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	<title>Weser-Flugzeugbau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:24:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-01T06:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Weser-Flugzeugbau GmbH („Weserflug“)&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1934&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Verschmelzung mit [[Focke-Wulf|Focke-Wulf-Flugzeugbau AG]] zu den [[Vereinigte Flugtechnische Werke|Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW)]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Bremen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Adolf Rohrbach]] (Technischer Leiter)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 22.904 (1944)&lt;br /&gt;
| Umsatz           =&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weser-Flugzeugbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: „Weserflug“) war ein deutscher Flugzeughersteller und Tochterfirma der Bremer Werft &amp;#039;&amp;#039;[[AG Weser|AG „Weser“]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Erschließung eines neuen Geschäftsbereichs außerhalb des Schiffbaus wurde die Weser-Flugzeugbau GmbH 1934 vom Mutterkonzern der &amp;#039;&amp;#039;AG „Weser“&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft]] (DeSchiMAG)&amp;#039;&amp;#039;, gegründet. Im Zweiten Weltkrieg war &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; der viertgrößte Flugzeughersteller des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-642-4711-08, Produktion von Junkers Ju 87.jpg|mini|Produktion von Ju 87 in Lemwerder]]&lt;br /&gt;
[[Herbert Göring]] (1889- nach 1945; Vetter von [[Reichsluftfahrtminister]] [[Hermann Göring]]) war zeitweilig Verwaltungsratsvorsitzender und Großaktionär der Weser-Flugzeugbau GmbH.&lt;br /&gt;
1934 übernahm &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;[[Rohrbach Metallflugzeugbau GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin. 1941 wurde die Weserflugzeugbau-GmbH vom [[Krupp-Konzern]] übernommen; 1944 arbeiteten 22.904 der rund 46.000 vom Konzern in Bremen Beschäftigten bei &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eike Hemmer, Robert Milbradt |Titel=Bei &amp;#039;Bummelei&amp;#039; drohte Gestapohaft |TitelErg=Zwangsarbeit auf der Norddeutschen Hütte während der NS-Herrschaft |Verlag=Edition Temmen |Ort=Bremen |Datum=2007 |Seiten=8 |ISBN=978-3-86108-591-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1942 erhielt die WFG die stillgelegten Rabsteiner Fabriken bei [[Česká Kamenice|Böhmisch Kamnitz]] im [[Sudetenland]] als Produktionsstätte für Flugzeuge und Waffen zugewiesen. Im Juli 1944 begann durch Häftlinge des [[KZ-Außenlager Rabstein|Außenlagers Rabstein]] des [[KZ Flossenbürg]] unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Zechstein&amp;#039;&amp;#039; die Anlegung eines auf 80000&amp;amp;nbsp;m² konzipierten unterirdischen Verlagerungsbetriebes im Rabsteiner Grund bei [[Janská|Johnsbach]]. Bis zum Mai 1945 wurden 17500&amp;amp;nbsp;m² fertiggestellt und in der Verlagerungsstätte die Produktion von Zubehör für die [[Junkers Ju 87|Ju 87]] aufgenommen. Für den Arbeitskräftebedarf des kriegswichtigen Unternehmens entstanden um Johnsbach, Rabstein und [[Böhmisch Kamnitz]] 30 Arbeitslager sowie zwei Kriegsgefangenenlager für sowjetische und angloamerikanische Gefangene. Insgesamt waren im Lagerkomplex Rabstein 6000 Menschen aus 18 Ländern untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 übernahm &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; die [[Delmenhorst]]er Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Focke-Achgelis]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Henrich Focke]] mit [[Gerd Achgelis]] zur Entwicklung von [[Hubschrauber]]n (oder auch [[Flugschrauber|Drehflüglern]], [[Tragschrauber]]) gegründet hatten. 1944 wurde das Berliner Management der &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; nach Hoykenkamp ([[Ganderkesee]]), zirka 15&amp;amp;nbsp;km westlich von Bremen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 schlossen sich für den Lizenzbau des französischen Transportflugzeuges [[Nord Noratlas|Nord N 2501]] &amp;#039;&amp;#039;Noratlas&amp;#039;&amp;#039; (Kunde: die deutsche [[Bundeswehr]]) der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Flugzeugbau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Siebel Flugzeugwerke]]&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugbau Nord GmbH&amp;#039;&amp;#039; zusammen. 1961 ging die &amp;#039;&amp;#039;Weser-Flugzeugbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; in den &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Flugtechnische Werke]]&amp;#039;&amp;#039; (VFW) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeuge ===&lt;br /&gt;
