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	<title>Werner Titel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Titel&amp;diff=175843&amp;oldid=prev</id>
		<title>78.152.240.245 am 10. August 2024 um 17:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-G0508-0061-001, Berlin, Empfang vor Start der Friedensfahrt (Werner Titel).jpg|mini|Werner Titel im Jahr 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Titel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1931]] in [[Arnswalde]], [[Hinterpommern]]; † [[25. Dezember]] [[1971]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[deutscher]] [[Politiker]] ([[Demokratische Bauernpartei Deutschlands|DBD]]). Er war [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Arbeiters besuchte die Grund- und Oberschule. Nach der Zwangsumsiedlung in die [[Sowjetische Besatzungszone]] absolvierte Titel von 1946 bis 1950 eine landwirtschaftliche Lehre und besuchte die Landwirtschaftsschule in [[Zossen]]. Er wurde 1949 Mitglied des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]. Bis 1950 arbeitete er als Landarbeiter und bis 1951 als landwirtschaftlicher Versuchstechniker in [[Frankfurt (Oder)]]. Im Jahr 1950 trat er der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD) bei, war 1951 bis 1953 Funktionär im DBD-Landesverband [[Brandenburg]] und von 1953 bis 1955 Mitglied des [[Zentralrat der FDJ|Zentralrates der FDJ]]. Als [[Inoffizieller Mitarbeiter]] (IM) „Lehmann“ berichtete er der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] über die Bauernpartei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/erich-mielke-und-sein-geheimes-dossier-die-brisanten-akten-ueber-die-spitzengenossen/10775394.html Erich Mielke und sein geheimes Dossier. Die brisanten Akten über die Spitzengenossen.] Der Tagesspiegel vom 1. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1961 absolvierte er ein Fernstudium am Institut für Agrarökonomie in [[Bernburg (Saale)]] mit dem Abschluss als Diplomagrarökonom und wurde 1965 an der [[Humboldt-Universität]] [[Berlin]] zum [[Dr. rer. oec.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Im Mai 1963 wurde er auf dem VII. Parteitag der DBD zum Mitglied des Präsidiums des DBD-Parteivorstandes gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aussprachen Walter Ulbrichts mit den zentralen Leitungen der NDPD und DBD&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]], 18. Juli 1963, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1963 bis 1966 war er Vorsitzender des DBD-Bezirksverbandes Frankfurt (Oder), Mitglied des Bezirkslandwirtschaftsrates und Bezirkstagsabgeordneter und in den Jahren 1966 und 1967 Mitglied des Rates des Bezirkes. Von 1966 bis 1967 fungierte er als Sekretär des Parteivorstandes der DBD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 war er Abgeordneter der [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (5. Wahlperiode)|Volkskammer]] und stellvertretender Vorsitzender des [[Ministerrat der DDR (1967–1971)|Ministerrates]]. Zwischen Oktober 1967 und September 1968 leitete er eine Arbeitsgruppe von 21 Forschern, die eine 118-seitige wissenschaftliche Analyse zur Umweltgefährdung in der DDR im Rahmen der „Prognose über die planmäßige Entwicklung der sozialistischen Landeskultur“ vorlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Huff |Titel=Natur und Industrie im Sozialismus. Eine Umweltgeschichte der DDR. |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2015 |ISBN=978-3-525-31717-4 |Seiten=170 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die DDR baute ihn daran anschließend als Experten für Umweltpolitik auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 1971 zum ersten Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft ernannt werden sollte, fand die Stasi in der Ernennungsphase heraus, dass Titel in seinen Personalunterlagen verheimlicht hatte, dass sein Vater 1948 als vormaliger SS-Offizier wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt worden war. Als die Stasi die Leitung der Bauernpartei (DBD) daraufhin aufforderte, personelle Konsequenzen zu ziehen, starb Titel plötzlich unter nicht geklärten Umständen im Alter von 40 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspiegel&amp;quot; /&amp;gt; Laut dem Historiker Tobias Huff, der 2015 eine Umweltgeschichte der DDR veröffentlichte, verstarb Titel hingegen an einer seltenen Herzkrankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Huff |Titel=Natur und Industrie im Sozialismus. Eine Umweltgeschichte der DDR |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2015 |ISBN=978-3-525-31717-4 |Seiten=176 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beisetzung der Urne Dr. Werner Titels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Januar 1972, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 6. Wahlperiode,&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR, Berlin 1972, S. 620.&lt;br /&gt;
* Tobias Huff: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Industrie im Sozialismus. Eine Umweltgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-647-31717-5, S. 169–176.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-titel|lemma=Titel, Werner|autor=[[Siegfried Kuntsche]], [[Helmut Müller-Enbergs]], Elke Reuter|band=2|idNum=3547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Bezirksvorstandes Frankfurt (Oder) der DBD&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1080869166|VIAF=19145244365874481032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Titel, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DBD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Titel, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und DBD-Funktionär, MdV, Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnswalde]], [[Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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