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	<title>Werner von Falkenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:41:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_von_Falkenstein&amp;diff=688416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altkatholik62: Link bearbeitet</title>
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		<updated>2025-05-08T15:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt ein Mitglied des [[Falkenstein (hessisches Adelsgeschlecht)|hessischen Adelsgeschlechtes Falkenstein]]. Ungefähr zur gleichen Zeit trug ein Mitglied des [[Herren von Falkenstein (Höllental)|Adelsgeschlechts im Höllental bei Freiburg]] denselben Namen und war ebenfalls mit einem Kuno von Falkenstein verwandt.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner von Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1355 vermutlich auf [[Burgruine Falkenstein (Taunus)|Burg Falkenstein]]; † [[4. Oktober]] [[1418]] auf [[Burg Maus|Burg Peterseck [Thurnberg, Deuernburg]]] über [[Wellmich]]/[[Sankt Goarshausen]]) war von 1388 bis 1418 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Bischöfe von Trier|Erzbischof]] und [[Kurfürst]] von [[Kurtrier|Trier]]. Er war der Großneffe seines Vorgängers [[Kuno II. von Falkenstein]] (1362–1388).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika St Kastor 01 Koblenz 2012.jpg|mini|hochkant|Grabmal von Werner von Falkenstein in der [[St. Kastor (Koblenz)|Basilika St. Kastor]] in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopf und Wappen Werner von Falkenstein.jpg|alternativtext=Detail des Grabmals in Koblenz|mini|Kopf und Wappen (Detail am Grabmal)]]&lt;br /&gt;
Sein Vater war [[Philipp VI. (Falkenstein)|Philipp VI. von Falkenstein]] (vor 1332–1374), die Mutter Agnes von Falkenstein († 1383). Er amtierte zunächst als Trierer [[Archidiakon]] und wurde am 16. Juni 1384 zum [[Propst]] von [[Florinskirche (Koblenz)|St. Florin zu Koblenz]], später zum Propst von [[St. Paulin|St. Paulin zu Trier]] ernannt. Nach der Resignation des Erzbischofs Kuno am 6. Januar 1388 wurde er zum [[Koadjutor]] und am 3. April von [[Papst]] [[Urban VI.]] zum [[Erzbischof]] ernannt. Um den 21. September 1388 erfolgte seine [[Weihesakrament|Weihe]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Bischof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansprüche der [[Falkenstein (hessisches Adelsgeschlecht)|Falkensteiner]] auf die von Kuno angesammelten Gelder in [[Trier]] wies er erfolgreich ab und finanzierte damit seine zahlreichen [[Fehde]]n, die er unter anderem mit den Herren von [[Schleiden]], von [[Herrschaft Waldeck (Hunsrück)|Waldeck]], [[Herren von Ehrenberg (Untermosel)|von Ehrenberg]], den Grafen von [[Grafschaft Katzenelnbogen|Katzenelnbogen]] auf der [[Burg Rheinfels]] und den Städten [[Oberwesel]] und [[St. Goar]] führte. Der Krieg mit Oberwesel (&amp;#039;&amp;#039;Weseler Krieg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Weseler Fehde&amp;#039;&amp;#039;) ging auf die Verpfändung der mit zahlreichen Rechten und Privilegien ausgestatteten [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]] durch König [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] im Jahr 1309 und endgültig 1312 an dessen Bruder, den Trierer Erzbischof [[Balduin von Luxemburg]], zurück. 1389 begann Werner III. von Falkenstein als Landes- und Ortsherr eine einjährige Belagerung der Stadt, bei der auch Kanonen eingesetzt wurden. Da die Herren der [[Schönburg (Rhein)|Schönburg]] auf die Trierer Seite wechselten, stand Wesel im Kampf um den Erhalt seiner Rechte allein. Ein beiderseitiges Arrangement schloss den Krieg ab, der Reichsstadt-Status wurde jedoch nicht restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Fehden wurde das Land stark verwüstet, der Staat ging bankrott, und Werner III. sah sich mit einer starken Opposition im Trierer [[Domkapitel]] konfrontiert, das 1399 Papst [[Bonifatius IX.|Bonifaz IX.]] bat, dem erkrankten Erzbischof einen Koadjutor an die Seite zu stellen, was aber nicht erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1402 ließ Werner von Falkenstein in der [[Pellenz]] die nach ihm benannte [[Burg Wernerseck]] als Grenzfestung gegen den [[Friedrich III. von Saarwerden|Erzbischof von Köln]] errichten. In [[Mayen]] verlegte er am 24. Juli 1405 die bis dahin an Marienfeiertagen abgehaltenen drei Jahrmärkte auf andere Termine und damit den im Laufe der Jahrhunderte traditionell und bekannt gewordenen [[Lukasmarkt]] auf den Sonntag nach Lukas (18. Oktober).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den [[Konzil]]ien von [[Konzil von Pisa|Pisa]] (1409) und [[Konzil von Konstanz|Konstanz]] hatte Erzbischof Werner keinen entscheidenden Anteil; er überließ die Last der Aufgaben seinem späteren Nachfolger als Erzbischof, dem Dompropst [[Otto von Ziegenhain (Erzbischof)|Otto von Ziegenhain]]. Während eines Angriffs auf [[St. Goar]] starb er und wurde im Chor der Kirche [[St. Kastor (Koblenz)|St. Kastor zu Koblenz]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der Falkensteiner starb mit dem Tod von Werner III. 1418 im Mannesstamme aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Düsterwald: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier.&amp;#039;&amp;#039; St. Augustin 1980, S. 95–98&lt;br /&gt;
