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	<title>Werner Vick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Robert Werner Vick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1920]] in [[Hamburg]]; † [[6. Dezember]] [[2000]] in [[Neetze]]-[[Süttorf (Neetze)|Süttorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Handball]]spieler und [[Handballtrainer]]. Als Spieler der deutschen Nationalmannschaft wurde Vick zweimal Weltmeister im [[Feldhandball]]; mit dem [[SV Polizei Hamburg]] war er mehrfacher Deutscher Meister auf dem Feld und in der Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Vick war gelernter Kaufmann. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete er als Leiter zweier Polizeikantinen, außerdem seit 1964 als Dozent an der Sporthochschule in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggers, Handball, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um den Sport wurde Vick zwei Mal das [[Silbernes Lorbeerblatt|Silberne Lorbeerblatt]] verliehen (1951 und 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dserver.bundestag.de/btd/07/010/0701040.pdf dserver.bundestag.de], Drucksache 7/ 1040, 26. September 1973, abgerufen am 11. April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1998 das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggers, Handball, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Werner Vick war einer der erfolgreichsten Handballer der 1940er und 1950er Jahre. 1934 trat er dem [[Polizei SV Hamburg]] bei, damals einer der stärksten deutschen Handball-Vereine, wo er sich nach wenigen Jahren als Stammspieler etablierte. Der Abwehrspezialist&amp;lt;ref&amp;gt;Eggers, Handball, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; gewann mit seinem Verein zwischen 1941 und 1955 als Spieler und Spielertrainer sechs deutsche Meisterschaften im Feldhandball sowie nach 1950 die ersten vier Titel in Serie bei den damals neu eingeführten Meisterschaftsendrunden im Hallenhandball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Länderspiel auf dem Großfeld bestritt Vick am 2. November 1941 in Hamburg gegen die Auswahl Dänemarks. Auch an den beiden letzten Länderspielen vor dem Kriegsende nahm er teil, die beide 1942 gegen Ungarn bestritten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg bestritt Vick mit der [[Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft|Handballnationalmannschaft]] weitere 37 Länderspiele, davon 14 in der Halle und 23 auf dem Feld. Dabei gewann er die [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1952|Feldhandball-Weltmeisterschaft 1952]] in der Schweiz und [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1955|1955]] in Deutschland. Bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1954|Hallenweltmeisterschaft 1954]] in Schweden wurde er mit dem deutschen Team Vizeweltmeister. Bereits neben seiner aktiven Spielerkarriere betreute er den Hamburger Stadtligisten [[AMTV Hamburg|Altrahlstedter MTV]] als Trainer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/archiv/1952/article200184263/Vorentscheidung-bei-den-Damen.html „Vorentscheidung bei den Damen“] in Hamburger Abendblatt vom 11. Januar 1952, abgerufen am 3. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Saisonende 1955 beendete Vick seine aktive Laufbahn und wechselte ins Amt des Bundestrainers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handball-Bundestrainer ==&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1972 war Werner Vick Bundestrainer der deutschen Handballnationalmannschaft der Männer,&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Webers (Red.): [http://www.handballdaten.de/Archiv/NM/Trainer.php Nationaltrainer der DHB-Auswahl]&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er zuvor schon mindestens seit 1949 auch Trainer beim Polizei SV Hamburg gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bundesligainfo.de/Archiv/HBL/Meistertrainer.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm mitbetreute gesamtdeutsche Mannschaft gewann im Hallenhandball bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1958|Weltmeisterschaft 1958]] in der DDR die Bronzemedaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im damals in Deutschland noch wesentlich populäreren Feldhandball holte die gesamtdeutsche Mannschaft bei der [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1959|Weltmeisterschaft 1959]] in Österreich den Titel. Vier Jahre später bei der [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1963|Feldhandball-Weltmeisterschaft 1963]] in der Schweiz traten erstmals zwei deutsche Mannschaften an; die von Vick trainierte DHB-Auswahl wurde Vizeweltmeister hinter der DDR. Bei der letzten je ausgespielten [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1966|Feldhandball-Weltmeisterschaft 1966]] wurde Vicks Mannschaft der letzte Weltmeister in dieser Sportart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International hatte sich aber inzwischen der Hallenhandball gegenüber der Feldvariante der Sportart durchgesetzt, was beim [[Deutscher Handballbund|DHB]] lange ignoriert wurde. Folge war, dass die Umstellung sehr schwer fiel. Werner Vick wurde in der deutschen Öffentlichkeit dafür verantwortlich gemacht und als Protagonist einer vergangenen Zeit angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggers, Handball, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1970|Hallen-WM 1970]] und dem sechsten Platz bei den [[Olympische Sommerspiele 1972/Handball|Olympischen Spielen]] in München 1972 wurde er als Bundestrainer der Männer abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1974/11/schwarze-tage &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Tage&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 übernahm Werner Vick die Frauen-Nationalmannschaft, die er bis 1981 trainierte; größere Erfolge blieben dabei aus: Die Mannschaft verpasste sowohl die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1975 als auch die Olympischen Spiele 1976. Bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 1978|Weltmeisterschaft 1978]] erreichte Vicks Team nur den enttäuschenden achten Platz unter zwölf Teilnehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionärstätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Werner Vick war von 1972 bis 1981 Mitglied der Trainer- und Methodik-Kommission der [[International Handball Federation]], von 1981 bis 1992 gehörte er der Schiedsrichterkommission des internationalen Dachverbands an.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggers, Handball, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
; Feldhandball&lt;br /&gt;
* [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1952|Weltmeister 1952]] und [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1955|1955]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1940/41|Deutscher Meister 1941]], [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1942/43|1943]], [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1951|1951]], [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1952|1952]], [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1953|1953]] und [[Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1955|1955]] (alle mit dem [[SV Polizei Hamburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hallenhandball&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Handballmeisterschaft 1950|Deutscher Meister 1950]], [[Deutsche Handballmeisterschaft 1951|1951]], [[Deutsche Handballmeisterschaft 1952|1952]] und [[Deutsche Handballmeisterschaft 1953|1953]] (alle mit dem [[SV Polizei Hamburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; als Bundestrainer&lt;br /&gt;
* [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1959|Feldhandball-Weltmeister 1959]] und [[Feldhandball-Weltmeisterschaft der Männer 1966|1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bodo Harenberg (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Die Stars des Sports von A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1970&lt;br /&gt;
* Erik Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Werner Vick&amp;#039;&amp;#039;, in ders. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handball&amp;#039;&amp;#039;. Eine deutsche Domäne. Göttingen 2004, S. 137 f, ISBN 3-89533-465-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Handballbundestrainer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1090766440|VIAF=822145857889323020112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vick, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (SV Polizei Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Handball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Handball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballtrainer (AMTV Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballnationaltrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vick, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vick, Hermann Robert Werner (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handballspieler und Handballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Süttorf (Neetze)|Süttorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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