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	<title>Werthschenhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:10:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werthschenhof&amp;diff=796125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Website ≠ Webseite</title>
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		<updated>2024-03-10T09:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website ≠ Webseite&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wertschenhof.jpg|miniatur|Werthschenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Duisburg, Werthscher Hof, 2011-09 CN-02-b.JPG|miniatur|hochkant=0.8|Der erhaltene, achteckige Schlossturm von 1487]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werthschenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in Teilen der Rest eines 1487 durch [[Vincenz von Moers|Graf Vincenz von Moers]] erbauten Jagdschlosses im [[Ortsteil|Stadtteil]] [[Duisburg-Rheinhausen|Rheinhausen]] von [[Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Hofes leitet sich von [[Werder (Landschaft)|Werder]] bzw. Werth ab, was eine Flussinsel oder einen Landstrich zwischen Fluss und stehendem Gewässer bezeichnet. Der Werthschenhof lag also ursprünglich auf einer Rheininsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Hofes werden in frühmittelalterlicher Zeit vermutet. Man geht davon aus, dass sich bereits zu dieser Zeit eine Wehranlage des Königshofes von Friemersheim auf dem Werth befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich um 1200 von den Herren von [[Friemersheim (Duisburg)|Friemersheim]] als Burg errichtet wurde der Besitz 1366 durch Ritter Bovo von Friemersheim zunächst an Johann von Moers verpfändet und ging schließlich 1392 endgültig in den Besitz der [[Grafschaft Moers|Herren von Moers]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Wensky: &amp;#039;&amp;#039;Moers: Von der Frühzeit bis zum Ende der oranischen Zeit (bis 1702)&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Moers 2000, Landschaftsverband Rheinland, S. 73 m.w.N.&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf Vinzenz von Moers ließ 1487 anstelle der Burg ein Jagdschloss für die niedere Jagd einrichten, welches 1584 bis auf den erhaltenen 8-eckigen Backsteinturm durch Brand zerstört wurde. Dies geschah wahrscheinlich gezielt während des [[truchsessischer Krieg|truchsessischen Krieges]] durch den Grafen Adolf von Moers, um sie nicht seinem Gegenspieler Erzbischof [[Ernst von Bayern (1554–1612)|Ernst von Bayern]] in die Hände fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 ersteigerte Scheidtmann den Hof für 83.100 Francs.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Wensky: &amp;#039;&amp;#039;Moers: Von der Frühzeit bis zum Ende der oranischen Zeit (bis 1702)&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Moers 2000, [[Landschaftsverband Rheinland]], S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof war häufig verpfändet, kam 1828 an die [[Grafen von Spee]], 1927 an die [[Krupp (Familie)|Familie Krupp]] und ist seit 1991 im Besitz der Stadt Duisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde ein [[Depotfund|Silbermünzhort]] in einem Topf gefunden, daraus ist eine spanische Münze auf 1568 datiert. Vergraben wurde der Topf vermutlich im Befreiungskrieg der Niederländer gegen Spanien im Jahr 1598. Bei den Ausgrabungen, die zu dem Fund führten, wurden mehrere Fundamente übereinander festgestellt und auch eine römische Münze gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,5&amp;amp;nbsp;km nördlich vom Werthschenhof liegt der [[Borgsche Hof]], eine weitere Burganlage. Diese ist bereits 1050 als Hauptort der [[Kloster Werden|Abtei Werden]] und Sitz des Hofgerichts erwähnt. 1961 fanden hier archäologische Grabungen des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums]] statt, die lediglich Belege für die Zeit ab dem 11./12. Jahrhundert für die „Borch“ der [[Ritter von Friemersheim]] fanden. Aus dem Umfeld des Werthschen Hofes, an der Saar- und Rheingoldstraße, sind jedoch auch römische (aus dem 1. Jahrhundert) beziehungsweise fränkische (aus dem 7./8. Jahrhundert) Gräber bekannt, die auf wichtige Siedlungen in der Nähe des Werthschenhofes in diesen Zeiträumen hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ursprünglich vier [[Wehrturm|Wehrtürmen]] ist noch der achteckige Südostturm auf dem heutigen Bauernhof erhalten.&lt;br /&gt;
Der Bauernhof bewirtschaftet die umliegenden Ländereien innerhalb des [[Naturschutzgebiet Rheinaue Friemersheim|Naturschutzgebietes Rheinaue Friemersheim]]. Dazu gehören auch Obstwiesen mit alten Sorten wie &amp;quot;Rheinischen Krummstiel&amp;quot; oder &amp;quot;Bohnapfel&amp;quot;. Außerdem wird eine Pferdehaltung betrieben, die sich auf die Zucht von [[Haflinger]]n spezialisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margret Wensky: &amp;#039;&amp;#039;Moers: Von der Frühzeit bis zum Ende der oranischen Zeit (bis 1702)&amp;#039;&amp;#039;, Moers 2000, Landschaftsverband Rheinland, Amt für Rheinische Landeskunde, ISBN 3412046000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werthschenhof}}&lt;br /&gt;
* [https://www.werthschenhof.de Website des heutigen Bauernhofes]&lt;br /&gt;
* [https://www.duisburg.de/micro2/pbv/medien/bindata/Friemersheim_Wanderung_Layout_1.pdf Geführter Spaziergang der Stadtarchäologie Duisburg: &amp;quot;Das alte Friemersheim, eine historische Kulturlandschaft in der Rheinaue, Informationsschrift des Stadtarchäologen Dr. Volker Herrmann, 7. Juni 2011 (PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.37997 |EW=6.70382 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friemersheim (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:PuB/Bautyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Spee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krupp (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktogon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinarchitektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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