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	<title>Werner Rüdiger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: GND Check.</title>
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		<updated>2024-01-14T07:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GND Check.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Rüdiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[16. Januar]] [[1966]] ebenda) war ein Berliner [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Opfer beider deutscher Diktaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule arbeitete Werner Rüdiger als Hilfsarbeiter, Metallarbeiter, Fahrstuhlführer und kaufmännischer Angestellter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat 1914 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] bei, seit 1919 war er SPD-Mitglied (Kassierer der 28. Abteilung), später auch des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners]]. Nach 1933 verteilte Rüdiger neben dem [[Neuer Vorwärts|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;]] auch den [[Roter Stoßtrupp|Roten Stoßtrupp]]. Wegen dieser illegalen Parteitätigkeit wurde er am 17. Dezember in seiner Wohnung verhaftet und nach Berlin-Moabit in Untersuchungshaft gebracht. Am 12. Februar 1934 vor dem Kammergericht angeklagt, wurde er vom Gericht am 26. Mai mangels Beweisen freigesprochen. Trotzdem betätigte sich Rüdiger weiterhin in der Gefangenenhilfe der illegalen SPD. Er hielt den Kontakt zum Parteivorstand in Prag und soll zudem für die Verteilung von bis zu 1200 Ausgaben des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; zuständig gewesen sein. Trotz mehrfacher Verhöre blieb er bis zum Kriegsende in Freiheit. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gehörte er zu den Gründern der [[SPD Berlin]], wurde Kreisvorsitzender der SPD [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] und am 9. August 1945 auf dem ersten regulären Parteitag zum zweiten Landesvorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein konsequenter Gegner der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung]]. Im März 1946 wurde er wegen seiner Haltung verhaftet und vom 2. bis 17. Februar 1946 in Haft gehalten. Nachdem die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] die [[Urabstimmung]] im [[Viermächte-Status|Ostsektor]] verhindert hatte und so den Weg zur Gründung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] auch in Berlin geschaffen hatte, blieb Werner Rüdiger im April 1946 Mitglied der SPD in [[Ost-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1946 wurde Werner Rüdiger in die [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]] gewählt. Die Wahl 1948, die nur in den Westsektoren durchgeführt werden konnte, bestätigte sein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 1949 wurde Werner Rüdiger trotz seiner [[Politische Immunität|Immunität]] als Abgeordneter verhaftet. Im Oktober 1950 wurde er wegen „sowjetfeindlicher Einstellung“ (gemeint war die Verbreitung des sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;[[Telegraf (Zeitung)|Telegraf]]&amp;#039;&amp;#039; im Ostsektor Berlins) zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde nach fünf Jahren [[Politische Haft (DDR)|politischer Haft]] in der [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Strafvollzugsanstalt Waldheim]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffentlichkeit nahm regen Anteil an seinem Schicksal. Das [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhaus]] erinnerte zu Beginn einer jeden Sitzung an Werner Rüdiger. Nach seiner Entlassung war er ab 1954 zwei Wahlperioden lang bis 1963 Mitglied des Abgeordnetenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dennis Egginger-Gonzalez: Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus (= Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Analysen und Darstellungen, Band 11). Lukas, Berlin 2018, u.&amp;amp;nbsp;a. Kurzbiografie auf S. 490f. ISBN 978-3-86732-274-4.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=226}}&lt;br /&gt;
* Dennis Egginger: &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Stoßtrupp.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter. Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kommunismus und Linkssozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 16). Dietz, Berlin, 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S. 91–106.&lt;br /&gt;
* [[Ditmar Staffelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau der Berliner Sozialdemokratie 1945/46 und die Einheitsfrage.&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-8204-9176-7, S. 433.&lt;br /&gt;
* Annette Kaminsky: &amp;#039;&amp;#039;Orte des Erinnerns: Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR.&amp;#039;&amp;#039; 2. Ausgabe, 2007, ISBN 3-86153-443-6, Seite 109 ([http://books.google.de/books?id=Rnp-UlOvlQMC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]).&lt;br /&gt;
* Klaus Schroeder, Peter Erler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Transformation des SED-Staates: Beiträge und Analysen.&amp;#039;&amp;#039; 1994, ISBN 3-05-002638-3, Seite 77 [http://books.google.de/books?id=WKWaavD3mHIC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Vorstand: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet: Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 279.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spd-helmholtzplatz.de/werner-ruediger/ SPD Helmholtzplatz – Werner Rüdiger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudiger, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Roten Stoßtrupps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdiger, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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