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	<title>Werner Rataiczyk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:14:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Rataiczyk&amp;diff=2415903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thofrie76: Korrektur einer biografischen Angabe</title>
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		<updated>2026-01-27T22:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur einer biografischen Angabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Atelier.Werner Rataiczyk, 2010.jpg|alternativtext=Porträtfoto Werner Rataiczyk|mini|Werner Rataiczyk in seinem Atelier in der Talstraße 23 in Halle (Saale), 2010, Foto: Matthias Rataiczyk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Rataiczyk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1921]] in [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]]; † [[3. Januar]] [[2021]] in [[Halle (Saale)]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Montag |url=https://www.mz-web.de/kultur/stiller-jahrhundertzeuge-hallescher-maler-werner-rataiczyk-ist-am-sonntag-gestorben--37885692 |titel=Stiller Jahrhundertzeuge: Hallescher Maler Werner Rataiczyk ist am Sonntag gestorben |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2021-01-03 |abruf=2021-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maler]] und [[Grafiker]]. Sein Werk umfasst [[Gemälde]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]], [[Grafik]]en, [[Bildteppich]]e, [[Kunst am Bau]], wie eine Vielzahl an farbigen Glasfenstern und Wandgestaltungen. Es ist geprägt von der Rezeption der [[Klassische Moderne|Klassischen Moderne]], die er ab 1947 im Umkreis der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle]] zu einem eigenen Stil weiterentwickelte. Sein Werk gehört zur [[Hallesche Schule|Halleschen Schule]]. Wichtigster Begleiter seiner künstlerischen Entwicklung war sein Lehrer [[Erwin Hahs]]. Seit Beginn der 1950er Jahre waren es vor allem Vertreter der modernen Kunst in Frankreich, wie [[Jean Lurçat]], [[Jean Picart Le Doux]] und [[Marc Saint-Saens]], die ihn zu einem der wichtigsten Künstler der Wiederbelebung der Tradition des Bildteppichs in [[Mitteldeutschland]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] werden ließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Rataiczyk Felsiges Ufer Öl auf Hartfaser 1961 k.jpg|mini|Werner Rataiczyk: &amp;#039;&amp;#039;Felsiges Ufer&amp;#039;&amp;#039;, 1961, Öl auf Hartfaser, 85 × 100 cm, Nachlass des Künstlers, Foto: Matthias Rataiczyk|alternativtext=Werner Rataiczyk: Felsiges Ufer, 1961]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Rataiczyk absolvierte von 1936 bis 1939 eine Lehre als  Gebrauchsgrafiker. 1940 wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen. Von 1941 bis 1945 nahm er als Soldat der [[Wehrmacht]] in Nordafrika und Italien am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Während seiner britischen Kriegsgefangenschaft absolvierte er ein Studium an der „Lageruniversität“ [[Fayed (Ägypten)|Fayed]] bei Georg Roppel (1911–1954) und [[Gerhard Wendland (Maler)|Gerhard Wendland]]. 1947 konnte er in die Heimat zurückkehren und studierte bis 1952 Malerei bei [[Erwin Hahs]] an der Kunsthochschule [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Burg Giebichenstein]] in Halle (Saale). Nach seinem Diplom wurde er 1952 in den [[Verband Bildender Künstler der DDR]] aufgenommen, dem er dann bis 1990 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den frühen 1950er Jahren führte die Reduktion der Bildgegenstände und der Formensprache zu einer künstlerischen Abstraktion der Motive. Hierbei spielte für die Entwicklung seines malerischen Schaffens die Auseinandersetzung mit dem Werk von [[Pablo Picasso]] und für seine Bildteppiche die Entdeckung des modernen französischen [[Gobelin]]s eine bedeutende Rolle. 1952 heiratete er Rosemarie Rost. Gemeinsam mit ihr, der Malerin und [[Bildwirkerei|Bildwirkerin]] [[Rosemarie Rataiczyk]], baute er eine private Gobelinwerkstatt auf. In den Jahren von 1955 bis 1999 entstanden mehr als fünfzig zum Teil großformatige Gobelins, für die Werner Rataiczyk die Kartons entwarf und die seine Frau Rosemarie Rataiczyk in aufwendiger Handarbeit ausführte. Bei der Anfertigung der großformatigen Bildteppiche im Atelier des Künstlerpaares wirkten über die Jahre verschiedene Helferinnen mit, z. B. Barbro Wiederhold und Erdmute Frank.