In Lizenz stellte &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; in seinen Werken [[Aircraft Services Lemwerder|Lemwerder]], [[Berlin-Tempelhof]] und [[Legnica|Liegnitz (Schlesien)]] die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]]-Flugzeuge [[Junkers Ju 86|Ju 86]], [[Junkers Ju 87|Ju 87]], [[Junkers Ju 188|Ju 188]] und [[Junkers Ju 388|Ju 388]] sowie die [[Focke-Wulf Fw 190]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937/38 präsentierte &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; eine eigene Konstruktion: ein kleines zweimotoriges Amphibium [[Weserflug We 271|We 271]] V1, D-ORBE. Die rechteckige Flügelform wurde von [[Adolf Rohrbach]] entworfen. Als Triebwerk dienten zwei [[Argus As 10]]c von je 240 PS. Die seitlichen Stützschwimmer hatten nicht die übliche Boots-, sondern Tropfenform. Auch das doppelte Endscheiben-Leitwerk war rechteckig ausgeführt. Das Flugzeug hatte ein maximales Fluggewicht von 2900&amp;amp;nbsp;kg. Die Flächenbelastung betrug 106&amp;amp;nbsp;kg/m², die Leistungsbelastung 5&amp;amp;nbsp;kg/PS. Die Flugerprobung fand 1938 mit Bodenstarts in Lemwerder und der Wassererprobung in [[Nordenham|Einswarden]] (ehemalige [[Frerichswerft]] der Deschimag) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1938 erfolgte der Erstflug der [[Messerschmitt Bf 163|Bf 163]], von Messerschmitt als Konkurrenz zur [[Fieseler Fi 156|Fi 156]] entwickelt, jedoch wegen Auslastung der Kapazitäten an Weser-Flugzeugbau abgegeben. Das Flugzeug ging zugunsten der Fi 156 nicht in Serie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adolf Rohrbach ===&lt;br /&gt;
1922 gründete [[Adolf Rohrbach]] in [[Berlin]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Rohrbach Metallflugzeugbau GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; zum Bau von fortschrittlichen [[Ganzmetallflugzeug]]en. Anfang der 1930er Jahre musste die Firma Rohrbach aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb einstellen. Im April 1934 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Weser-Flugzeugbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; diese Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Rohrbach wurde 1935 technischer Direktor von &amp;#039;&amp;#039;Weserflug&amp;#039;&amp;#039; in Lemwerder, die 1936 ihre Produktion startete. Seine Arbeitsgebiete waren die Drehflügler [[VTOL]] (engl.: &amp;#039;&amp;#039;Vertical TakeOff and Landing&amp;#039;&amp;#039;) – es wird ihm eine Zusammenarbeit mit [[Henrich Focke]] in Hoykenkamp (Ganderkesee) nachgesagt, der den ersten gebrauchsfähigen [[Hubschrauber]] in Deutschland entwickelt hat (siehe [[Focke-Wulf Fw 61]], [[Focke-Achgelis Fa 223]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F.-Herbert Wenz:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Flughafen Tempelhof. Chronik des Berliner Werkes der „Weser“ Flugzeugbau GmbH Bremen. Bau der Kriegsflugzeuge Ju 87-Stuka und Fw 190 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Stedinger Verlag, Lemwerder 2000. ISBN 3-927697-24-9.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Lemwerder Flugzeugwerkes 1935–1963 Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Stedinger Verlag, Lemwerder 1995. ISBN 3-927697-14-1.&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Thiel (Historiker)|Reinhold Thiel]]: &amp;#039;&amp;#039;„Weser“ Flugzeugbau&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild, H M; 1. Auflage 2013, ISBN 978-3-89757-539-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weser-Flugzeugbau GmbH|Weser-Flugzeugbau}}&lt;br /&gt;
*[http://www.luft46.com/misc/wes1003.html Luft &amp;#039;46 über das Projekt des Senkrechtstarters Weserflug P.1003/1]&lt;br /&gt;
*[https://www.fliegerweb.com/de/lexicon/Geschichte/Weser-Flugzeugbau+We+271-484 Weser-Flugzeugbau We 271, Eine Rarität aus Deutschland, sehr ausführliche technischen Daten und Bilder] (Quelle: FliegerWeb.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5204656-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weserflugzeugbau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr- und Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeughersteller (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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