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	<title>Werner Scheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Scheid&amp;diff=132718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ehrendoktor_der_Ludwig-Maximilians-Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen&quot; title=&quot;Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München&quot;&gt;Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werner Scheid 018.jpg|mini|Werner Scheid]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Scheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1909]] in [[Dortmund]]; † [[25. Dezember]] [[1987]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Neurologe]] und [[Psychiater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Scheid wurde 1909 in Dortmund geboren. Er besuchte Gymnasien in [[Duisburg]] und [[Remscheid]] und erhielt 1927 das [[Reifezeugnis]]. Im gleichen Jahr begann er das Studium der [[Medizin]]. [[Halle (Saale)]], [[Bonn]], [[Berlin]], [[Breslau]] und zuletzt [[Heidelberg]], wo er 1933 sein Staatsexamen absolvierte, waren seine Studienorte, und wurde anschließend in [[München]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Zeiger der Schuld in seiner Bedeutung für die Prognose involutiver Psychosen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Approbation wurde er Assistent am Institut der deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie in München unter [[Kurt Schneider]]. Wegen der politisch bedingten schwieriger werdenden Situation in der [[Psychiatrie]] wechselte Scheid zur [[Neurologie]] und wurde Assistent an der Neurologischen [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf|Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf]] unter der Leitung von [[Heinrich Pette]]. Im Jahre 1940 erfolgte die [[Habilitation]] sowie die Ernennung zum Oberarzt der Klinik. 1946 wurde er zum Chefarzt der Neurologischen Abteilung des neu gegründeten Allgemeinen Krankenhauses Heidberg in [[Hamburg-Langenhorn]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 erhielt Werner Scheid den Ruf auf den Lehrstuhl für Neurologie und Psychiatrie an der [[Universität zu Köln]] und übernahm als Direktor 1950 die durch Kriegseinwirkung schwer zerstörte Nervenklinik, deren Wiederaufbau er sofort in Angriff nahm. Frühzeitig wurde die Klinik durch mehrere Spezialabteilungen für [[Neurophysiologie]], [[Neurochemie]] und [[Neuropathologie]] ergänzt. Die Gründung einer eigenen Station für infektiöse Erkrankungen des [[Nervensystem]]s, der ersten neuropsychiatrischen Intensivstation in [[Deutschland]], sowie eines eigenen [[Rehabilitation]]szentrums waren Ausdruck wissenschaftlicher Interessen und klinischer Weitsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 forderte Scheid als einer der ersten die Rezeptpflicht für das Medikament [[Contergan-Skandal|Contergan]], nachdem ein Leserbrief im British Medical Journal auf dessen nervenschädigende Wirkung aufmerksam gemacht hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rege wissenschaftliche Tätigkeit begleitete Werner Scheid sein ganzes Leben, deren Ertrag in mehr als 140 Originalarbeiten und Buchbeiträgen niedergelegt ist. Einige Schwerpunkte sind zu erwähnen: die körperlich begründbaren [[Psychose]]n, [[Pathogenese]] und Verlauf der [[Diphtherie|diphtherischen]] [[Polyneuropathie]], Virusinfektionen des Nervensystems, Probleme pathologischer [[Liquor cerebrospinalis|Liquorveränderungen]]. Längere Studienaufenthalte in den [[USA]] an verschiedenen Virusinstituten gaben ihm die fachlichen Grundlagen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger noch als die wissenschaftlichen Arbeiten waren jedoch Werner Scheids außerordentliche Fähigkeiten zur Lehre mit brillanten Vorlesungen und seinem gemeinsam mit Mitarbeitern 1963 verfassten großen &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Neurologie&amp;#039;&amp;#039;, das 1983 in der 5. Auflage erschien und auch heute noch eine Bereicherung jeder neurologischen Buchsammlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Scheid war Dekan der Medizinischen Fakultät (1951–1952) und Rektor der [[Universität zu Köln]] (1966–1967), Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Leopoldina]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Halle (Saale)]], Ehrendoktor der Medizinischen Fakultät der [[Universität München]], Mitglied des Kuratoriums der Internationalen neuropsychiatrischen Symposien in [[Pula]]/[[Jugoslawien]]. Im Oktober 1977 wurde er emeritiert. Sein Ordinariat hatte er bereits 1968 geteilt, um seinem langjährigen Weggefährten [[Albrecht Stammler (Mediziner)|Albrecht Stammler]] die Berufung auf einen zweiten ordentlichen Lehrstuhl zu ermöglichen. Die [[Deutsche Gesellschaft für Neurologie]] zeichnete ihn 1982 mit der Max-Nonne-Gedenkmünze aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrie und Öffentlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Scherpe, Krefeld 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Neurologie&amp;#039;&amp;#039;, zus. mit Hans Heinrich Wieck [u.&amp;amp;nbsp;a.], Thieme, Stuttgart 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Meuthen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Universitätsgeschichte. Daten und Fakten&amp;#039;&amp;#039;. Köln (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werner Scheid|Werner Scheid}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106937251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106937251|LCCN=n/94/88289|VIAF=17379604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheid, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheid, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neurologe und Psychiater&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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