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	<title>Werthenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werthenstein&amp;diff=192666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bithulu: Weblink Gemeindeprofil aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-24T00:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink Gemeindeprofil aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Werthenstein. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Wertenstein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Werthenstein&lt;br /&gt;
| BILD = Werthenstein.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Werthenstein mit seiner Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Werthenstein 2013.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Werthenstein.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-LU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Entlebuch&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Entlebuch&lt;br /&gt;
| BFS = 1009&lt;br /&gt;
| PLZ = 6106 (Werthenstein)&amp;lt;br /&amp;gt;6105 (Schachen)&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH SHH (Schachen)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.05638&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.101673&lt;br /&gt;
| HÖHE = 585&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 15.69&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 13,7 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |wayback=20150101162935 |text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde }} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.werthenstein.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werthenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Wahlkreis Entlebuch]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons Luzern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeindegrenze verläuft grösstenteils entlang von Gewässern. Im Westen, Norden und Osten ist dies die [[Kleine Emme]], im Osten der [[Rümlig]]. Die Südgrenze der Gemeinde verläuft zuerst dem Unterlauf des &amp;#039;&amp;#039;Sagilibachs&amp;#039;&amp;#039; entlang in östlicher Richtung, dreht dann für eine kurze Strecke nach Norden, um anschliessend bis zum Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Herbrächt&amp;#039;&amp;#039; südostwärts zu verlaufen. Nach kurzer Ostrichtung geht sie weiter bis zum &amp;#039;&amp;#039;Rohrmösli&amp;#039;&amp;#039;, dessen Entwässerungsbach in den Rümlig mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uferpartien der zahlreichen Bäche sind stark bewaldet. Im Südwesten der Gemeinde liegt der &amp;#039;&amp;#039;Schwanderholzwald&amp;#039;&amp;#039;, gleich östlich davon der &amp;#039;&amp;#039;Staldigwald&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Fischebach&amp;#039;&amp;#039; und dem Rümlig befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Längeggerwald&amp;#039;&amp;#039;. Südwestlich von &amp;#039;&amp;#039;Werthenstein-Oberdorf&amp;#039;&amp;#039; liegt das bewaldete &amp;#039;&amp;#039;Sulzigtobel&amp;#039;&amp;#039;, durch das der &amp;#039;&amp;#039;Sulzigbach&amp;#039;&amp;#039; fliesst. Dieser mündet westlich des Dorfs von rechts in die Kleine Emme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Fischebach, der von links in den Rümlig einmündet, und dem Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegen der &amp;#039;&amp;#039;Langnauerwald&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Rotefluewald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu ist die Gegend im Viereck &amp;#039;&amp;#039;Rossei-Oberstaldig&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Werthenstein-Oberdorf&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Wolhusen Markt&amp;#039;&amp;#039; mit Ausnahme des bereits erwähnten Sulzigtobels vollständig gerodet. Ebenso das Gebiet westlich des Rümlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines Namens gehört das nördlich der Kleinen Emme gelegene &amp;#039;&amp;#039;Werthenstein-Unterdorf&amp;#039;&amp;#039; zur Gemeinde [[Ruswil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören das südlich der Kleinen Emme liegende Werthenstein-Oberdorf rund um das ehemalige Kloster sowie die Ortsteile Schachen ({{Höhe|531|CH}}; 3,6 km südöstlich des Dorfs) und Wolhusen-Markt ({{Höhe|571|CH}}; 2,5 km westlich). Schachen besteht aus den fünf zusammen gewachsenen Weilern &amp;#039;&amp;#039;Schachen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schachenweid&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unter-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mittel-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ober-Langnau&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gemeindegebiet von Werthenstein und &amp;#039;&amp;#039;Zihl&amp;#039;&amp;#039; (Gemeinde [[Malters]]). Wolhusen-Markt liegt südlich einer Schleife der Kleinen Emme und bildet zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Wolhusen-Wiggern&amp;#039;&amp;#039; den Ort [[Wolhusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebst zahlreichen Einzelgehöften und Häusergruppen gehören verschiedene Weiler zu Werthenstein:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fischenbach&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|662|CH}}) liegt zwischen dem gleichnamigen Bach und dem Rümlig; &amp;#039;&amp;#039;Schrenzweid&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|634|CH}}) südlich von Schachen; &amp;#039;&amp;#039;Chlistei&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|759|CH}}) südlich von Werthenstein-Oberdorf und &amp;#039;&amp;#039;Schwandenhof&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|629|CH}}) südöstlich von Wolhusen-Dorf (Wolhusen-Wiggern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Punkte der Gemeinde sind das Gehöft Herbrächt ({{Höhe|953|CH}}; 2,4 km südlich des Dorfs) und &amp;#039;&amp;#039;Staldighöhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|951|CH}}; 2 km südlich des Dorfs). Der tiefste Punkt ist die Schachenweid, südlich der Kleinen Emme ({{Höhe|517|CH}}; 3,5 km südöstlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gemeindegebiet von 15,69 km² werden drei Fünftel (58,4 %) landwirtschaftlich genutzt. Fast ein Drittel (31,1 %) ist bewaldet, und 8,4 % sind Siedlungsfläche (Stand 2015/16).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=154&amp;amp;unterbereich=301&amp;amp;raumauspraegung=120 |titel=Bodennutzung nach Nutzungsarten |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2022-04-19 |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werthenstein grenzt an [[Entlebuch LU|Entlebuch]], [[Malters]], [[Ruswil]], [[Schwarzenberg LU|Schwarzenberg]] und [[Wolhusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1798 dürfte die Bevölkerung etwa 1100 Personen umfasst haben (Schachen 493, Werthenstein 449, Wolhusen-Markt ca. 150–200 Einwohner). Da Wolhusen-Markt erst 1850 und Schachen erst 1888 in Werthenstein eingegliedert wurden, ist die genaue Bevölkerungszahl nicht zu ermitteln. Dennoch wuchs die Zahl der Bewohner bis 1850 stark an. Zwischen 1870 und 1900 sank sie durch Abwanderung in die Industriegebiete markant (− 16,5 %). Anschliessend wuchs sie 100 Jahre lang in mässigem Tempo an (1900–1970: + 37,0 %). In den 1970er-Jahren erfolgte eine zweite Abwanderungswelle (1970–1980: − 8,5 %). Bis 2010 stagnierte die Bevölkerungszahl bei rund 1900 Einwohnern, seither wächst die Einwohnerzahl wieder (2010–2019: + 12,6 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Zahlen schliessen die drei ursprünglichen Gemeinden mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:auto height:320 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2500&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:500 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:1769 text:&amp;quot;1769&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:1803 text:&amp;quot;1803&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:1506 text:&amp;quot;1506&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:1983 text:&amp;quot;1983&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:2032 text:&amp;quot;2032&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:2063 text:&amp;quot;2063&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:1887 text:&amp;quot;1887&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:1864 text:&amp;quot;1864&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:1892 text:&amp;quot;1892&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:1936 text:&amp;quot;1936&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2011 from:start till:1942 text:&amp;quot;1942&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2012 from:start till:1967 text:&amp;quot;1967&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2013 from:start till:2007 text:&amp;quot;2007&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2014 from:start till:2035 text:&amp;quot;2035&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2015 from:start till:2044 text:&amp;quot;2044&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2016 from:start till:2040 text:&amp;quot;2040&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2017 from:start till:2115 text:&amp;quot;2115&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2018 from:start till:2122 text:&amp;quot;2122&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2019 from:start till:2180 text:&amp;quot;2180&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik; 1850 bis 2000 Volkszählungsergebnisse, 2010 ESPOP, seit 2011 STATPOP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung benutzt als Umgangssprache eine hochalemannische Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 96,41 % Deutsch, 0,69 % Italienisch und 0,63 % Albanisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten war die gesamte Einwohnerschaft Mitglied der römisch-katholischen Kirche. 