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	<title>Wettkampf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:36:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wettkampf&amp;diff=18292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ LCCN</title>
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		<updated>2025-05-03T20:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; LCCN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wettkampf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Österreichisches Deutsch|österreichisch]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewerb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wettstreit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Auseinandersetzung um beste Leistungen, etwa um  [[sport]]liche, [[Dichtung|dichterische]], [[Kunst|künstlerische]], [[Musik|musische]], [[handwerk]]liche oder andere [[kultur]]elle Leistungen. [[Rivalität|Latente Wettbewerbssituationen]] gibt es in vielen Situationen. Wettkämpfe im Sport treten medial besonders stark ins öffentliche Bewusstsein. Im kulturellen Bereich wird eher von Wettbewerben gesprochen. Hier gibt es ein regelrechtes Wettbewerbswesen. [[Herman Nohl]] meint, dass &amp;#039;&amp;#039;Wetteifer&amp;#039;&amp;#039; eine pädagogische Kategorie ist, die sich bei Kindern und Jugendlichen von frühester Jugend an manifestiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herman Nohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wetteifer in der Schule.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung: Monatsschrift für den Zusammenhang von Kultur und Erziehung in Wissenschaft und Leben.&amp;#039;&amp;#039; 4 (1928/29), S. 521–530.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Netzer (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der Wetteifer in der Erziehung.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim/Bergstr. 1960, {{OCLC|826848868}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der Kultur bzw. Kulturwirtschaft hat Wettbewerb in mehrfacher Hinsicht Bedeutung. Einerseits werden gezielt Ideen- und Realisierungwettbewerbe (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Städtebau]]-, [[Architektenwettbewerb|Architektur-]] oder [[Kunst]]wettbewerbe) ausgelobt, um Aufträge zu vergeben oder um komplexe, meist öffentlich relevante, Problemstellungen zu lösen. Andererseits findet eine [[Auszeichnung (Ehrung)|Auszeichnung]] für besondere Leistungen in Form von Preisverleihungen statt. Man spricht daher auch von einem Wettbewerbswesen im Kulturbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturpreise ===&lt;br /&gt;
Viele Kulturpreise werden nach einem Wettbewerb verliehen:&lt;br /&gt;
* Bei [[Liste von Literaturpreisen|Literaturpreisen]] zum Beispiel der [[Ingeborg-Bachmann-Preis]],&lt;br /&gt;
* bei [[Kunstpreis]]en beispielsweise der [[Gabriele Münter Preis]],&lt;br /&gt;
* für [[Musikwettbewerb]]e ist [[Jugend musiziert]] ein gutes Beispiel.&lt;br /&gt;
* Für viele [[Filmpreis]]e, [[Theaterpreis]]e, [[Fernsehpreis]]e und [[Liste von Hörspielpreisen|Hörspielpreise]] gilt dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Kontexte ===&lt;br /&gt;
Wettbewerbe finden auch in trivialeren kulturellen Zusammenhängen statt, auf [[Kindergeburtstag]]en, als Preisausschreiben zu Werbezwecken oder auch in Form von groß inszenierten Veranstaltungen. In diesem Kontext zu nennen sind insbesondere [[Schönheitswettbewerb]]e, Malwettbewerbe, [[Vorlesewettbewerb]]e, [[Bodybuilding#Ablauf der Wettbewerbe|Wettbewerbe im Bodybuilding]], Gesangswettbewerbe, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Eurovision Song Contest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Hip-Hop (Subkultur)|Hip-Hop]]-Kultur spielt das Inszenieren von Wettbewerbssituationen eine sehr große Rolle. Analog zum Sport werden [[Battle-Rap|Battles]] bezüglich Rap, bezüglich Graffiti, bezüglich Breakdance sowie [[DJ-Battle]]s ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheinwettbewerbe zur Erlangung kostenloser Dienstleistungen ===&lt;br /&gt;
