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	<title>Wernesgrün - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:50:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wernesgr%C3%BCn&amp;diff=293469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix</title>
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		<updated>2025-02-21T19:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Steinberg (Vogtland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Steinberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/32/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 12/29/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = &lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1131&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 1990&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 08237&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 037462&lt;br /&gt;
| Poskarte                  = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wernesgrün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1994 ein Ortsteil der Gemeinde [[Steinberg (Vogtland)|Steinberg]]. Der Ort ist überregional durch seine [[Wernesgrüner Brauerei|Brauerei]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage und Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wernesgrün, Siedlung Plietsch (3).jpg|mini|Wernesgrün, Siedlung Plietsch]]&lt;br /&gt;
Wernes[[-grün|grün]] liegt im Osten des [[Vogtlandkreis]]es, welcher mit dem sächsischen [[Vogtland]] identisch ist. Durch den Ort fließt der [[Wernesbach]], ein Zufluss der [[Göltzsch]]. Der Ortsteil liegt zwischen dem [[Steinberg bei Wernesgrün|Steinberg]] (659&amp;amp;nbsp;m ü.NN) im Norden und dem [[Kuhberg (Stützengrün)|Kuhberg]] (795&amp;amp;nbsp;m ü.NN) im Südwesten. Nordwestlich des Orts befindet sich die aus zwei Gehöften bestehende Siedlung &amp;#039;&amp;#039;[[Plitzschenhäuser|Plietsch]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt nach der [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Sachsen|Naturraumkarte von Sachsen]] in der [[Geochore|Mesogeochore]] „Kuhberg-Steinberg-Rückenland“ und gehört zur Mikrogeochore „Wernesbach-Tal“.{{GeoQuelle|DE-SN|NR}}&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbarorte Wernesgrüns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Steinberg bei Wernesgrün|Steinberg]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Rodewisch]] (Ortslage [[Wiedenberg (Rodewisch)|Wiedenberg]])&lt;br /&gt;
 | OST=[[Rothenkirchen (Steinberg)|Rothenkirchen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Schnarrtanne]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Stützengrün]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Bernersgrunne&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dies ist für das Jahr 1411 nachgewiesen. 1455 taucht der Name &amp;#039;&amp;#039;Wernerßgrune&amp;#039;&amp;#039; auf und bedeutet „Rodesiedlung eines Wernher“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_127&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|59}}, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätere Namensnennungen sind &amp;#039;&amp;#039;Wernesßgrune&amp;#039;&amp;#039; (1450), &amp;#039;&amp;#039;Werneßgrun&amp;#039;&amp;#039; (1531), &amp;#039;&amp;#039;Wernsgrun&amp;#039;&amp;#039; (1531), &amp;#039;&amp;#039;Wernißgruen&amp;#039;&amp;#039; (1542), &amp;#039;&amp;#039;Wernaßgrün&amp;#039;&amp;#039; (1557) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Wernesgrün&amp;#039;&amp;#039; (1578).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Wernesgr%C3%BCn |titel=Wernesgrün – HOV {{!}} ISGV |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Siegelmarke Gemeinde-Amt Wernesgrün W0354921.jpg|mini|hochkant=1.4|Altes Briefsiegel der Gemeinde Wernesgrün]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Wernesgrün (5).jpg|mini|Kirche Wernesgrün]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wernesgrüner Brauerei-Gutshof (1).jpg|mini|Wernesgrüner Brauerei-Gutshof]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wernesgrün wurde um 1200 von fränkischen und oberpfälzischen Bauern gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1411. Um 1476 ist im Ort die Existenz einer Glashütte belegt. 1499 gehörte die Hälfte des Dorfes den Rittern von Wolframsdorf, die andere Hälfte ging an Cuntz von Hermannsgrün. Der Wolframsdorfer Anteil ging 1505 an die Herrschaft Auerbach. Ab 1525 gehörte Wernsgrün ganz zur Herrschaft [[Auerbach/Vogtl.|Auerbach]] und nach deren Teilung 1535 zur Herrschaft Göltzsch. 1597 kam der Ort wieder an die Herrschaft Auerbach und kam mit dieser später zum vogtländischen [[Amt Plauen]].&lt;br /&gt;
