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	<title>Wertingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wertingen&amp;diff=335353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2026-49627-9 (Diskussion) auf die letzte Version von Virelio zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wertingen&amp;diff=335353&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T08:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-49627-9&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-49627-9&quot;&gt;~2026-49627-9&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-49627-9&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-49627-9 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Virelio&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Virelio (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Virelio&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wertingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/33/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/40/45/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wertingen in DLG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Dillingen an der Donau&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Wertingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 421&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86637&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08272&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09773182&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WTE&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 14 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schulstr. 12&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wertingen.de/ www.wertingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Willy Lehmeier&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertingen v O 120317 - 05.jpg|mini|Wertingen von Osten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] und ein [[Mittelzentrum]] im [[Schwaben (Bayern)|nordschwäbischen]] [[Landkreis Dillingen an der Donau]] und der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Wertingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Topologie ===&lt;br /&gt;
Die Stadt an der unteren [[Zusam]], die wenige Kilometer nördlich in die [[Donau]] mündet, wird von einem langgezogenen Höhenrücken vom [[Donauried]] getrennt. Wertingen liegt im großen [[Naturpark Augsburg-Westliche Wälder]], der von den Flüssen Donau, [[Lech]], [[Wertach (Fluss)|Wertach]] und [[Mindel]] begrenzt wird. [[Augsburg]] ist 28&amp;amp;nbsp;km, [[Donauwörth]] 22&amp;amp;nbsp;km und die Kreisstadt [[Dillingen an der Donau]] 14&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: [[Buttenwiesen]], [[Kühlenthal]], [[Meitingen]], [[Biberbach (Schwaben)|Biberbach]], [[Laugna]], [[Zusamaltheim]] und [[Binswangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Rande des Donaurieds im Naturraum der Donau-Iller-Lech-Platten, vorwiegend im Bereich des mittleren Zusamtals. Einige Stadtteile liegen auch im Bereich der Zusamplatte und des Glötter Rieds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Zusamtal ist Talboden, der die Kaltluft der Randhöhen sammelt und daher zeitweise zu [[Nebel]]bildung neigt. Hierdurch werden [[Inversionswetterlage|Inversionswetterlagen im Stadtgebiet begünstigt]]. Die Kessellage der Kernstadt zwischen Geißberg und Judenberg verstärkt die Rückhaltung von Kaltluft, was im Sommer zu einem angenehmen Nebeneffekt führt.&lt;br /&gt;
Beim [[Hochwasser in Süddeutschland 2024]] waren mehr als 250 Haushalte von der Überflutung der Zusam betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wertingen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wertingen.de/2024/07/01/soforthilfeantrag-spendenkonto Soforthilfeantrag &amp;amp; Spendenkonto.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;wertingen.de.&amp;#039;&amp;#039; 1. Juli 2024, abgerufen am 8. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 14 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Wertingen |val=1927 |abruf=2019-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=70331091483 |objekt=Gemeinde Wertingen |abruf=2021-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Bliensbach (Wertingen)|Bliensbach]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Geratshofen (Wertingen)|Geratshofen]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Gottmannshofen]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Hettlingen (Wertingen)|Hettlingen]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Hirschbach (Wertingen)|Hirschbach]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Hohenreichen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Neuschenau]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Possenried]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Prettelshofen]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Reatshofen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Reutenhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Rieblingen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Roggden]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* Wertingen (Hauptort)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häuser der Innenstadt haben markante Giebel aus dem 17. und 18. Jahrhundert, teilweise in Fachwerkbauweise. Der Marktplatz ist verkehrsberuhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Funde aus der [[Kelten]]zeit (vor etwa 2000 Jahren) belegen die Eisenverhüttung ([[Raseneisenerz]]) und die Besiedlung durch die Kelten im Gebiet um Wertingen. Die [[Viereckschanze]] beim Reutenhof zeigt ebenso die Besiedlung durch die Kelten. Die Anwesenheit der [[Römisches Reich|Römer]] ist durch Funde am Maierhof belegt. Wertingen lag südlich der [[Via Danubia]], die von Günzburg über Binswangen nach Kelheim führte.&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert n. Chr. besiedelten [[Alemannen]] aus dem Raum [[Donauwörth]] heraus die Donau-Seitentäler. Vom Wertinger Siedlungsursprung Maierhof aus wurde die Umgebung besiedelt, wodurch die benachbarten Orte entstanden. Das [[Christentum]] hielt im 6./7. Jahrhundert Einzug in Wertingen und der Region.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienbrunnen, Maria mit dem Kind.jpg|mini|hochkant|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Marienbrunnendetail (Marktplatz) {{Coordinate|NS=48.562002|EW=10.682765|type=landmark|region=DE-BY|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
1122 tauchte Wertingen erstmals urkundlich auf. Mit dem Erwerb der [[Herrschaft Wertingen]] durch Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] kam Wertingen in den Besitz der [[Staufer]]. Diese versahen den Ort zwischen 1200 und 1250 mit Wall, Graben und [[Palisade]]nring und erhoben ihn zum [[Marktgemeinde|Markt]]. [[Herzogtum Bayern|Bayernherzog]] [[Ludwig der Strenge]] erbte das Wertinger Gebiet 1268 nach dem Tod des letzten deutschen Staufers [[Konradin]]. Die Herrschaft Wertingen kam 1278 als bayerisches Lehen zunächst an die Truchsessen von [[Hohenreichen]] und 1348 für fast 120 Jahre an die [[Augsburg]]er Patrizier-Familie [[Langenmantel]]. Wertingen begann ursprünglich als [[Ackerbürger#Ackerbürgerstadt|Ackerbürgerstadt]]. 1354 wurde der ältere Teil des heutigen [[Schloss Wertingen|Schlosses]] errichtet und danach die Stadtbefestigung mit Türmen und drei Stadttoren, dem &amp;#039;&amp;#039;Thürheimer Tor&amp;#039;&amp;#039; im Norden, dem &amp;#039;&amp;#039;Dillinger Tor&amp;#039;&amp;#039; im Westen und dem &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Tor&amp;#039;&amp;#039; im Südosten, ausgebaut. Sie wurde 1868, 1870 bzw. 1872 niedergelegt. Alle drei Tore sind als braune Reliefplatten in nahegelegenen Hauswänden mit dem Abbild ihrer Feldseite, der Bauzeit &amp;#039;&amp;#039;14. Jht.&amp;#039;&amp;#039; und dem jeweiligen Abrissjahr verewigt. Im [[Städtekrieg 1387–1389|Städtekrieg]] wurde Wertingen 1388 zerstört. Von 1467 bis 1700 war das Lehen im Besitz derer [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|von Pappenheim]]. Um 1500 wurde das [[Schloss Wertingen|Schloss]] grundlegend verändert und u.&amp;amp;nbsp;a. zwei Rundtürme ergänzt. Im [[Bayerischer Krieg (1459–1463)|Bayerischen Krieg]] wurde die Stadt 1462 durch [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig den Reichen]] erobert und niedergebrannt, wobei auch die Kirche zerstört wurde. 1646 überfielen die Schweden im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] die Stadt, brandschatzten sie und dezimierten die Bevölkerung. Erneut brannte die Stadtkirche nieder. 1654 wurde durch einen Erweiterungsbau das [[Schloss Wertingen|„Neue Schloss“]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Niederlage Bayerns im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] fiel Wertingen 1704 an das [[Heiliges Römisches Reich|Reich]]. Nach den Herrschaften der Fürsten [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]] und des [[Ludwig Joseph d’Albert de Luynes von Grimbergen|Grafen d’Albert (später Fürst Grimberghen)]] wurden die Lehen Wertingen und Hohenreichen ab 1768 nicht mehr vergeben, die Verwaltung oblag einem Pfleggericht und ab 1799 der allgemeinen Verwaltung. Am 8. Oktober 1805 besiegte das VI. französische Armeekorps unter [[Jean Lannes|General Jean Lannes]] die österreichische Division unter Feldmarschall Franz Xaver von Auffenberg in der [[Schlacht