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	<title>Wettenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wettenburg&amp;diff=1788692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
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		<updated>2025-11-10T21:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Anhöhe Wettenburg in Unterfranken.&amp;lt;br /&amp;gt;Für den gleichnamigen, mit 463 Meter höchsten Berg der [[Hainleite]] in Thüringen siehe [[Wettenburg (Hainleite)]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wettenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach der [[Abschnittsbefestigung Wettenburg]] benannte Anhöhe in der [[Mainschleife (Urphar)|Mainschleife]] bei [[Urphar]] im Osten der Gemarkung [[Kreuzwertheim (Kreuzwertheim)|Kreuzwertheim]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Main-Spessart]] in [[Bayern]]. Die Flussschleife war bereits vor Jahrtausenden besiedelt und beherbergte noch um 400&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. eine befestigte [[Völkerwanderungszeitliche Höhensiedlung|Höhensiedlung der Völkerwanderungszeit]]. Insgesamt lassen sich vier Siedlungsphasen nachweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Zeit der jüngeren [[Michelsberger Kultur]] befand sich eine vermutlich befestigte Siedlung auf der verkehrsgünstig gelegenen Flussschleife nahe der [[Tauber]]mündung. Während der jüngeren [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] war eine mit einer Holz-Erde Befestigung gesicherte Siedlung mit einer sozial gehobenen Bevölkerungsschicht vorhanden. In der [[Späthallstattzeit|Späthallstatt-]] und [[Frühlatènezeit]] gab es eine Siedlung mit Befestigung inklusive einer Trockenmauerverblendung auf dem Berg, die ebenfalls den ranghohen Status einiger Bewohner anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufwändigste Befestigung erfolgte während der Zeit der [[Völkerwanderung]], als der Berg mit Befestigungen aus über sechs Meter breiten, zweischaligen Trockenmauern mit Ankerbalken und Frontständern gesichert war. Daran sind römische Einflüsse während dieser Zeit zu erkennen, was durch zahlreiche, teils wertvolle römische Funde bestätigt wird. Die Bewohner waren nach den gefundenen Keramik- und Trachtenbestandteilen allerdings germanisch, zunächst wahrscheinlich sogar [[Burgunden#Völkerwanderung|Burgunder]], später [[Alamannen]]. Sogar der Sitz eines burgundischen Gaukönigs bzw. ein ostgermanisch-burgundisches [[Foederaten]]-Lager wird dort vermutet. Während Ackerbaugeräte in den Funden fehlen, sind handwerkliches und militärisches Gerät sowie Gegenstände zur Tierhaltung nachweisbar. Die Besiedlung während der Völkerwanderungszeit ist vom Ende des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis zur Mitte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts belegt. Neben dem außergewöhnlichen Fundmaterial erbrachte der Nachweis dieser Höhenbefestigung einen der seltenen Belege eines Befestigungssystems im freien Germanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einzelfunde stammen darüber hinaus auch aus Epochen, die sich keiner dieser vier Phasen zuordnen lassen, der [[Spätlatènezeit]], dem [[Mittelalter]] und der [[Neuzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wettenburg führte in Nord-Süd-Richtung die Heristrata, heute der “Heu(n)weg”, der als Fernweg bei Urphar den Main überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bechstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wettenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Märchen und Sagen&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1980, DDR, Sage &amp;#039;&amp;#039;Die Wettenburg&amp;#039;&amp;#039; S. 319&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wettenburg in der Mainschleife bei Urphar, Main-Spessart-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Leidorf, Rahden/Westf. 2007, ISBN 978-3-89646-537-5 (&amp;#039;&amp;#039;Frühgeschichtliche und provinzialrömische Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 8)&lt;br /&gt;
* Klaus Weyer: &amp;#039;&amp;#039;Via publica und Heristrata, Zwei mittelalterliche Fernwege im Spessart.&amp;#039;&amp;#039;Im Jahrbuch des Geschichts- und Heimatverein Kreuzwertheim 2021, S. 142–157, {{ISSN|2750-6711}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-343351 KuLaDig: Abschnittsbefestigung „Wettenburg“]&lt;br /&gt;
* [https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/files/1496/Text_neu27_03_2006.pdf Dieter Neubauer, Die Wettenburg in der Mainschleife bei Urphar, 2000, 408 Seiten als PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.759506|EW=9.556432|type=mountain|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Kreuzwertheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreuzwertheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerwanderung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerwanderungszeitliche Siedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Siedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgunden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alamannische Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michelsberger Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urnenfelderkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Siedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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