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	<title>Westerbauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Westerbauer&amp;diff=279716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bärwinkel,Klaus: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-01-26T12:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hagen-Westerbauer, St. Konrad.JPG|mini|Westerbauer, Kirche St. Konrad]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westerbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Stadtbezirk [[Haspe]] der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien]] Großstadt [[Hagen]] in [[Nordrhein-Westfalen]] und hat 9439 Einwohner (2018). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Im Osten ist Westerbauer baulich verbunden mit dem Stadtteil Haspe und grenzt westlich an die Hagener Nachbarstadt [[Gevelsberg]]. Nördlich liegen die Ortsteile Baukloh und Quambusch. Südlich befinden sich das [[Naturschutzgebiet Aske]] und das [[Landschaftsschutzgebiet Im Lonscheid]]. Durch Westerbauer fließt die [[Ennepe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Harkorten - Herrenhaus 01.jpg|mini|[[Haus Harkorten]] in Westerbauer]]&lt;br /&gt;
Westerbauer war ehemals eine eigene [[Bauerschaft]] und gehörte im Amt [[Wetter (Ruhr)|Wetter]], [[Kirchspiel]] und Gericht Hagen zur [[Grafschaft Mark]]. Im [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 werden in &amp;#039;&amp;#039;dey vryen burschop&amp;#039;&amp;#039; 17 steuerpflichtige Hofbesitzer mit einer Abgabe zwischen 1 oirt (¼ Gg) und 8 [[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] genannt. Größte Hofbesitzer in der Bauerschaft waren &amp;#039;&amp;#039;Fflockemule&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gosschalk to Schulynkhusen&amp;#039;&amp;#039; mit jeweils 8 Goldgulden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aloys Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;54&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Schatzzettel von 1631 hatten in der Bauerschaft 33 Bewohner zwischen 1 Orth und 5 [[Taler]] Steuern zu zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Steuerstreit im ehemaligen Amt Wetter am Ende des Dreißigjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Otto Schnettler, Hattingen 1932, S.&amp;amp;nbsp;250&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1705 gab es in Westerbauer 42 Steuerzahler mit einer Abgabe an die Rentei Wetter von 3 [[Reichstaler|Rtl.]] bis zum größten Steuerzahler &amp;#039;&amp;#039;Haarkotte&amp;#039;&amp;#039; mit 36 Rtl. Ortsvorsteher war &amp;#039;&amp;#039;Caßpar auf der Hutten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705&amp;#039;&amp;#039;. Bearb. von Willy Timm, Münster 1980, S.&amp;amp;nbsp;331/32 und 350&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname bedeutet „westliche Bauerschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 16, Bielefeld 2021, ISBN 9783739513164, S.&amp;amp;nbsp;249–250&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachweisbar ältesten Höfe in der Bauerschaft waren der als &amp;#039;&amp;#039;Sculinchusen&amp;#039;&amp;#039; erstmals 1298 erwähnte Hof Schülinghausen und der 1315 als &amp;#039;&amp;#039;Birscheyde&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Hof Burschede im heutigen Ortsteil Baukloh. Erstmals erwähnt wurde 1388 mit &amp;#039;&amp;#039;Goswin van Twyntink&amp;#039;&amp;#039; der Hof Twitting im heutigen Ortsteil Quambusch. Hof Büdding im heutigen Ortsteil Spielbrink mit &amp;#039;&amp;#039;Johan Buddynck&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1486.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 16, Bielefeld 2021, ISBN 9783739513164, S.&amp;amp;nbsp;56, 57, 218, 230&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde durch Dekret von [[Napoléon Bonaparte]] am 18. November 1808 Teil der [[Munizipalität]] [[Enneperstraße]], welche die fünf Bauerschaften [[Haspe]], [[Voerde (Ennepetal)|Voerde]], [[Vorhalle (Hagen)|Vorhalle]], Westerbauer und [[Waldbauer (Breckerfeld)|Waldbauer]] umfasste, außerdem eine Anzahl kleinerer Hofstellen und Dörfer. Charakteristisch für die Munizipalität Enneperstraße waren in dieser Zeit [[Schmiede|Eisenschmieden]] und [[Sensenwerk]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Blank]] / [[Stephanie Marra]] / Gerhard E. Solbach: &amp;#039;&amp;#039;Hagen – Geschichte einer Großstadt und ihrer Region&amp;#039;&amp;#039;, [[Klartext Verlag]], Essen 2008, S.