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	<title>Werner Tillessen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: /* Siehe auch */ Dopplung entfernt (steht auch in Navileiste)</title>
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		<updated>2024-12-15T10:12:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Dopplung entfernt (steht auch in Navileiste)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1920-7 KptzS Tillessen.jpg|mini|Kapitän zur See Tillessen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Tillessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1880]] in [[Saarlouis]]; † [[19. Mai]] [[1953]] in der [[Sowjetunion]]) war ein deutscher [[Admiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er ist der älteste Bruder des [[Matthias Erzberger|Erzberger-Mörders]] [[Heinrich Tillessen]] und dessen Mitverschwörers [[Karl Tillessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:50 Jahrfeier der Torpedowaffe 1937 in Wilhelmshaven.jpg|mini|50-Jahr-Feier der [[Torpedoboot|Torpedowaffe]] 1937 in [[Wilhelmshaven]] – links Werner Tillessen, in der Mitte Admiral [[Adolf von Trotha]] und rechts Admiral [[Hermann Boehm (Admiral)|Hermann Boehm]]]]&lt;br /&gt;
Tillessen trat am 12. April 1898 als [[Kadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte seine Grundausbildung auf der [[Kreuzerfregatte]] &amp;#039;&amp;#039;[[Stosch (Schiff)|Stosch]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem anschließenden Besuch der Marineschule, an der er am 18. April 1899 zum [[Fähnrich zur See]] ernannt worden war, folgte seine Ausreise nach [[Hongkong]]. Hier wurde er an Bord des [[Linienschiff]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Weißenburg (Schiff)|Weißenburg]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt und beteiligte sich an der Niederschlagung des [[Boxeraufstand]]es. Nachdem das Schiff wieder in die Heimat verlegt worden war, kam Tillessen am 23. September 1901 als [[Wachoffizier]] an Bord des [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Victoria Louise]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde am 19. Oktober 1901 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Es folgte am 28. März 1903 die Beförderung zum [[Oberleutnant zur See]]. Vom 12. Dezember 1903 bis 30. September 1904 war Tillessen Wachoffizier auf dem Großen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Carl (Schiff, 1903)|Friedrich Carl]]&amp;#039;&amp;#039; und im Anschluss daran bis 31. März 1905 Inspektionsoffizier an der Marineschule. Kurzzeitig war er Kompanieoffizier der Schiffsjungendivision und wurde am 1. Oktober 1905 zur II. Torpedo-Abteilung versetzt. Dort erfolgte seine Verwendung als Kompanieoffizier sowie zeitweise als Wachoffizier auf dem Divisionsboot &amp;#039;&amp;#039;D 6&amp;#039;&amp;#039; sowie auf dem [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;S 130&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Oktober 1906 kam er als Lehrer auf die [[Panzerkorvette]] &amp;#039;&amp;#039;[[Württemberg (Schiff, 1881)|Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dort am 7. März 1908 zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Vom 1. Oktober bis 30. September 1911 war Tillessen Kompanieoffizier der II. Torpedo-Division sowie [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] in der VIII. Torpedobootsreservedivision. Zeitgleich setzte man ihn als Wachoffizier und Kommandanten des Torpedobootes &amp;#039;&amp;#039;V 158&amp;#039;&amp;#039; ein. Ab 1. Oktober 1911 war er [[Adjutant]] der II. [[Marineinspektion|Marine-Inspektion]] und kam in gleicher Funktion am 30. September 1912 in den Stab der [[Marinestation der Nordsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Tillessen am 6. November 1914 zum Chef der 18. Torpedobootshalbflottille ernannt und als solcher am 16. April 1915 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Er befehligte vom 6. Februar 1917 bis 1. Mai 1918 die VI. Torpedobootsflottille und wurde im Anschluss bis 26. Juni 1918 zur Dienstleistung zum Kommando der Marinestation der Nordsee kommandiert. Im Anschluss daran kam Tillessen als 1. Adjutant in den Stab der Marinestation der Nordsee und verblieb hier über das Ende des Krieges hinaus bis zum 23. September 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenfriedhof Whv Admiral Werner Tillessen.JPG|mini|Gedenkstein auf dem [[Ehrenfriedhof Wilhelmshaven]].]]&lt;br /&gt;
