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	<title>Westbalkan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Westbalkan&amp;diff=583720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Pfitzner: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-29T16:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt den politischen Begriff. Zum westlichen Teil des Balkangebirges siehe [[Balkangebirge]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Western Balkans countries.PNG|mini|Die „westbalkanischen“&amp;lt;br /&amp;gt;Staaten von Nord nach Süd:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Serbien}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Bosnien und Herzegowina}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Montenegro}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Kosovo}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Albanien}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Nordmazedonien}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westbalkan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Serbokroatische Sprache|serbokroatisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zapadni Balkan&amp;#039;&amp;#039;/Западни Балкан, [[Albanische Sprache|albanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ballkani Perëndimor&amp;#039;&amp;#039;) ist ein politischer Sammelbegriff für fünf [[Nachfolgestaat]]en [[Jugoslawien]]s und [[Albanien]]. Jene Staaten, die der [[Europäische Union|Europäischen Union]] beigetreten sind, also [[Slowenien]] (2004) und [[Kroatien]] (2013), werden heute im Allgemeinen nicht mehr zu diesem Begriff gezählt. Der Westbalkan wird teilweise als „Innenhof“ der Europäischen Union bezeichnet, weil er ausschließlich von EU-Staaten umgeben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/roth-frankfurter-allgemeine/2102814 Der Westbalkan ist Europas Innenhof, Interview mit Michael Roth, 2. Juni 2018] auf Auswaertiges.amt.de, abgerufen am 14. Juli 2024 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Martens]]: Von Verbündeten zu Gegenspielern - Washington arbeitet auf dem Balkan gegen die EU, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. März 2020 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Auf dem Westbalkan mit einer Fläche von 208.000&amp;amp;nbsp;km² leben etwa 19 Millionen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ct002411.jpg|mini|Ethnische Gruppen auf dem Westbalkan (2008, englische Karte). Zu dieser Zeit wurde [[Kroatien]] noch zum Westbalkan gezählt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsverwendung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde als [[Terminus technicus]] auf dem EU-Gipfel im Dezember 1998 in den Sprachgebrauch der [[Europäische Union|Europäischen Union]] eingeführt. Er sollte diejenigen [[Südosteuropa|südosteuropäischen]] Staaten bezeichnen, die nach dem Beitritt [[Rumänien]]s und [[Bulgarien]]s das nächste strategische Erweiterungsziel der EU darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Camelia E. Ratiu: &amp;#039;&amp;#039;Balkangovernance,&amp;#039;&amp;#039; in: Georg Simonis, Helmut Elbers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Externe EU-Governance&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17941-4, S. 135 [http://books.google.de/books?id=yADigsZLuCwC&amp;amp;pg=PA135]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird weiterhin primär von den Institutionen der EU und in der sozialwissenschaftlichen Forschung verwendet. Die EU wollte einen zusammenfassenden Begriff für diese Staaten schaffen, der kurz und prägnant sowie neutral ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ursprünglichen Intention der EU gibt es Ressentiments gegen diesen Begriff, die in den teilweise negativen Konnotationen des Teilbegriffs [[Balkanhalbinsel|Balkan]] begründet sind.&lt;br /&gt;
Kritik am Begriff „Westbalkan“ entzündet sich in erster Linie am Teilwort „[[Balkanhalbinsel|Balkan]]“. Obwohl es ursprünglich ein neutraler geographischer Begriff war, der das [[Balkangebirge]] bzw. die [[Balkanhalbinsel]] bezeichnete, ist der Begriff heute historisch vorbelastet. Schon [[Bismarck]] wird der Spruch nachgesagt, der Balkan sei nicht die Knochen eines einzigen [[Pommern|pommerschen]] [[Grenadier]]s wert. Viele verbinden mit dem Balkan-Begriff politische Instabilität, Kleinstaaterei, wirtschaftliche Rückständigkeit u.&amp;amp;nbsp;ä. Diese Sichtweise ist vor allem in Mittel- und Westeuropa verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inst.at&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.inst.at/berge/perspektiven/angelova.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20060903050232 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise ist für Kroatien die Zuordnung zu [[Mitteleuropa]] ein Mittel der Abgrenzung von der Krisenregion Balkan.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stagn.de/empfehlung-grossgliederung-europa-pdf Großgliederung Europas nach kulturräumlichen Kriterien] Europa Regional, 13. Jahrgang, 2005, Heft 4, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Balkanisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Staaten der Balkanhalbinsel ist der Begriff „Balkan“ hingegen überwiegend positiv besetzt. Dies ist vor allem in Bulgarien der Fall, auf dessen Staatsgebiet das Balkangebirge zu 95 % verläuft. Die negativen Konnotationen des Balkan-Begriffs sind den Bulgaren zwar durchaus bewusst, aber sie empfinden sie als auswärtige Sichtweise, die mit Vorurteilen behaftet ist. Für die Bulgaren ist der Balkan Teil der nationalen Identität, &amp;#039;&amp;#039;trotz&amp;#039;&amp;#039; der überwiegend europäischen Ausrichtung der dortigen Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inst.at&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staaten des Westbalkans und Kennzahlen ==&lt;br /&gt;
