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	<title>Wertpapierrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:42:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wertpapierrecht&amp;diff=1551852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ NDL</title>
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		<updated>2025-10-01T01:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; NDL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertpapierrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Rechtsgebiet des [[Privatrecht]]s. Im weiteren Sinn erfasst es die privatrechtlichen Regelungen über [[Wertpapier]]e. Im engeren Sinn beschäftigt es sich mit den Regeln über &amp;#039;&amp;#039;Entstehung, Ausübung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039; von Wertpapieren.&lt;br /&gt;
Vorschriften, die sich auf den &amp;#039;&amp;#039;Handel&amp;#039;&amp;#039; mit und die &amp;#039;&amp;#039;Verwahrung&amp;#039;&amp;#039; von Wertpapieren beziehen sind Gegenstand des [[Kapitalmarktrecht]]s.&amp;lt;ref&amp;gt; Vogel: § 793 BGB, Rn. 6,7. In: [[Johannes Köndgen]], &amp;#039;&amp;#039;beck-online.GROSSKOMMENTAR&amp;#039;&amp;#039;. Stand: 1. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertpapierrecht ist derjenige Teil der [[Privatrecht]]sordnung, der sich mit Wertpapieren befasst, also [[Urkunde]]n, die [[Privatvermögen|private Vermögensrechte]] [[Verbriefung|verbriefen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Wertpapierrecht/I1gOKjiXD4wC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Wertpapierrecht&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1628070868234 Karl-Heinz Gursky, &amp;#039;&amp;#039;Wertpapierrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Rechtsquelle]]n für das Wertpapierrecht ergeben sich aus [[Gesetz]]en, wie dem [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]], [[Handelsgesetzbuch|HGB]] sowie [[Spezialgesetz]]en wie [[Aktiengesetz (Deutschland)|Aktiengesetz]] (AktG), [[Kapitalanlagegesetzbuch]] (KAGB), [[Scheckgesetz]] (SchG) oder [[Wechselgesetz]] (WG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gegenstand&amp;#039;&amp;#039; des Wertpapierrechts sind [[Wertpapier#Einteilungen|Wertpapiere]], die sich unter anderem hinsichtlich ihrer [[Übertragbarkeit]] und [[Verkehrsfähigkeit]] einteilen lassen in [[Inhaberpapier]]e, [[Orderpapier]]e und [[Namenspapier]]e. Der Gesetzgeber hat sich entschieden, die Inhaberpapiere wie [[bewegliche Sache]]n zu behandeln, so dass sie durch [[dingliche Einigung]] und [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] übertragen werden können. Ihr [[Guter Glaube|Gutglaubensschutz]] ist sogar noch weitgehender als bei den beweglichen Sachen.&amp;lt;ref&amp;gt;veräußert ein [[Diebstahl (Deutschland)|Dieb]] gestohlene Inhaberpapiere an einen gutgläubigen Erwerber – der kein [[Kreditinstitut]] ist – so wird dieser Erwerber über {{§|929,932,935|BGB|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;929, 932 und 935}} Abs. 2 BGB Eigentümer; das ist bei beweglichen Sachen überwiegend nicht möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Orderpapiere bedürfen zu ihrer [[Übereignung]] zusätzlich eines [[Indossament]]s, Namenspapiere einer [[Abtretung (Deutschland)|Zession]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Wertpapiere sind weltweit das wichtigste [[Handelsobjekt]] auf [[Finanzmarkt|Finanzmärkten]], an [[Wertpapierbörse]]n sogar das ausschließliche. Das Funktionieren von [[Marktwirtschaft]]en ist ohne Wertpapiere undenkbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Zöllner]], &amp;#039;&amp;#039;Wertpapierrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Zuordnung zu den [[Teilmarkt|Teilmärkten]] der Finanzmärkte unterscheidet man [[Kapitalmarktpapier]]e ([[Aktie]]n, [[Anleihe]]n, [[Investmentzertifikat]]e), [[Geldmarktpapier]]e ([[Einlagenzertifikat]]e, [[Commercial Paper]]), Wertpapiere des [[Kreditmarkt]]s ([[Kreditbrief]]e) und auch die [[Warenbegleitpapier]]e des [[Gütermarkt]]s ([[Konnossement]], [[Ladeschein]] und [[Lagerschein]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Zöllner, &amp;#039;&amp;#039;Wertpapierrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 2–5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang umfasst das Wertpapierrecht insbesondere die Gesamtheit der [[Rechtsnorm]]en, mit denen die [[Verbriefung]] von Rechten und die jeweils damit einhergehenden Wertpapierfunktionen (insbesondere [[Indossament#Vollindossament|Transport-, Legitimations- und Liberationsfunktion]]) geregelt werden. Das