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Volksstimme Magdeburg |url=https://www.volksstimme.de/kultur/kultur_regional/1087504_Restauratorinwebt-wie-vor-800-Jahren.html |titel=Restauratorinwebt wie vor 800 Jahren |abruf=2021-01-03 |datum=2013-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der prominentesten Aufträge kam 1965 vom Intendanten der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper]] in Berlin, [[Walter Felsenstein]], der im Rahmen der Modernisierung des Theatergebäudes 1965/66 die beiden großformatigen Gobelins &amp;#039;&amp;#039;Der Mann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Frau&amp;#039;&amp;#039; bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu entstanden sein umfangreiches malerisches Schaffen sowie seit Mitte der 1960er Jahre zahlreiche baugebundene Werke für Kirchen und öffentliche Repräsentationsräume. So entwarf er bis 1992 für katholische und evangelische Kirchen wie auch für profane Gebäude zahlreiche farbige Glasfenster. Die Ausführungen erfolgten in unterschiedlichen Betrieben. Von 1966 bis in die Mitte der 1970er Jahre beschäftigte sich Werner Rataiczyk mit der [[Lithografie]]. Es folgte der Aufbau einer eigenen Lithowerkstatt. Etwas Besonderes stellt seine Mitarbeit von 1963 bis 1969 an der 13-teiligen [[Puppentrickfilm]]serie &amp;#039;&amp;#039;Feffi Kunterbunts Abenteuer&amp;#039;&amp;#039; für die [[DEFA]] dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|36f8444dfd0b45079b661814ac3f4d3e|Feffi Kunterbunts Abenteuer. 1. Teil|Abruf=2021-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Idee und Buch stammten von [[Gerd E. Schäfer]] und [[Heinz Draehn]], die Regie führte [[Klaus Georgi (Regisseur)|Klaus Georgi]] (ab 1966 [[Werner Hammer (Regisseur)|Werner Hammer]]). Nach den Entwürfen von Werner Rataiczyk (ab 1966 Zusammenarbeit mit [[Otto Gerhard Müller]]) wurden im [[DEFA-Studio für Trickfilme|Studio für Trickfilme]] der DEFA in [[Dresden]] die Puppen und anfänglich auch die Szenen-Hintergründe geschaffen. Erstausstrahlung der Filme war ab Sommer 1964 im [[Fernsehen der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft lebte und arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Halle (Saale). 1960 wurde sein Sohn [[Matthias Rataiczyk]], ein Jahr später seine Tochter Marcella Rataiczyk geboren. 1991 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des [[Kunstverein „Talstrasse“|Kunstvereins „Talstrasse“ e.V.]], dem heutigen Trägerverein der [[Kunsthalle „Talstrasse“]] in Halle (Saale).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des künstlerischen Nachlasses Werner Rataiczyks ist online in der Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt des Berufsverbands Bildender Künstler Sachsen-Anhalt dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/kuenstlerisches-erbe-sachsen-anhalts-nun-online-praesent.265.de.html?drn:news_id=947697 |titel=Künstlerisches Erbe Sachsen-Anhalts nun online präsent |werk=Deutschlandfunk Kultur |abruf=2021-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1966: Kunstpreis der Stadt Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Händelpreis des Bezirkes Halle]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1986: [[Johannes-R.-Becher-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Rataiczyks (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturhistorisches Museum Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Kunstsammlungen Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Romanisches Haus (Bad Kösen)|Kunsthalle Bad Kösen]]&lt;br /&gt;
* Museum [[Schloss Bernburg]]&lt;br /&gt;
* [[Pommersches Landesmuseum]] in [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
* [[Kunstsammlung Gera]]&lt;br /&gt;
* Archiv und Kustodie der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* Kunstsammlung des Landes [[Sachsen-Anhalt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/kultur-denkmalschutz/dokumentationsstelle-fuer-bildende-kunst/ |titel=Dokumentationsstelle für Bildende Kunst |abruf=2021-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadt Halle (Saale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkbeispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner und Rosemarie Rataiczyk Tierteppich.jpg|mini|Werner und Rosemarie Rataiczyk: Gut und Böse, 1959/60, Gobelin, 220 × 500 cm, Foto: Matthias Rataiczyk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildteppiche (Entwürfe: Werner Rataiczyk, Ausführung: Rosemarie Rataiczyk) ===&lt;br /&gt;
