<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werner_Sander</id>
	<title>Werner Sander - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werner_Sander"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Sander&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T03:25:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Sander&amp;diff=2360282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brodkey65: /* Leben */ lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Sander&amp;diff=2360282&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-17T03:07:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Jacob Sander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[5. August]] [[1902]] in [[Breslau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot;&amp;gt;Standesamt [[Breslau]] I: &amp;#039;&amp;#039;[[Personenstandsbuch|Geburtenregister]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 2138/1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;; gest. [[21. Juli]] [[1972]] in [[Leipzig]]) war ein [[Chasan (Kantor)|Chasan]] und [[Chorleiter]] und Gründer des [[Leipziger Synagogalchor]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Jacob Sander wurde 1902 in Breslau als Sohn des jüdischen Kaufmanns Berthold Sander und dessen Ehefrau Martha geb. Ellguther geboren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot; /&amp;gt;. Musikalisch vorgebildet wurde er im Synagogenchor. Später nahm er ein Musikstudium am Breslauer [[Konservatorium]] auf. Er wurde danach als privater Musiklehrer tätig, dirigierte aber auch mehrere Chöre in Breslau. Am 31. Oktober 1929 heiratete er in Breslau die Buchhalterin und gebürtige Breslauerin Elsbeth Elfriede Ida Woyan&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heirat&amp;quot;&amp;gt;Standesamt [[Breslau]] I: &amp;#039;&amp;#039;[[Eheregister]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 1231/1929.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch die [[NSDAP]] wurde er mit einem [[Berufsverbot]] belegt. In der Folgezeit durfte er nur noch den Chor des Breslauer [[Kulturbund Deutscher Juden|Jüdischen Kulturbundes]] leiten. Auch als Lehrer an jüdischen Schulen konnte er unterrichten. Als die jüdischen Schulen verboten wurden, musste Sander 1943 in den Lagern von [[Rożniątów|Kurzbach]] und [[Zielony Dół|Grünthal]] – beides Außenlager des [[KZ Groß-Rosen|Konzentrationslagers Groß-Rosen]], [[Zwangsarbeit]] verrichten. In den KZ von [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] und [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] kamen seine Eltern ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NS-Herrschaft beseitigt war, kam er im November 1945 nach Thüringen, wo er in [[Meiningen]] als Musiklehrer an einer Schule arbeitete. Außerdem leitete er die Meininger Chorgemeinschaft. Im Jahre 1950 wurde er zum Kantor an die Israelitische Religionsgemeinde in Leipzig berufen. Hier dirigierte er den Synagogenchor. Für Nichtreligiöse und des [[Hebräische Sprache|Hebräischen]] Unkundige gab er Texte für den [[Sabbat]] und die jüdischen Feste in phonetischer Schrift und deutscher Übersetzung heraus. Seit 1954 wirkte Werner Sander zusätzlich als Kantor in Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.juden-in-sachsen.de/jjis/jjis112009.pdf |wayback=20160119000603 |text=PDF.}} Abgerufen am 20. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1962 zum Oberkantor berufen. Aus dem von Sander 1951 gegründeten Oratorienchor war 1962 der von ihm dirigierte [[Leipziger Synagogalchor]] hervorgegangen. Seitdem lebte Sander in Leipzig als Kantor und Religionslehrer. Bei der Gestaltung der Sabbatfeiern unterstützten ihn bis zu seinem Tod [[Eugen Gollomb]], der seit 1967 Vorsitzender der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig war, und der Berliner Kantor [[Leo Roth (Kantor)|Leo Roth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.synagogalchor-leipzig.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/07/SYCL_Broschuere_2012.pdf Festschrift 50 Jahre Leipziger Synagogalchor (mit Abb. von Leo Roth und Werner Sander)] (PDF-Datei; 3,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Aufführungen Sanders sind der Nachwelt durch Aufnahmen erhalten, darunter einige mit Leo Roth.&lt;br /&gt;
[[Datei:NJF Lzg. Sander.jpg|mini|Grab auf dem [[Jüdische Friedhöfe in Leipzig#Der Neue Israelitische Friedhof|Neuen Israelitischen Friedhof]] in Leipzig]]&lt;br /&gt;
Werner Sander war – bis zu deren Auflösung 1953 in der DDR – Mitglied der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]]. Sander unterschrieb zusammen mit den Geistlichen [[Bruno Theek]], [[Karl Fischer (Autor)|Karl Fischer]] und Ernst Lewek einen Aufruf &amp;#039;&amp;#039;„An alle, die Gott vertrauen!“&amp;#039;&amp;#039; gegen die [[Wiederbewaffnung|Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Reuter, Detlef Hansel: &amp;#039;&amp;#039;Das kurze Leben der VVN von 1947 bis 1953: Die Geschichte der Verfolgten des Nazi-Regimes in der SBZ und DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1997, ISBN 3-929161-97-4, S. 575&lt;br /&gt;
* Tina Frühauf: &amp;#039;&amp;#039;Werner Sander „den Frieden endgültig zu festigen“. Ein großer Vertreter der jüdischen Musik in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Jüdische Miniaturen Bd. 213. Berlin 2017, ISBN 978-3-95565-237-1.&lt;br /&gt;
* [[Nora Pester]]: &amp;#039;&amp;#039;Werner Sander.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leipzig. Menschen – Orte – Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2023, ISBN 978-3-95565-562-4, S. 97f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1144373794|LCCN=nr/99/39191|VIAF=32264226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sander, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chasan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sander, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sander, Werner Jacob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chasan der Jüdischen Gemeinde zu Leipzig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brodkey65</name></author>
	</entry>
</feed>