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	<title>Werner von Frankenberg und Proschlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:30:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_von_Frankenberg_und_Proschlitz&amp;diff=1978747&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-03-09T22:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werner von Frankenberg-Proschwitz.JPG|mini|Grab von Werner und Josephine von Frankenberg-Proschwitz auf dem Invalidenfriedhof Berlin (Zustand 2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Ernst Viktor Egbert von Frankenberg und Proschlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1868]] in [[Stettin]]; †&amp;amp;nbsp;[[30. März]] [[1933]] in [[Berlin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er stammt aus dem schlesischen [[Uradel]]sgeschlecht [[Frankenberg (Adelsgeschlecht)|Frankenberg]] und war der älteste Sohn des späteren [[Generalleutnant]]s [[Egbert von Frankenberg und Proschlitz (Generalleutnant)|Egbert von Frankenberg und Proschlitz]] und dessen Ehefrau Anna, geborene Kolbe (1846–1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Erziehung im elterlichen Hause sowie dem Besuch der [[Gymnasium|Gymnasien]] in [[Cottbus]], [[Straßburg]], [[Hanau]] und [[Kassel]] trat Frankenberg am 1. April 1887 als [[Dreijährig-Freiwilliger]] mit der Aussicht auf Beförderung in das [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Er avancierte bis Mitte September 1888 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]], diente ab 1892 als Bataillonsadjutant und war von April bis September 1895 zur Dienstleistung beim [[1. Garde-Regiment zu Fuß]] kommandiert. Zwischenzeitlich Ende Mai 1895 zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] aufgestiegen, absolvierte Frankenberg ab Oktober 1895 zur weiteren Ausbildung die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]]. Im Anschluss daran war er zur Erlernung der [[Russische Sprache|russischen Sprache]] für sechs Monate nach [[Russisches Kaiserreich|Russland]] beurlaubt. Nach seiner Rückkehr folgte zum 1. April 1899 seine Kommandierung auf ein Jahr zur Dienstleistung beim [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]]. Dieses Kommando verlängerte sich um ein weiteres Jahr, bis Frankenberg schließlich am 12. August 1900 als Adjutant zum [[Armee-Oberkommando in Ostasien]] übertrat. Bei der Niederschlagung des [[Boxeraufstand]]es in [[Qing-Dynastie|China]] nahm er an der Expedition von [[Peking]] nach Yenking–Singauphu–Sjchaikou sowie dem Gefecht bei Hophu teil. Dafür erhielt er den [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] IV. Klasse mit Schwertern, den [[Russischer Orden der Heiligen Anna|Orden der Heiligen Anna]] III. Klasse mit Schwertern sowie das Ritterkreuz I. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] erfolgte Anfang Juni 1901 seine Versetzung zum Generalstab des Kommandos der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, aus der er zum 5. März 1904 ausschied. Daraufhin wurde Frankenberg als [[Aggregation (Militär)|aggregiert]] beim [[Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2]] angestellt und am 16. März 1905 zum [[Kompaniechef|Chef]] der 11. Kompanie ernannt. Mit der Versetzung in den Generalstab der Armee kam er am 10. April 1906 in den Generalstab der [[37. Division (Deutsches Kaiserreich)|37. Division]] und stieg Mitte September 1907 zum [[Major]] auf. Als solcher war er von Oktober 1908 bis April 1911 im Generalstab des Gouvernements [[Straßburg]] und anschließend im Großen Generalstab tätig. Nachdem man Frankenberg am 13. September 1911 zum Generalstab des [[II. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|II. Armee-Korps]] kommandiert hatte, wurde er am 20. Februar 1912 dorthin versetzt. Mit der Ernennung zum Bataillonskommandeur im [[Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5]] trat Frankenberg am 1. Oktober 1913 in den truppendienst zurück und avancierte Mitte Dezember des Jahres zum [[Oberstleutnant]]. In Genehmigung seines [[Abschied (Militär)|Abschiedgesuches]] wurde er am 3. Februar 1914 mit der Erlaubnis zum Tragen seiner Uniform zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Zugleich erhielt er unter Zusicherung der Wiederanstellung in der Preußischen Armee die Erlaubnis, vorübergehend in osmanische Militärdienste zu treten. Dort war Frankenberg Chef des Generalstabes des 1. Armee-Korps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Frankenberg u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Oberst]] Generalstabschef des [[XII. (Königlich Sächsisches) Reserve-Korps]]. Für seine Leistungen während der [[Schlacht an der Somme]] wurde er am 30. August 1916 durch König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] mit dem [[Ritterkreuz]] des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s beliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1917 wurde von der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] über den Balkan und Konstantinopel Verstärkungen in den [[Naher Osten|Nahen Osten]] geschickt. Frankenberg führte unter den Generalen [[Erich von Falkenhayn|von Falkenhayn]] und [[Otto Liman von Sanders|Liman von Sanders]] das deutsche [[Asienkorps]] an der [[Palästinafront]], um dort den englischen Vormarsch zu stoppen. Den Krieg beendete er als Generalmajor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner von Frankenberg und Proschwitz wurde mit seiner Frau auf dem [[Invalidenfriedhof|Invalidenfriedhof Berlin]] beigesetzt. Der Grabstein, dessen Originalinschrift nach 1945 verlorenging, wurde nach 2007 mit einer neuen Inschriftentafel versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Frankenberg hatte sich am 28. Dezember 1905 in Hirschberg mit Josephine Barthélemy (1879–1952) verheiratet. Aus der Ehe gingen die Söhne Jobst (1907–1989), Egbert (1909–2000) und Moritz (1910–1999) sowie die Tochter Elisabeth Christine (1913–2001) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser.&amp;#039;&amp;#039; Teil A, 33 Jg., Gotha 1934, S. 187.&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pommersches) Nr. 2.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1906, S. 360–361.&lt;br /&gt;
* von Bock: &amp;#039;&amp;#039;Stammliste des Offizierkorps des 2. Garde-Regiments zu Fuß. 19.6.1813–15.5.1913.&amp;#039;&amp;#039; Verlag R. Eisenschmidt, Berlin 1913, S. 225.&lt;br /&gt;
* Franz von Frankenberg und Ludwigsdorf, Egbert von Frankenberg und Ludwigsdorf: &amp;#039;&amp;#039;Die von Frankenberg in der Armee.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1914, S. 126–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138022437|VIAF=86175440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frankenberg und Proschlitz, Werner von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Boxeraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Frankenberg (Linie Proschlitz)|Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frankenberg und Proschlitz, Werner von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frankenberg und Proschlitz, Werner Ernst Viktor Egbert von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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