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	<title>Wesenitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wesenitz&amp;diff=116204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Periphrastika: Karte des Einzugsgebiet eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-10T13:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Karte des Einzugsgebiet eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum mit Lochau zusammengeschlossenen Ort Wesenitz in der Gemeinde Schkopau in Sachsen-Anhalt, siehe [[Lochau (Schkopau)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
|NAME= Wesenitz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|SORTNAME= Wesenitz&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GKZ= DE/53716&lt;br /&gt;
|FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
|ABFLUSSWEG= Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET= 278&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
|LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
|LÄNGE= 83&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
|LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
|PEGEL1= Elbersdorf/16.5/227/0.000/25.02.1964/0.723/2.15/24.4/62.7/06.07.1958&lt;br /&gt;
|PEGEL1-REIHE= 1921–2015&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-ST|GKJB-15|108}}&lt;br /&gt;
|QUELLE= im [[Hohwald (Waldgebiet)|Hohwald]] am [[Valtenberg]] aus dem [[Mundloch]] des Valentin-Erbstollens&lt;br /&gt;
|QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
|QUELLHÖHE= 515&lt;br /&gt;
|HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
|QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
|QUELLE_LAT_GRAD= 51/4/7.18&lt;br /&gt;
|QUELLE_LONG_GRAD= 14/16/39.56&lt;br /&gt;
|QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
|MÜNDUNG= im [[Pirna]]er Stadtteil [[Birkwitz-Pratzschwitz|Pratzschwitz]] in die [[Elbe]]&lt;br /&gt;
|MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
|MÜNDUNGSHÖHE= 110&lt;br /&gt;
|HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
|MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
|MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50.963806&lt;br /&gt;
|MÜNDUNG_LONG_GRAD= 13.894229&lt;br /&gt;
|MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
|LINKE NEBENFLÜSSE= [[Langenwolmsdorfer Bach]]&lt;br /&gt;
|RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Gruna (Wesenitz)|Gruna]], [[Schullwitzbach]]&lt;br /&gt;
|SEEN= &lt;br /&gt;
|STAUSEEN= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
|GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
|MITTELSTÄDTE= [[Pirna]]&lt;br /&gt;
|KLEINSTÄDTE= [[Bischofswerda]], [[Stolpen]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDEN= [[Steinigtwolmsdorf]], [[Neukirch/Lausitz]], [[Schmölln-Putzkau]], [[Großharthau]], [[Lohmen (Sachsen)|Lohmen]], [[Dürrröhrsdorf-Dittersbach]]&lt;br /&gt;
|KARTE= Wesenitz Elbe catchment.png&lt;br /&gt;
|KARTE-BESCHREIBUNG= Einzugsgebiet der Wesenitz&lt;br /&gt;
|BILD= Wesenitzinhelmsdorf.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Wesenitz in [[Helmsdorf (Stolpen)|Helmsdorf]] ([https://www.openstreetmap.org/?relation=410353 gesamter Flusslauf])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wesenitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Wjazońca}}) ist ein rechter Nebenfluss der [[Elbe]] in [[Sachsen]]. Der Name stammt von &amp;#039;&amp;#039;wjaz&amp;#039;&amp;#039;, dem obersorbischen Wort für die [[Ulmen|Ulme]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Meschgang: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Domowina Verlag, Bautzen 1973, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wesenitzquelle.jpg|mini|links|hochkant=0.6|Wesenitzquelle]]&lt;br /&gt;