bei Wertingen]]. Dies war der Auftakt für [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Sieg in der [[Schlacht bei Ulm]], der Anfang Dezember zur totalen Niederlage der Österreicher und Russen bei [[Schlacht von Austerlitz|Austerlitz]] führte. Zur Erinnerung ist der Name Wertingen am [[Triumphbogen (Paris)|Arc de Triomphe]] in Paris erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://farm3.staticflickr.com/2261/1571585522_f7543d4f3d_o.jpg |titel=Bild des Ostpfeilers des Arc De Triomphe in Paris |abruf=2013-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1802 entstand das [[Landgericht Wertingen]], das 1862 zum [[Bezirksamt#Geschichte|Bezirksamt]] umgewandelt wurde als Vorläufer des [[Landkreis Wertingen|Landkreises Wertingen]]. Bliensbach gehörte bis 1803 dem [[Domkapitel Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Hinrichtung eines Mörders fand am 30. Juli 1836 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 gab es die erste Kinovorführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das städtische Gaswerk wurde im Jahr 1902 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inzwischen stillgelegte und endgültig abgebaute Bahnstrecke von [[Mertingen]] nach Wertingen wurde am 7. Juni 1905 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 wurden die ersten Häuser in Wertingen an das Stromnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 stimmten mit 59 Prozent überdurchschnittlich viele Wähler des [[Landkreis Wertingen|Bezirksamts Wertingen]] für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Stadt kurz vor Kriegsende am 24. April 1945 von US-amerikanischen Jagdbombern bombardiert, da die Verantwortlichen die Stadt nicht kampflos übergeben wollten. Am folgenden Tag erfolgte die Besetzung durch das 15th Infantry Regiment nach intensiven Kampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche meist sudetendeutsche Heimatvertriebene fanden im Jahr 1946 Aufnahme in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde der [[Landkreis Wertingen]] aufgelöst. Somit war Wertingen keine Kreisstadt mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaftsschule und das Landwirtschaftsamt bezogen im Jahr 1996 in Wertingen ihre neuen Domizile. Vorher waren sie in [[Lauingen (Donau)|Lauingen]] ansässig.&lt;br /&gt;
[[Datei:BY Wertingen 1.jpg|mini|Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertingen 1.jpg|mini|Innenstadt mit dem weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten &amp;#039;&amp;#039;Café Madlon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpfarrkirche Wertingen.jpg|mini|hochkant|Stadtpfarrkirche St. Martin mit ihren einzigartigen Türmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertingen 01.JPG|mini|Eines der ältesten Häuser Wertingens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BY Wertingen Schloss.jpg|mini|Blick auf das Schloss von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenstadt Wertingen 2.jpg|mini|Pfarrgasse Wertingen Richtung Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenstadt Wertingen 3.jpg|mini|Blick vom Schloss in die Zusmarshauser Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenstadt Wertingen 1.jpg|mini|Gaensweid von der Zusaminsel aus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenstadt Wertingen 5.jpg|mini|Blick durch die Stadtmauer auf die Doppeltürme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BY Wertingen St Martin 2.jpg|hochkant|mini|Blick auf Mehlerhaus und Stadtpfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hirschbach, Hohenreichen, Prettelshofen und Rieblingen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=594}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1976 kam Hettlingen hinzu. Bliensbach folgte am 1. Januar 1977. Die Eingemeindungsmaßnahmen wurden mit dem Anschluss von Gottmannshofen und Roggden am 1. Mai 1978 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1| Seiten = 770}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 6936 auf 9294 um 2358 Einwohner bzw. um 34 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ergebnisse der [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Kommunalwahl 2014]] und [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]] in Wertingen sowie Sitzverteilung im 20-köpfigen Stadtrat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_202051.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern |format=PDF |abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_201451_61162.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 |format=PDF |abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|26,8&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|30,7&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Freie Wähler Wertingen&lt;br /&gt;