1808 wurde [[Johann Andreas Schubert]], der Konstrukteur der [[Göltzschtalbrücke]], der ersten deutschen Lokomotive und des ersten Elbdampfschiffes in Wernesgrün geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Schiffner]] schreibt in seinem 1839 erschienenen „Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen“:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wernesgrün (Wernsgrün = Bernhards- oder Wernesgrün) […] mit eigener Schule; 1834 = 112 H.[äuser] und 812 E.[einwohner] […] liegt etwas versteckt in rauher gebirgsgegend. […] Man betreibt weniger Oekonomie [d. i. Landwirtschaft], als Waldarbeiten, Rußhandel, Fuhrwesen, Ausnäherei, Klöppeln, Schwammzurichtung, Blecharbeiten usw. Von dem 1753 abgebrannten Eisenhüttenwerk ist das zu Sorga allein gehörige Hammerhaus übrig. Die Plitschenhäuser stehen abgesondert im N[orden], am Wildenauischen Steinberge, und isoliert auch die Schinckenmühle. Überhaupt sind hier 3 Mühlen nebst einigen Sägen, und 2 Gasthöfe. Der Glimmerschiefer enthält Quarzlager, Chlorit, edlen Serpentin und Strahlstein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Erste Lieferung, den Zwickauer Directionsbezirk enthaltend, Verlag Friedrich Fleischer, Leipzig 1839, S. 405 [https://books.google.de/books?id=4YAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA405 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Auflagen ergänzt er 1845:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Das in Waldungen sehr versteckte Wernesgrün (860 E.), mit dem durch eine Novelle bekannten Hahnenhause,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Gemeint sind die zu [[Schnarrtanne]] gehörenden Hahnenhäuser, über die berichtet wird, der Schrei eines Hahnes habe im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] Soldaten auf die im Wald unter einem Felsen versteckten Bewohner aufmerksam gemacht.&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt nordwestlich von Steinberg am Wernsbach, hat 1 Lehngut mit Brauerei, 1 Waffenhammer, mehre Mühlen und Sägen, Pechsiederei, viel Ruß- und Spitzenverkäufer. Der dasige Granit ist sehr schörlreich.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande.&amp;#039;&amp;#039; Zweite, durch Nachträge berichtigte Ausgabe. Verlag von H. H. Grimm, Dresden 1845, S. 353 [https://books.google.de/books?id=oB0pAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA353 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 wurde den Einwohnern von Wernesgrün der Hausierhandel mit groben Bürsten erlaubt, weil sie vor Ort hergestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung: Zunächst für das Königreich Sachsen, Verlag von Bernhard Tauchnitz jun., Neue Folge, Band 2, Leipzig 1842, S. 194 [https://books.google.de/books?id=foQ2AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA194 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindeamtgebäude wurde 1928 eröffnet. Ein [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisches]] Arbeitsdienstlager existierte von 1933 bis 1935. Auf dem Todesmarsch von [[Lengenfeld (Vogtland)|Lengenfeld]] nach [[Eibenstock]] wurden 1945 fünf KZ-Häftlinge in der Nähe von Wernesgrün ermordet. Einige Jahre später wurde ihr Grab auf dem örtlichen Friedhof zu einer Gedenkstätte der Opfer des Faschismus umgestaltet.&lt;br /&gt;
Seit Mitte April 1945 befanden sich amerikanische Truppen im [[Vogtland]]. Nach dem Waffenstillstand am 8. Mai 1945 war der Ort wie das gesamte Vogtland bis Anfang Juli amerikanisch besetzt. Danach übernahm die Sowjet-Armee die Verwaltung im Ort. Von 1947 bis 1949 wurde die ehemalige Günnelsche Doppelvilla für das Kreiskinderheim genutzt. 70 Kinder konnten dort wohnen. Seit 1976 arbeiteten die Orte Rothenkirchen, Wernesgrün und Wildenau im „Gemeindeverband am [[Steinberg bei Wernesgrün|Steinberg]]“ zusammen.&lt;br /&gt;