Um Kosten für kreative [[Arbeit (Philosophie)#Aufhebung des Arbeitsbegriffs seit Mitte des 20. Jahrhunderts|Arbeitsleistungen]] zu sparen, werden mitunter „Wettbewerbe“ ausgeschrieben, an denen der Teilnehmer kostenlose Arbeitsleistung erbringen soll und der Empfänger sich daran bedienen kann. Die Preisgelder bewegen sich unter üblichen Honoraren, Aufwandsentschädigungen für Beteiligte gibt es keine. Man spricht auch vom spekulativen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport als Wettkampfkultur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sport}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Filles lutteuses++++.jpg|mini|[[Ringen|Ringerinnen]] aus [[Kamerun]] beim sportlichen Wettkampf]]&lt;br /&gt;
Im Sport ist der Wettkampf ein wesentliches Element. Sport ist in seiner heutigen Ausprägung überwiegend eine Wettkampfkultur. Teilweise wird der Begriff Sport sogar als [[Synonym]] für Wettbewerb gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport in seinem Verständnis als Streben nach dem [[Citius, altius, fortius]] (&amp;quot;schneller, höher, stärker&amp;quot;) legte eine besondere Betonung auf das Leistungs- und Wettkampfprinzip. Für den Sport in seiner ursprünglichen Bedeutung war der spielerische und inszenierte Wettbewerb ein konstituierendes Element. Damit stand der Sport und damit der sportliche Wettkampf anfangs in Abgrenzung zu anderen Konzepten der [[Körperkultur|Körper-]] und Bewegungskultur, wie dem [[Turnen]] und der [[Gymnastik]] bzw. der heutigen [[Fitness]]bewegung, bei denen es weniger stark um Wettbewerb ging (bzw. geht), bei denen stattdessen stärker das gemeinschaftliche Trainieren oder das Erleben des Körpers bzw. die Ertüchtigung der Leistungsfähigkeit oder der [[Spaß]]faktor im Vordergrund stehen. Heute umfasst der Begriff Sport (in einer erweiterten Bedeutung) weithin alle Bereiche der Bewegungskultur, aber seit der Etablierung des Konzepts Sports im ausgehenden 19. Jahrhundert hat auch insgesamt das Wettbewerbsprinzip in der Bewegungskultur an Bedeutung gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Sportwettkampf treten mehrere Teilnehmer (bei [[Sportler]]n ihre [[Leistung (Sport)|Leistungen]]) gegeneinander an und messen sich miteinander, wobei ein Ergebnis ermittelt wird. Dies kann im direkten Vergleich oder aber bei einer größeren Menge von Teilnehmern durch einen Ausscheidungsmodus in Vorrunden geschehen. Der Sieger geht dann im [[Finale (Wettkampf)|Finale]] aus den Besten der Vorrunden hervor (siehe [[Turnierform]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Prinzip &amp;#039;Sieg oder Niederlage&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Während bis in die 1968er Jahre dem Wettkampfsport eine erzieherische Bedeutung zugeschrieben wurde, der Sportwissenschaftskongress von 1961 in Göttingen z.&amp;amp;nbsp;B. unter dem Leitbegriff &amp;#039;&amp;#039;Wetteifer&amp;#039;&amp;#039; positiv thematisiert wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spiel und Wetteifer&amp;#039;&amp;#039;: Beiträge von den Kongressen für Leibeserziehung 1958 in Osnabrück und 1961 in Göttingen / Hrsg.: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher. Kongress für Leibeserziehung 1 1958 Osnabrück; Kongress für Leibeserziehung 2 1961 Göttingen. Hofmann, Schorndorf 1970, {{DNB|458187852}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat sich dies in der Folge verändert. Nach [[Klaus Cachay]] geht es im Wettkampfsport (immer) um das Prinzip &amp;#039;&amp;#039;Sieg oder Niederlage&amp;#039;&amp;#039;. Bereits der Zweite ist ein Verlierer. Er lehnt daher den Wettkampfsport aus pädagogischen Gründen ab, da auf diese Weise im Sport die Mehrheit der Sportler negative Erfahrungen mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Cachay, Edwin Gahai: &amp;#039;&amp;#039;Brauchen Trainer Pädagogik?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leistungssport (Zeitschrift)|Leistungssport]].&amp;#039;&amp;#039; 19, Nr. 5, 1989, S. 26–30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem widersprach [[Arnd Krüger]], indem er auf die vielfältigen Möglichkeiten verwies, wie man Training und Wettkampf so gestalten könne, dass sie für jeden eine pädagogisch positive Wirkung im Sinne [[Herman Nohl]]s entfalten könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Trainer brauchen Pädagogik!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leistungssport.&amp;#039;&amp;#039; 19, Nr. 5, 1989, S. 31–33. [http://www.iat.uni-leipzig.de:8080/vdok.FAU/1989_5_2633_cachay.pdf?sid=F6F89747&amp;amp;dm=1&amp;amp;apos=4296&amp;amp;rpos=1989_5_2633_cachay.pdf&amp;amp;ipos=8483 (online auf: &amp;#039;&amp;#039;iat.uni-leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pädagogik des Wettkampfes ===&lt;br /&gt;