|26,7&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|22,8&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Christlich-Soziale Wählergemeinschaft der Stadtteile&lt;br /&gt;
|15,4&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|15,7&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Grüne&lt;br /&gt;
|13,5&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|9,0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |SPD&lt;br /&gt;
|7,3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|11,2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Bürgerinitiativen für Wertingen und Stadtteile&lt;br /&gt;
|6,3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,4&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Kommunale Umweltliste&lt;br /&gt;
|4,0&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!20&lt;br /&gt;
!100&lt;br /&gt;
!20&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;58,3 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;57,6 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist seit 2002 Willy Lehmeier (Freie Wähler), der die Nachfolge des ab 1972 amtierenden Dietrich Riesebeck (SPD) antrat. Da die Parteien oder Wählervereinigungen, denen die Bürgermeister angehören oder angehörten, keine Mehrheit im Stadtrat hatten bzw. haben, werden politische Entscheidungen mit den einzelnen Gruppierungen des Gremiums abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Stadt [[Fère-en-Tardenois]] in der Region [[Hauts-de-France]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Wertingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Wertingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Über Schildfuß mit den bayerischen Rauten gespalten von Rot und Silber, belegt mit einer auf der Teilungslinie stehenden zweitürmigen, blaubedachten, silbernen Kirche in perspektivischer Ansicht.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ|9773182}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Kirche, eine symbolische Darstellung der Stadtpfarrkirche St. Martin, findet sich bereits im ältesten Stadtsiegel von 1297, die bayerischen Rauten kamen 1881 zum [[Wittelsbach]]er Jubiläum mit Zustimmung von König Ludwig II. hinzu, ebenso die Spaltung in Rot und Silber. Die bayerischen Rauten weisen auf die Zugehörigkeit der Stadt zu Bayern seit der Konradinischen Schenkung 1268 hin. Die Farben Rot und Silber stammen aus dem Wappen des Augsburger Hochstifts und stellen die Diözesanzugehörigkeit dar.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Stadt ist geprägt von der mittelalterlichen, renovierten Innenstadt (Hauptstraße und Teile der Schulstraße).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport in Wertingen ===&lt;br /&gt;
Wertingen besitzt ein kleines Fußballstadion, das neben drei Trainingsplätzen liegt. Auf diesen spielen die Jugendmannschaften vom TSV Wertingen. Außerdem wird in Wertingen neben anderen Sportarten vom TSV ein Handball und ein Basketballverein angeboten, das in einer der Turnhallen in Wertingen gespielt wird. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Zeitgenössische Kunstsammlung im ehemaligen Amtsgericht&lt;br /&gt;
* Brauereimuseum im Schwanenbräu&lt;br /&gt;
* Schwäbisches Ofenmuseum&lt;br /&gt;
* Wertinger Radiomuseum&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Wertingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertingen, St. Martin, Nebenkirche.jpg|mini|hochkant|Seelenkapelle neben der Pfarrkirche St. Martin {{Coordinate|NS=48.561828|EW=10.682998|type=landmark|region=DE-BY|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenreichen St. Georg212.JPG|mini|Schlosskapelle St. Georg in Hohenreichen]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Wertingen}}&lt;br /&gt;
* das im 14. Jahrhundert erbaute [[Schloss Wertingen|Wertinger Schloss]] mit dem Heimatmuseum – aus der Zeit der Langenmantel und mit Ergänzungen aus der Zeit der Pappenheimer (17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* die Stadtpfarrkirche [[St. Martin (Wertingen)|St. Martin]], nach Brandschatzung im Dreißigjährigen Krieg in barockem Stil mit Wessobrunner Stuck wieder aufgebaut – es ist die einzige zinnengekrönte Doppelturmkirche in Deutschland, sie prägt auch das Stadtwappen; spätgotisches Halbrelief mit der Grablegung Christi&lt;br /&gt;
* Bethlehemkirche, 1950 erbaut, abgerissen im Oktober 2006, Neubau 2007 fertiggestellt&lt;br /&gt;
* Marienbrunnen am Marktplatz&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Felicitas (Roggden)|St. Felizitas]], erbaut 1837, im Stadtteil Roggden&lt;br /&gt;
