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	<title>Wertheim-Meigs-Operation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:10:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wertheim-Meigs-Operation&amp;diff=1123670&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-06T07:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertheim-Meigs-Operation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Ernst Wertheim]] und [[Joe Vincent Meigs]]) ist ein Operationsverfahren zur chirurgischen Therapie des [[Zervixkarzinom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang und Indikation ==&lt;br /&gt;
Die Wertheim-Meigs-Operation wird ab Stadium IA2 (nach der [[FIGO-Klassifikation]]) des [[Zervixkarzinom]]s eingesetzt. Es handelt sich um einen der umfangreichsten [[Gynäkologie|gynäkologischen]] Eingriffe. Er besteht aus folgenden Einzelmaßnahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* radikale [[Hysterektomie]]; bei älteren Frauen oder [[Adenokarzinom]]en zusätzlich mit [[Adnexe]]n.&lt;br /&gt;
* [[Lymphadenektomie]] mit Entfernung des Binde- und Fettgewebes einschließlich der Lymphbahnen und Becken-Lymphknoten beidseits im Verlauf der [[Arteria iliaca communis|Arteria]] et [[Vena iliaca communis]], [[Arteria iliaca externa|Arteria]] et [[Vena iliaca externa]] sowie [[Arteria iliaca interna|Arteria]] et [[Vena iliaca interna]].&lt;br /&gt;
* Ausräumung des die Scheide umgebenden (parakolpischen) Gewebes in der [[Fossa obturatoria]] bis auf den [[Beckenboden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Stadium, beziehungsweise in Abhängigkeit von seiner Größe, wird der Tumor unter Mitnahme einer mehr oder weniger großen Scheidenmanschette [[Resektion|reseziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme der Operation ==&lt;br /&gt;
Der derzeitigen operativen Standardtherapie des Zervixkarzinoms in Form der Wertheim-Meigs-Operation liegen naturgemäß historische Vorstellungen über die [[Anatomie]] des weiblichen [[Becken (Anatomie)|Beckens]] und die lokale Tumorausbreitung zugrunde. Trotz der radikalen Operation ist nach der Operation bei vielen Patientinnen mit [[Histologie|histopathologisch]] nachgewiesenen Risikofaktoren eine zusätzliche [[Strahlentherapie]] oder [[Radiochemotherapie|Chemoradiotherapie]] erforderlich. Trotzdem ist mit einer lokoregionären [[Rezidiv]]rate von 10–15 % zu rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Höckel, N. Dornhöfer: &amp;#039;&amp;#039;The Hydra phenomenon of cancer: Why tumors recur locally after microscopically complete resection.&amp;#039;&amp;#039; Cancer Res, 65: S. 2997–3002, 2005 PMID 15833823&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rate behandlungsbedingter moderater und schwerer [[Morbidität]] ist mit 30 % hoch, da in der chirurgischen Anatomie die [[Vegetatives Nervensystem|autonomen Beckennerven]] ignoriert und die Grenzen gegenüber dem Rektum- und Harnblasenkompartiment nicht klar definiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Höckel: &amp;#039;&amp;#039;Totale mesometriale Resektion: Ein neues Radikalitätsprinzip in der operativen Therapie des Zervixkarzinoms.&amp;#039;&amp;#039; Onkologe 12: S. 901–907, 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Probleme sollen bei der [[Totale mesometriale Resektion des Uterus|Totalen mesometrialen Resektion des Uterus]] (TMMR), einer 1998 entwickelten Operationsmethode, künftig nicht mehr bestehen. Die Methode wurde jedoch bislang nicht in prospektiv randomisierten oder multizentrischen Studien auf Morbidität und [[Mortalität]] untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;M. W. Beckmann, S. Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Schlusswort (Diskussion).