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	<title>Weyertor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T23:22:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weyertor&amp;diff=1865943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2024-06-22T08:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Scheiner Weyertor 1889.jpg|mini|hochkant=1.20|Weyertor, 1889 ([[Wilhelm Scheiner]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weyertor-Köln-Ausschnitt-aus-Stadtplan-Arnold-Mercator-1571.jpg|mini|hochkant=1.20|Weyertor mit Bastion und Beginn der Weyerstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weyertor-Köln-um-1665-Litho-Justus-Finkenbaum.jpg|mini|hochkant=1.20|Diagonale Ansicht von der Feldseite mit der dem Torbau seit 1632 unmittelbar vorgelagerten Bastion]]&lt;br /&gt;
Das im Südwesten der Stadt [[Köln]] gelegene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weyertor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines der 14 landseitigen großen Stadttore&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Hess: Das Kölner Weyertor. In: Fortis Das Magazin 2019. Köln 2019, S. 25 – 33, hier S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die im Zuge der letzten Stadterweiterung im Verbund mit der neuen [[Stadtmauer (Köln)|Schutz- und Ringmauer]] errichtet worden waren. Das vom Rat der &amp;#039;&amp;#039;[[Erzbistum Köln#Anfänge und Mittelalter|heiligen Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; geplante Bauvorhaben wurde mit kaiserlichem Einverständnis durchgeführt. Mit dem Bau des [[Romanik#Spätromanik|spätromanischen]] Weyertores begann man im ersten Drittel des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die [[Torburg]] mehrere Umbauten. Sie wurde im Jahr 1889 infolge einer weiteren Stadterweiterung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Günther Binding&amp;quot;&amp;gt;Günther Binding, &amp;#039;&amp;#039;Köln- und Niederrhein-Ansichten im Finckenbaum-Skizzenbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach [[Adam Wrede]] war das Weiher- oder Weyertor das höchstgelegene Tor in der neuen Ringmauer. Seine ursprüngliche Bezeichnung, ebenso wie die des mittelalterlichen Straßenzuges „Weyerstraße“ und des etwas weiter im Vorland gelegenen [[Kloster Weiher|Klosters Weiher]], soll sich auf ein dortiges „Weiherkülchen“ genanntes Gelände bezogen haben, in dem sich wahrscheinlich durch den Endlauf des [[Gleuel]]er Baches ein Weiher gebildet hatte, der in späterer Zeit bereits im Bereich [[Köln-Lindenthal|Hohenlind]] versickerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas, Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre St. Mauritius zu Köln&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt Kloster Weiher, Seite 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor trug um 1232 in lateinischen Urkunden den Namen „porta piscine(ae)“, um 1257 nannte man es „wierporce“, „wijerportze“. Aus dem Jahr 1474 stammt der Satz „zo wier daervan noch die ein portze den namen hait genoempt (genommen) die wierportze“. Der [[Kartograf]] [[Arnold Mercator]] bezeichnete auf seiner r [[Kölner Stadtansicht von 1570]] das Tor als „Die Weier pforts“, und die [[Franzosenzeit|französische]] Behörde gab dem Stadttor (1812/13) den Namen „Porte de l’Etang“ – Weyer-Pforte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adam Wrede, Band III, Seite 268&amp;quot;&amp;gt;Adam Wrede, Band III, Seite 268&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die viele Jahrzehnte andauernden Auseinandersetzungen zwischen den Kölner Bürgern und ihrem [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|erzbischöflichen Herren]] führte im Laufe der Zeit zu einer weitgehenden [[Emanzipation]] der Bürgerschaft. Diese mühsam errungene Eigenständigkeit hatte auch zur Bildung eines weltlichen Steuersystems geführt, welches in allen altstädtischen Bezirken aber auch in denen der neu hinzugekommenen Vorstädte Gültigkeit besaß. Das so gesteigerte Einkommen der Stadt war der Grundstock des Vorhabens, das groß dimensionierte Bauprojekt eines neuen Ringwalles mit seinen Mauern und Toren durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Keussen]], Band I, Seite 67, unter Verweis auf Lau: „Grundsteuern sind schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts nachzuweisen. So für die Bezirke S. Martin, S. Laurenz, S. Brigida, und S. Kolumba.