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	<title>Werner Willikens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:37:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Willikens&amp;diff=929187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-14T17:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WillikensWerner.jpg|mini|Werner Willikens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Willikens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1893]] in [[Vienenburg]]; † [[25. Oktober]] [[1961]] in [[Wolfenbüttel]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]), Agrarfunktionär und [[SS-Gruppenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Abitur erlangte er 1911 am Gymnasium in [[Goslar]]. Er trat in die Armee als Offizieranwärter ein und wurde 1912 zum [[Fahnenjunker]] befördert. Von 1914 bis 1918 kämpfte er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde zuletzt zum [[Oberleutnant]] und Führer einer [[Batterie (Militär)|Batterie]] befördert. Nach dem Krieg widmete er sich ab 1919 als [[Eleve]] der Landwirtschaft und besuchte die Landwirtschaftshochschule in [[Halle (Saale)]]. Danach heiratete er 1924 auf [[Flöthe|Groß Flöthe]] im Kreis Goslar, wo er einen größeren Hof bewirtschaften konnte. Zum 25. Mai 1925 trat er in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.355)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/49020948; Klaus Mües-Baron: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Himmler. Aufstieg des Reichsführers SS (1900–1933).&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2011, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im Mai 1933 Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 56.180). In Goslar wurde er Ortsgruppenleiter (OGL) und auch Bezirksleiter der NSDAP. Danach kandidierte er für den [[Reichstag (Weimarer Republik)]] und war von Mai 1928 bis November 1933 Abgeordneter für den Wahlkreis 16 Südhannover-Braunschweig. Im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)]] verblieb er bis Mai 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen für die [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] vom 18. Dezember 1931 wurde Willikens, der gleichsam Stellvertreter von [[Walther Darré]] in dessen „[[Reichsamt für Agrarpolitik#Agrarpolitischer Apparat|Agrarpolitischen Apparat]]“ war, ins Präsidium des [[Reichslandbund]]es gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniela Münkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Agrarpolitik und Bauernalltag.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main u. a. 1996, S. 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Juli 1933 war er dort als Präsident Treuhänder der NSDAP. Nach der [[Machtergreifung]] arbeitete Willikens ab Juli 1933 als [[Staatssekretär]] im [[Preußisches Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten|Preußischen Landwirtschaftsministerium]]. Unter Darré wurde Willikens Abteilungsleiter des [[Reichsamt für Agrarpolitik|Reichsamtes für Agrarpolitik]] der NSDAP, in dem der agrarpolitische Apparat aufgegangen war. 1935 – in jenem Jahr wohnte er am [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]] 10 in Berlin – wurde das Preußische Landwirtschaftsministerium aufgelöst und in das [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]] integriert, sodass Willikens fortan seine Arbeit dort fortsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hitler-Biographen [[Ian Kershaw]] lieferte die von Willikens in einer Rede am 21. Februar 1934 formulierte Maxime, es sei die „Pflicht eines jeden“ im Dritten Reich, „zu versuchen im Sinne des Führers ihm entgegenzuarbeiten“, ohne auf dessen Anweisungen oder Befehle zu warten, den Titel für das 13. Kapitel dieser Biographie, dem er die Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer entgegenarbeiten&amp;#039;&amp;#039; gab, zugleich ein Leitmotiv für die Biographie insgesamt sowie ein Beispiel für [[Vorauseilender Gehorsam|vorauseilenden Gehorsam]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ian Kershaw: &amp;#039;&amp;#039;Hitler 1889–1936.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1998, S. 27 und S. 663.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Aufbaus der [[Reichswerke Hermann Göring]] bei [[Salzgitter]] musste Willikens seinen Hof in Groß Flöthe aufgeben. Als „Ausgleich“ erhielt er ein schlossartiges Anwesen im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]]. Als Staatssekretär veröffentlichte er am 12. Januar 1940 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalsozialistische Landpost]]&amp;#039;&amp;#039; einen Plan, Landwirte aus Baden und Württemberg im [[Wartheland|Reichsgau Posen]] anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des NS-Regimes wurde er angeklagt und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach Verbüßung der Haft kehrte er wieder auf ein kleines bäuerliches Anwesen nach Groß Flöthe zurück. Er starb 1961 und wurde dort auch begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Agrarpolitik.&amp;#039;&amp;#039; München 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauten für die Volksernährung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Vierjahresplan.&amp;#039;&amp;#039; Juni 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=658–659}}&lt;br /&gt;
* [[Ian Kershaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler 1889–1936.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3, S. 27, S. 663–669.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. durchgesehene Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 730. &lt;br /&gt;
* [[Mario Niemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung der mecklenburgischen Großgrundbesitzer zum Nationalsozialismus und zur Mitgliedschaft in der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Münch, Ralph Schattkowsky (Hrsg.): Festschrift für Gerhard Heitz zum 75. Geburtstag (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur ostelbischen Gesellschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Neuer Hochschulschriftenverlag, Rostock 2000, ISBN 3-929-54455-5, S. 309–335.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10235538X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/039804}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|10235538X}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|10235538X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10235538X|VIAF=44691659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willikens, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Willikens, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vienenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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