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	<title>Werner von Eppstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:01:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_von_Eppstein&amp;diff=280415&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-06-16T20:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner von Eppstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1225; † [[2. April]] [[1284]] in [[Aschaffenburg]]) war [[Kurfürst]], [[Erzbischof]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] und damit [[ex officio]] [[Reichserzkanzler|Erzkanzler]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eppstein Scheibler308ps.jpg|miniatur|hochkant|Wappen des Geschlechtes von Eppstein]]&lt;br /&gt;
Der Sohn von [[Gerhard II. (Eppstein)|Gerhard II. von Eppstein (später: Gerhard von Braubach)]] und [[Isalda von Wied]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EuSt-DS-17-24&amp;quot; /&amp;gt;, einer Tochter von Graf [[Dietrich I. von Wied]] und Schwester des Trierer Erzbischofs und [[Kurtrier|Kurfürsten]] [[Theoderich II. von Wied]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReginaSchäfer-22&amp;quot; /&amp;gt;, wurde früh auf eine geistliche Karriere vorbereitet. Er wurde an der [[Stift St. Alban vor Mainz|Mainzer Domschule]] ausgebildet und begann in der Stadt auch seine Laufbahn als Geistlicher. Bei seinem Aufstieg half ihm die Macht seiner Familie, die mit [[Siegfried II. von Eppstein|Siegfried&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried&amp;amp;nbsp;III.]] –&amp;amp;nbsp;dessen Neffe Werner war&amp;amp;nbsp;– bereits zweimal den Mainzer Bischofsthron besetzt hatte. So wurde Werner schon 1248 [[Propst]] von [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|Mariagreden]], 1249 von [[St. Peter (Mainz)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] und 1257 von [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St.&amp;amp;nbsp;Peter und Alexander]] in Aschaffenburg. Vor allem die letzten beiden Stellen waren von Bedeutung, da mit ihnen jeweils ein [[Archidiakonat]], damals eine obere Verwaltungseinheit eines [[Bistum]]s, verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbischof von Mainz ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1259 wurde Werner von Eppstein vom [[Mainzer Domkapitel]] zum Nachfolger [[Gerhard I. von Dhaun|Gerhards&amp;amp;nbsp;I. von Dhaun]] gewählt. Da sich damals schon erste Tendenzen abzeichneten, nach denen der [[Papst]] bei der Einsetzung des Mainzer Erzbischofs mehr Einfluss verlangte (seit [[Peter von Aspelt]] (1306–1320) reklamierte er die Investiturgewalt für sich), musste Werner nach Rom reisen, wo er von Papst [[Alexander IV. (Papst)|Alexander&amp;amp;nbsp;IV.]] persönlich konsekriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Territorialpolitik ====&lt;br /&gt;
Begleitet wurde Werner auf seinem Italienzug vom Grafen [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]], den Werner später bei der Königswahl am 29. September 1273 als neuen König durchsetzen konnte. Schon zur Zeit des Italienzuges mussten sich die beiden den Angriffen ihres ärgsten Widersachers, des Königs [[Ottokar II. Přemysl|Ottokar&amp;amp;nbsp;II. von Böhmen]], Herr über [[Österreich]], erwehren. Dieser hatte bereits die Königswahl von 1257 scheitern lassen, um seine territorialen Ansprüche im Reich besser durchsetzen zu können. Ottokars Ziel war dabei auch, die Bistümer [[Olmütz]] und [[Prag]] aus der Mainzer Kirchenprovinz zu lösen. Als Metropolit dieser Bistümer hatte der Mainzer Erzbischof eine bedeutende Machtposition in Böhmen: Ihm stand nämlich das Krönungsrecht zu. Um den Bestrebungen Ottokars keine zusätzliche Intensität zu geben, krönte Werner ihn und seine Frau an Weihnachten 1261.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem führte Werner die Fehde um Territorialansprüche seines Vorgängers gegen [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] fort und verhängte über ihn das [[Interdikt (Kirchenrecht)|Interdikt]]. Doch wohl schon bald kam er zu der Einsicht, dass sich weiterreichende politische Ziele nur mit Ruhe und Sicherheit im Kurstaat bzw. im Erzbistum erreichen ließen. Daher einigte er sich 1263 im [[Langsdorfer Frieden]] mit Heinrich und auch mit anderen [[Lehnswesen|Lehensträgern]], denn noch bewirkte die ungelöste Königsfrage Unsicherheit im Reich. Als Kurfürst zielte Werner von Eppstein auf eine Klärung der Frage und eine Neuwahl. Als Kandidaten favorisierte er zunächst den letzten Spross der [[Staufer]], den noch minderjährigen [[Konradin]]. Doch diese Bemühungen scheiterten am antistaufisch eingestellten Papst. Als Konradin 1268 in [[Neapel]] hingerichtet wurde, legte sich Werner auf [[Richard von Cornwall]] fest. Doch Richard starb bereits 1272, bevor die Verhältnisse wieder endgültig geordnet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Königswahl von 1273 ====&lt;br /&gt;