&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Ärzteblatt]] 102, A3351, 2005 [https://www.aerzteblatt.de/pdf/102/48/a3351.pdf pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anästhesiologische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Wertheim-Meigs-Operation ist ein großer Eingriff des Abdomens, der, wenn möglich, in [[Kombinationsanästhesie]] (Allgemeinanästhesie in Kombination mit einer thorakalen [[Periduralanästhesie]]) durchgeführt wird. Die potenziell großen Flüssigkeitsverschiebungen und -Verluste sowie eine oft vorbestehende Anämie machen eine differenzierte Überwachung (ggf. [[Blutdruckmessung#Invasive Druckmessung|invasive Blutdruckmessung]], [[Zentraler Venenkatheter|zentralvenöse Katheterisierung]]) und [[Volumentherapie]] sowie gegebenenfalls Transfusion von Blutkonserven notwendig. Bei Patientinnen ohne kardiale Vorerkrankungen kann durch eine &amp;#039;&amp;#039;kontrollierte [[Hypotension]]&amp;#039;&amp;#039; der Blutverlust verringert werden. Postoperativ ist oft die Betreuung auf einer Wach- oder [[Intensivstation]] notwendig. Den Patientinnen kann eine (peridurale oder [[intravenös]]e) [[patientenkontrollierte Schmerztherapie]] angeboten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rossaint&amp;quot;&amp;gt;Rossaint, Werner, Zwissler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anästhesiologie. Allgemeine und spezielle Anästhesiologie, Schmerztherapie und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2008, 2. Auflage, ISBN 978-3540763017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gynäkologische Operationen, speziell die Hysterektomie, werden mit im Vergleich zu anderen Eingriffen deutlich erhöhten Raten an [[Postoperative Übelkeit und Erbrechen|postoperativer Übelkeit und Erbrechen]] (PONV, bei bis zu 80 % der Patientinnen) in Verbindung gebracht. Ob der Eingriff dafür eine spezifische Ursache ist, wird kontrovers diskutiert, nach aktueller Datenlage aber eher abgelehnt. Wahrscheinlich ist die hohe [[Inzidenz (Medizin)|Inzidenz]] hauptsächlich durch das Risikoprofil der Patientinnen bedingt, da der Faktor &amp;#039;&amp;#039;weibliches Geschlecht&amp;#039;&amp;#039; per se mit einer zwei- bis dreifachen Rate an PONV einhergeht. Zur Prophylaxe und Behandlung der postoperativen Übelkeit existieren eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten wie die Durchführung eine [[TIVA|total intravenösen Anästhesie]] sowie die Verabreichung verschiedener [[Antiemetika]] ([[Dexamethason]], [[Setrone]] u. a.).&amp;lt;ref&amp;gt;C. C. Apfel, N. Roewer: &amp;#039;&amp;#039;Postoperative Übelkeit und Erbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Anaesthesist. 2004 Apr;53(4):377-89 Review. PMID 15190867&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der österreichische Gynäkologe [[Ernst Wertheim]] entwickelte 1898 die radikale Operationsmethode über einen Bauchschnitt, die später vom Amerikaner [[Joe Vincent Meigs]] weiterentwickelt wurde, da der Weg über einen Bauchschnitt in früheren Zeiten zu riskant war. Bei der Wertheim’schen Radikaloperation starben anfangs, bedingt durch die Größe und die Dauer des Eingriffes, bis zu 74 Prozent der Patientinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Käser, F. A. Iklé: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gynäkologischen Operationen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1965, 263-307&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Ernst Wertheim und seinem früheren Lehrer [[Friedrich Schauta (Mediziner)|Friedrich Schauta]] entbrannte damals eine wissenschaftliche Auseinandersetzung um die bessere Operationstechnik bei Gebärmutterhalskrebs. Schauta favorisierte die von ihm entwickelte vaginale radikale [[Hysterektomie]] ([[Schauta-Stoeckel-Operation]]). Im direkten Vergleich beider Methoden war der vaginale Eingriff mit einer geringeren [[Letalität]] verbunden, jedoch auch weniger radikal, da Lymphknotengruppen nicht erreichbar waren. Durch die Reduzierung der Risiken bei der Operation am offenen Bauch nahm die Bedeutung der Schauta’schen Operation zugunsten der Wertheim’schen Operation ab.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Reiffenstuhl: &amp;#039;&amp;#039;Die vaginale Radikaloperation nach Schauta-Amreich zur Behandlung des Collumkarzinoms.&amp;#039;&amp;#039; Archives of Gynecology and Obstetrics 242 (1987), S. 36 {{DOI|10.1007/BF01783015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Hämatologie und Onkologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebärmutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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