* [[Chorturm]]kirche St. Margaretha im Stadtteil Bliensbach&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskirche [[Mariä Heimsuchung (Gottmannshofen)|Mariä Heimsuchung]] im Stadtteil Gottmannshofen&lt;br /&gt;
* Schlosskapelle [[St. Georg (Hohenreichen)|St. Georg]] im Stadtteil Hohenreichen&lt;br /&gt;
* [[Skulpturenweg]] an der [[Via Danubia]] im Westen von Wertingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Wertingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Naturdenkmal ===&lt;br /&gt;
* Napoleonstanne: Die Fichte auf dem Bergrücken oberhalb von Gottmannshofen wurde 1905 zum 100-jährigen Gedenken an die Schlacht des dritten Koalitionskriegs bei Wertingen vom 8. Oktober 1805 gepflanzt. Die Truppen kamen damals über diesen Berg, um vor ihnen das Schlachtfeld gut überblicken zu können. Heute ist die Stelle ein Aussichtspunkt über das Zusamtal und auf die Stadt. Im Oktober 2018 wurde die Fichte krankheitsbedingt gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
In Wertingen finden regelmäßig zahlreiche Kunstausstellungen statt. Auch werden Kunst-Stipendien deutschlandweit ausgeschrieben, die es Künstlern ermöglicht, mehrere Wochen in Wertingen zu leben und zu arbeiten. Daneben laden die Städtische Galerie, die umfangreich bestückte [[Artothek]], der Skulpturenweg Donauried die Birnbaum-Allee Kunstbegeisterte zum Besuch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frühjahrs- und Herbstmarkt&lt;br /&gt;
* Tanz in den Mai (Abend des 30. April)&lt;br /&gt;
* Maibaumaufstellen in allen Stadtteilen und in der Kernstadt&lt;br /&gt;
* Volksfest (im Mai)&lt;br /&gt;
* Kino Open-Air im Schlossgarten (immer im August im Wertinger Schlossgarten)&lt;br /&gt;
* Stadtfest (alle zwei Jahre, das nächste Mal 2026)&lt;br /&gt;
* Internationales Gitarrenfestival&lt;br /&gt;
* Wertinger Nacht (immer am 3. Freitag im November)&lt;br /&gt;
* Schlossweihnacht (immer am 2. und 3. Adventswochenende im Wertinger Schlossgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
* [[Cervelat#Ähnliche Wurstwaren|Schübling]], eine kräftig gewürzte, angeräucherte Wurst, die roh, luftgetrocknet oder gekocht mit Sauerkraut gegessen wird und in ihrer Art nur in Wertingen und im Zusamtal hergestellt wird.&lt;br /&gt;
* Wertinger Bischofskuchen, vom 1861&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Im-Old-Madlon-wurde-gefeiert-id14924926.html &amp;#039;&amp;#039;Im „Old Madlon“ wurde gefeiert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Allgemeine,&amp;#039;&amp;#039; Lokalteil Wertingen, vom 4. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründeten Café &amp;#039;&amp;#039;Madlon&amp;#039;&amp;#039; anlässlich des Besuchs des Augsburger Bischofs [[Maximilian von Lingg]] 1910 in Wertingen kreiert und heute noch nach dem Originalrezept gebacken.&lt;br /&gt;
* Wertinger Kellerbier (Schwanenbräu): hefetrübes Spezialbier, ausgezeichnet mit dem European Beer Award 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Wertingen ist ein überregionales Schulzentrum. In der Stadt sind die folgenden Bildungsinstitutionen ansässig:&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Mittelschule&lt;br /&gt;
* Staatliche Realschule&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium Wertingen]]&lt;br /&gt;
* Musikschule&lt;br /&gt;
* Montessori-Schule&lt;br /&gt;
* Montessori Fachoberschule&lt;br /&gt;
* Berufsfachschule für Krankenpflege im Kreiskrankenhaus&lt;br /&gt;
* Fachschule für Altenpflege im Rot-Kreuz-Zentrum&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftsschule mit den Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft&lt;br /&gt;
* [[Schullandheim]] [[Bliensbach (Wertingen)|Bliensbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Wertingen ist ein regionales Zentrum der Industrie und Wirtschaft. Die Unternehmen sind überwiegend konzentriert in Gewerbegebieten in der Stadt Wertingen und im Stadtteil [[Geratshofen (Wertingen)|Geratshofen]].&lt;br /&gt;
* Der international tätige Dachziegelhersteller [[Creaton]] hat seinen Hauptsitz mit Werk in Wertingen und eine weitere Fabrik im Wertinger Stadtteil [[Roggden]].&lt;br /&gt;
* [[Buttinette]] Textil-Versandhaus GmbH: bundesweiter Versender von Bastelbedarf und Karnevalsartikeln&lt;br /&gt;
* [[Schüco International KG]]: internationaler Hersteller für Fenstern, Türen, Fassaden und Solarlösungen.&lt;br /&gt;