Der politische Begriff „Westbalkan“ umfasst jene Staaten auf der Balkanhalbinsel, die noch keine EU-Mitglieder sind, also das ehemalige Jugoslawien mit Ausnahme Sloweniens und Kroatiens sowie Albanien. Diese sechs Staaten werden im Allgemeinen (zusammen mit anderen, also z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[Rumänien]], [[Bulgarien]], [[Republik Moldau|Moldau]] und [[Griechenland]]) zu [[Südosteuropa]] gezählt. Der Begriff „Südosteuropa“ ist historisch weniger vorbelastet als ein Begriff, der das Wort „Balkan“ enthält, weswegen die oben genannten Staaten üblicherweise als „südosteuropäisch“ eingestuft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/BR/BRSITZ/BRSITZ_00728/fnameorig_055010.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seeurope.net/?q=node/49&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seeurope.net/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.setimes.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westbalkan-Gruppe wird nachfolgend mit einigen Daten aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Mitgliedstaat&lt;br /&gt;
! [[Bruttoinlandsprodukt|BIP]]&amp;lt;br /&amp;gt;pro Kopf (2021)&lt;br /&gt;
! [[Staatsschulden|Staatsschulden-&amp;lt;br /&amp;gt;quote]] (2019)&lt;br /&gt;
! CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission&amp;lt;br /&amp;gt;pro Kopf (2020)&lt;br /&gt;
! [[Index der menschlichen Entwicklung|Index der&amp;lt;br /&amp;gt;menschlichen&amp;lt;br /&amp;gt;Entwicklung]] (2021)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Albanien}}&lt;br /&gt;
| 6.373 $&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 1,7 t&lt;br /&gt;
| 0,796&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Bosnien und Herzegowina}}&lt;br /&gt;
| 6.712 $&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
| 6,7 t&lt;br /&gt;
| 0,78&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Kosovo}}&lt;br /&gt;
| 5.126 $&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 5 t &amp;lt;small&amp;gt;(2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;keine Daten erhoben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Montenegro}}&lt;br /&gt;
| 9.433 $&lt;br /&gt;
| 79&lt;br /&gt;
| 8,3 t &amp;lt;small&amp;gt;(mit Serbien)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 0,832&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Nordmazedonien}}&lt;br /&gt;
| 6.714 $&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 3,7 t&lt;br /&gt;
| 0,77&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{Serbien}}&lt;br /&gt;
| 9.178 $&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| 8,3 t &amp;lt;small&amp;gt;(mit Serbien)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 0,802&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Außengrenzen der Europäischen Union|Außengrenze der Europäischen Union]] zur Westbalkan-Enklave beträgt (an Land) 2.819&amp;amp;nbsp;km, etwa ein Fünftel der Gesamtaußengrenze, und die zweitlängste nach der Ostgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europapolitik ==&lt;br /&gt;
Der Westbalkan gilt seit dem [[Zerfall Jugoslawiens]] (1991) auch über die Zeit der folgenden Kriegshandlungen bis um 2000 als politisch instabil. Dazu zählen ungeklärte Aufarbeitungen der Staaten untereinander ebenso wie ungeklärte Fragen mit den Nachbarstaaten sowie eine insgesamt wirtschaftlich schlechte Lage und innerstaatliche Probleme wie Korruption oder Minderheitenfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dimitris Takos |url=https://tdhj.org/blog/post/complexities-western-balkans/ |titel=Unravelling Some Complexities Of The Western Balkans |werk=TDHJ |datum=2023-08-31 |sprache=en |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des prinzipiellen Willens der EU, auch diese „Lücke“ im Verbund Europas zu schließen, stehen noch viele offene Fragen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der europäischen Perspektive und transatlantischen Integration ===&lt;br /&gt;
Albanien und Kroatien sind seit April 2009 Mitglied der [[NATO]], [[Montenegro]] seit Juni 2017 und [[Nordmazedonien]] seit März 2020. Bosnien und Herzegowina zählt zu den nächsten Beitrittskandidaten. Die europäische Perspektive für die Westbalkan-Staaten gilt auch als wichtigstes Kriterium für die [[Regionale Integration|Entwicklung der gesamten Region]] und somit für die Erhaltung des Friedens in [[Europa]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tado, Jurić |Titel=Westbalkan-Erweiterung der EU. Europäisierungsprozess in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien – ein Vergleich |Verlag=Dr. Kovač |Ort=Hamburg |Datum=2013 |ISBN=978-3-8300-7377-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deswegen ist der Beitritt der betreffenden Staaten das nächste strategische Erweiterungsziel der EU, das beim europäischen Gipfel von Juni 2003 in [[Porto Carras]] bei [[Thessaloniki]] festgelegt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/press-release_PRES-03-163_de.htm Erklärung zum Gipfeltreffen EU – westliche Balkanstaaten] Pressemitteilung der Europäischen Kommission, Thessaloniki, 21. Juni 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe [[Versprechen von Thessaloniki]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher ist nur die Republik Kroatien Mitglied der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. Albanien, Bosnien und Herzegowina (noch ohne Verhandlungen), Serbien, Nordmazedonien und Montenegro besitzen einen Beitrittskandidatenstatus.&lt;br /&gt;
