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	<title>Werner Scheler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Scheler&amp;diff=1307705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 25. September 2025 um 23:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Scheler, Werner (li) und Hofmann, Ulrich (Prieros, 21. Juli 2018).jpg|mini|Werner Scheler (li) bei [[Ulrich Hofmann (Physiker)|Ulrich Hofmann]] auf dessen Sommerwohnsitz in [[Prieros]] (21. Juli 2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Scheler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[12. September]] [[1923]] in [[Coburg]]; † [[9. Oktober]] [[2018]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Todesanzeige |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=2018-10-16 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]] und [[Pharmakologie|Pharmakologe]]. Er war von 1959 bis 1971 Professor, Institutsdirektor und zeitweise [[Rektor]] an der [[Universität Greifswald]]. Von 1979 bis 1990 war er vorletzter Präsident der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]]. Außerdem gehörte er von 1978 bis 1989 dem [[Zentralkomitee der SED]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Scheler wurde 1923 als Sohn eines Steinacher [[Schlosserei|Schlossermeisters]] in einem Coburger Krankenhaus geboren und wuchs in [[Steinach (Thüringen)|Steinach]] auf. Er besuchte die Volksschule in Steinach und das Realgymnasium in [[Sonneberg]] in [[Thüringen]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente er als [[Flugabwehrkanone|Flaksoldat]]. Nach dem Ende des Krieges erwarb er von 1946 bis 1947 an der [[Vorstudienanstalt]] in [[Jena]] sein [[Abitur]]. Parallel dazu begann er 1946 an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] ein [[Studium der Medizin|Medizinstudium]], das er 1951 mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] über die biologischen Wirkungen von [[Cholin]] abschloss. Anschließend ging er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und arbeitete dort bis 1959 zunächst als wissenschaftlicher Assistent, später als Oberassistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1956 wurde er in Pharmakologie und Toxikologie [[Habilitation|habilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 übernahm Werner Scheler an der Humboldt-Universität eine &amp;#039;&amp;#039;Gastprofessur&amp;#039;&amp;#039; mit Lehrauftrag für [[Pharmakologie]] und [[Toxikologie]]. Gleichzeitig wirkte er bis 1971 als Direktor des Pharmakologischen Instituts der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]]. 1962 folgte eine [[Professur]] mit Lehrstuhl an der Greifswalder Universität, die er dann von 1966 bis 1970 auch als [[Rektor]] leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde er in [[Berlin-Buch]] Direktor des neugegründeten [[Forschungszentrum für Molekularbiologie und Medizin|Forschungszentrums für Molekularbiologie und Medizin]] der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (DAW) – ab Oktober 1972 als [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] (AdW) bezeichnet – dem Verbund der biowissenschaftlichen und medizinischen Akademieinstitute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1979 wurde er Nachfolger des langjährigen Akademiepräsidenten [[Hermann Klare]], der die Akademiereform von 1968 bis 1972 durchgeführt hatte, und wirkte bis Ende Juni 1990 als vorletzter Präsident der Akademie zusammen mit dem 1. Vizepräsidenten [[Ulrich Hofmann (Physiker)|Ulrich Hofmann]]. Sein Nachfolger im Präsidentenamt [[Horst Klinkmann]], ebenfalls ein bekannter Mediziner, leitete die Akademie bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Forschungen von Werner Scheler war die Funktion des roten Blutfarbstoffs [[Hämoglobin]]. Er veröffentlichte hierzu zahlreiche Fachpublikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Werner Scheler beantragte am 22. Juli 1941 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.661.835).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37070563&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Kappelt: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR: Nazis in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Berlin Historica 2009, S. 500.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1945 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). 1963 trat er dem [[Kulturbund der DDR]] bei und wurde Mitglied des Präsidialrates des Kulturbundes, den er von 1963 bis 1967 als Abgeordneter in der [[Volkskammer]] vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Volkskammer&amp;#039;&amp;#039;, 4. Wahlperiode, 1964&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Scheler war Mitglied der SED-Kreisleitung der Akademie der Wissenschaften. Auf dem IX. Parteitag der SED 1976 wurde er zum Kandidaten und zwei Jahre später zum Vollmitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|Zentralkomitees der SED]] gewählt, dem er bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution]] 1989 angehörte. 1981 erhielt er darüber hinaus wieder ein Mandat des Kulturbundes als Abgeordneter der Volkskammer, deren Mitglied er ebenfalls bis zur Wende war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Zu den Auszeichnungen von Werner Scheler zählten in der DDR unter anderem der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] in Gold und Bronze, der Orden [[Banner der Arbeit]] in der Stufe&amp;amp;nbsp;II, die [[Verdienstmedaille der DDR]] und der [[Karl-Marx-Orden]]. Er erhielt 1970 den [[Nationalpreis der DDR]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse und den Ehrentitel [[Verdienter Arzt des Volkes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Akademie der Wissenschaften der DDR wurde er 1971 als korrespondierendes und zwei Jahre später als ordentliches Mitglied aufgenommen. Darüber hinaus war er seit 1977 Mitglied der [[Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina Halle (Saale)]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|199|IDName=werner-scheler|Name=Prof. Dr. Werner Scheler|Kommentar=mit Bild|Datum=20. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die seit 2008 die Aufgaben der deutschen [[Nationale Akademie der Wissenschaften|Nationalen Akademie der Wissenschaften]] wahrnimmt. Seit 1993 war er Mitglied der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehreren Gelehrtengesellschaften in anderen Ländern, darunter die Akademien der Wissenschaften der [[Tschechoslowakei|ČSSR]] und [[Bulgarien]]s sowie die Akademie der Wissenschaften und die Akademie der medizinischen Wissenschaften der [[Sowjetunion]], gehörte er als auswärtiges Mitglied an. 1982 wurde er als auswärtiges Mitglied in die [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften der UdSSR]] aufgenommen. Die Universitäten in Greifswald und [[Universität Vilnius|Vilnius]] verliehen ihm die [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Werner Scheler veröffentlichte rund 350 [[wissenschaftliche Publikation]]en.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der allgemeinen Pharmakologie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gustav Fischer, Jena 1969, 1980, 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin zur Akademie der Wissenschaften der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* Werner Scheler, [[Peter Oehme (Mediziner)|Peter Oehme]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Arznei und Gesellschaft. Zum Leben und Wirken des [[Friedrich Jung (Mediziner)|Friedrich Jung]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;8 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2002, ISBN 3-89626-345-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-scheler|lemma=Scheler, Werner|autor=[[Hubert Laitko]]|band=2|seite=871|idNum=3016}}&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Scheler, Werner|id=2408|seite=315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118754459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg Tartler]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Werner Imig]]&lt;br /&gt;
|AMT=Rektor der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|ZEIT=1966/70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Akademie der Wissenschaften der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118754459|LCCN=n83036300|VIAF=274881765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheler, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Vilnius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheler, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pharmakologe, Präsident der Akademie der Wissenschaften der DDR, Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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