Die Wesenitz entspringt im [[Hohwald (Waldgebiet)|Hohwald]], einem Teil des [[Lausitzer Bergland]]s, in 515 m Höhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Cite book|publisher=Deutsche Akademie der Wissenschaften|volume=12|last=Schütze|first=Theodor|title=Um Bautzen und Schirgiswalde Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme im Gebiet von Bautzen und Schirgiswalde|location=Berlin|accessdate=|date=1967|page=167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Valtenberg]] aus dem [[Mundloch]] des Valentin-Erbstollens, einem alten [[Bergwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fließt durch [[Neukirch/Lausitz|Neukirch]], [[Bischofswerda]], nahe an [[Stolpen]] vorbei und passiert bei [[Dürrröhrsdorf]] an der sogenannten Teufelskanzel die [[Lausitzer Verwerfung]], wo sie in den [[Elbsandstein]] eintritt. Hier durchfließt sie den [[Liebethaler Grund]]. Im [[Pirna]]er Stadtteil [[Pratzschwitz]] mündet sie in die [[Elbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.naturschutz-fuessel.de/7_Wesenitz.html Die Wanderung entlang der Wesenitz – Von der Quelle bis zur Mündung – Aus dem Granit durch den Sandstein in die Elbe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die prä[[glazial]]e Wesenitz hat möglicherweise ihren Lauf in Oberneukirch nach Osten durch die [[Wilthen]]er Talwanne in die [[Spree]] gehabt, [[Moräne]]n und Schottermassen am Nordfuß des [[Dahrener Berg]]es sorgten demnach für den heutigen Verlauf nach Westen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wesenitz gehört mit einer Länge von 83,6 Kilometern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Vogels |Titel=Werte der Deutschen Heimat |Band=1 |Verlag=Akademie Verlag |Ort=Berlin |Datum=1957 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den längeren rechten Nebenflüssen der Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Wesenitz bildete seit dem [[Pleistozän]] auf dem Gebiet des heutigen [[Bischofswerda]] einen Bogen mit sumpfigem Umland. Diese natürliche Grenzlinie begünstigte die Gründung und Verteidigung der Stadt am nördlichen Ufer der Wesenitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert verlief von Bischofswerda über [[Stolpen]] bis [[Pratzschwitz]] im Tal der Wesenitz ein bedeutender Verbindungsweg zwischen den slawischen Stämmen der [[Milzener]] in der Oberlausitz und den [[Gau Nisan|Nisanern]] im [[Elbtalkessel|Elbtal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Paeßler: &amp;#039;&amp;#039;Die Erbrichter in der Umgebung von Bischofswerda.&amp;#039;&amp;#039; In: Mathias Hüsni (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schiebocker Landstreicher&amp;#039;&amp;#039;. H.&amp;amp;nbsp;3, Burkau 2008. {{ISSN|1866-7872}}, S. 8–16.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Oberlausitzer Grenzurkunde]] wurde der Fluss 1241 mehrfach als &amp;#039;&amp;#039;Wazowniza&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlen_Sächsische&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Manfred Schober]], René Misterek |Titel=Die Mühlen der Sächsischen Schweiz: Rechtselbisches Gebiet |Auflage=1. |Verlag=Berg- und Naturverlag Rölke |Ort=Dresden |Datum=2009 |ISBN=978-3-934514-24-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Einzugsgebiet der Wesenitz nach [[Gold]] gewaschen. Besonders intensiv bemühten sich Einheimische, aber wiederholt auch [[Venetianer|Walen]], im Quellgebiet, an mehreren Zuflüssen wie in [[Goldbach (Bischofswerda)|Goldbach]] und in [[Großdrebnitz]] sowie unmittelbar an der Wesenitz zwischen [[Schmiedefeld (Großharthau)|Schmiedefeld]] und [[Rennersdorf-Neudörfel|Rennersdorf]]. Die Ausbeute war jedoch gering.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Paeßler: &amp;#039;&amp;#039;Geld und Gold in der Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Landesverein Sächsischer Heimatschutz: Bautzener Land, H. 6, 2001, S. 159–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2002 führte die Wesenitz wie viele Flüsse Sachsens ein verheerendes [[Elbehochwasser 2002|Hochwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausflugsziele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebethaler-grund wagnerdenkmal-2.jpg|mini|hochkant=0.6|links|Richard-Wagner-Denkmal im [[Liebethaler Grund]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpen Blick NW (03) 2006-06-08.jpg|mini|Blick zur nahe gelegenen Burg Stolpen]]&lt;br /&gt;
