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	<title>Werner von Walbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Andim: PD-Fix</title>
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		<updated>2025-04-23T07:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner von Walbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 980/85; † [[13. November]] [[1014]] in [[Allerstedt]]) war [[Grafschaft Walbeck|Graf von Walbeck]] und 1003 bis 1009 Markgraf der [[Nordmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der älteste Sohn des Grafen [[Lothar (Nordmark)|Lothar]] der Nordmark und der Godila von Rothenburg (Tochter von Graf Werner I.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Werner beim Tode seines Vaters noch unmündig war, folgte er als [[Markgraf]], Graf im Derlingau und Vogt des [[Stiftskirche Walbeck|Klosters Walbeck]]. Seiner Mutter gelang es, durch Zahlung von 200 Mark Silber Lehen die Markgrafschaft ihres Gatten ihrem Sohn zu erhalten. Werner verstand es nicht, das gute Verhältnis seines Vaters zu [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] zu pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Liudgard, der Tochter des Markgrafen [[Ekkehard I. (Meißen)|Ekkehard I. von Meißen]], verlobt. Als dieser ihm seine Tochter verweigerte, entführte er sie 998 aus dem [[Stift Quedlinburg]]. Auf Drängen des Brautvaters musste er sie jedoch wieder zurückgeben, was zu einer erbitterten Feindschaft führte. Die Hochzeit fand erst nach Ekkehards Tod im Jahre 1002 statt. Werner stand in der Folgezeit in Opposition zu Kaiser Heinrich II., zu dessen Familie, den [[Liudolfinger|Ottonen]], auch die Äbtissin des Stiftes in Quedlinburg, [[Mathilde (Quedlinburg)|Mathilde]], gehörte. Mathildes Urteil hatte sich Werner wegen des Brautraubs unterwerfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erschöpfte sich wie sein Vater weitgehend in verheerenden und sinnlosen [[Fehde]]n, wobei es um Besitz- und Nachfolgefragen in der Nordmark ging, und stand dabei besonders gegen die Schwäger in Meißen und den Markgrafen [[Dedo I. von Wettin]]-Merseburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1005 nötigte er im [[Werben (Elbe)#Geschichte|Frieden von Werben]] (erste Nennung als „Castrum Wirbeni“) die [[Wenden]] zur Anerkennung der deutschen Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1009 verklagte Dedo I. ihn beim König und versuchte, ihn um Amt und Würden zu bringen. Am 13. November 1009 ermordete er Dedo I., nachdem dieser seine Burg [[Wolmirstedt]] eingeäschert hatte. Heinrich nahm die Gelegenheit wahr, ihm dann auf dem Hoftag zu [[Pfalz Pöhlde|Pöhlde]] sowohl die Markgrafschaft Nordmark als auch die dazugehörenden Lehen abzusprechen. Dedos I. Bruder [[Friedrich I. von Wettin]]-Eilenburg erhielt die Grafschaft im nördlichen Hassegau; sein Sohn [[Dietrich I. (Lausitz)|Dietrich I.]] die Lehen, einschließlich des Burgwarts [[Zörbig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anno 1012 starb Liutgard. Ein Jahr darauf wurde er der landesverräterischen Beziehungen zum polnischen König und böhmischen Herzog [[Bolesław I. (Polen)|Boleslaus I.]] gegen den Kaiser verdächtigt. Als er der Aufforderung des Kaisers, vor ihm zu erscheinen, nicht nachkam, verfiel er der [[Reichsacht|Acht]], aus der er sich unter Einsatz von Geld und [[Allod]] löste. 1014 versuchte er, wie schon einst in Quedlinburg, eine Braut zu entführen, um sie zur Ehe zu zwingen, diesmal Reinhilde, vermutlich eine Tochter des Sachsenherzogs [[Hermann Billung]], aus der [[Schloss Beichlingen|Burg Beichlingen]]. Sein Vetter Bischof [[Thietmar von Merseburg]] schildert die Ereignisse in seiner Chronik. Werner von Walbeck zog sich bei den Kämpfen im Rahmen dieses abenteuerlichen Unternehmens eine schwere Verwundung zu, der er kurz darauf auf der Burg [[Allerstedt]] erlag, nachdem ihn Abgesandte des Kaisers in [[Wiehe]] verhaftet hatten, um ihn vor das kaiserliche Gericht zu bringen. Thietmar ließ ihn in der [[Stiftskirche Walbeck]] beisetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|30|32|Werner, Markgraf der Nordmark|[[Paul Zimmermann (Historiker)|Paul Zimmermann]]|ADB:Werner (Markgraf der sächsischen Nordmark)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=wy8CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;lpg=PA105&amp;amp;hl=de Geschichte des vormaligen Bisthums und jetzigen Fürstenthums, insbesondere ... Von Ludwig Ferdinand Niemann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136902081|VIAF=81169420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werner #Walbeck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Walbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgraf (Nordmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Walbeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werner von Walbeck&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf von Walbeck und Markgraf der Nordmark&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 980&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Allerstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andim</name></author>
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