Man stellte ihn vom 24. September 1919 bis 7. Januar 1920 zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Nordsee und kommandierte ihn dann zur Inspektion des Bildungswesens der Marine. Vom 1. Februar bis 2. Juni 1920 war er Direktionsoffizier der &amp;#039;&amp;#039;Marineschule A&amp;#039;&amp;#039;, wurde kurzzeitig Chef des Stabes der Inspektion des Bildungswesens der Marine und als solcher am 29. Juni 1920 [[Fregattenkapitän]]. Für zwei Monate war er Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Marineschule A&amp;#039;&amp;#039; und vom 16. September 1920 bis 23. September 1925 Kommandeur der [[Marineschule Mürwik]]. Als [[Kapitän zur See]] (seit 1. Januar 1923) erhielt er am 24. September 1925 das Kommando über das Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover (Schiff, 1907)|Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; sowie im Anschluss daran über das Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien (Schiff)|Schlesien]]&amp;#039;&amp;#039;. Für ein Jahr fungierte er dann bis 4. Oktober 1928 als Inspekteur des Torpedo- und Minenwesens und wurde am 1. Oktober 1928 [[Konteradmiral]]. Zeitgleich war er vom 9. Januar bis 29. Februar 1928 mit der Vertretung des Inspekteurs des Bildungswesens der Marine beauftragt. Es folgte am 5. Oktober 1928 die Ernennung zum Chef der Marinestation der Nordsee sowie am 1. Dezember 1930 die Beförderung zum [[Vizeadmiral]]. Am 30. September 1932 wurde Tillessen unter gleichzeitiger Beförderung zum Admiral aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 1939 wurde Tillessen zur Verfügung der [[Kriegsmarine]] gestellt, ohne jedoch zunächst ein Kommando zu erhalten. Im Zweiten Weltkrieg war er im Rahmen der [[Deutsche Heeresmission in Rumänien|Deutschen Marinemission in Rumänien]] vom 8. Mai bis 17. Dezember 1942 Chef des Marinelehrstabs Bukarest und im Anschluss daran Chef des Marineverbindungsstabes Rumänien. Seit dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Bukarest Ende August 1944 galt Tillessen als vermisst; ein Gedenkstein auf dem [[Ehrenfriedhof Wilhelmshaven]] nennt den 19. Mai 1953 als Todesdatum mit dem Hinweis „in Rußland, nach acht Jahren Gefangenschaft“. 2016 wurden von russischen Regierungsarchiven die Protokolle der Vernehmungen Tillessens nach seiner Gefangennahme zusammen mit anderen Unterlagen der sowjetischen Militäraufklärung erstmals herausgegeben. Nach Aussage von [[Matthias Uhl]], wissenschaftlicher Mitarbeiter am [[Deutsches Historisches Institut Moskau|Deutschen Historischen Institut in Moskau]], war Werner Tillessen der erste deutsche Admiral, der in sowjetische Gefangenschaft geriet. Er beschrieb den nun veröffentlichten Dokumenten zufolge in seinen Verhören die Zusammensetzung der deutschen Marine sehr genau. Uhl bestätigte auch seinen Tod im Jahr 1953 im Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://de.rbth.com/kultur/2016/06/24/russen-sind-auch-arier-geheimes-aus-dem-zweiten-weltkrieg_606029 „Russen sind auch Arier“: Geheimes aus dem Zweiten Weltkrieg.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Russia Beyond the Headlines]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2016, abgerufen am 7. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikfeindlichen Aktivitäten seines Bruders Karl, der als Kopf einer Abteilung der rechtsterroristischen [[Organisation Consul]] Anfang der 1920er Jahre Mordanschläge auf Politiker plante, unterstützte Werner Tillessen trotz seiner hervorgehobenen militärischen Stellung als Kommandeur der Marineschule weltanschaulich wie praktisch. So versteckte sich Karl Tillessen, als er nach dem von ihm geplanten und angekündigten Mord an [[Walther Rathenau]] gesucht wurde, für einige Tage in Flensburg bei seinem Bruder Werner. Wenige Monate später ließ sich Werner Tillessen beim Empfang des in republikfeindlichen Kreisen verhassten Reichspräsidenten [[Friedrich Ebert]] an der Marineschule wegen dienstlicher Verpflichtungen entschuldigen, um dem republikanischen Staatsoberhaupt nicht zu begegnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Braun: &amp;#039;&amp;#039;Integration kraft Repräsentation. Der Reichspräsident in den Ländern.&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Kolb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ebert als Reichspräsident. Amtsführung und Amtsverständnis&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Band 4). Walter de Gruyter, Berlin 1997, S.&amp;amp;nbsp;157–188 (hier: S.&amp;amp;nbsp;168 u. Anm.&amp;amp;nbsp;42).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Galionsfigur der Gorch Fock vor dem Gorch-Fock-Haus (Flensburg-Mürwik Juni 2015), Bild 02.JPG|mini|Das [[Gorch-Fock-Haus]] der [[Marineschule Mürwik]] wurde früher Tillessen-Haus genannt.]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Reichswehrministerium]]. Mittler &amp;amp; Sohn. Berlin 1929. S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[China-Denkmünze]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrichs-Orden|Ritterkreuz II. Klasse des Friedrichs-Ordens]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-August-Kreuz]] II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1700-3. S. 444–446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kommandeure der Marineschule Mürwik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035158655|VIAF=302059627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tillessen, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linienschiff-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Marineschule Mürwik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tillessen, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Admiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarlouis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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