Wertpapierrecht befasst sich mit der Entstehung der Wertpapiere durch [[Begebungsvertrag]] zwischen dem [[Aussteller (Urkunde)|Aussteller]] und dem ersten [[Rechtsinhaber]] der Urkunde. Durch die zivilrechtliche Verbriefung und den jeweiligen Grad der damit verbundenen Wertpapierfunktionen wird der rechtlich weitgehend risikolose Rechtsverkehr mit Wertpapieren, vor allem die erleichterte Übertragbarkeit von Rechten wie [[Forderung]]s-, [[Mitgliedschaft]]s- oder [[Miteigentum]]srechte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]], [[Scheck]], [[Anleihe]]n, [[Aktie]]n, [[Investmentanteil]]e usw.) ermöglicht. Dabei regelt das Wertpapierrecht die Übertragbarkeit, deren grundsätzlich geringes [[Rechtsrisiko]] zu unterscheiden ist vom jeweiligen wirtschaftlichen [[Risikoklasse|Risikoprofil]] und [[Finanzrisiko]] eines Wertpapiers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wertpapierrecht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wertpapierrecht.at/Wertpapiere.htm |titel=Wertpapiere allgemein |werk=wertpapierrecht.at |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100424235210/http://www.wertpapierrecht.at/Wertpapiere.htm |archiv-datum=2010-04-24 |abruf=2019-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Verbriefung einer Vielzahl gleichartig ausgestatteter Wertpapiere (vertretbare, [[Fungibilität|fungible]] Wertpapiere) und die Konzentration aller Wertpapierfunktionen sind Wertpapiere des [[Kapitalmarkt]]es besonders effektiv handelbar ([[Effekten]]). Regulatorische Bestimmungen, die Rahmenbedingungen für den Wertpapierhandel und die Wertpapierverwahrung enthalten (z.&amp;amp;nbsp;B. börsenrechtliche Bestimmungen wie [[Börsenzulassungs-Verordnung|Zulassungsbestimmungen]], [[Insiderhandel|Insiderregeln]], [[Markttransparenz|Transparenzgebote]], [[Market-Maker]]-Regelungen oder das [[Depotgesetz]]), sind wiederum weitgehend öffentlich-rechtlicher Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben finden sich weitere auf Wertpapiere bezogene Einzelnormen in einer Vielzahl von Rechtsgebieten (so z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Steuerrecht]], [[Strafrecht]], [[Insolvenzrecht (Deutschland)|Insolvenzrecht]], [[Exekution (gerichtliche Pfändung)|Exekutions]]&amp;amp;shy;recht, [[Familienrecht]], [[Solvabilität]]srecht oder [[Bilanzrecht]]). Im [[EU-Recht]] wurden zur Verwirklichung des [[Binnenmarkt]]es weite Teile des Wertpapierrechtes harmonisiert (z.&amp;amp;nbsp;B. Transparenz-Richtlinie: {{EU-Verordnung|2004|109|format=PDF}}, [[Richtlinie 2003/71/EG (Prospektrichtlinie)]], [[OGAW-Richtlinie]] und [[Marktmissbrauchsrichtlinie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dematerialisierung ==&lt;br /&gt;
Als [[Dematerialisierung]] wird in der [[Wirtschaft]] und im Wertpapierrecht der [[Trend (Statistik)|Trend]] von der klassischen Papierform eines [[Trägermedium]]s zu [[digitale Daten|digitalen Daten]] bezeichnet. Beispiele sind die Einführung von [[Kryptowährung]]en oder die Einführung von [[elektronisches Wertpapier|elektronischen Wertpapieren]] anstelle von [[effektive Stücke|Wertpapierurkunden]]. Bei allen wird die Papierform als Trägermedium für [[Finanzinstrument]]e abgelöst (dematerialisiert) durch digitale Formen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Au%C3%9Fenwirtschaft/RpkYCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dematerialisierung+lexikon&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1627901523824 Adam Reining, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Außenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 99]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gesetz über elektronische Wertpapiere]] (eWpG) vom Juni 2021 ermöglicht den [[Wertpapierhandel]] mit völlig urkundenlosen Finanzinstrumenten (auch ohne [[Globalurkunde]]n), indem es deren [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] durch [[Eintragung]] im [[Wertpapierregister]] nach {{§|4|ewpg|juris}} Abs. 4 eWpG ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BT-Drs|19|26925}} vom 24. Februar 2021, &amp;#039;&amp;#039;Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von elektronischen Wertpapieren&amp;#039;&amp;#039;, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4065682-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4065682-2|LCCN=sh85119463|NDL=00574457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertpapierrecht| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Börsenhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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