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	<title>Wertheimsteinpark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:03:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wertheimsteinpark&amp;diff=746671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Linkfix wienerzeitung.at =&gt; www.tagblatt-wienerzeitung.at, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2023-07-05T13:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix wienerzeitung.at =&amp;gt; www.tagblatt-wienerzeitung.at, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wien 19 Wertheimsteinpark e.jpg|mini|hochkant=1.3|Wertheimsteinpark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertheimsteinpark Vienna Map.jpg|mini|Plan des Wertheimsteinparks]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertheimsteinpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine rund 62.500&amp;amp;nbsp;m² große Parkanlage im Wiener Stadtteil [[Oberdöbling]] an einem natürlichen Geländeabfall zum [[Donaukanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Park ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 19 Wertheimsteinpark i.jpg|mini|Der Rest des Krottenbachs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 19 Wertheimsteinpark k.jpg|mini|hochkant|Informationstafel zum Krottenbach]]&lt;br /&gt;
Das Relief des Parks ist stark gegliedert. Er befindet sich östlich der [[Döblinger Hauptstraße]] und fällt steil zur Heiligenstädter Straße (nächst des Donaukanals) und zur [[Vorortelinie]], beziehungsweise zum Krottenbachtal, ab. Der [[Krottenbach (Wien)|Krottenbach]] wurde zwischen 1893 und 1930 von [[Salmannsdorf (Wien)|Salmannsdorf]] bis zum Donaukanal eingewölbt. Als letzter Rest ist im Park ein kleiner, nach wie vor von natürlichen Quellen gespeister, Teich samt Abflussgerinne zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Gantner |Titel=Vom Bach zum Bachkanal |Hrsg=Stadt Wien/MA 30 |Ort=Wien |Datum=2004 |Seiten=166-171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park beherbergt viele alte und auch exotische Pflanzen. In einem Teil war früher ein Blindengarten angelegt. Neben dem Gedenkstein für die Stifterin befinden sich im Park auch eine 1914 aufgestellte und von [[Franz Seifert (Bildhauer)|Franz Seifert]] gestaltete Büste des Schriftstellers [[Ferdinand von Saar]], einem langjährigen Freund des Hauses Wertheimstein, ein 1924 errichtetes Denkmal für den Dichter [[Franz Keim]] und eine 1975 aufgestellte Büste von [[Julius Schlegel (Offizier)|Julius Schlegel]], dem Retter der Kunstschätze von [[Montecassino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1833 erwarb der Textilfabrikant [[Rudolf von Arthaber]] (1795–1867) den [[Tullner Hof]] mit einigem Grund. In den Jahren 1834/35 ließ er daneben das später &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Wertheimstein]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Landhaus erbauen und einen Privatgarten anlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;groner1974&amp;quot;&amp;gt;Felix Czeike (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Große Groner Wien Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Fritz Molden, 1974, ISBN 3-217-00293-8, S.&amp;amp;nbsp;839, „Wertheimsteinvilla“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig ließ er dort das erste Palmen- und Treibhaus bürgerlicher Provenienz in Österreich bauen, das heute nicht mehr existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertraud Koszteczky: [http://othes.univie.ac.at/371/1/12-27-2007_9509082.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wiener Grünflächen im Zusammenhang mit dem sozialen Wandel ihrer BenützerInnen.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB), Dissertation an der Universität Wien, 2007, S.&amp;amp;nbsp;68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später kaufte er noch den angrenzenden Kamaldulenserfreihof und erweiterte den Park.&amp;lt;ref name=&amp;quot;groner1974&amp;quot; /&amp;gt; Die in der Villa untergebrachte private Gemäldegalerie des kunstsinnigen Arthaber war zeitweilig die größte ihrer Art in [[Wien]]. Zu den Gästen des Hauses zählten die feinsten Gesellschaftskreise der Residenzstadt sowie Mitglieder des Kaiserhauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;groner1974&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Arthabers wurde die Gemäldegalerie versteigert und [[Leopold Ritter von Wertheimstein]] (1801–1883) und seine Frau [[Josephine von Wertheimstein|Josephine]] (1820–1894)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sbg.ac.at/lwm/frei/generated/a61.html | wayback=20070929083201 | text=&amp;#039;&amp;#039;Josephine von Wertheimstein.&amp;#039;&amp;#039;}} Literatur in der Wiener Moderne.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwarben die Villa und das Gelände von den Erben. Wertheimstein war Bankier, Finanzrat und Konsul und Vertrauensmann der [[Rothschild (Familie)|Rothschilds]]. Er war ein Großbürger, der auch viel Geld für Kunst und Literatur ausgab. Im [[Literarischer Salon|literarischen Salon]] der Familie, dem &amp;#039;&amp;#039;Salon Wertheimstein&amp;#039;&amp;#039;, zählten einige berühmte Menschen zu den ständigen Gästen und er entwickelte sich zu einem geistigen, liberalen Zentrum Wiens.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lithes.uni-graz.at/reg_wertheimstein_josephine.html &amp;#039;&amp;#039;WERTHEIMSTEIN, Josephine von, geborene GOMPERZ.&amp;#039;&amp;#039;] Lithes (Literatur- und Theatersoziologie), Universität Graz, Projekt „Briefe an Anatasius Grün“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Salon wurde nach dem Tod der Mutter durch die Tochter [[Franziska von Wertheimstein]] (1844–1907)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sbg.ac.at/lwm/frei/generated/a62.html | wayback=20090704050719 | text=&amp;#039;&amp;#039;Franziska von Wertheimstein.