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	<title>Westwindzone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:21:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Westwindzone&amp;diff=200420&amp;oldid=prev</id>
		<title>77.7.81.158: /* Entstehung der Westwindzone */</title>
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		<updated>2024-12-17T15:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung der Westwindzone&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map prevailing winds on earth.png|mini|hochkant=2.0|Die Westwinde auf der Nord- und Südhalbkugel (blau), Südostpassat (braun), Nordostpassat (gelb), ein Beispiel für ein Sturmtief (1), einen [[Zyklon]] (2)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westwindzone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westwindlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westwinddrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine atmosphärische Luftzirkulation in der Rotationsrichtung der Erde von West nach Ost in den mittleren Breiten der Erde, also etwa zwischen 40° und 60°, teilweise bis 70° [[Geographische Breite|geographischer Breite]], sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel. Sie ist ein Teil der [[Planetarische Zirkulation|planetarischen Zirkulation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen globalen Windströmungen wie der [[Passatzirkulation]] herrschen in der Westwindzone sowohl am Boden als auch in der Höhe der [[Troposphäre]] Winde aus westlichen Richtungen vor, die Windverhältnisse sind dabei jedoch vergleichsweise ungleichmäßig. Diese Luftmassen sind [[Temperatur|thermisch]] gemäßigt und relativ feucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Westwindzone ==&lt;br /&gt;
Diese Westwinde entstehen durch das [[Luftdruck]]gefälle zwischen dem [[subtropischer Hochdruckgürtel|subtropischen Hochdruckgürtel]] und der [[Subpolare Tiefdruckrinne|subpolaren Tiefdruckrinne]] und dem daraus resultierenden [[Meridionaler Wind|meridionalen Luftmassenaustausch]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Lauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Klimatologie.&amp;#039;&amp;#039; Westermann 1995. ISBN 3-14-160284-0. Seite 159–162&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ostwärts [[Erdrotation|rotierende Erde]] hat in den [[Tropen]] ihren größten breitenkreisparallelen Umfang ([[Äquator]]). Die sich in den Tropen und [[Subtropen]] mitbewegenden Luftmassen haben deshalb ein größeres Gesamtvolumen. Aufgrund ihrer [[Trägheit]] bewegen sich die Luftmassen zum Äquator entgegen der ostwärts rotierenden Erde in westliche Richtung. Die [[Passatwind]]e entstehen. Ausgleichend entstehen in den gemäßigten Breitenzonen, sowohl auf der Nordhemisphäre als auch auf der Südhemisphäre, Westwinde in östlicher Richtung. Die Breiten werden aus diesem Grund als Westwindzone bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Unbeständigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Unbeständigkeit der Westwinddrift ist in der Überlagerung durch die [[Polarfront]] zu begründen, die zwischen wärmeren, subtropisch geprägten Luftmassen und kalter [[Polarluft]] entsteht und dabei [[Rossby-Wellen]] ausbildet. Die daraus resultierende [[Zyklogenese]] und Verlagerung der [[Tiefdruckgebiet]]e im Bereich der Westwinddrift führt ebenfalls zu Störungen. Weitere Variationen ergeben sich durch die [[Jahreszeiten|jahreszeitlich]] bedingten [[Sonnenstrahlung|Einstrahlungsunterschiede]], sodass die Westwinddrift im Sommer schwächer ausgeprägt ist als im Winter. Über der Polarfront befindet sich im Bereich der Westwindzone in der Höhe ein schmales Starkwindfeld, der [[Jetstream]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten auf der Südhalbkugel ==&lt;br /&gt;
Die Westwinddrift ist auf der [[Südhemisphäre|Südhalbkugel]] noch stärker ausgeprägt als auf der Nordhalbkugel, weil die noch niedrigeren Temperaturen der [[Antarktis]] zu einem höheren Druckgradienten zwischen polarer Tiefdruckrinne und Subtropenhoch führen, aber auch weil auf der Südhemisphäre weniger Landmassen sind, die die Winde abbremsen, und weil seltener blockierende Hochdruckgebiete entstehen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Lauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Klimatologie.&amp;#039;&amp;#039; Westermann 1995. Seite 159&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der Südhalbkugel treiben die Westwinde den [[Antarktischer Zirkumpolarstrom|Zirkumpolarstrom]] an. Diese mächtigste ozeanische Strömung ist es, die im Englischen mit &amp;#039;&amp;#039;west wind drift&amp;#039;&amp;#039; gemeint ist. Wind- und Wasserströmung sind der Grund, warum Segelschiffe die Erde hier schneller und einfacher in West-Ost-Richtung als in die Gegenrichtung umfahren können. So liefen etwa die von Europa kommenden [[Großsegler]] Australien und Neuseeland meist auf der Route um die Südspitze Südafrikas, um das [[Kap der Guten Hoffnung]] herum an, wohingegen die Rückkehr um die Südspitze Südamerikas um das [[Kap Hoorn#Schifffahrt|Kap Hoorn]] erfolgte, wobei jedoch die Umseglung von Kap Hoorn wegen der [[Roaring Forties|Furious Fifties]] extrem gefährlich war und ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Luftverkehr ==&lt;br /&gt;
Die Westwindzone hat auch auf den [[Luftverkehr]] erhebliche Auswirkungen. So dauern Flüge von Osten nach Westen länger als umgekehrt. Fluglinien berücksichtigen den [[Jetstream]] bei der Routenplanung, um ihn zu nutzen oder ihm auszuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das Klima ==&lt;br /&gt;
Da die Westwinde die [[Ozean]]e überqueren, bringen sie viel Luftfeuchtigkeit mit, die sie beim Überqueren der Kontinente durch [[Steigungsregen]] und [[Tiefdruckgebiet|zyklonale Regen]] nach und nach verlieren. Die Westwinde transportieren die in den [[gemäßigte Breiten|gemäßigten Breiten]] befindlichen [[Tiefdruckgebiet|Tiefdruckzyklonen]] ostwärts. An Westküsten und in den westlich gelegenen Teilen der Kontinente herrscht durch den windbedingten Meereseinfluss [[Seeklima]]. In zentralen und weiter östlich gelegenen Teilen der Kontinente herrscht [[Kontinentalklima]] mit deutlich geringeren Niederschlägen und höheren jahreszeitlichen Temperaturunterschieden.&lt;br /&gt;
In solchen Gebieten der Erde, die durch die jahreszeitliche Verlagerung des subtropischen Hochdruckgürtels nur zeitweise im Einflussbereich der Westwindzone liegen, herrscht das Winterregenklima der Westseiten, auch [[Mittelmeerklima]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Meteorologische Navigation]]&lt;br /&gt;
* [[Vendée Globe]]&lt;br /&gt;
* [[Windrichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4189753-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimatologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.81.158</name></author>
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