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	<title>Weveldhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weveldhaus&amp;diff=1807472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-12T12:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amalienstr. A19 Neuburg-7.jpg|mini|Weveldhaus vom Karlsplatz gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuburg Stadtmuseum Eingang.jpg|mini|Eingang des Weveldhauses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weveldhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[barock]]es [[Palast|Palais]] in der [[Oberbayern|oberbayerischen]] Stadt [[Neuburg an der Donau]]. Es wurde 1517 errichtet und von 1713 bis 1715 zu seiner jetzigen Form umgebaut. Bis in die 1930er Jahre diente das Gebäude der Familie [[Weveld (Adelsgeschlecht)|Weveld]] als Winterresidenz. Seit 2005 beherbergt das Gebäude in der Amalienstraße A 19 das vom [[Historischer Verein Neuburg|Historischen Verein Neuburg]] betriebene Neuburger Stadtmuseum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dewiel&amp;quot;&amp;gt;Lydia L. Dewiel: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=r4rA06uBvvUC&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;dq=weveldhaus#v=onepage&amp;amp;q=weveldhaus&amp;amp;f=false Oberbayern.]&amp;#039;&amp;#039; DuMont Reiseverlag, 2007, ISBN 3770133358, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weveld.Allianzwappen.JPG|mini|Allianzwappen am Hauptportal des Weveldhauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabriel de Gabrieli (1).jpg|mini|hochkant=0.7|links|Der Fürstbischöfliche Hofbaudirektor von Eichstätt, Gabriel de Gabrieli]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1517, wovon noch das Steinwappen unter dem Erker zeugt, und war ursprünglich im Renaissancestil gehalten. Bauherr war Martin Lerch, der von 1515 bis 1521 Münzmeister des [[Herzogtum]]s [[Pfalz-Neuburg]] war. 1713 erwarb es [[Wilhelm Adam Balduin von Weveld]] vom nahe Neuburg gelegenen [[Schloss Sinning]] und ließ es vom [[Fürstbischof|Fürstbischöflichen]] Hofbaudirektor [[Gabriel de Gabrieli]] aus [[Eichstätt]] um ein Stockwerk erhöhen und im Barockstil umbauen. Das Palais blieb im Weveldschen Besitz, bis die Familie im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] gezwungen wurde, es zur Tilgung von Schulden an die Stadt Neuburg an der Donau zu verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sinning&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.schloss-sinning.de/pages/sinning_0002pag.html| titel=Willkommen auf Schloss Sinning: Geschichte| autor=| hrsg=Freiherrliche von Weveld’sche Gutsverwaltung| seiten=| datum=| archiv-url=https://web.archive.org/web/20130523032213/http://schloss-sinning.de/pages/sinning_0002pag.html| archiv-datum=2013-05-23| zugriff=2014-03-30| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;höglmeier&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Barbara Höglmeier, Werner Maerzl|Titel=Stadtmuseum im Weveldhaus. Zur Neupräsentation der traditionsreichen Sammlung|Sammelwerk=Museum heute|Nummer=29|Verlag=Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege|Ort=München|Datum=2005-12|ISSN=0944-8497|Seiten=52–57|Online=https://museumsberatung-bayern.de/fileadmin/Veroeffentlichungen_vor_Relaunch/Mh_29.pdf|Format=PDF|KBytes=3548|Abruf=2023-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 kaufte der [[Historischer Verein Neuburg|Historische Verein Neuburg]] das Weveldhaus, um dort sein Heimatmuseum zu errichten, was jedoch durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhindert wurde. Erst 1950 konnte der Verein dieses Vorhaben umsetzen und seine Sammlung ins Weveldhaus verlegen. Zunächst wurde nur der zweite Stock zu diesem Zweck genutzt, 1952 kam auch das erste Stockwerk zur Museumsfläche hinzu. 