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	<title>Werner Remmers - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Remmers, Werner-Bild-36337-1.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1967]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Remmers, Werner-Bild-5503-1.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1978]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Remmers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1930]] in [[Papenburg]]; † [[19. März]] [[2011]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/politik/deutschland/cdu-trauert-um-werner-remmers_aid-13548767 |titel=CDU trauert um Werner Remmers |werk=[[Rheinische Post|RP Online]] |datum=2011-03-19 |zugriff=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Volkswirt]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1976 bis 1982 [[Niedersächsisches Kultusministerium|Kultusminister]], von 1976 bis 1977 [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|Minister für Wissenschaft und Kunst]] und von 1986 bis 1990 [[Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz|Umweltminister]] des Landes [[Niedersachsen]]. Von 1982 bis 1986 war er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion im [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Werner Remmers war der Sohn des Malermeisters Bernhard Remmers und der Anna, geborene Rieke; der Politiker [[Walter Remmers]] war sein jüngerer Bruder. Nach dem Abitur 1951 am Gymnasium in Papenburg nahm er ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre]] und der [[Sozialwissenschaften]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] und der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]] auf, das er 1955 mit der Prüfung als Diplom-Volkswirt abschloss. 1960 wurde er bei dem späteren [[Kardinal]] [[Joseph Höffner]] mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Lohnformen und Lohnermittlungsmethoden auf die persönliche und soziale Zufriedenheit der Arbeitnehmer&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor|Dr. rer. pol.]]&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remmers arbeitete von 1955 bis 1976 in der Erwachsenenbildung an katholischen Einrichtungen. Er war von 1960 bis 1962 stellvertretender Direktor des [[Katholische Akademie Franz-Hitze-Haus|Franz-Hitze-Hauses]] in [[Münster]] und von 1962 bis 1976 Direktor des neu gegründeten [[Ludwig-Windthorst-Haus|Ludwig-Windthorst-Hauses]] in [[Lingen (Ems)|Lingen]]-Holthausen. Von 1991 bis 1998 fungierte er als Gründungsdirektor der [[Katholische Akademie in Berlin|Katholischen Akademie]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Remmers war verheiratet und hatte vier Kinder. Ende 1999 erlitt er einen Schlaganfall. Weitere Schlaganfälle machten ihn bis zu seinem Tod schwer pflegebedürftig. Er wurde auf dem Friedhof in Lingen im Ortsteil Holthausen-Biene beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Burkhard Müller |url=http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/305758/dr-werner-remmers-wurde-am-freitag-in-lingen-zu-grabe-getragen |titel=Dr. Werner Remmers wurde am Freitag in Lingen zu Grabe getragen |titelerg= |werk=[[Neue Osnabrücker Zeitung]] |datum=2011-11-25 |zugriff=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Remmers trat in die CDU ein und war von 1976 bis 1990 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes [[Osnabrück]]-[[Emsland]]. Bei der [[Landtagswahl in Niedersachsen 1967|Landtagswahl 1967]] wurde er erstmals als Abgeordneter in den Niedersächsischen Landtag gewählt, dem er ohne Unterbrechung bis 1994 angehörte. Im Parlament war er unter anderem Mitglied des Kultur- und Schulausschusses sowie bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, die er von 1982 bis 1986 als Vorsitzender leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remmers wurde am 13. Februar 1976 als Kultusminister in die erste von Ministerpräsident [[Ernst Albrecht]] geführte Regierung des Landes Niedersachsen berufen ([[Kabinett Albrecht I]]). Gleichzeitig übernahm er die Leitung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die er aber am 16. Februar 1977 an [[Eduard Pestel]] übergab. In den Folgeregierungen ([[Kabinett Albrecht II]], [[Kabinett Albrecht III|III]]) bekleidete er weiterhin das Amt des Kultusministers. Am 22. Juni 1982 schied Remmers aus der Regierung aus. Im Anschluss wurde er zum Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 9. Juli 1986 bis zum 21. Juni 1990 war er erneut Regierungsmitglied und amtierte als Umweltminister im [[Kabinett Albrecht V|fünften Kabinett Albrecht]]. Er gehörte zu den bekanntesten Köpfen der Regierung Albrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert von Lucius |url=http://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/personalie-werner-remmers-gestorben-1612435.html |titel=Personalie: Werner Remmers gestorben |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]] |datum=2011-03-20 |zugriff=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Remmers war ab 1983 Mitglied des [[Zentralkomitee der deutschen Katholiken|Zentralkomitees der deutschen Katholiken]], von 1988 bis 1997 dessen Vizepräsident und Mitglied im ND Christsein.Heute ([[Bund Neudeutschland]]). Des Weiteren war er Mitglied im Beirat der Vereinigung [[Gegen Vergessen – Für Demokratie]] sowie von 1992 bis 2001 Präsident des [[Maximilian-Kolbe-Werk]]s, das Hilfe für die Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager und Ghettos leistet. 