Im Zuge der sächsischen [[Gemeindegebietsreform]] erfolgte 1994 der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden [[Rothenkirchen (Steinberg)|Rothenkirchen]], Wernesgrün und [[Wildenau (Steinberg)|Wildenau]] zur Gemeinde [[Steinberg (Vogtland)|Steinberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 endet in Wernesgrün der [[Planetenwege Vogtland|Jupiter-Weg]], der von der Sternwarte Rodewisch ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Wernesgrüner Brauereiwesens ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wernesgrüner Brauerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1436 erhielten die Brüder Caspar und Christoph Schorer das Braurecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_127&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wernesgruener.de/brauerei/geschichte/ Darstellung der Brauereigeschichte auf Wernesgrüner.de], abgerufen am 11. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1762 erwarb Johann Michel Günthel (Günnel) ein brauberechtigtes Gut und begründete damit den Familienbesitz der Familie Günnel (spätere „Grenzquell-Brauerei“). Seit 1775 durften die Wernesgrüner Braugüter aufgrund eines gewonnenen Prozesses auch in der Stadt Auerbach Bier verkaufen. 1816 gab es im Ort sechs Braugüter und zwei Sudhäuser, in der Folgezeit setzten sich die Brauereien Günnel und Männel durch. 1922 wurde die Brauervereinigung Wernesgrün erstmals erwähnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie Günnel durch Beschluss über die Bodenreform enteignet. Dies erfolgte auch mit dem Eigentum der Familie Männel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_127&amp;quot; /&amp;gt; Beide Brauereien wurden 1974 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Exportbierbrauerei Wernesgrün&amp;#039;&amp;#039; vereint. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] firmierte das Unternehmen ab 1990 als &amp;#039;&amp;#039;Wernesgrüner Brauerei&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1994 privatisiert und gehörte seit 2002 zur [[Bitburger Braugruppe]]. Seit 2021 gehört die Brauerei zu [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
1557 lebten in Wernesgrün 17 [[Hufner|besessene Mann]] und 10 Inwohner; 1764 waren es 28 besessene Mann, 2 Gärtner und 31 [[Häusler]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1834&lt;br /&gt;
!1871&lt;br /&gt;
!1890&lt;br /&gt;
!1910&lt;br /&gt;
!1925&lt;br /&gt;
!1939&lt;br /&gt;
!1946&lt;br /&gt;
!1950&lt;br /&gt;
!1964&lt;br /&gt;
!1990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|821&lt;br /&gt;
|838&lt;br /&gt;
|866&lt;br /&gt;
|1.130&lt;br /&gt;
|1.291&lt;br /&gt;
|1.283&lt;br /&gt;
|1.318&lt;br /&gt;
|1.526&lt;br /&gt;
|1.416&lt;br /&gt;
|1.131&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1910 war Wernesgrün unter den 69 Kommunen der Amtshauptmannschaft Auerbach auf Rang 27 der Einwohnerstatistik. 1925 lebten im Ort 1.264 Lutheraner, 13 Katholiken, 4 evangelisch-reformierte und 10 andersgläubige.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Wernesgr%C3%BCn |titel=Wernesgrün – HOV {{!}} ISGV |abruf=2023-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Um 1800 ist im Ort bereits eine Schule belegt. 1900 wurde eine neue Schule eingeweiht. Die Wernesgrüner Grundschule erhielt 1949 den Namen „Andreas-Schubert-Schule“ verliehen. 1992 wurde die „Andreas-Schubert-Schule“ wieder eröffnet, aber aufgrund geringer Schülerzahlen 1999 wieder geschlossen. Die Grundschule der Gemeinde Steinberg befindet sich heute im Ortsteil Rothenkirchen.&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Ort in das 8&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Auerbach/Vogtl.]] gepfarrt. 1837 erhielt der Ort einen eigenen Friedhof. 1843 wurde an das Schulgebäude ein Bethaus angebaut, welches 1846 mit einer kleinen Orgel von [[Jehmlich Orgelbau Dresden|C. G. Jehmlich]] ausgestattet wurde. Der Gemeindevorstand von Wernesgrün erstrebte seit 1878 einen Anschluss an den [[Parochie]]verband Rothenkirchen. Ein Jahr später wurde die Wernesgrüner Gemeinde aus der Kirchgemeinde Auerbach ausgepfarrt und als selbstständige Gemeinde dem Parochieverband Rothenkirchen zugeteilt. Heute bildet die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Wernesgrün mit der Gemeinde im Nachbarort Rothenkirchen ein Schwesterkirchverhältnis innerhalb des Kirchbezirkes Auerbach. Die Kirchgemeinde gehört heute zum Christus-Kirchspiel im Vogtland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://christus-kirchspiel-vogtland.de/ |titel=Christus-Kirchspiel im Vogtland |sprache=de-DE |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sachsens Kirchen-Galerie Band 11 Voigtland von 18444 Wernesgrün.jpg|Die Kirche in Sachsens Kirchen-Galerie von 1844&lt;br /&gt;