&amp;amp;nbsp;345/346&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1842 wurden hier 148.000 Sensen im Wert von 55.200 Talern produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Berger: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrialisierung im Hagener Raum zwischen 1815 und 1914&amp;#039;&amp;#039;, in: Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, Band 27, Dortmund/Münster 2009, S.&amp;amp;nbsp;575&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Region spielte im 17., 18. und 19. Jahrhundert eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und ist als eines der Zentren der Industrialisierung in Deutschland anzusehen. In Westerbauer ist der Stammsitz der Industriellenfamilie [[Harkort (Unternehmerfamilie)|Harkort]]. Zwischen Westerbauer und [[Wehringhausen]] entstand 1847 das Stahlwerk [[Hasper Hütte]] und im Jahr 1912 wurde hier die [[Zwieback]]-Fabrik [[Brandt (Unternehmen)|Brandt]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden der Gemeinde Voerde bestand das Amt nur noch aus der Gemeinde Westerbauer, die am 1. April 1898 mit der Stadt Haspe vereinigt wurde. Am 1. August 1929 wurde Haspe im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Ruhrgebiets in die Stadt Hagen eingemeindet. Damit endete nach 56 Jahren die Geschichte der selbstständigen Stadt Haspe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=294}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Straßenbahnlinie der [[Straßenbahn Hagen|Hagener Straßenbahn]] bestand ab April 1900 (bis Gevelsberg), bis zu ihrer Einstellung im Mai 1975 (damalige Endhaltestelle Haspe-Nordstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2018 hatte der Wohnbezirk Westerbauer–Nord (mit Baukloh und Quambusch) in 984 Wohnhäusern mit 2678 Haushaltungen 5819 Einwohner. Der Wohnbezirk Westerbauer–Süd in 554 Wohnhäusern mit 1774 Haushaltungen 3620 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtteildaten 2018 – Profile der 39 Hagener Wohnbezirke [https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/stadtteildaten/Stadtteildaten_2018.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Baudenkmäler in Hagen|Hagener Baudenkmäler]] in Westerbauer sind die kath. Kirche St. Konrad, [[Haus Harkorten]], die [[Harkort’sche Fabrik]], die ehemalige Fabrik Brandt, Haus Stennert (Zwieback-Brandt-Museum), ein ehemaliges Feuerwehrhaus Enneper Straße 4, die Fachwerkhäuser Enneper Straße 87, Twittingstraße 70 und 72, die Villa An der Hütte 42 und eine ehemalige Kaffeemühlenfabrik mit Wohnhaus Neue Straße 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Westerbauer führt die Landesstraße 700 (ehemalige [[Bundesstraße 7]]) und die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund|Elberfeld–Dortmund]] und [[Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd|Rheinische Strecke]] mit dem S-Bahn-Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Hagen-Westerbauer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr|S9RE}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Schützenverein Westerbauer 1869 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TSV Berge–Westerbauer 1879 e.&amp;amp;nbsp;V. (Breitensport)&lt;br /&gt;
* TSV Jahn Westerbauer 1886 e.&amp;amp;nbsp;V. (Turn- und Spielverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*[[Carl Brandt (Bäcker)|Carl Brandt]], Zwiebackfabrikant&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Harkort]], „Vater des Ruhrgebiets“&lt;br /&gt;
*[[Johann Caspar Harkort V.]], Unternehmer und Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Westerbauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/20/26/N |EW=7/24/03/E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10097194-5|VIAF=126479684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1486]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bärwinkel,Klaus</name></author>
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