“ (Lau, Köln 229 Ann.7; 332)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Waffen-des-Mittelalters-Zeughaus.jpg|mini|hochkant|Waffen Kölner Turmschützen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der „villa s. Pantaleonis“, südlich an die Bezirke [[Oversburg]] und [[St. Severin (Köln)|St. Severin]] westlich an [[St. Aposteln]] grenzend, dessen am stärksten entwickelte Bebauung die Weyerstraße mit dem dortigen eigenen [[Kölner Gerichtswesen vom Mittelalter zur Neuzeit|Gerichtsstand]] aufwies, wurde durch die neue Umwallung in das Kölner Stadtgebiet einbezogen. Die Bewohner erhielten mit der Einbeziehung in die Stadt einen neuen Status: Sie besaßen fortan das [[Bürgerrecht]], waren nun aber auch der allgemeinen Steuer- und Wehrpflicht im Verteidigungsfall sowie der Wachpflicht unterworfen. Der Bezirk hatte nun für die in seinem Bereich befindlichen Mauerabschnitte und Tore, insbesondere für die große Anlage des Weyertores, die Lasten an Mensch (Wachpersonal) und Material zu tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Keussen, Band I, Seite 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zum Tor führenden Straßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-003-Alte-Mauer-am-Bach.JPG|mini|hochkant| Standort der ehemaligen Griechenpforte]]&lt;br /&gt;
Die neu errichtete Torburg der nach Westen vorgeschobenen [[Befestigung]] war der Ersatz der alten südwestlichen [[Griechenpforte]]. Sie hatte am Fuß der schon 1265 bezeugten Weyerstraße gegenüber von [[St. Pantaleon (Köln)|St. Pantaleon]] den bisherigen äußeren Eingang durch die [[Stadtmauer (Köln)#Römische Stadtmauer|Römermauer]] in das Viertel des Griechenmarktes oder den Ausgang in die ungeschützte Vorstadt ermöglicht. Diese Aufgabe übernahm nun die neue Torburg, das Weyertor. Vor ihm öffnete sich die Landstraße, welche die Bürger nutzten, wenn sie auf die Höfe und Häuser des „Klettenberges“, in die der [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] [[Köln-Sülz|Sulzpe]] oder in die am Hang der [[Ville (Rheinland)|Ville]] gelegenen Ortschaften wollten. Aber auch Reisende und Händler in die Region [[Zülpich]] und [[Trier]] oder in die [[Eifel]] und nach [[Luxemburg]] nahmen den Weg durch dieses nach Südwesten führende Stadttor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert ist überliefert, dass die Weyerstraße den Namen „Kaiserstraße“ führte. Dies beruhte darauf, dass Kaiser und Könige, wenn sie aus westlicher Richtung kommend die Stadt Köln aufsuchten, durch Weyertor und -straße Einzug hielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adam Wrede, Band III, Seite 268&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas, Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre St. Mauritius zu Köln&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt Kloster Weiher, Seite 447 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baubeschreibung ===&lt;br /&gt;
Schon 1386 wurde unter dem städtischen [[Rentamt|Rentmeister]] [[Lyskirchen|Constantin von Lyskirchen]] veranlasst, dem bisher die Stadtmauer begleitenden Graben, einen zweiten äußeren vorzulagern, der mit Hecken ausgestattet wurde und den die [[Johann Koelhoff der Jüngere|Koelhoffsche Chronik]] als „ein nutzlich buwe“ bezeichnete. Zu dieser Zeit erhielten wahrscheinlich einige der Haupttorburgen der Stadt bereits äußere Zwinger, der am Weyertor wurde 1442 erwähnt.&amp;lt;ref name= Vogts_Witte &amp;gt;Vogts, Witte: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz und der Stadt Köln. (Hrsg.) Paul Clemen, Bd. 7, Abt. IV: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Stadtbefestigungen S. 27 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arnold Mercators Darstellung der „Weier pforts“ von 1571 war spätestens 12 Jahre danach überholt, da zwischen 1583 und 1592 Umbauten vorgenommen worden waren, durch die die Bastion am Ende des 16. Jahrhunderts auch einen Zwingerhof erhalten haben soll. Um das Jahr 1583 wurde der Abbruch des Vorwerks durchgeführt, sodass dem Neubau eines geplanten Bollwerks und einer Brustwehr Raum geschaffen wurde. Bei den dazu anfallenden Erdarbeiten wurden im April 1589 drei römische [[Sarkophag]]e aus rotem [[Sandstein]] freigelegt, die kleine irdene Krüge, Gläser und unbekannte Münzen enthielten. Noch im gleichen Jahr stieß man bei den Arbeiten auf zwei weitere „steinerne Gräber“, zu deren Inhalt unter anderem Münzen des Kaisers [[Konstantin der Große|Constantin]] gehörten.