In seiner Göttinger Dissertation hat Kyong-Won Kim zwischen drei Arten von pädagogischer Verstärkung durch Lob bzw. Tadel unterschieden.&lt;br /&gt;
* (1) Lob für Sieg, Tadel für Niederlage.&lt;br /&gt;
* (2) Lob für Anstrengung, Tadel für zu wenig Anstrengung.&lt;br /&gt;
* (3) &amp;#039;&amp;#039;Mastery&amp;#039;&amp;#039;, Lob, für Entwicklungsfortschritt, Tadel für Stillstand.&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Varianten seien der sicherste Weg einen &amp;#039;&amp;#039;Drop-Out&amp;#039;&amp;#039; zu bekommen. Wenn der Leistungsvorsprung durch [[Akzeleration (Biologie)]] aufgezehrt sei, würden so die Sieger von heute die Verlierer von morgen, die dann auf eine solche Entwicklung nicht vorbereitet seien. Das Loben von Anstrengung sei ebenfalls wenig hilfreich, da es ja nicht auf die Anstrengung ankäme, sondern auf Leistungsfortschritt, der durchaus auch leicht fallen könne. Der Vergleich mit sich selbst, &amp;#039;&amp;#039;Mastery&amp;#039;&amp;#039;, sei langfristig das Entscheidende.&amp;lt;ref&amp;gt;Kyung-Won Kim: &amp;#039;&amp;#039;Wettkampfpädagogik: Pädagogik des sportlichen Leistungshandelns im Kinder-Wettkampfsport&amp;#039;&amp;#039;. Tischler, Berlin 1995, ISBN 3-922654-39-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnd Krüger, Kyong-Won Kim, [[Swantje Scharenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Wettkampf – Pädagogik – Kompetenz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leistungssport.&amp;#039;&amp;#039; 26, Nr. 5, 1996, S. 11–14. ([http://www.iat.uni-leipzig.de:8080/vdok.FAU/lsp96_05_11_14.pdf?sid=11BFC253&amp;amp;dm=1&amp;amp;apos=5025&amp;amp;rpos=lsp96_05_11_14.pdf&amp;amp;ipos=8483 online in: &amp;#039;&amp;#039;iat.uni-leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt; So habe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Steffi Graf]] auch nach ihren größten Siegen sich nicht über ihre Konkurrentinnen gestellt (Sieg/Niederlage), sondern immer darauf verwiesen, dass sie heute ihr „bestes Tennis“ gespielt habe (&amp;#039;&amp;#039;mastery&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierwettkämpfe ==&lt;br /&gt;
Wettkämpfe existieren auch mit Tieren als Teilnehmer. Hier geht es oft um die Schnelligkeit oder Kampfkraft. So gibt es beispielsweise [[Hunderennen]], [[Pferderennen]], [[Brieftauben]]-Wettflüge und [[Hahnenkampf|Hahnenkämpfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rennen reiterloser Pferde ist heute nicht mehr üblich und wurde früher vor dem 18. Jahrhundert auch [[Korso]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Disqualifikation]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrleistungsbewerb]]&lt;br /&gt;
* [[Konkurrenzreliefs]]&lt;br /&gt;
* [[Meisterschaft (Sport)]]&lt;br /&gt;
* [[Turnier]]&lt;br /&gt;
* [[Regatta]]&lt;br /&gt;
* [[Vorlesewettbewerb]]&lt;br /&gt;
* [[Wette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Doe|Inga Reimann-Pöhlsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Niederlagen im Sportunterricht. Bewältigungsstrategien von Grundschulkindern.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3851-6.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Competitions}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4137679-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4137679-1|LCCN=sh98007138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerb| Wettkampf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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