* 1957–60 „Algerien-Teppich“, 3 × 4 m, Gobelin für das Pionierhaus in [[Karl-Marx-Stadt]] (heute in der Sammlung der [[Kunstsammlungen Chemnitz]])&lt;br /&gt;
* 1959 „Arche Noah“, 0,7 × 2,3 m, Gobelin für [[St. Nicolai (Landsberg)]]&lt;br /&gt;
* 1959/60 Tierteppich / „Gut und Böse“, 2,2 × 5 m, Gobelin (Nachlass des Künstlers)&lt;br /&gt;
* 1961–63 „Vier Elemente“, 6,4 × 2,5 m, Gobelin für die [[Technische Hochschule Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Die Erde“&amp;#039;&amp;#039;, Bildausschnitt aus dem Gobelin &amp;#039;&amp;#039;„Vier Elemente“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Neues Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1973, Bd. 5, S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965 „Halle-Teppich“, 3,3 × 5 m, Gobelin für das Interhotel Stadt Halle (Maritim)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst und Architektur. „Stadt Halle“, Gobelin und „Vier Elemente“, Gobelin, TH Merseburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Bauakademie zu Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Katalog II.&amp;#039;&amp;#039; Halle-Leipzig, 1971, S. 11–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Nachlass des Künstlers)&lt;br /&gt;
* 1966 „Der Mann“ und „Die Frau“, je 4,4 × 2,2 m, Gobelins für die [[Komische Oper Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst und Architektur. Der Mann und die Frau – zwei Gobelins für das Foyer der Komischen Oper Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Bauakademie zu Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Katalog I.&amp;#039;&amp;#039; 1969, S. 36–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Nachlass des Künstlers)&lt;br /&gt;
* 1971–72 „Die Lernende Frau“, 2,5 × 4 m, Gobelin für das Standesamt Halle (Saale) (heute [[Stadtmuseum Halle]])&lt;br /&gt;
* 1975 „Kräfte des Lebens und der Erde“, 2 × 2 m, Gobelin, [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Kräfte des Lebens und der Erde | Rosemarie Rataiczyk | Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977 „Variationen“, 1,5 × 2 m, Gobelin für das [[Kloster Unser Lieben Frauen]], [[Magdeburg]] (heute in der Sammlung des [[Kulturhistorisches Museum Magdeburg|Kulturhistorischen Museums Magdeburg]])&lt;br /&gt;
* 1981/82 „Entwicklung der Wissenschaften“, 2 × 6 m, Gobelin für den Senatssaal der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1983 „Kunst und Wissenschaft“, 2 × 2,8 m, Gobelin (heute in der Kunstsammlung des Landes [[Sachsen-Anhalt]])&lt;br /&gt;
* 1984–87 „Der Tag“, „Die Nacht“, je 2 × 2 m, „Klänge der Natur“, 2 × 4 m, Gobelins für das Kulturzentrum der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in [[Paris]] (heute in der Sammlung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]])&lt;br /&gt;
* 1988/89 „Tiere des Waldes“, 2 × 3,4 m, Gobelin für das [[Pfalz Allstedt|Schloss Allstedt]]&lt;br /&gt;
* 1991 „Baum des Lebens“, 180 × 103 cm, Gobelin für das Gemeindezentrum der evangelischen [[Philippuskirche (Dresden)|Philippuskirche]] in Dresden-Gorbitz&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengebäude – Ev.-Luth. Kirchspiel Dresden-West (kirchspiel-dresden-west.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993 „Riff“, 2 × 1,1 m, Gobelin (Nachlass des Künstlers)&lt;br /&gt;
* 2000 „Pflanzen und Tiere“, 1,88 × 1,77 m, Gobelin für Privatsammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glasgestaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Rataiczyk- St. Nikolai in Bernburg.jpg|mini|hochkant|Werner Rataiczyk: Fenster für St. Bartholomäus in Blankenburg (Harz), 1964, Foto: Matthias Rataiczyk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959 Fenster in der Chorapsis, Bleiverglasung, [[St. Nicolai (Landsberg)|St. Nicolai in Landsberg]]&lt;br /&gt;
* 1964 Fenster (1 Joch) für [[St. Bartholomäus (Blankenburg (Harz))|St. Bartholomäus in Blankenburg]]&lt;br /&gt;
* 1968 Fenster in der Altarwand der katholischen [[St. Nikolai (Bernburg)|Kirche St. Nikolai]] in [[Bernburg (Saale)|Bernburg]]&lt;br /&gt;
* 1970 „Aus der Tierwelt“, 5 Fenster à 2 × 2 m, Schwarzlotmalerei, bleiverglast, für den Speisesaal des Leichtmetallwerks in [[Nachterstedt]]&lt;br /&gt;
