa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Geothermalfeld]] und gleichzeitig eine Maorigemeinde im  Stadtgebiet von [[Rotorua]] in [[Neuseeland]]. Der vollständige Name lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Te Whakarewarewatanga O&amp;amp;nbsp;Te&amp;amp;nbsp;Ope&amp;amp;nbsp;Taua&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;Wahiao&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel vor Ort; &amp;#039;&amp;#039;Wahio&amp;#039;&amp;#039; war ein Ahne der Bewohner der Gegend und ein Häuptling der Ngati Wahio, eines Unterstammes der [[Te Arawa]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was &amp;#039;&amp;#039;Der Versammlungsplatz für die Kriegszüge von Wahiao&amp;#039;&amp;#039; bedeutet und von Einheimischen oft als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Whaka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt  wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände wird vom Stamm der Tuhourangi\Ngati Wahiao als eine der bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten im Raum Rotorua betrieben  und kann gegen Eintritt besichtigt werden. Whakarewarewa liegt am Ufer des &amp;#039;&amp;#039;Puarenga Stream&amp;#039;&amp;#039; und ist das größte Geysirfeld Neuseelands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geysire und Seen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WhakarewarewaGeyserFlat2.jpg|mini|Geyser Flat]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet besteht aus etwa 500 Austrittsöffnungen, die meisten davon [[Thermalquelle]]n mit [[Alkalische Lösung|alkalischem]], [[Chloride|chloridhaltigem]] Wasser oder [[Schlammtopf|Schlammtöpfe]] und mindestens 65 [[Geysir]]en, von denen sieben derzeit aktiv sind.&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde ein Rückgang der Aktivitäten an den Geysiren festgestellt. Man führte dies auf hunderte Bohrlöcher zurück, die die geothermalen Ressourcen der Region für Heizzwecke und Thermalbäder anzapften. 1986 ordnete die Regierung die Schließung aller Bohrlöcher im Umkreis von 1500&amp;amp;nbsp;m an. In den beiden Folgejahren wurden 106 Brunnen in diesem Umkreis geschlossen, weitere 120 Bohrungen in weiterem  Umkreis wurden wegen einer abschreckenden Gebührenregelung von den Eigentümern aufgegeben. Als Resultat erholte sich die Geysiraktivität und erreichte wieder den Stand von 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rotorua.nz.com/whakarewarewa.aspx &amp;#039;&amp;#039;Whakarewarewa.&amp;#039;&amp;#039;] Beschreibung von Whakarewarewa bei New Zealand on the Web&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der derzeit aktiven Geysire in Whakarewarewa liegen auf einer kleinen Ebene, der &amp;#039;&amp;#039;Geyser Flat&amp;#039;&amp;#039;, auf einer gemeinsamen Verwerfung. Sie bilden ein komplexes System sich gegenseitig beeinflussender Geysire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pohuto-Geysir ===&lt;br /&gt;
Der bekannteste der Geysire des Gebietes bricht etwa stündlich aus und schleudert Wasser bis zu 30&amp;amp;nbsp;m hoch, meist aber deutlich weniger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.nzmaori.co.nz/thingstoseeanddo/whakarewarewa.html|title=Whakarewarewa Thermal Valley|accessdate=2007-05-10 |archiveurl = https://web.archive.org/web/20070417145326/http://www.nzmaori.co.nz/thingstoseeanddo/whakarewarewa.html |archivedate = 2007-04-17|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kereru-Geysir ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Rotorua PoW.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Feathers&amp;#039;&amp;#039;-Geysir]]&lt;br /&gt;
