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	<title>Werner von Haeften - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T05:57:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_von_Haeften&amp;diff=84230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OTFW: /* Ehrung */</title>
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		<updated>2026-04-17T13:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146III-347, Werner Karl v. Haeften.jpg|mini|Werner von Haeften (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter St-Matthäus-Kirchhof 20 Juli 1944.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof an der kurzzeitigen Grabstätte von Haeftens und weiterer Opfer des 20. Juli (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Peter-Lenné-Str 42 (Dahlem) Werner von Haeften.jpg|mini|[[Stolperstein]] in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Karl Otto Theodor von Haeften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;haftn}}] (* [[9. Oktober]] [[1908]] in [[Berlin]]; † [[20. Juli]] [[1944]] in [[Berlin-Tiergarten]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Offizier|Reserveoffizier]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner von Haeften wurde als Sohn des Offiziers und Präsidenten des [[Reichsarchiv]]s, [[Hans von Haeften]], und dessen Ehefrau Agnes (1869–1945, beerdigt in [[Herdwangen-Schönach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zum Grab von Agnes von Haeften |url=https://www.dsk-nsdoku-oberschwaben.de/de/erinnerungswege/ergaenzungsheft-neu-2015/herdwangen-schoenach-das-grab-der-agnes-von-haeften.html |titel=DENKStättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben: Herdwangen-Schönach: Das Grab der Agnes von Haeften |werk= |hrsg=Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben |datum= |zugriff=2018-07-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, geborene [[Brauchitsch|von Brauchitsch]], ihr Bruder war [[Walther von Brauchitsch]])  geboren. Seine Geschwister waren Elisabeth und [[Hans Bernd von Haeften|Hans Bernd]] (1905–1944).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er besuchte das Realgymnasium in [[Berlin-Schmargendorf]] bis zur Reifeprüfung von 16 Abiturienten im März 1927.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reifeprüfung am Kleist-Realgymnasium&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Schmargendorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 5. März 1927, S. 1, Sp. 2, {{OCLC|648912588}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaft]] in Berlin und Paris. Nach seinem Ersten Staatsexamen 1931 und dem Zweiten Staatsexamen 1934 trat er zunächst als Assessor in die Rechtsabteilung der &amp;#039;Deutschen Rentenbank Kreditanstalt&amp;#039; in Berlin ein, wo er die landwirtschaftliche Schuldenregelung nach dem [[Alfred Hugenberg|Hugenberg]]-Gesetz von 1933 bearbeitete. 1937 wurde er zum Dezernenten der Rechtsabteilung ernannt. Spätestens im Oktober 1938 wechselte er als [[Syndikus]] zu der traditionsreichen [[Hamburg]]er Privatbank [[M.M.Warburg_%26_CO|M.M.Warburg &amp;amp; Co]]. Die [[Warburg (Unternehmerfamilie)|Familie Warburg]] gehörte seit längerem zu den engeren Bekannten der Familie von Haeften; Werners Vater Hans von Haeften hatte [[Max Warburg]] 1918 kennengelernt, als dieser ihn zu den Verhandlungen mit dem amerikanischen Präsidenten begleitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schröder_S87&amp;quot;&amp;gt;Stephen Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Zwanzigste Juli 1944. Profile, Motive, Desiderate&amp;#039;&amp;#039; Münster 2008, S. 87 (kurzer biographischer Beitrag über Werner von Haeften).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde [[Oberleutnant]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] von Haeften als Infanteriezugführer an der Ostfront eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMV_S21&amp;quot;&amp;gt;Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Bendlerblock.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte Auflage, Berlin 2009, S. 21 (kurzer biographischer Beitrag über Werner von Haeften).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer in Russland erlittenen schweren Verwundung im Winter 1942 diente er als [[Adjutant]] von Major [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] im Generalstab des Befehlshabers des [[Ersatzheer]]es im Berliner [[Bendlerblock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war an der Planung und Ausführung des Attentats auf Adolf Hitler am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] beteiligt. Dabei begleitete er Stauffenberg in das [[Führerhauptquartier]] [[Führerhauptquartier Wolfsschanze|Wolfsschanze]] in [[Ostpreußen]]. Anschließend kehrte er mit ihm nach Berlin zurück, um den Geheimplan „[[Unternehmen Walküre|Walküre]]“ zum Sturz des [[NS-Staat|NS-Regimes]] einzuleiten. Auf Befehl von Generaloberst [[Friedrich Fromm]] wurde von Haeften gemeinsam mit [[Friedrich Olbricht]], [[Ludwig Beck (General)|Ludwig Beck]], [[Albrecht Mertz von Quirnheim|Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim]] und Stauffenberg verhaftet und [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Als die Verschwörer unmittelbar darauf im Hof des [[Bendlerblock]]s [[Erschießung|erschossen]] werden sollten und die Reihe an Stauffenberg war, stellte sich von Haeften vor seinen Vorgesetzten und Freund.