&amp;#039;&amp;#039;}} Literatur in der Wiener Moderne.&amp;lt;/ref&amp;gt; weitergeführt. Im ehemaligen Kamaldulenserfreihof starb am 9.&amp;amp;nbsp;August 1890 der Dichter [[Eduard von Bauernfeld]] als Gast der Besitzerin. Franziska vermachte die Villa und den Park testamentarisch der Stadt Wien mit der Auflage, dass der Park immer als öffentliche Grünfläche erhalten bleiben müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1908 wurde der Park für das Publikum freigegeben und am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 1912 die Bibliothek eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;groner1974&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1912 befindet sich in der Villa ein Bauernfeld-Zimmer und ein Saar-Zimmer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;groner1974&amp;quot; /&amp;gt; In der Zeit [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|1938–1945]] trug der Park den Namen „[[Dietrich Eckart|Dietrich-Eckart]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;-Park&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“. Im Jahre 1959 entstand im Park der erste [[Blindengarten]] Mitteleuropas&amp;lt;ref&amp;gt;Margit Grassinger: {{Webarchiv | url=http://www.bdla.de/pdf/grassinger.pdf | wayback=20070929190949 | text=&amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Wien. Landschaftsarchitektur zwischen Tradition und Stadterweiterungsprogrammen.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsarchitekten.&amp;#039;&amp;#039; 4/2006, Verbandszeitschrift des [[Bund Deutscher Landschaftsarchitekten|Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten]].&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Vorbildern in [[Brighton]] und [[Edinburgh]], dessen Elemente inzwischen aber großteils entfernt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Hlavac |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/vermessungen/2031147-60-Jahre-Blindengarten-Tastpflanzen-und-Akustikbrunnen.html?em_no_split=1 |titel=60 Jahre Blindengarten: Tastpflanzen und Akustikbrunnen |werk=Wiener Zeitung |datum=2019-09-29 |abruf=2021-03-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Villa ist seit 1964 das [[Bezirksmuseum Döbling]] untergebracht, mit einem Weinbaumuseum im Nebenhaus. Ein Eidechsenbiotop wurde 1992 an der Stützmauer zur Heiligenstädter Straße angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/wertheim.html &amp;#039;&amp;#039;Wertheimsteinpark. Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Wiener Stadtgartenamt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprechstück &amp;#039;&amp;#039;Trude die Teufelstaube&amp;#039;&amp;#039; auf dem 1983 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;DÖF&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutsch-Österreichisches Feingefühl|Deutsch-Österreichischen Feingefühls]] wählt das große, teuflische Taubenmonster in Wien diesen Park „auf ihrem todbringenden Streifzug nach Nahrung“ durch Europa und verspeist in der abendlichen Dämmerung die Taubenfütterin &amp;#039;&amp;#039;Aloisia&amp;amp;nbsp;K.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Billigesser]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Bernhard]] spielt der Park eine prominente Rolle als der Ort „ideale[r] Naturverhältnisse“, an dem der Protagonist Koller, „urplötzlich anstatt wie schon gewohnheitsmäßig zur alten Esche zur alten Eiche“ gehend, einen Wendepunkt in seinem Leben erfährt bzw. vollführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler im Wertheimsteinpark ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal für Franziska von Wertheimstein.JPG|Denkmal für die Stifterin&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal für Franziska von Wertheimstein Detail.jpg|Denkmal für die Stifterin, Detail&lt;br /&gt;
Datei:Ferdinand von Saar.JPG|Ferdinand von Saar&lt;br /&gt;
Datei:Franz Keim.JPG|Franz Keim&lt;br /&gt;
Datei:Julius Schlegel 1.JPG|Julius Schlegel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Inschrift am Denkmal für die Stifterin lautet: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertheimstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gestorben am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 1907, Tochter des Herrn Leopold Ritter von Wertheimstein und der Frau Josefine von Wertheimstein, geborene Gomperz, hat diesen Park unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertheimstein-Park&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Gemeinde Wien zur öffentlichen Benützung für ewige Zeiten durch letztwillige Verfügung gewidmet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Autengruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Wien&amp;#039;&amp;#039;. Promedia, Wien 2008, ISBN 978-3-85371-281-8.&lt;br /&gt;
* Gertraud Koszteczky: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wiener Grünflächen im Zusammenhang mit dem sozialen Wandel ihrer BenützerInnen&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2007, {{OCLC|845370014}}, Dissertation Universität Wien 2007, 284 Seiten, [http://othes.univie.ac.at/371/ Online-Version], PDF, kostenfrei, 284 Seiten, 3976 KB.&lt;br /&gt;
* {{Czeike|5|619|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/wertheim.html &amp;#039;&amp;#039;Wertheimsteinpark.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stadt Wien.&lt;br /&gt;
* Siegfried Weyr: {{Webarchiv | url=http://www.zur-wurst.at/doebling/203-parkanlagen/437-wertheimsteinpark?format=html | archive-is=20130114205623 | text=&amp;#039;&amp;#039;Wertheimsteinpark. Vom Herrschaftsgarten zum Park des kleinen Mannes.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.243254 |EW=16.358315 |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1071617052|VIAF=315966245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Döbling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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