Die viel besuchte [[Burg Stolpen]] wurde im Jahr 1222 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war ursprünglich im Besitz der [[Bischof von Meißen|Bischöfe von Meißen]] und ging 1559 unter [[August (Sachsen)|Kurfürst August]] in das Eigentum des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] über. Die Burg erlangte Berühmtheit, weil hier von 1716 bis 1765 die einstige [[Mätresse]] [[August II. (Polen)|Augusts des Starken]] (Kurfürst von Sachsen 1696–1733), [[Anna Constantia Gräfin von Cosel]], gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Ausflugsziele am Fluss sind der Schlosspark in [[Großharthau]], die [[Schöne Höhe]] bei [[Dürrröhrsdorf-Dittersbach]], die [[Wesenitzklamm]] bei [[Lohmen (Sachsen)|Lohmen]] und das größte [[Richard-Wagner-Stätten Graupa|Richard-Wagner-Denkmal]] der Welt von [[Richard Guhr]] an der ehemaligen [[Lochmühle (Liebethaler Grund)|Lochmühle]]. Sehenswert sind auch die alten Wasserkraftanlagen zwischen Lochmühle und [[Liebethal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/Beschreibungen_PDF/Muehlentour_Wesenitz.pdf |text=Mühlentour entlang der Wesenitz |wayback=20111203110452 |archiv-bot=2019-05-23 10:09:25 InternetArchiveBot}} (PDF-Datei; 558&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Liebethaler Grund]] ist das enge, tief eingeschnittene Tal der Wesenitz in der Nähe von Liebethal bei [[Pirna]]. Durch das Tal führt ein beliebter Wanderweg, und es wird als das „Eingangstor zur [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]]“ (auf der klassischen Route; → [[Fremdenweg]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraftnutzung ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste von Mühlen im Wesenitztal}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebethaler-grund wesenitz-1.jpg|mini|Copitzer Elektrizitätswerk im Liebethaler Grund]]&lt;br /&gt;
Früher trieben die Wesenitz und ihre Zuflüsse mehr als 100 Mühlen an.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Nierich: &amp;#039;&amp;#039;Die Mühlen des oberen Wesenitztales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5–7, 1930: von der Quelle bis zur Ortsgrenze Putzkau 14 Mühlen; [[Karl Wilhelm Mittag]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der königlich sächsischen Stadt Bischofswerda&amp;#039;&amp;#039;. 1861, S. 84–89: im Stadtgebiet Bischofswerda 4 Mühlen; S. Störzner: &amp;#039;&amp;#039;Was Anno 1586 der kurfürstliche Schösser über die Stolpen-Bischofswerdaer Pflege berichtete.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 39, 1928: von Rennersdorf bis Altstadt (Stolpen) 6 Mühlen&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bruno Steglich]] gibt 1895 in &amp;#039;&amp;#039;Die Fischwässer im Königreiche Sachsen&amp;#039;&amp;#039; für die Wesenitz allein 63 die Wasserkraft nutzende Anlagen an, davon insgesamt 44 Mühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existieren entlang des Flusses auf dem Gebiet des [[Landkreis Sächsische Schweiz|Altkreises Sächsische Schweiz]] noch fünf Wasserkraftanlagen. Eine davon wird von der Gemeinde Lohmen in der ehemaligen Daubemühle im [[Liebethaler Grund]] mit zwei [[Francis-Turbine]]n betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mühlen waren unter anderem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlen_Sächsische&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/wordpress/wanderungen/muehlentour-wesenitz/ Mühlentour entlang der Wesenitz], abgerufen am 20. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://w.wiki/Wy9 Karte einiger Mühlen entlang der Wesenitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wesenitzmühle Steinigtwolmsdorf&lt;br /&gt;
* Kunathmühle Ringenhain&lt;br /&gt;
* Grundmann-Mühle Ringenhain&lt;br /&gt;
* Buschmühle Neukirch&lt;br /&gt;
* Sägewerk Hensel Neukirch&lt;br /&gt;
* Angermühle Neukirch&lt;br /&gt;
* Mittelmühle Neukirch&lt;br /&gt;