 Kirche Wernesgrün (2).jpg|Kirche Wernesgrün (2019)&lt;br /&gt;
 Steinberg (Vogtland) Wernesgrün, Dorfkirche, Jehmlich-Orgel, Spieltisch.jpg|Spieltisch der Jehmlich-Orgel von 1932&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seit 1842 existiert die Staatsstraße von Rodewisch über Wernesgrün nach Rothenkirchen (heutige [[Bundesstraße 169|B 169]]). Ab 1858 bemühten sich der Ort und die ansässigen Brauereien um den Anschluss an das sächsische Eisenbahnnetz, was jedoch erfolglos blieb. Der nächstgelegene Bahnhof war von 1893 bis 1975 der Bahnhof Rothenkirchen der [[Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 gibt es Bestrebungen des Fördervereins „Via Wilzschhaus“, den oberen Streckenabschnitt der Schmalspurbahn von [[Carlsfeld (Eibenstock)|Carlsfeld]] nach [[Rothenkirchen (Steinberg)|Rothenkirchen]] zu reaktivieren und mit einem Streckenneubau zur Brauerei in Wernesgrün zu verlängern. Somit hätte Wernesgrün zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Eisenbahnanschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernesgrün ist über die [[TaktBus]]-Linie 64 des [[Verkehrsverbund Vogtland|Verkehrsverbunds Vogtland]] [[Taktfahrplan|zweistündlich]] mit Rodewisch, Rothenkirchen und [[Schönheide]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
* Am Geburtshaus in Wernesgrün erinnert eine Gedenktafel an den Ingenieurwissenschaftler [[Johann Andreas Schubert]].&lt;br /&gt;
* Eine Gedenkstätte der Opfer des Faschismus erinnert an fünf ermordete KZ-Häftlinge und zwei verstorbene sowjetische Kriegsgefangene aus dem Jahr 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Andreas Schubert]] (1808–1870), Konstrukteur der Göltzschtalbrücke, der ersten deutschen Lokomotive und des ersten Elbdampfschiffes&lt;br /&gt;
* [[Thomas Olbricht]] (* 1948), Chemiker, Arzt, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Wella AG und Kunstmäzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|59|127–129|Lemma=Wernesgrün}}&lt;br /&gt;
* Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Erste Lieferung, den Zwickauer Directionsbezirk enthaltend, Verlag Friedrich Fleischer, Leipzig 1839, S. 405 [https://books.google.de/books?id=4YAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA405 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ewald Rannacher]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Beiträge zur Bevölkerungsgeschichte der Dörfer Wernesgrün und Rothenkirchen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=22&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Blut und Boden&lt;br /&gt;
   |Ort=Goslar&lt;br /&gt;
   |Datum=1939&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bsz:14-db-id19151416487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wernesgrün}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Wernesgrün|Wernesgrün}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-steinberg.de/inhalte/steinberg/_inhalt/ortsteile/wernesgruen/wernesgruen |titel=Wernesgrün auf der Website der Gemeinde Steinberg |abruf=2013-03-06}}&lt;br /&gt;
* [http://www.via-wilzschhaus.de/ Homepage über den Wiederaufbau der Schmalspurbahn Carlsfeld – Schönheide – Rothenkirchen – Wernesgrün]&lt;br /&gt;
* [http://harmonika.de/schenke/ Homepage der Wernesgrüner Musikantenschenke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Steinberg (Vogtland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535645-2|VIAF=239639846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wernesgrun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinberg (Vogtland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1411]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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