2000 präsentierte sich die religiöse Zusammensetzung wie folgt: Es gab 84,04 % römisch-katholische, 6,71 % evangelisch-reformierte und 1,22 % orthodoxe Christen. Daneben fand man 3,12 % Konfessionslose und 1,43 % Muslime. Sowohl die Orthodoxen wie die Muslime stammen fast ausschliesslich aus dem früheren Jugoslawien (Albaner, Serben, Montenegriner und Bosniaken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Ende 2022 zählte die Gemeinde 2168 Einwohner. Davon waren 1856 Schweizer Staatsangehörige und 312 (= 14,4 %) Menschen anderer [[Staatsbürgerschaft|Staatsangehörigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=294&amp;amp;raumauspraegung=120 |titel=Altersstruktur der ständigen Wohnbevölkerung |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-10 |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die grössten Zuwanderergruppen kommen aus [[Italien]] (54 Menschen), [[Deutschland]] (38), [[Eritrea]] und [[Portugal]] (je 36) und dem [[Kosovo]] (29). 79 Personen stammen aus dem übrigen Europa, 40 aus weiteren aussereuropäischen Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=296&amp;amp;raumauspraegung=120 |titel=Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-21 |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Werthenstein, Kloster-LBS H1-013142.tif|mini|Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werthenstein-Monahhejo kaj preghejo 225.jpg|mini|Ehemaliges Kloster mit Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werthenstein-Ligna ponto trans Eta Emme kun statuo 226.jpg|mini|[[Werthensteinbrücke|Holzbrücke über die Kleine Emme]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde Werthenstein ist aus dem Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Werthenstein, Wolhusen-Markt und Schachen entstanden. Ältester Ortsteil ist Wolhusen-Markt. Bereits im 11. Jahrhundert errichteten die Freiherren von Wolhusen in diesem Ortsteil eine kleine Burg und bauten eine Brücke über die [[Kleine Emme]]. Das Gebiet teilte vorerst das Geschick von Wolhusen-Wiggern (heute Wolhusen). Nach dem Aussterben der Freiherren erbte die Seitenlinie von Rothenburg den Ort. Sie veräusserten ihn an die [[Habsburger]]. Der Lehnsherr Peter von Thorberg, ein Parteigänger der Habsburger, versucht Wolhusen-Markt zu einem Städtchen mit Burg auszubauen. Doch die Eidgenossen brennen Ort und Burg ab – und er gerät unter die Herrschaft der Stadt [[Luzern]]. Von 1798 bis 1803 gehörte die Gemeinde zum Distrikt Ruswil – danach bis zu seiner Eingliederung in Werthenstein zum [[Amt Sursee]]. Durch Beschluss des Kantons Luzern vom 8.&amp;amp;nbsp;März 1853 wurde der Ort der Gemeinde Werthenstein zugeteilt. Die Eingliederung erfolgte 1855.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1303 wird der Ortsteil Werthenstein als Werdenstein im habsburgisch-österreichischen Urbarbuch erstmals erwähnt. Doch bestand schon früher eine kleine Burg Werthenstein, welche von den Freiherren von Wolhusen erbaut wurde. Später erstanden die Habsburger auch dieses Gebiet, welches dann von den Vögten von Rothenburg verwaltet wurde. Nach 1386 geriet der Ort unter die Herrschaft der Stadt Luzern. Die Gemeinde gehörte bis 1798 zur Landvogtei [[Rothenburg LU|Rothenburg]]. Wegen der geografischen Lage gab es etliche Streitereien um die Zugehörigkeit. Von 1798 bis 1803 gehörte sie zum Distrikt Ruswil. Von da an bis 1831 gehörte sie zum [[Entlebuch (Amt)|Amt Entlebuch]]. Anschliessend gehörte die Gemeinde bis 1889 zum [[Sursee (Amt)|Amt Sursee]]. Seit dem 1. Januar 1889 gehört die Gemeinde wieder zum [[Amt Entlebuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Ortsteil Schachen war im Mittelalter nur schwach besiedelt. Einzelne Bauernhäuser waren die einzigen Siedlungsspuren. Das Gebiet gehörte zum Entlebuch. 1798 allerdings wurde es dem Distrikt Ruswil zugeschlagen. Aus historischen Gründen protestierten die Bewohner, so dass der Ort bereits am 27. März 1799 dem Distrikt Schüpfheim zugeteilt wurde. Seit 1803 war er Teil des damals neu geschaffenen [[Amt Entlebuch|Amts Entlebuch]]. Die Gemeinde wurde per 1. Januar 1889 nach Werthenstein eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat Werthenstein besteht aus fünf Mitgliedern und ist wie folgt aufgestellt (Stand April 2024):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://werthenstein.ch/gemeinde/politik/gemeinderat/ |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Werthenstein |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beat Bucheli ([[Die Mitte]]): Gemeindepräsident; Präsidiales, Personelles, Raumplanung und Bauwesen&lt;br /&gt;