1979 zählte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Deutsch-Polnische Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland|Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hannover e. V.]] 1983 beteiligte er sich an der Gründung der Ludwig-Windthorst-Stiftung e. V. Lingen, der er vorstand und zu deren Ehrenvorsitzenden er 2005 ernannt wurde. Zudem war er von 1979 bis 1989 Mitglied und Vorsitzender des Kuratoriums der [[Volkswagenstiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Remmers galt „als einer der profiliertesten Köpfe des politischen Katholizismus in den 80er- und 90er-Jahren“ (NDR zum 80. Geburtstag). Er war ein Förderer und „politischer Ziehvater“ des Niedersächsischen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten [[Christian Wulff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Konflikte mit Unionspolitikern aus dem Süden scheute er nicht.“ (faz)&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bekanntheit erlangte Remmers durch seine frühmorgendlichen Interviews im [[Deutschlandfunk]], in denen er unter anderem die Haltung der Bischöfe in der Frage der [[Schwangerschaftskonfliktberatung]] (§ 219 StGB) sowie die Positionen des Papstes kritisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Resing |url=https://www.domradio.de/nachrichten/2010-12-03/cdu-politiker-werner-remmers-wird-80-jahre-alt |titel=CDU-Politiker Werner Remmers wird 80 Jahre alt. Der politische Ziehvater des Bundespräsidenten |hrsg=[[Domradio|domradio.de]] |datum=2010-12-03 |zugriff=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1979: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Niedersächsischer Verdienstorden|Großes Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.niedersachsen.de/download/66535/Nds._MBl._Nr._13_2011_vom_30.03.2011_S._245-259.pdf |titel=Nachruf |werk=Niedersächsisches Ministerialblatt |hrsg=[[Niedersächsische Staatskanzlei]] |datum=2011-03-30 |seiten=245 |zugriff=2016-12-15 |format=PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 80. Geburtstages veranstaltete das katholische Ludwig-Windthorst-Haus Lingen eine [[Festakademie]].&amp;lt;!--- war Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) dabei Festredner ? Finde keine Quelle ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde 2013 ein Fußweg in Lingen-Holthausen in &amp;#039;&amp;#039;Werner-Remmers-Patt&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Adam |url=http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/341720/werner-remmers-patt-ist-in-lingen-biene-eingeweiht-worden#gallery&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;341720 |titel=Werner-Remmers-Patt ist in Lingen-Biene eingeweiht worden |werk=[[Neue Osnabrücker Zeitung]] |datum=2013-03-23 |zugriff=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaft: Ein Grundriss&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterschied zwischen der Ehelosigkeit aus Glauben und der christlich gelebten Ehe aus Glauben hebt sich im Endeffekt auf&amp;#039;&amp;#039;, Zentralredaktion des Evang. Pressedienstes, 1996, zusammen mit [[Josef Homeyer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wassersparprogramm Niedersachsen: Konzept zum Einsparen von Trinkwasser in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tschernobyl, Folgen und Folgerungen&amp;#039;&amp;#039;, 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thermische Verwertung durch Verbrennung&amp;#039;&amp;#039;, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volker Resing]]: &amp;#039;&amp;#039;Werner Remmers. Die Kraft des politischen Katholizismus.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2011, ISBN 978-3-451-30522-1.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Beleke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das Deutsche who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 41. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 2002, S. 1142.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Germany&amp;#039;&amp;#039;, 1980, Band 1, S. 1369.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werner Remmers}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000014639|Werner Remmers||Internationales Biographisches Archiv 46/2000 vom 6. November 2000 (lm), ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 08/2012}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ludwig-windthorst-stiftung.de/index.php?id=werner_remmers Werner Remmers] – Biographie der Ludwig-Windthorst-Stiftung&lt;br /&gt;
* [http://www.mwk.niedersachsen.de/master/C1238740_N1236259_L20_D0_I731.html Werner Remmers] – Ministergalerie beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=129747521|LCCN=n/86/20874|VIAF=52776822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remmers, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Wissenschaft und Kultur (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Emsland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Remmers, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Volkswirt und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Papenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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