Bei der folgenden Königswahl am 1. Oktober 1273 schlug die Stunde des Mainzer Erzbischofs: Durch geschickte Verhandlungen erreichte er die Wahl [[Rudolf I. (HRR)|Rudolfs von Habsburg]] zum neuen König. Dies brachte den Erzbischof von Mainz, zugleich auch [[Erzamt|Reichserzkanzler]], wieder an die erste Stelle der Reichspolitiker, nachdem der Einfluss unter seinem glücklosen Vorgänger stark zurückgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1274 bestätigte der neue Papst [[Gregor&amp;amp;nbsp;X.]] die Wahl. Rudolf bemühte sich sofort um eine Stärkung der Zentralgewalt, was von den Kurfürsten kritisch beäugt wurde. Anders als andere vermied Werner jedoch den offenen Konflikt mit dem König. Er ging zunächst daran, die Territorialgewalt in seinem Kurstaat zu festigen. Ab 1275 betrieb er hierzu eine zielstrebige Politik, bei der auch kriegerische Auseinandersetzungen nicht ausblieben. Dies führte zu Spannungen zwischen dem Kurfürsten und den Bewohnern von Mainz und [[Erfurt]]. Auch der Streit mit Heinrich&amp;amp;nbsp;I. von Hessen flammte wieder auf, und Werner belegte Heinrich 1274 erneut mit dem Kirchenbann. Im Frühjahr 1280 wurde sein Heer jedoch bei [[Fritzlar]] von Heinrichs Landsturmheer entscheidend besiegt, und er musste in landgräflichen Städten auf  erzbischöfliche Sendgerichte verzichten. 1281 schloss Werner sich dann dem von Rudolf von Habsburg initiierten „Reichslandfrieden“ an und beendete die Fehdehandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner von Eppstein starb am 2. April 1284 in [[Aschaffenburg]] und wurde im [[Mainzer Dom]] begraben. Er hinterließ geordnete Verhältnisse im Kurstaat und eine in ihrer Bedeutung wieder gestärkte Mainzer Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EuSt-DS-17-24&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Europäische Stammtafeln, von Detlev Schwennicke, New Series, Vol. XVII, Tafel 24, abgerufen auf der Webseite [https://our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com/p868.htm#i26058 Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors &amp;amp; Cousins]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReginaSchäfer-22&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Regina Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Eppstein – Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter, Seite 22&amp;#039;&amp;#039;, 2000, ISBN 3-930221-08-X, EAN 9783930221080&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Werner (Kurfürst und Erzbischof von Mainz)|55|100|101|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|28|30|Werner (Erzbischof von Mainz)|Karl Georg Bockenheimer|ADB:Werner (Erzbischof von Mainz)}}&lt;br /&gt;
* Georg Wilhelm Sante: &amp;#039;&amp;#039;Werner von Eppstein, Kurfürst von Mainz 1259–1284.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Wiesbaden 1950.&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992, ISBN 3-922244-90-4, S. 174, Nr. 975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=133621103|titel=Eppstein, Werner von|datum=2020-01-14}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Gerhard I. von Dhaun]]|NACHFOLGER=[[Heinrich von Isny|Heinrich&amp;amp;nbsp;II. von Isny]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Mainz|Kurfürst-Erzbischof von Mainz]]|ZEIT=1259–1284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133621103|VIAF=8581221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werner #Eppstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Eppstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzkanzler für Germanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1284]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werner von Eppstein&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1225&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1284&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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