&amp;lt;ref name = Clemen&amp;gt;Paul Clemen „Das römische Köln“, „Die Außenstraßen“, S. 247 ff, unter Verweis auf „Buch Weinsberg IV S. 62“&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu weiteren Baumaßnahmen gehörte eine neue Zugbrückenkonstruktion über den Graben des Tores, die jedoch zusammenbrach und später durch eine feste Steinbrücke ersetzt wurde.&amp;lt;ref name= Vogts_Witte /&amp;gt; Die Schuld an diesem Desaster, bei dem ein Schaden von über 6000 Talern entstand, wurde dem jungen unerfahrenen Steinmetzmeister und [[Umlauf]] der Stadt, Peter von Sieberg angelastet.&amp;lt;ref name = Hans_Vogts &amp;gt;Hans Vogts, &amp;#039;&amp;#039;Das Kölner Wohnhaus bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Seiten 672 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Toranlagen der Stadtmauer waren seit 1632 die [[Bastion]]sanlagen so gestaltet worden, dass sie sich dem Torbau selbst unmittelbar anschlossen. Zu diesem Zweck war die Anlage der Gräben verändert und um die Bastion herumgeleitet worden. An der nördlichen Einbiegung des verlegten Grabens hatte man einen Brückenzugang auf die Bastion errichtet. Die Abbildung „Finkenbaums“ (oben) zeigt, schräg in der Sicht vom Ufer der nordwestlichen Feldseite, Teile der Gesamtanlage. Im Vordergrund stand ein mit einem großen Erker versehener Eckbau, den ein [[Walmdach]] deckte. Die im Hintergrund aufragende, [[zinne]]nbestückte Torburg hatte einen viergeschossigen, eckigen Mittelturm, der von dreigeschossigen, halbrunden Seitentürmen flankiert wurde. Dem Mittelbau war unter dem Zinnenkranz seitlich ein kleiner [[Erker]] angefügt worden, und zur Feldseite hing eine Glocke, die wohl den Torschluss ankündigte. In der Höhe seines Obergeschosses, zwischen die Seitentürme eingepasst, befand sich über dem [[Bogen (Architektur)|Torbogen]] ein [[Überzimmer]]. Die Bauwerke waren noch mit einer großen Anzahl der ursprünglichen romanischen Rundbogenfenster ausgestattet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weyertor-Köln-J-Scheiner-1878.jpg|mini|hochkant|Weyertor um 1878]]&lt;br /&gt;
Das [[Aquarell]] von [[Jakob Scheiner]] (rechts) aus dem Jahr 1878 zeigt ein stark verändertes Äußeres. Der Mittelturm ist gekürzt, er und seine Flankentürme hatten den [[Romanik|romanischen]] Zinnenschmuck eingebüßt. Der Mittelbau erhielt offenbar ein Satteldach, und die Seitentürme wurden mit Kegeldächern gedeckt. Wann diese Neuerungen durchgeführt wurden, ist nicht bekannt. Die beidseitig anschließende Stadtmauer mit ihren [[Schießscharte]]n war noch intakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Binding, Seite 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung des Tores ===&lt;br /&gt;
Die Torburg war in erster Linie ein Wehrturm und diente als Teil der Stadtmauer dem Schutz der Stadt. Sie war auch das Tor oder die Abriegelung eines zumeist stark frequentierten Verkehrsweges sowie eine der Stationen der städtischen [[Zoll (Abgabe)|Zollerhebung]], an der wie bei anderen offenen Feldtoren Zöllner den so genannten Landzoll erhoben. Im 16. Jahrhundert gingen die Zollhäuser in Privatbesitz über.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Keussen, B.1 S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weyertor besaß einen [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] sowie zwei der [[Haft]] dienenden Räume, das Tor ähnelte mit dieser Einrichtung seinen benachbarten Toren in der Stadtmauer: Die südliche Bachpforte besaß nur geringe Aufnahmekapazität als Gefängnis, und die Pantaleonspforte hatte ebenfalls zwei [[Gefängnis]]räume. Die nördliche Schafenpforte hatte drei Gefängnisräume.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Schwerhoff, Seite 96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfeld und Niederlegung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cölner Thorburgen und Befestigungen 1180 - 1882, Blatt 21.jpg|mini|links|Weyertor (aus: C. F. Kaiser, Cölner Thorburgen und Befestigungen: 1180–1882, 1884, Blatt 21)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Annonce-Personenbeförderung-Erp-Köln-1868.jpg|miniatur|hochkant|Personenbeförderung zum Weyertor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toeller-weyertor.jpg|miniatur|hochkant|Haus Töller (drittes Haus von rechts) vor dem Weyertor im Jahre 1886]]&lt;br /&gt;