* 1973 6 Vorhängescheiben à 1,4 × 0,75 m und 7 Vorhängescheiben, Durchmesser 1,2 m, Schwarzlotmalerei, bleiverglast, für den Speisesaal des Haushaltgroßgeräte-Kombinat, [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]]&lt;br /&gt;
* 1974 11 Fenster à 2 × 2 m, Schwarzlotmalerei, bleiverglast, für den Speisesaal der Großwäscherei in Halle-Ammendorf&lt;br /&gt;
* 1975 „Die vier Jahreszeiten“, 4 Fenster, Bleiverglasung, für das Treppenhaus des Hotels „Rotes Ross“ in Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 1977 Glastrennwand, 32 m², farbiges Glas, geklebt, für den Speisesaal der Chemischen Werke in [[Buna-Werke|Buna]]&lt;br /&gt;
* 1984 2 Fenster und 11-teilige Obergaden-Fenstergestaltung für die katholische [[St. Marien (Halle)|Kirche St. Marien]] in Halle-Beesen&lt;br /&gt;
* 1991 „Elisabeth-Fenster“, Hauptfenster, 3,6 × 3,2 m, und 4 Eckfenster, 0,75 × 0,4 m, zum Leben der [[Heilige Elisabeth von Thüringen]], Schwarzlotmalerei, bleiverglast, für die Empfangshalle des St. Elisabeth Krankenhauses in Halle (Saale), gemeinsam mit [[Matthias Rataiczyk]]&lt;br /&gt;
* 1993 Hauptfenster und 2 Begleitfenster, Bleiverglasung, für die Aussegnungshalle in [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architekturbezogene Kunst ===&lt;br /&gt;
* 1959 Ausmalung und Wandgestaltung sowie textile Gestaltung im Altarraum des Gemeindehauses der [[Pauluskirche (Halle)]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Vorhang predigt. Wandgestaltung und Applikation von Werner und Rosemarie Rataiczyk im Paulus-Gemeindehaus Halle/Saale.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche. Evangelische Wochenzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1960, Nr. 12, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962 „Leidenskreuz“, 7 × 3,6 m, Applikation, für die katholische Kirche [[St. Dionysius (Hundeshagen)]] (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1976 Wandgestaltung, 3 × 9 m, Holz, versilbert, bemalt, für den Speisesaal des [[Kraftwerk Vockerode|Braunkohle-Kraftwerks in Vockerode]]&lt;br /&gt;
* 1977 Wandgestaltung gegenüber der Glastrennwand im Speisesaal der [[Buna-Werke|Chemischen Werke in Buna]]&lt;br /&gt;
* 1981 „Die vier Jahreszeiten“, Gestaltung einer Säule, Malerei auf Kreidegrund, teilweise versilbert, für das Altenheim [[Halle-Neustadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckgrafik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bessemer-Verfahren|Bessemerei]] (1975, [[Linolschnitt]], 37 × 47 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/1785871&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1967 Wort und Werk, Leipzig; Kleine Galerie der [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)|Staatlichen Galerie Moritzburg]], Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 1972 Kunstkaten, [[Ahrenshoop]] (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1973 [[Romanisches Haus (Bad Kösen)|Kunsthalle]], [[Bad Kösen]] (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1973 [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)|Staatliche Galerie Moritzburg]], Halle (Saale) (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1986 Galerie [[Marktschlößchen]], Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 1987 [[Nationalmuseum Damaskus]] (Syrische Nationalgalerie), [[Damaskus]] (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1993 [[Schloss Gifhorn]], Gifhorn (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
* 1996 Kunstverein „Talstrasse“ e. V., Halle (Saale); Galerie Hebecker, [[Weimar]]&lt;br /&gt;
* 2010 Anhaltischer Kunstverein, [[Meisterhäuser Dessau|Meisterhaus Kandinsky/Klee]], [[Dessau]]&lt;br /&gt;
* 2014 Galerie f2-halle für kunst, Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 2016 Galerie f2-halle für kunst, Halle (Saale) (gemeinsam mit Rosemarie Rataiczyk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1958/1959, 1967/1968, 1972/1973, 1977/1978 und 1982/1983: Dresden, Vierte und VI. Deutsche [[Kunstausstellung der DDR|Kunstausstellung]] und VII. bis IX. Kunstausstellung der DDR&lt;br /&gt;
* 1969, 1974, 1979 und 1984: Halle/Saale, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|4|21||Rataiczyk, Werner}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratajczyk, Werner.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 743/744&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;#039;&amp;#039;Bildteppich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1968, Band 1, S. 295.&lt;br /&gt;