* [[Fahrzeugbau Demmler]] ist in Wertingen ansässig. Das im Jahre 1898 gegründete Unternehmen hat sich auf den Fahrzeugbau für landwirtschaftliche Zwecke spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Von Wertingen aus führen Verbindungsstraßen in die umliegenden Städte [[Dillingen an der Donau]], [[Höchstädt an der Donau]], [[Donauwörth]] sowie [[Augsburg]]. Im 20&amp;amp;nbsp;km südlich gelegenen [[Zusmarshausen]] besteht Anschluss an die [[Bundesautobahn 8]] ([[München]] – [[Stuttgart]]). Der Bahnhof in [[Meitingen]] befindet sich 13&amp;amp;nbsp;km östlich von der Stadt (Bahnlinie Augsburg – Donauwörth). Der öffentliche Nahverkehr wird in Wertingen und Umgebung vom &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Verkehrsverbund&amp;#039;&amp;#039; (AVV) abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertingen liegt an der [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2027|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2027]], die Wertingen mit Donauwörth und der A&amp;amp;nbsp;8 verbindet und an der [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2033|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2033]], die den Anschluss an Heidenheim, Dillingen und den Großraum Augsburg herstellt. An der Anbindung der Stadt an die Staatsstraße bei Geratshofen wurde 2015 ein großer, vielarmiger Kreisverkehr errichtet, der Gegenstand erbittert geführter Debatten im Vorfeld war. Die den Kreisverkehr überspannende Brücke (genannt „Overfly“) konnte hierbei nicht realisiert werden. Die Aussparungen hierfür sind jedoch dennoch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1997 war Wertingen Endbahnhof der [[Bahnstrecke Mertingen–Wertingen]]. Der Personenverkehr wurde allerdings schon 1981 eingestellt. Am 9. Juli 2020 wurde im Positionspapier des [[Verband Deutscher Verkehrsunternehmen|VDV]] die Strecke als Prüffall einer zu reaktivierenden Bahnstrecke genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VDV |url=https://www.vdv.de/reaktivierung-von-eisenbahnstrecken-2020.pdfx |titel=Reaktivierung von Eisenbahnstrecken |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie trägt die Nummer 5311. Damit könnte ein Bahnanschluss für Wertingen wieder Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, Töchter und Söhne ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph von Beer]] (1690–1760), Pfarrer von Gottmannshofen und Verfasser von bedeutenden theologischen und erzieherischen Schriften&lt;br /&gt;
* [[Hans Braun (Gewerkschafter)|Hans Braun]] (1861–1907), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* Wilhelm Berchtold (1926–2015), Unternehmer, stellvertretender Bürgermeister, Ehrenbürger und Träger des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Brodbeck]] (* 1948), Philosoph, Kreativitätsforscher, Ökonom und Wirtschaftsethiker&lt;br /&gt;
* Georg Ertl (1948–1972), Bürgermeister von Hohenreichen, Ehrenbürger von Wertingen&lt;br /&gt;
* [[Alexander Kolb (Politiker)|Alexander Kolb]] (* 1975), Lehrer und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Christian Lukes]] (* 1969), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Joseph Mindler]] (1808–1868), in Wertingen geborener Philhellene&lt;br /&gt;
* [[Markus Müller (Politiker)|Markus Müller]] (* 1978), Politiker (Freie Wähler)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Popp (Politiker)|Andreas Popp]] (* 1936 in Wertingen), Jurist, Landrat und Amtsgerichtsrat&lt;br /&gt;
* [[Anton Rauch]] (1916–2006), Altlandrat und Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Stefan Schimmer]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Susanne Seitz]] (* 1964), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Anton Trauner]] (1922–2017), in Wertingen geborener Missionspriester in [[Busan]]/[[Südkorea]] und Gründer einer Schwesterngemeinschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Anton-Trauner-wieder-in-der-Heimat-id35270032.html Bericht über den Heimatbesuch 2015], abgerufen am 24. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roland Wegner]] (* 1975), Gründer und Bundesvorsitzender der [[V-Partei³]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Wertinger]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Schwabenmaler&amp;#039;&amp;#039;, aus Landshut mit Vorfahren aus Wertingen (um 1465–1533), Maler, Zeichner und Illuminist&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Wittek]] (1933–2024), Gründerin der religiösen Bewegung [[Universelles Leben]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Zenetti]] (1785–1856), in Wertingen geborener Staatsrat und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://wertingen.de/ Homepage der Stadt Wertingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9773182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Wertingen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119071-3|LCCN=no2007019790|VIAF=132901546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1122]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Alpenvorland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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