Nicht nur das Äußere der Torburg selbst hatte sich sehr verändert, die Stadt mit ihren Vorstädten war in ihrer Bevölkerung stark angewachsen. Dies traf auch auf das Umfeld des Weyertores zu. Schon im Jahre 1836 errichtete man auf dem Turm von St. Pantaleon gegenüber der Weyerstraße eine [[Preußischer optischer Telegraf|Telegrafenstation]] und etwa um 1850 wurde die Landstraße in Richtung Eifel und Luxemburg als Bezirksstraße ausgebaut. In den 1860er Jahren war das unmittelbar stadtseitig vor dem Tor stehende, seit dem 14./15. Jahrhundert in der Weyerstraße bestehende [[Haus Töller]] zur Endstation eines täglich zwischen der Ortschaft [[Erp (Erftstadt)|Erp]] bei [[Lechenich]], über [[Liblar]] und Köln verkehrenden Reiseverkehrs mittels eines von Pferden gezogenen „Omnibusses“ geworden. Die Reisenden erledigten ihre Anliegen, und ab 15 Uhr ging die Fahrt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts erfolgten dann Maßnahmen zur unumgänglich gewordenen Erweiterung der Stadt, vor allem die Schaffung verbesserter Verkehrswege durch die mittelalterliche Stadtmauer. 1882 wurde mit der [[Schleifung]] der [[Bollwerk]]e und des [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] begonnen. 1883 waren für diesen Bereich die Bauarbeiten der neuen Umwallung im Gange, mit denen im Vorfeld des Weyertores nun das „Luxemburger Tor“ entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen &amp;quot;Das römische Köln&amp;quot; S. 303 &amp;quot;Das Aussengebiet der Colonia&amp;quot;, unter Verweis auf „Bonner Jahrbücher, LXXV“&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich erhielt die bisherige Zülpicher Landstraße im Kölner Bereich ihre Umbenennung zur heute gebräuchlichen Bezeichnung [[Luxemburger Straße (Köln)|Luxemburger Straße]]. Wenige Jahre später wurde das Weyertor abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach entstanden nach Plänen von [[Karl Henrici]] aus Aachen und unter der Leitung des Stadtbaumeisters [[Josef Stübben]] die Ringstraßenabschnitte, und vor der ehemaligen Bastion des Tores der an kaiserliche Zeiten erinnernde [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossaplatz]]. Neben diesem entstand 1898 der [[Vorgebirgsbahn]]hof, an dem nun Reisende aus [[Bonn]] und den [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirgsorten]] dem „Feurigen Elias“, einer [[Dampflokomotive|Dampfeisenbahn]], entstiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Wrede]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände A – Z, Greven Verlag, Köln, 9. Auflage 1984, ISBN 3-7743-0155-7.&lt;br /&gt;
* Thomas Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre St. Mauritius zu Köln.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Abbildung der alten Abtei St. Pantaleon nach Stengelius. 1. Aufl. J. P. Bachem, Köln 1878&lt;br /&gt;
* [[Hermann Keussen]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie der Stadt Köln im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Köln 1910. (Nachdruck: ISBN 978-3-7700-7560-7 und ISBN 978-3-7700-7561-4)&lt;br /&gt;
* [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Köln- und Niederrhein-Ansichten im Finckenbaum-Skizzenbuch&amp;#039;&amp;#039; 1660–1665. Greven Köln 1980. ISBN 3-7743-0183-2&lt;br /&gt;
* [[Gerd Schwerhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Köln im Kreuzverhör.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier, Bonn 1991, ISBN 978-3416023320.&lt;br /&gt;
* [[Hans Vogts]], Fritz Witte: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz und der Stadt Köln. Herausgegeben von [[Paul Clemen]], Bd. 7, Abt. IV: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1930. Verlag L. Schwann, Düsseldorf. Nachdruck Pädagogischer Verlag Schwann, 1980, ISBN 3-590-32102-4.&lt;br /&gt;
* Johannes Krudewig (Quellen), in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039; im Auftrage des Provinzialverband der Rheinprovinz. Band VI, Abteilung I. Quellen, und Abteilung II. Josef Klinkenberg, &amp;#039;&amp;#039;Das Römische Köln&amp;#039;&amp;#039;. In Verbindung mit Otto von Falke, Eduard Firmenich-Richartz, [[Joseph Klinkenberg]], Johannes Krudewig, [[Hugo Rahtgens]] und Edmund Renard. Hrsg. von [[Paul Clemen]]. Druck und Verlag L. Schwann, Düsseldorf, 1906. Nachdruck Pädagogischer Verlag Schwann, 1980, ISBN 3-590-32108-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weyertorburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mittelalterliche Kölner Stadtmauer}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/55/48.23/N |EW=6/56/33.77/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt-Süd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterliche Stadtmauer von Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1880er Jahren|Koln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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