Der Kereru-Geysir, etwa 2&amp;amp;nbsp;m oberhalb des &amp;#039;&amp;#039;Puarenga Stream&amp;#039;&amp;#039;, liegt am oberen Ende einer kleinen schwarzen Sinterschürze und bricht in Abständen von einigen Tagen oder Wochen in einem bis zu 15&amp;amp;nbsp;m hohen Fächer aus. Zwischen 1972 und 1988 gab es keine größeren Ausbrüche. Die Erholung danach steht offensichtlich in Verbindung  zur Schließung der Brunnen um das Gelände ab 1987. Der Geysir ist möglicherweise unabhängig von den anderen auf der gleichen Verwerfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Feathers&amp;#039;&amp;#039;-Geysir ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Feathers&amp;#039;&amp;#039;-Geysir befindet sich zusammen mit dem Pohutu-Geysir, dem Te-Horu-Geysir und dem Waikorohihi-Geysir auf einem Sinterplateau etwa 6&amp;amp;nbsp;m über  dem Fluss.  Der &amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Feathers&amp;#039;&amp;#039;-Geysir ist der nächste Nachbar des Pohutu und bricht stets vor diesem aus. Ein schwacher Strahl verstärkt sich zu einer bis 9&amp;amp;nbsp;m hohen, schrägen  Säule wenn der Pohutu ausbricht.  Manchmal beginnt auch der Waikorohihi-Geysir mit einem  ungleichmäßigen, 5&amp;amp;nbsp;m hohen Strahl, dann folgt der &amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Feathers&amp;#039;&amp;#039;, später der Pohutu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Te-Horu-Geysir ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Whakarewarewa Blue lake 2011.JPG|mini|Blue Pool]]&lt;br /&gt;
Bis 1972 brach dieser Geysir 10 bis 15 mal in einer Höhe von 2 bis 7&amp;amp;nbsp;m aus, danach hörten sie auf und das Wasser im Schlot kühlte sich ab. 1998 begann das Wasser wieder aus dem Schlot auszutreten. Zwischen dem Te Horu und dem Pohutu besteht eine Beziehung: große Teile des in der Luft abgekühlten Wassers des Pohutu fallen in den Schlot des Te Horu. Dies könnte die Meinung bestätigen, dass der Pohutu bei Südwind aktiver ist, wenn das meiste Wasser der Eruptionen nach Norden geweht wird, während nördlicher Wind viel kühles Wasser in das System einbringt und die nächste Eruption verzögert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mahanga-Geysir ===&lt;br /&gt;
Der Mahanga-Geysir, auch &amp;#039;&amp;#039;Boxing Glove&amp;#039;&amp;#039; („Boxhandschuh“) ist ein alter Geysir, von dem bis 1961 kein Ausbruch aufgezeichnet ist. Seine 3–4,5&amp;amp;nbsp;m hohe Säule erscheint ziemlich unabhängig von seinem Nachbarn Waikorohihi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wairoa-Geysir ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ngamokaiakoko mud pool.JPG|mini|Ngamokaiakoko-Schlammtopf]]&lt;br /&gt;
Der Wairoa soll früher bis 60&amp;amp;nbsp;m Höhe erreicht haben. Er brach zuletzt im Dezember 1940 aus, danach fiel sein Wasserstand auf 4,5&amp;amp;nbsp;m unter den Überlauf und das Wasser wurde sauer.  Anfang 1996 stieg das Wasser auf 3,2&amp;amp;nbsp;m unter dem Überlauf und kocht seitdem kräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waikite Geysir ===&lt;br /&gt;
Der Geysir befindet sich unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Geyser Flat&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gipfel eines Sinterhügels 260&amp;amp;nbsp;m südlich des Pohutu. Er brach zuletzt im März 1967 aus, danach blieb der 8,5&amp;amp;nbsp;m tiefe Schlot trocken und stieß nur wenig Dampf aus. Im Juni 1996 füllte sich der Schlot plötzlich bis auf 2,3&amp;amp;nbsp;m unter dem Überlauf mit kochendem Wasser. In  der Vergangenheit neigte der Waikite nach längeren starken Regenfällen zu Ausbrüchen.&lt;br /&gt;
=== Papakura-Geysir ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papakura-Geysir ist ein weiterer ruhender Geysir. Er brach zuletzt im März 1979 aus, nachdem er 90 Jahre mit drei kurzen Unterbrechungen tätig war. Das Ausbleiben der Eruptionen des Papakura war der direkte Anlass für das Programm zur Überwachung der geothermalen Aktivitäten in Rotorua im Jahr 1981. Im Oktober 1997 erwärmte sich das Wasser im Schlot auf 60&amp;amp;nbsp;°C und wurde wieder klar und alkalisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blue Pool ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Blue Pool&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bluey&amp;#039;&amp;#039; ist ein wegen seiner blauen Farbe so benannter [[Thermalsee]] mit stark alkalischem Wasser bei 30–50&amp;amp;nbsp;°C Wassertemperatur. Der früher als Badesee genutzte See sammelt von den Geysiren ausgestoßenes Wasser und fließt unterirdisch in den Puarenga Stream ab. An der Nord- und Westseite befinden sich versinterte Stümpfe von [[Manuka]]bäumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel am Blue Pool&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:WhakarewarewaCemetary.jpg|mini|Māori-Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlammtöpfe ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände befinden sich neben den Thermalquellen und Geysiren zahlreiche Schlammtöpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof  ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände befindet sich auf einer Anhöhe ein nicht öffentlich zugänglicher  Friedhof der Māori.  