Der Kosovo hat sich um die Mitgliedschaft beworben.&lt;br /&gt;
Im Vorfeld wurde von allen Westbalkanstaaten ein [[Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen]] (SAA) mit der EU unterzeichnet. Dieses Abkommen gilt als Vorstufe für einen Kandidatenstatus. Auch der Beitritt zum [[Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen|Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen]] (CEFTA), das dem Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen dient, gilt als vorbereitende Maßnahme für eine EU-Kandidatur. Derzeit (2022) gehören [[Moldawien]] und die Westbalkan-Staaten der CEFTA an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visumpflicht bei Einreisen in Schengen-Staaten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Schengener Abkommen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 wurde die [[Visum]]pflicht für Staatsangehörige Mazedoniens, Montenegros und Serbiens für Aufenthalte im [[Schengen-Raum]] von bis zu 90 Tagen im Halbjahr aufgehoben, sofern sie Inhaber eines biometrischen Passes sind. Zum 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 wurde die Visumpflicht entsprechend auch für Bürger aus Albanien sowie Bosnien und Herzegowina aufgehoben. Für Staatsangehörige ohne biometrischen Pass besteht diese Pflicht jedoch fort. Bürger des Kosovo unterlagen noch bis 2023 der Visumpflicht, auch wenn sie Inhaber eines serbischen Passes waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westbalkankonferenzen ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Westbalkankonferenz]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine 2013 begonnene Tagungsreihe, in der aktuelle Probleme der Beziehung der EU zu diesen Staaten und die EU-Beitrittsverhandlungen besprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berliner Prozess ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 begann auf Initiative Deutschlands der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Prozess]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Steffen Wurzel]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/wadephul-in-sachen-westbalkan-unterwegs-100.html |titel=Westbalkanländer: Außenminister Wadephul will EU-Erweiterungsprozess ankurbeln |sprache=de |werk=deutschlandfunk.de |datum=2025-10-08 |abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, um eine engere Bindung der Region an die EU herbeizuführen. Die politische Lage in der Region gilt als instabil und von vielen [[Geopolitik|geopolitischen]] Interessen geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffen Wurzel |url=https://www.deutschlandfunk.de/eu-erweiterung-europas-erwartungen-an-den-westbalkan-100.html |titel=EU-Erweiterung – Europas Erwartungen an den Westbalkan |sprache=de |werk=deutschlandfunk.de |datum=2025-10-10 |abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agrarzeitung.de/nachrichten/politik/aussenhandelspolitik-agrarattach-fuer-westbalkan-deutschland-vertieft-agrarpolitische-zusammenarbeit-109104 |titel=Außenhandelspolitik: Agrarattaché für Westbalkan |sprache=de-DE |abruf=2023-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüchtlingsthematik ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Europäische Flüchtlingskrise|Flüchtlingskrise 2015]] wurde die [[Westbalkanroute]] zum zentralen Problemfeld. Die [[Grenze zwischen Bulgarien und der Türkei|Türkisch-Bulgarische Grenze]] war durch einen Grenzzaun gesichert worden und wurde streng kontrolliert, sodass die – ganz innerhalb der EU verlaufende – Ostbalkanroute der Migration weitgehend zum Erliegen kam. Die [[Grenze zwischen Griechenland und Nordmazedonien|Griechisch-Mazedonische Grenze]] (wie die seinerzeitige Bezeichnung noch lautete) war hingegen für einige Zeit die Hauptmigrationsroute nach Zentraleuropa. Sie ist bis heute ein Problemfeld der [[EU-Flüchtlingspolitik]], wenn auch in weit geringerem Umfang als 2015/16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.esiweb.org/?lang=de&amp;amp;id=145 Berichte der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI) zum Westbalkan und zur EU-Erweiterung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle, [[Danijel Majić]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU&amp;#039;&amp;#039;. [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (bpb), Bonn 2025, ISBN 978-3-7425-1250-5 ([https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/571370/der-westbalkan/ Inhaltsbeschreibung auf der bpb-Seite)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=43 |EW=20 &amp;lt;!--ca. Mitte--&amp;gt; |region=RS/BA/ME/AL/MK |dim=700000 |type= landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1200974743|VIAF=1247157583851933970002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionale Staatengruppe in Europa|Balkan #West]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU-Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balkan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Pfitzner</name></author>
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