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	<title>Werner Stiehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:04:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Stiehr&amp;diff=1808418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2024-09-02T16:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StiehrWerner.jpg|mini|Werner Stiehr]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Stiehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1905]] in [[Holtsee|Harzhof]], [[Kreis Eckernförde]]; † [[3. Januar]] [[1982]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der Schulausbildung verdiente Stiehr seinen Lebensunterhalt als [[Handlungsgehilfe]], [[Disponent]] und [[Buchhalter|Bilanzbuchhalter]] in Getreidegeschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. September 1929 trat Stiehr in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 148.454)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43100382&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde sogleich NSDAP-[[Ortsgruppenleiter]] für [[Bad Segeberg|Segeberg]]. 1930 wurde er Truppführer bei der [[Sturmabteilung|SA]] und am 1. September 1930 Kreisleiter des [[Kreis Segeberg|Kreises Segeberg]]. Daneben war er Mitglied des [[Provinziallandtag Schleswig-Holstein|Provinziallandtages Schleswig-Holstein]] und Mitglied der [[Landessynode]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holsteins|Evangelischen Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins]]. Hinzu kam die Vorstandsmitgliedschaft im [[Landesverein für Innere Mission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1930er Jahren beteiligte Stiehr sich in seiner Heimat an gewaltsamen Auseinandersetzungen der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] mit politischen Gegnern. Rhetorisch fiel er zudem durch scharfe Attacken auf seine Gegner („Wer gegen uns ist, wird kaputt geschlagen.“) sowie auf die [[Juden]] in seiner Region auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung|Machtübernahme]] 1933 wurde Stiehr Mitglied des [[Kreistag]]es des Kreises Segeberg und richtete als [[Kreisleiter]] das [[KZ Kuhlen]] bei [[Rickling]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Hoch]]: [https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_12/Demokratische_Geschichte_Band_12_Essay_8.pdf &amp;#039;&amp;#039;Otto Gösch. Das Schicksal eines Kaltenkirchener Arbeiters.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei, 429&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0932-1632}} 19(2008), S. 123–131, hier S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur selben Zeit schaltete er systematisch die Bürgermeister, Amtsvorsteher und andere politische Amtsinhaber mit NS-kritischer Einstellung in seiner Region aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frühjahr 1933 bis zur Auflösung im Herbst desselben Jahres war Stiehr Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Anschließend saß er von [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Abgeordneter für den Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Seit März 1933 war er außerdem Kreisdeputierter in seiner Heimat und seit dem 15. Februar 1937 Mitglied der Arbeitskammer von Schleswig-Holstein. Ab September 1939 führte er die SA-Standarte 213, die in Segeberg stationiert war. Ab Ende März 1940 leitete Stiehr kurzfristig das Gaustabsamt im [[Gau Sachsen]] und war ab Anfang August 1941 Mitglied eines Beratungsgremiums des Berliner Reichskriegsschädenamtes. Aber schon 1941 wurde Stiehr nach Schleswig-Holstein zurückberufen. Von 1941 bis 1945 war er Stellvertreter des Gauleiters Hinrich Lohse, der in dieser Zeit als Kommissar im [[Reichskommissariat Ostland]] zwischen Kiel und Riga pendelte. Stier bekleidete dafür den Posten des Gaugeschäftsführers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde vor dem [[Spruchkammerverfahren|Spruchgericht]] [[Bielefeld]] gegen Stiehr verhandelt. Er wurde &amp;#039;&amp;#039;als Mitglied der politischen Leiter und in Kenntnis von der verbrecherischen Verwendung dieser Organisation&amp;#039;&amp;#039; zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hoch: Die Amtszeit des Segeberger Landrats Waldemar von Mohl 1932 - 1945. Dölling und Galitz, Hamburg 2000, ISBN 3933374-92-8, Seite 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=649}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Gleiss: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben in Segeberg vom 18. bis 20. Jahrhundert. Gesammelte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130529656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130529656|VIAF=20793632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stiehr, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stiehr, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Holtsee|Harzhof]], [[Kreis Eckernförde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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