* Fredy Röösli ([[Die Mitte]]): Gemeindeammann; Finanzen, Liegenschaftsverwaltung, Verkehr und Wasserversorgung&lt;br /&gt;
* Sascha Eigenmann ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Sozialvorsteher; Soziales und Bildung&lt;br /&gt;
* Willy Pörtig ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]): Ver- und Entsorgung sowie Freizeit, Kultur und Sport&lt;br /&gt;
* Christa Müller ([[Die Mitte]]): Land- und Forstwirtschaft sowie Jagd und Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kantonsrat (Luzern)|Kantonsratswahlen 2023]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] betrugen die Wähleranteile in Werthenstein: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] (einschliesslich Junge SVP) 46,61 %, [[Die Mitte|Mitte]] (einschliesslich Junge Mitte) 34,16 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 8,34 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,34 % und [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 3,56 %.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lustat.ch/files_ftp/daten/kt/0003/w173_302t_kt0003_gd_d_2023.html Kantonsratswahlen: Stärke der Parteien 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Werthenstein: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 45,1 %, [[Die Mitte|Mitte]] 31,9 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 11,2 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,6 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 2,5 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 1,9 %, übrige 1,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=162&amp;amp;unterbereich=343&amp;amp;raumauspraegung=120&amp;amp;stichwort=Nationalratswahlen |titel=Nationalratswahlen |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2024-01-03 |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[File:Werthenstein Bahnhof.jpg|thumb|Werthenstein Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Bahnstrecke Bern–Luzern|Bahnlinie Luzern–Bern]] mit den Haltestellen Schachen (auf Gemeindegebiet), Werthenstein (Werthenstein-Unterdorf, Gemeinde Ruswil) und Wolhusen (Wolhusen-Wiggern, Gemeinde Wolhusen) für die jeweiligen Ortsteile. Die Gemeinde liegt an der Strasse von Luzern nach Wolhusen. Der nächste Autobahnanschluss an der [[Autobahn A2 (Schweiz)|A2]] ist Emmen in 18&amp;amp;nbsp;km Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Werthenstein}}&lt;br /&gt;
Werthenstein verfügt über eine wunderschöne und gut aus der Ferne sichtbare [[Kloster Werthenstein|Klosteranlage]] und eine Wallfahrtskirche&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Horat: &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Werthenstein LU.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 312). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 1981, ISBN 978-3-85782-312-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche besonders von [[Jakobsweg|St. Jakobspilgern]] besucht wird. Auf dem Weg zu der Kirche liegt in einer Felsnische eine 1638 erwähnte Wasserheilsquelle, die „Gnadenbrünneli“ genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Schmidlin]] (1699–1747), von der Luzerner Obrigkeit als aufrührerischer «[[Pietist]]» zum Tode verurteilt und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* [[Jean Renggli]] (1846–1898),  Maler&lt;br /&gt;
* [[August Gürber]] (1864–1937), Mediziner, Hochschullehrer für Physiologe, Leiter des Pharmakologischen Instituts Marburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Horat: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Neue Ausgabe I: Das Amt Entlebuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1987 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 80). ISBN 3-7643-1900-3. S.&amp;amp;nbsp;357–433.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werthenstein|Werthenstein}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2625|Werthenstein (Werthenstein, Ruswil)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://werthenstein.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Werthenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.lustat.ch/files/lustat/daten/profile/de/2026/gp_1009_gb2026.pdf Gemeindeprofil des kantonalen statistischen Amtes] (PDF; 107&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{HLS|3341|Schachen|Autor=Peter Mulle}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/wolhusen_innere/object.php Burgenwelt: Innere Burg Wolhusen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Entlebuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4236951-4|VIAF=245728711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werthenstein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Bithulu</name></author>
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