* Knochenmühle (auch Knochenstampfe) Neukirch&lt;br /&gt;
* Brettmühle Oberputzkau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schmoelln-putzkau.de/tourismus-kultur/wanderweg/historischer-weg/brettmuehle/ Brettmühle &amp;amp; Oberlausitzer Grenze] (abgerufen am 7. Juli 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hartmannmühle (Obermühle) Putzkau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schmoelln-putzkau.de/tourismus-kultur/wanderweg/historischer-weg/hartmannmuehle/ Hartmannmühle] (abgerufen am 7. Juli 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mittelmühle Putzkau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schmoelln-putzkau.de/tourismus-kultur/wanderweg/historischer-weg/mittelmuehle/ Mittelmühle] (abgerufen am 7. Juli 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Niedermühle Putzkau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.putzkau-denkmalschutz.de/Ortschronik Putzkau-Ortschronik: Niedermühle] (abgerufen am 7. Juli 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fischermühle Bischofswerda&lt;br /&gt;
* Walkmühle Bischofswerda&lt;br /&gt;
* Mahlmühle Goldbach&lt;br /&gt;
* Bühlauer Mühle&lt;br /&gt;
* Scheibenmühle Schmiedefeld&lt;br /&gt;
* Buschmühle bei Lauterbach&lt;br /&gt;
* Stadtmühle Stolpen&lt;br /&gt;
* Brettmühle Stolpen&lt;br /&gt;
* Neumühle Stolpen&lt;br /&gt;
* Obere Mühle Helmsdorf&lt;br /&gt;
* Niedermühle Helmsdorf&lt;br /&gt;
* Buschmühle Niederhelmsdorf&lt;br /&gt;
* Geipelmühle Dittersbach&lt;br /&gt;
* Papiermühle Dittersbach&lt;br /&gt;
* Rothe Mühle oder Merlinmühle Dürrröhrsdorf&lt;br /&gt;
* Dittersbacher Hofemühle&lt;br /&gt;
* Elbersdorfer Mühle Elbersdorf&lt;br /&gt;
* Porschendorfer Mühle Porschendorf&lt;br /&gt;
* Winkelmühle Porschendorf&lt;br /&gt;
* Wauermühle (oder Hintermühle) Lohmen&lt;br /&gt;
* Walzenmühle (Hammermühle) Lohmen (Kraftwerk)&lt;br /&gt;
* Daubemühle Daube (Kraftwerk)&lt;br /&gt;
* [[Lochmühle (Liebethaler Grund)|Lochmühle]] Mühlsdorf&lt;br /&gt;
* Liebethaler Mühle Liebethal&lt;br /&gt;
* Grundmühle Jessen&lt;br /&gt;
* Dietzmühle Jessen&lt;br /&gt;
* Brückmühle Copitz&lt;br /&gt;
* Neumühle Copitz&lt;br /&gt;
* Pratzschwitzer Mühle Pratzschwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wesenitz-meander.jpg|mini|[[Mäander]]lauf im Westen von [[Bischofswerda]]]]&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer hydrologischen und strukturell-morphologischen Eigenschaften mit einer durchschnittlichen Gewässerbreite von 10 m und einem durchschnittlichen Gefälle von 0,53 % sowie der vorhandenen Leit- und&lt;br /&gt;
Begleitfischarten wird die heutige Wesenitz im Unterlauf fischereibiologisch der [[Fischregion#Äschenregion|Äschenregion]] zugeordnet, der Mittel- und Oberlauf der [[Fischregion#Forellenregion|Forellenregion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2015-08-23 |url=http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/download/Veroeffentlichung_Durchgaengigkeit.pdf |text=www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/download/Veroeffentlichung_Durchgaengigkeit.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist das Resultat verschiedener wasserbaulicher Maßnahmen, sodass eine solche Einteilung für die Vergangenheit abweicht. Z. B. existierten ca. bis ins frühe 20. Jahrhundert im Ober- und Mittellauf eine große Zahl weiterer [[Mäander (Flussschlinge)|Mäander]], wie sie heute noch unterhalb von Bischofswerda anzutreffen sind. Sie bewirkten ein niedrigeres Gefälle und eine deutlich geringere Fließgeschwindigkeit und damit andere fischfaunistische Bedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Fiedler (Heimatforscher)|Frank Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Veränderungen der Fischfauna in der ehemaligen Äschenregion der Wesenitz (1591–1989).