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	<title>Werner Streib - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Streib&amp;diff=1005240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-22T07:16:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler (1941) Heft 10, Hauptmann Werner Streib.png|mini|Hauptmann Werner Streib (1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Succesvolste Duitse nachtjagers majoor Werner Streib (links) en majoor Helmut Lent, Bestanddeelnr 28034 073.tif|mini|Major Werner Streib (links) und Major [[Helmut Lent]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Streib&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1911]] in [[Pforzheim]]; † [[15. Juni]] [[1986]] in [[München]]) war ein deutscher [[Offizier]]. Er kämpfte als [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg|Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]] bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und war nach dem Krieg in der [[Bundeswehr]], wo er zuletzt den [[Dienstgrad]] eines [[Brigadegeneral]]s innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Junge Jahre und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichem [[Abitur]] arbeitete Streib zunächst drei Jahre im [[Bankwesen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Brütting]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der deutschen Fluggeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Drei Brunnen Verlag Stuttgart 1979, Band 3, S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 trat er der [[Reichswehr]] bei. Dort wurde er als [[Fahnenjunker]] dem [[14. (Bad.) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|14. Infanterie-Regiment]] zugeteilt. 1936 wechselte Streib zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über, wo er im Rang eines [[Leutnant]]s zunächst als Beobachter Verwendung fand. Anschließend war er [[Flugschüler]] in einer Aufklärungsgruppe. Dem folgte eine Ausbildung an der Blindflugschule in [[Wesendorf]] und [[Brandis]]. 1938 kam Streib als Flugzeugführer zur II. Gruppe des [[Jagdgeschwader 2 „Richthofen“|Jagdgeschwaders Richthofen]] nach [[Fliegerhorst Jüterbog-Damm|Jüterbog-Damm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 482&amp;quot;&amp;gt;Brütting S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fungierte Streib, mittlerweile im Dienstgrad eines [[Oberleutnant]]s, als Chef der Flughafenbereichskompanie sowie als Flugzeugführer im [[Zerstörergeschwader 1]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 482&amp;quot; /&amp;gt; Hier stieg er kurze Zeit später zum Staffelkapitän auf. In dieser Eigenschaft erzielte Streib im Rahmen des [[Westfeldzug]]es am 10. Mai 1940 seinen ersten Luftsieg. In der Nacht des 20. auf den 21. Juli 1940 erzielte Streib mit seiner [[Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;110]] als erster Offizier der Luftwaffe einen Abschuss im Rahmen der „hellen Nachtjagd“. Aufgrund seiner Erfolge wurde Streib als erster Nachtjäger im [[Wehrmachtbericht]] erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 482&amp;quot; /&amp;gt; Nach insgesamt acht Luftsiegen, davon sieben Nachtsiege, wurde Streib am 6. Oktober 1940 als Oberleutnant und Staffelkapitän der 2. Staffel des [[Nachtjagdgeschwader 2|Nachtjagdgeschwaders 2]] das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen. Gleichzeitig erfolgte seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Nach seinem Wechsel zum [[Nachtjagdgeschwader 1]] wurde er dort im Oktober 1940 Gruppenkommandeur der I. Gruppe. Am 14. Januar 1943 erzielte Streib seinen 40. Luftsieg, wofür er, mittlerweile im Rang eines [[Major]]s, am 27. Februar 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen bekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 482&amp;quot; /&amp;gt; In der Nacht vom 11. zum 12. Juni 1943 flog Streib gemeinsam mit seinem Bordfunker Fischer in einem [[Heinkel He 219|He-219]]-Nachtjäger einen Einsatz gegen einfliegende britische Nachtbomber, um diesen Flugzeugtyp auf Fronttauglichkeit zu überprüfen, und konnte dabei fünf viermotorige britische Bomber vom Typ [[Avro Lancaster]] abschießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Juli 1943 wurde Streib als [[Oberstleutnant]] zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des Nachtjagdgeschwaders 1 ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 482&amp;quot; /&amp;gt; Am 11. März 1944 erhielt Streib als 54. Soldat der Wehrmacht, nach 66 Luftsiegen, die Schwerter zum Eichenlaub verliehen. Im selben Monat wurde Streib vom Frontgeschehen abgezogen und in den Stab von [[Adolf Galland]] versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 483&amp;quot;&amp;gt;Brütting S. 483.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort fungierte er aufgrund seiner Nachtjagderfahrungen als &amp;#039;&amp;#039;Inspekteur der Nachtjäger&amp;#039;&amp;#039;. Von ihm gingen bis Kriegsende wertvolle Impulse für die Entwicklung der [[Nachtjagd]] aus. Bei Kriegsende hatte Streib den Dienstgrad eines [[Oberst]]s inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 483&amp;quot; /&amp;gt; Bei Kriegsende geriet er in westalliierte Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 wieder entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehrdienst ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete Streib zunächst als Geschäftsführer in einer Großhandelsfirma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 483&amp;quot; /&amp;gt; Am 16. März 1956 trat er der [[Bundeswehr]] bei. Dort leitete er drei Jahre die Flugzeugführerschule A in [[Landsberg am Lech]], die mit der [[North American T-6|T-6 Texan]] die Anfängerschulung der deutschen Piloten übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 483&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend erfolgten sechs Monate Dienst in der &amp;#039;&amp;#039;NATO-Defence&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]]. Anschließend war Streib ab 1958 Brigadegeneral und „Flugzeugführer Süd“ und vom 1. Januar 1961 an Kommandeur der [[Fliegerdivision Süd]] in [[Karlsruhe]]. Ab Oktober 1962 kommandierte er die Ausbildungsbrigade 2 in [[Fürstenfeldbruck]]. Ab Oktober 1963 erfolgte seine Verwendung im Führungsstab der Luftwaffe in [[Köln-Wahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 483&amp;quot; /&amp;gt; Seine Bundeswehrkarriere beendete er am 31. März 1966 als „Inspizient Fliegende Verbände“ und ging in [[Pension (Altersversorgung)|Pension]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 730.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 6. Oktober 1940&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 26. Februar 1943 (197. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 11. März 1944 (54. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 26. Februar 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Nachtjäger in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Schwerter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Werner Held, Holger Nauroth|Titel=Die deutsche Nachtjagd|Verlag=Paul Pietsch (Motorbuch) |Ort=Stuttgart |Jahr=1978 |ISBN=3-87943-593-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1030160961|VIAF=295017773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Streib, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadegeneral (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Streib, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Brigadegeneral der Bundeswehr, deutscher Nachtjäger-Pilot im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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