* Johann Leonardy: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Trierer Landes und Volkes.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Trier 1877, S. 548–553&lt;br /&gt;
* Anette Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus): Studien zur Territorial- und Besitzgeschichte, zur reichspolitischen Stellung und zur Genealogie eines führenden Ministerialengeschlechts; 1255–1418.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg 1994, ISBN 3-88443-188-9&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Pauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Bistums Trier.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe bis zum Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1969, S. 119–121&lt;br /&gt;
* Edgar Ruthe: &amp;#039;&amp;#039;Werner III. von Falkenstein, Kurfürst und Erzbischof zu Trier (1388–1418) und das Reich (bis zu Ruprechts Tode)&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1911&lt;br /&gt;
* [[Johann Hugo Wyttenbach]], [[Michael Franz Joseph Müller]] (Hrsg.): [http://www.dilibri.de/ubtr/content/titleinfo/145230 Gesta Trevirorum. Band II, Trier 1838, S. 289–311]&lt;br /&gt;
* Emil Zenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Taten der Trierer. Gesta Treverorum.&amp;#039;&amp;#039; Band VI, Trier 1962, S. 14–18&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629160301/http://www.bautz.de/bbkl/w/werner_v_f.shtml |autor=[[Martin Persch]]|band=13|spalten=836–837}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|47|48|Werner von Falkenstein|[[Gottfried Kentenich]]|ADB:Werner von Falkenstein}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Herren und Grafen von Falkenstein am Donnersberge in der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Historischen Vereines der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Speyer 1872, S. 1–145 [https://books.google.de/books?id=H6gOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA147#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, November 2005, Verlag für Anzeigenblätter, &amp;#039;&amp;#039;Falkenstein, Werner von&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;156–157.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |741 |Falkenstein Werner von}}&lt;br /&gt;
* [http://www.our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com/p4313.htm#i129524 Datensatz zu Werner von Falkenstein], auf &amp;quot;Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors &amp;amp; Cousins&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://gw.geneanet.org/fraloy?lang=en;p=werner.;n=von+falkenstein Datensatz zu Werner von Falkenstein], in Geneanet&lt;br /&gt;
* [http://genealogie.eberhard-web.de/getperson.php?personID=I2333&amp;amp;tree=tree1 Datensatz zu Werner von Falkenstein], in Genealogie Eberhard&lt;br /&gt;
* [http://gedbas.genealogy.net/person/show/1061384289 Datensatz zu Werner von Falkenstein], in Gebdas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Kuno II. von Falkenstein]]|NACHFOLGER=[[Otto von Ziegenhain (Erzbischof)|Otto von Ziegenhain]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Trier|Kurfürst-Erzbischof von Trier]]|ZEIT=1388–1418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104238445|VIAF=10279036|LCCN=no/2014/151227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werner #Falkenstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürst (Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzkanzler für Burgund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sankt Goarshausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des hessischen Adelsgeschlechts Falkenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1418]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werner von Falkenstein&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Werner von Trier; Werner III. (Erzbischof)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Trier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1355&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: [[Burg Falkenstein (Pfalz)|Burg Falkenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1418&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burg Maus|Burg Peterseck (Deuernburg)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altkatholik62</name></author>
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