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Fest: &amp;#039;&amp;#039;Staatsstreich – Der lange Weg zum 20. Juli.&amp;#039;&amp;#039; Wolf Jobst Siedler, Berlin 1994, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob die Erschießungen noch am selben Tag erfolgten oder erst nach Mitternacht ist unklar,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann-Widerst.-861&amp;quot;&amp;gt;Peter Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand – Staatsstreich – Attentat. Der Kampf der Opposition gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. München 1970, S. 861.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Geschichtsschreibung und die später ausgestellte Sterbeurkunde Stauffenbergs nennen den 20. Juli 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden die sterblichen Überreste der Verschwörer in Uniform und mit Orden und Ehrenzeichen auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg]] bestattet. Auf Befehl [[Heinrich Himmler]]s erfolgte jedoch einen Tag später durch die [[Schutzstaffel|SS]] die [[Exhumierung]] und [[Feuerbestattung|Verbrennung]] der Leichname im [[Krematorium Berlin-Wedding|Krematorium Wedding]]. Die Asche wurde auf den  [[Berliner Rieselfelder]]n verstreut.&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein als [[Ehrengrab]] der Stadt Berlin befindet sich auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof im Feld A-S-41/42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hof des Bendlerblocks wurde am Jahrestag des Attentats 1962 eine Erinnerungstafel mit den Namen der dort erschossenen Offiziere enthüllt, darunter auch dem von Werner von Haeften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Haeften war verlobt mit [[Reinhild Gräfin von Hardenberg]], Tochter des Widerstandskämpfers [[Carl-Hans Graf von Hardenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* In der Nähe der [[Gedenkstätte Plötzensee|Hinrichtungsstätte Plötzensee]] wurde 1957 die Haeftenzeile nach ihm und seinem Bruder benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=H34|zlb98=769|kaupert=Haeftenzeile-13627-Berlin|name=Haeftenzeile}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 15. April 2026 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Dahlem]], Peter-Lenné-Straße 42, ein [[Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Hartmut Ludwig&lt;br /&gt;
|Titel=Werner von Haeften&lt;br /&gt;
|Herausgeber=[[Harald Schultze]], Andrea Kurschat&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=„Ihr Ende schaut an&amp;amp;nbsp;…“ Evangelische Märtyrer des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Verlag=Evangelische Verlags-Anstalt&lt;br /&gt;
|Jahr=2008&lt;br /&gt;
|ISBN=978-3-374-02370-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Rieke C. Harmsen&lt;br /&gt;
|Titel=Werner und Hans-Bernd von Haeften und der 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|TitelErg=Dissertation&lt;br /&gt;
|Ort=München / Hagen&lt;br /&gt;
|Verlag=Fernuniversität Hagen, Institut für Geschichte und Biographie&lt;br /&gt;
|Jahr=2019&lt;br /&gt;
|ISBN=&lt;br /&gt;
|Online=online auf [https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/mir_derivate_00002144/Diss_Harmsen_Brueder_Haeften_2019.pdf ub-deposit.fernuni-hagen.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124708943}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=werner-haeften|Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gdw-berlin.de/de/vertiefung/biographien/biografie/view-bio/haeften-1/ Biographie bei der Gedenkstätte Deutscher Widerstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.charlottenburg-nord.de/Ploetzenseer_Totentanz/Geschichte_Widerstand_33_bis_45/Strassennamen/Haeften2.html Kurzbiographie mit Bild] bei der Evangelischen Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124708943|LCCN=no2002102101|VIAF=8328406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haeften, Werner von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Haeften|Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haeften, Werner von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haeften, Werner Karl Otto Theodor von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Offizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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