Da der Boden wegen seiner Temperatur nicht für Bestattungen geeignet ist, werden die Toten oberirdisch in gemauerten Grabmalen beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pā ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Te puia pa 2011.JPG|mini|Ehemaliger Standort des Pā Te Puia]]&lt;br /&gt;
Seit 1325 stand auf einem Hügel mit steil abfallenden Flanken der von Holzpalisaden umgebene [[Māori]]-[[Pā]] &amp;#039;&amp;#039;Te Puia&amp;#039;&amp;#039;. Er war Teil des Verteidigungssystems der Te Arawa, das sein Zentrum auf der Insel [[Mokoia Island]] im [[Lake Rotorua]] hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel am ehemaligen Platz des Pā&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Te Heketanga a Rangi ==&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Geländes wurde ein modernes Bauwerk geschaffen, in dem in kreisförmiger  Anordnung Schnitzereien angebracht sind, die Götter der Māori verkörpern. In der Mitte befindet sich in einem kleinen Wasserbecken ein großer Stein aus [[Pounamu]] (Jade), der beim Verlassen des Geländes berührt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marae ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Whakarewarewa Marae 2011.JPG|mini|Marae mit Versammlungshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Whakarewarewa dance 2011.JPG|mini|Tanzvorführung im Versammlungshaus]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände befindet sich das Rotowhio-[[Marae]] mit dem Versammlungshaus &amp;#039;&amp;#039;Te Aranui a Rua&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden neben ihrer Rolle als Versammlungsort des Stammes touristisch genutzt. Täglich finden nach einer traditionellen Begrüßungszeremonie im Versammlungshaus Vorführungen von [[Haka]] und [[Poi]] statt, an denen auch die Besucher beteiligt werden.  Anschließend findet in einem angrenzenden Restaurant ein Dinner mit Essen aus dem {{lang|mi|[[Hāngī]]}} statt, gefolgt von einer Besichtigung des Geothermalfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wakarewarewa weaving School 2 2011.JPG|mini|Webschule]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände befinden sich in gegenüber liegenden Gebäuden die einzige Schnitzschule und Webschule der {{lang|mi|Māori}}.&lt;br /&gt;
Ein Nachbau eines Māoridorfes mit Hütten, Vorratshaus und einem {{lang|mi|Hāngī}} und ein Nachthaus, in dem man [[Kiwis]] beobachten kann, sind ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
Es werden auch Rundfahrten auf dem Gelände mit einem Motorzug angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.whakarewarewa.com/ Whakarewarewa Thermal Village] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.neuseeland-news.co.nz/page42.html Rotorua Maori-Kultur und Geothermik] bei Neuseeland News&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.tepuia.com/new-zealand/About-us/ | titel={{lang|mi|Te Piua Te Whakarewarewa}} {{lang|en|Thermal Valley}}, {{lang|mi|Rotorua}}, {{lang|en|New Zealand}} | hrsg={{lang|en|Te Puia}} | zugriff=2016-01-13 | sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=38/9/44/S |EW=176/15/23/E |type=landmark |region=NZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geysir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geothermalgebiet in Neuseeland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkangebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in der Region Bay of Plenty]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotorua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle in Neuseeland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mangisda</name></author>
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