1982 verkaufte der Verein das Haus jedoch wieder an die Stadt Neuburg, um die Sanierung des [[Schloss Neuburg (Bayern)|Stadtschlosses]] und die Errichtung des Schlossmuseums 1987 finanzieren zu können. In der Folge wurde das Weveldhaus renoviert und 2005 schließlich das Stadtmuseum Neuburg im Palais durch den Historischen Verein wiedereröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brennessel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.brennessel.com/brennessel/pdf/brennessel-komplett0405.pdf Eröffnung des Stadtmuseums im Weveldhaus, Neuburg/D.] (PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; Brennessel Magazin, April 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;höglmeier&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatverein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://hvneuburg.wordpress.com/geschichte/|titel=Vereinsgeschichte|hrsg=Historischer Verein Neuburg an der Donau e.&amp;amp;nbsp;V.|abruf=2023-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsplatzneuburgdonau.jpg|mini|hochkant=1.7|Der Karlsplatz, im Hintergrund links das Weveldhaus]]&lt;br /&gt;
Das Weveldhaus steht zwischen Karlsplatz und Amalienstraße in der Oberen Altstadt. 1550 wurde die Eingangshalle des Palais mit Renaissancemalereien verziert, die jedoch bereits 50 Jahre später überputzt wurden. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und um 1690 wurde das Haus weiter umgebaut, so wurden alle Etagen mit einem [[Toilette#Geschichte|Abtritt]] und einer [[Rauchküche]] versehen, sowie ein Treppenturm an der Rückseite angebaut. Unter Wilhelm Adam Balduin Weveld wurde 1713 nicht nur das Gebäude aufgestockt und die Fassade barockisiert, sondern auch ein [[Doppelwappen]] mit [[Maria (Mutter Jesu)|Madonnenkopf]] über dem Eingang angebracht und die Innenräume mit aufwändigen [[Stuck]]aturen versehen. Charakteristisch ist auch der [[Erker]] an der Südostseite des Hauses. Seit dem letzten Umbau durch Weveld blieb das Gebäude fast vollständig unverändert, wodurch es heute ein wichtiges Zeugnis der Barockarchitektur darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;höglmeier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Das Stadtmuseum Neuburg an der Donau verfügt durch seinen Träger, den [[Historischer Verein Neuburg|Historischen Verein Neuburg]], über eine umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte, die von Funden aus dem [[Jungsteinzeit|Neolithikum]] in Neuburg über Relikte der [[Römisches Reich|Römerzeit]] bis hin zur Geschichte Neuburgs als [[Garnison]]sstadt reicht, etwa mit Ausstellungsstücken aus dem [[Aufstand der Herero und Nama|Herero]]- und dem [[Boxeraufstand]]. Darüber hinaus verfügen Verein und Museum über eine größere Briefmarken- und Münzsammlung und eine Bibliothek von etwa 20.000 Büchern. Das Museum ist thematisch unterteilt: Das erste Obergeschoss behandelt vor allem die städtische Geschichte mit den Themenfeldern Religion, Herrscher und Handel, während das zweite Obergeschoss vorrangig Exponate der Bereiche Handwerk und Vereinswesen zeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;höglmeier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Barbara Höglmeier, Werner Maerzl|Titel=Stadtmuseum im Weveldhaus. Zur Neupräsentation der traditionsreichen Sammlung|Sammelwerk=Museum heute|Nummer=29|Verlag=[[Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern|Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]]|Ort=München|Datum=2005-12|ISSN=0944-8497|Seiten=52–57|Online=https://museumsberatung-bayern.de/fileadmin/Veroeffentlichungen_vor_Relaunch/Mh_29.pdf|Format=PDF|KBytes=3548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Weveldhaus (Neuburg an der Donau)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-sinning.de  Schloss Sinnig], Adelssitz der Freiherren von Weveld&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://stadtmuseum-neuburg.de/|titel=Stadtmuseum Neuburg an der Donau|hrsg=Historischer Verein Neuburg an der Donau e.&amp;amp;nbsp;V.|abruf=2023-07-03|abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.737256|EW=11.177379|dim=25|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1243320-2|VIAF=143991874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Neuburg an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neuburg an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtpalais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1517]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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