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	<title>Werner Schendell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:33:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Schendell&amp;diff=1052206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ ISBN-Format, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-07-09T19:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Schendell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Roman Quitt&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1891]] in [[Elsterwerda]]; † [[5. März]] [[1961]] in [[Berlin]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Schendell vor 1925 (Alter Fritz).jpg|mini|Werner Schendell vor 1925 von [[Suse Byk]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schendell nahm als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und schrieb im Felde das aus 15 Szenen bestehende Stück &amp;#039;&amp;#039;Parteien&amp;#039;&amp;#039;, das laut dem 1921 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die moderne Literatur&amp;#039;&amp;#039;, an dem u.&amp;amp;nbsp;a. [[René Schickele]] mitarbeitete, „in großzügigen Bildern den Zwiespalt zwischen Macht und Geist“ entwickelt. Kurz vor Kriegsende schrieb er im August 1918 den Roman &amp;#039;&amp;#039;Dienerin&amp;#039;&amp;#039;, der ein Liebeserlebnis zur Zeit des Kriegsausbruchs gestaltet und „voll Überschwang der Gedanken und des Gefühls“&amp;lt;ref&amp;gt;Führer durch die moderne Literatur, Hrsg. v. H. H. Ewers, Globus Verlag, Berlin 1921, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Stimmung junger Menschen der Zeit einfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Schendell war – im Anschluss an eine Anstellung bei [[Siemens &amp;amp; Halske]] – bis 1933 Geschäftsführer des in den 1920er Jahren gegründeten [[Schutzverband Deutscher Schriftsteller|Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller]] (SDS) und Mitglied der [[SPD]]. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] konnte Schendell bei der Gleichschaltung des SDS im Vorstand der Organisation verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1940er Jahre wurde Schendell Teilhaber an und 1944 Geschäftsführer von [[Gustav Kiepenheuer]]s [[Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb|Bühnenvertriebs-GmbH]]&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Misterek: Polnische Dramatik in Bühnen- und Buchverlagen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, Harrassowitz Verlag, 2002,  ISBN 3-447-04502-7. S. 37ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Mitbegründer und erneut Geschäftsführer des [[Schutzverband Deutscher Autoren|Schutzverbandes Deutscher Autoren]], eines Vorläufers des [[Deutscher Schriftstellerverband|Deutschen Schriftstellerverbandes]], des Berufsverbandes von DDR-Schriftstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiepersdorf Schloss.jpg|mini|Schloss Wiepersdorf, Wirkungsstätte Schendells von 1946 bis 1950]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geschäftsführer der Deutschen Dichterstiftung [[Wiepersdorf/Fläming|Wiepersdorf]] war er von 1946 bis zu seiner Verhaftung 1950 für die Einrichtung des [[Arnim (Adelsgeschlecht)|Arnimschen]] Gutshauses [[Schloss Wiepersdorf]] als Schriftstellerheim verantwortlich. Kurz vor Beginn der Sitzung des jährlichen Stiftungskuratoriums am 17. Mai 1950 wurde er im Vorzimmer des brandenburgischen Ministers für Volksbildung, Wissenschaft und Kunst, [[Fritz Rücker]], in [[Potsdam]] wegen angeblicher Unterschlagung verhaftet und ins [[Luckenwalde]]r Untersuchungsgefängnis eingeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Frach, Friederike: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wiepersdorf. Das &amp;quot;Künstlerheim&amp;quot; unter dem Einfluss der Kulturpolitik in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, S. 59; ISBN 978-3-86153-674-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit einher ging seine vorläufige Amtsenthebung als Geschäftsführer. Dies stieß bei einer Reihe Berliner Autoren auf Widerspruch, da offensichtlich politische Gründe vorlagen. [[Wolfgang Weyrauch]], ehemaliges SDA-Mitglied und bis 1949 in Wiepersdorf tätig, äußerte am 11. Juni 1950 in der Hamburger [[Welt am Sonntag]]: &amp;#039;&amp;#039;Werner Schendell versuchte, gegen die Alternative der Politik die Homogenität des Geistes zu setzen, die dadurch zur Politik wird, zum Einfluß über die Ja- und Neinsager hinweg, und jeder muß sich damit auseinandersetzen. Jetzt aber ist er verhaftet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Welt am Sonntag, Nr. 1369, Bl. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November 1950 wurde er jedoch von der Großen Strafkammer des zuständigen Gerichts in [[Cottbus]] freigesprochen. Er trat am 1. Januar 1951 seinen Posten als Geschäftsführer des [[Deutscher Schriftstellerverband|SDA-Zone bzw. SDA/DDR]]  wieder an und blieb es entsprechend seiner eigenen Entscheidung bis Mai desselben Jahres.&amp;lt;ref&amp;gt;Frach, Friederike: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wiepersdorf. Das &amp;quot;Künstlerheim&amp;quot; unter dem Einfluss der Kulturpolitik in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, S. 60; ISBN 978-3-86153-674-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1952 war Schendell u.&amp;amp;nbsp;a. neben [[Joachim Tiburtius]] und [[Wolfgang Goetz]] Gründungsvorstand der [[Deutsche Schillerstiftung|Deutschen Friedrich Schillerstiftung]] in West-Berlin. Von 1955 bis 1958 beteiligte sich Schendell an der Gründung der [[Gesellschaft für Verwertung literarischer Urheberrechte]] (GELU), und er arbeitete als Geschäftsführer im [[Verband der Bühnenautoren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schendells Nachlass befindet sich im Literaturarchiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste Berlin]]. Der Nachlass umfasst auch Briefe von [[Max Barthel]], [[Ludwig Berger (Regisseur)|Ludwig Berger]], [[Theodor Bohner]], [[Hanns Martin Elster]], [[Kurt Erich Meurer]], [[Hans José Rehfisch]], [[Roland Schacht]], [[Paul Schallück]], [[Mary Tucholsky]] und [[Paul Westheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1921 erschienene Novelle &amp;#039;&amp;#039;Irene&amp;#039;&amp;#039; und der Roman &amp;#039;&amp;#039;Ein glücklicher Erbe&amp;#039;&amp;#039; ist regional mit der Berliner Familie Wissinger verwoben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.langenacht-suedwestkirchhof.de/ | wayback=20050915001325 | text=www.langenacht-suedwestkirchhof.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die wie Schendell in [[Stahnsdorf]] wirkte und auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf|Südwestkirchhof]] begraben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1918: &amp;#039;&amp;#039;Parteien&amp;#039;&amp;#039;. Drama in fünfzehn Szenen. Fischer, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Dienerin&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Fischer, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1921: &amp;#039;&amp;#039;Irene&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Erich Reiss, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1923: &amp;#039;&amp;#039;Nachspiel&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Ullstein, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1928: &amp;#039;&amp;#039;Die junge Saat&amp;#039;&amp;#039;. [[Schünemann Verlag|Schünemann]], Bremen.&lt;br /&gt;
* 1928: &amp;#039;&amp;#039;Ein glücklicher Erbe&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Vorwort [[Hermann Stehr]]. [[Deutsche Buch-Gemeinschaft]], Berlin.&lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Ein Scheffel Salz&amp;#039;&amp;#039;. Roman u. &amp;#039;&amp;#039;Die taube Blume&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung. [[Volksverband der Bücherfreunde]], Berlin.&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm I. (Oranien)|Wilhelm von Oranien]]. Befreier der Niederlande&amp;#039;&amp;#039;. Biographie. Kiepenheuer, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117211354}}&lt;br /&gt;
* [https://www.literaturport.de/literaturlandschaft/autoren-berlinbrandenburg/autor/werner-schendell/ &amp;#039;&amp;#039;Werner Schendell&amp;#039;&amp;#039; unter www.literaturport.de]&lt;br /&gt;
* {{internetquelle |url=http://www.lyrikwelt.de/autoren/schendell.htm |hrsg=Doris u. Hans-Werner Gey |titel=Werner Schendell |zugriff=5. Januar 2011}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/11448 Werner-Schendell-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117211354|LCCN=nr/99/30328|VIAF=17993796}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schendell, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsterwerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schendell, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Quitt, Roman (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elsterwerda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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