* Walter Funkat: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin 1970 (Darin: Gobelin &amp;#039;&amp;#039;„Die Frau“&amp;#039;&amp;#039;, Komische Oper Berlin, S. 274).&lt;br /&gt;
* Edith Krull: &amp;#039;&amp;#039;Dekorative Wandteppiche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bildende Kunst (Zeitschrift)|Bildende Kunst]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1958, Heft 9, S. 612–616.&lt;br /&gt;
* Edith Krull: &amp;#039;&amp;#039;Wandteppiche im Albertinum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973, Heft 2, S. 77.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosemarie und Werner Rataiczyk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Katalog zur Ausstellung Malerei, Grafik und Gobelin, Staatliche Galerie Moritzburg, Halle, 1973.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Erika Neumann, Ullrich Kuhirt: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1974 (mit Abbildungen der Gobelins &amp;#039;&amp;#039;Die Frau&amp;#039;&amp;#039;, S. 27–28 und &amp;#039;&amp;#039;Stadt Halle&amp;#039;&amp;#039;, S. 105–106).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Gobelinwerkstatt in Halle. Zu neuen Wandteppichen von Werner und Rosemarie Ratajczyk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1966, Heft 10, S. 513–517.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hütt: &amp;#039;&amp;#039;Künstler in Halle.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1977, S. 14–15.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hütt: &amp;#039;&amp;#039;Grafik in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1979 (darin: Rosemarie Rataiczyk, Text, S. 84, Abb. S. 83 und 278; Werner Rataiczyk, Text S. 84, Abb. S. 222–223, Biografie S. 393).&lt;br /&gt;
* Ingrid Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Werner Rataiczyk&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 2/1982, S. 74/75&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hütt: &amp;#039;&amp;#039;Wir und die Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Berlin 1988, S. 340.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hütt: &amp;#039;&amp;#039;Gefördert. Überwacht. Reformdruck bildender Künstler der DDR. Das Beispiel Halle.&amp;#039;&amp;#039; Stekovics, Dößel (Saalkreis) 2004, ISBN 3-89923-073-6.&lt;br /&gt;
* [[Dorit Litt]], [[Matthias Rataiczyk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verfemte Formalisten: Kunst aus Halle (Saale) 1945 bis 1963.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverein „Talstrasse“, Halle (Saale) 1998, ISBN 3-932962-03-6, S. 101–103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22rataiczyk%2C%20werner%22%20&amp;amp;index=obj-all&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119360551}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mz.de/kultur/halle-ich-habe-weitergemalt-wie-vorher-2327008 &amp;#039;&amp;#039;«Ich habe weitergemalt wie vorher»&amp;#039;&amp;#039;], [[Mitteldeutsche Zeitung]] vom 22. Juni 2011, zu seinem 90. Geburtstag&lt;br /&gt;
* [http://www.halle.de/de/Rathaus-Stadtrat/Aktuelles-Presse/Nachrichten/?NewsID=15870 Pressemitteilung Rathaus Halle zur Ausstellung der Bildteppich im Opernhaus Halle]&lt;br /&gt;
* [https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de/index.php?pn=person&amp;amp;id=8 Werner Rataiczyk] in der Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
* Eintrag zu [https://diafip.diaf.de/index.php?P=3112 Werner Rataiczyk] in der Personenverwaltung der Datenbank des [[Deutsches Institut für Animationsfilm|Deutschen Instituts für Animationsfilm]]&lt;br /&gt;
* https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/kunst-erleben/digital-entdecken/museumsblog/11-januar-2021/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119360551|LCCN=nr2006003733|VIAF=17182368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rataiczyk, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildwirker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rataiczyk, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Grafiker und Textilkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thofrie76</name></author>
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