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 2, Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2003, S. 127–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wesenitz unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Buschmühle&amp;#039;&amp;#039; in [[Helmsdorf (Stolpen)|Helmsdorf]] zählt als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nr. 162 in der Liste der FFH-Gebiete wegen gemeinschaftlicher Bedeutung für die EU gemäß Anhang II der EU-Richtlinie 92/43/EWG&amp;lt;/ref&amp;gt; Begründet wird dies u. a. mit dem Vorkommen von [[Groppe]] und [[Elritze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 gibt es verstärkte Bemühungen, den historischen Rückgang der Fischfauna nach Anzahl der Arten und Individuen wegen industriell bedingter Umweltverschmutzung rückgängig zu machen. Laut Bruno Steglich leiteten 1895 22 Industrieanlagen ihre Abwässer in den Fluss, der von Ringenhain bis Oberputzkau fischleer war. 1994 wurde ein Projekt zur Wiedereinbürgerung des [[Lachse]]s gestartet. Er war 100 Jahre zuvor völlig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischerei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0660045 Bischofswerda-Kleindrebnitz. Oberreit, Sect. Stolpen, 1821-22.jpg|mini|Historische Teichwirtschaft an der Wesenitz]]&lt;br /&gt;
Neben der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wilden Fischerei&amp;#039;&amp;#039; in der Wesenitz betrieben die [[Bistum Meißen|Meißener Bischöfe]] bis 1559 und nach der Übereignung zeitweise die sächsischen Kurfürsten in zwei angestauten Flussabschnitten [[Karpfen]]produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend 1476 mit dem Amtsantritt von [[Johann V. von Weißenbach]] wurde zwischen [[Goldbach (Bischofswerda)|Goldbach]] und [[Großdrebnitz|Kleindrebnitz]] der Goldbacher Teich und in Bischofswerda bis 1494 der Bischofswerdaer Teich je auf eine Fläche von etwa 20 ha angestaut. Um 1815 erfolgte aus ökonomischen und technischen Gründen ([[Verlandung]], Dammschäden) die Stilllegung dieser beiden Teichwirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Historische Teichwirtschaft im Raum Bischofswerda. Zwischen Wesenitz und Löbauer Wasser&amp;#039;&amp;#039; 3. Heimatblätter des Landkreises Bautzen. 1998, S. 41–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Fischbestand beherbergte die Wesenitz in der Vergangenheit eine beträchtliche Anzahl der bei Fischern verhassten [[Fischotter]]. Sie wurden durch organisierte Bekämpfung bis 1920 praktisch ausgerottet. Im Jahre 1969 konnte bei [[Großharthau]] erstmals wieder ein Nachweis erbracht werden. Seit dieser Zeit wurde die Wesenitz vom [[Gewässer]]system der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] aus langsam wiederbesiedelt. Erkennbar wird dies z.&amp;amp;nbsp;B. an einer Vielzahl von verkehrstoten Fischottern im Bereich der [[Bundesstraße 6|B6]]. Die betreffenden Landwechsel befinden sich westlich von Großharthau und östlich von Bischofswerda. Der Fischotter steht heute unter Naturschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Zum Vorkommen des Fischotters im Landkreis Bischofswerda.&amp;#039;&amp;#039; Ber. Naturforsch. Gesellschaft Oberlausitz, Görlitz. Heft 2, 1993, S. 35–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tafel Wesenitzquelle.jpg|Beschreibung der Wesenitzquelle&lt;br /&gt;
Hinweis Wesenitzquelle.jpg|Hinweistafel zur Wesenitzquelle&lt;br /&gt;
Wesenitz neukirch.jpg|Die Wesenitz bei [[Neukirch/Lausitz]]&lt;br /&gt;
BIW Wesenitz Hermannstraße Freibad.JPG|Die Wesenitz in [[Bischofswerda]]&lt;br /&gt;
Wesenitz in Großharthau, Grunamündung.JPG|Die Wesenitz in [[Großharthau]] mit Einmündung der [[Gruna (Wesenitz)|Gruna]]&lt;br /&gt;
Wesenitz hochwasserschutz.jpg|Die Wesenitz bei [[Lohmen (Sachsen)|Lohmen]]&lt;br /&gt;
Wkw niezelgrund.jpg|Technisches Denkmal [[Wasserkraftwerk Niezelgrund]] an der Wesenitz&lt;br /&gt;
Alte furt wesenitz.jpg|An der Wesenitz unterhalb des Schlosses in [[Lohmen (Sachsen)|Lohmen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-SN|HH3|5|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4677751-9|VIAF=233891646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Periphrastika</name></author>
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