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	<title>Werner Plappert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:42:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Plappert&amp;diff=2723201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-09-09T11:37:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Karl Wilhelm Plappert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1902]] in [[Heilbronn]]; † zwischen [[18. Februar]] [[1970]] und [[März]] [[1974]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]], Politiker und Zigarrenfabrikant. Er war erster Oberbürgermeister von [[Heidenheim an der Brenz]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Wie einige andere Zeugen des [[HS-30-Skandal]]s starb er unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Politischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
Werner Plapperts Vater war Karl Wilhelm Plappert (* 1. Januar 1876; † im November 1933), der seit 1913 Teilhaber einer Zigarrenfabrik in Heidenheim war. Seine Mutter war Julia Plappert. Werner Plappert war promovierter Jurist (Studium in [[Tübingen]]) und trat 1934 als Teilhaber in die väterliche Zigarrenfabrik ein. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er von der US-Militärregierung 1945/46 vorübergehend zum Oberbürgermeister von [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich schuldete er den Steuerbehörden seit 1952 mindestens 66.700 [[Deutsche Mark]], ursprünglich sollten es ca. 1,5 Millionen DM gewesen sein. Es wurde behauptet, Plappert habe als [[Kriegsgewinnler|Nachkriegsgewinnler]] sein Geschäft mit dem Verkauf von Tabak aus Wehrmachtsbeständen gemacht, der von der US-Army beschlagnahmt worden war. Von anderer Seite wurde gemutmaßt, dass die Steuerschuld aus dem HS-30-Geschäft gestammt hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was weiß Werner Plappert? Panzer HS-30 und eine erlassene Steuerschuld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 15, 14. April 1967, aufgerufen am 9. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesfinanzministerium ließ im April 1967 wissen, dass es sich dabei um Rückstände an Abgaben aus den Jahren 1948 bis 1963 gehandelt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Zoll beobachtete Plappert seit 1952. Vorübergehend weilte er auch in [[Liechtenstein]]. Plappert selbst räumte ein, er habe in der Schweiz an mehreren Gesprächen über den Kauf des HS-30 teilgenommen. Er behauptete zudem, der Herstellerfirma [[Hispano Suiza (Suisse)]] habe es zunächst an Kapital gemangelt, sodass die damals in der Regierung befindliche [[CDU]] die Haushaltsmittel für den Kauf bewilligt habe und daraufhin im Jahr 1957 für ihren Wahlkampf etwa 50 Millionen DM erhalten hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die steuerlichen Angelegenheiten Plapperts entschied derselbe Mann, der 15 Jahre zuvor über den Schützenpanzer entschieden hatte, nämlich der vormalige Bundesverteidigungsminister [[Franz Josef Strauß]], der 1967 Bundesfinanzminister war. Ebenfalls 1967 wurden Plappert 700.000 DM Steuerschulden erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41751353.html Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle im HS-30-Skandal ===&lt;br /&gt;
Plappert hatte der CDU im Zuge des HS-30-Skandals in den 1960er-Jahren vorgeworfen, sie habe beim Rüstungshandel um den Schützenpanzer HS 30 im Jahr 1957 aus einem „Luftgeschäft“ etwa 50 Millionen DM für Wahlkampfkosten abgezweigt, er wisse allerlei über den HS-30-Skandal und er kenne Bestechungslisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;/&amp;gt; Im Januar 1968 sollte er vor einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss aussagen, verweigerte jedoch zunächst mit dem Hinweis, es handele sich dabei um „Parteijustiz“, die Aussage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135704.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 9/1968 &amp;#039;&amp;#039;Nur Donner.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 26. Februar 1968, aufgerufen am 7. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später sagte er vor dem Ausschuss aus: {{&amp;quot;|... auf deutscher Seite war das Panzergeschäft nur ein Mittel zur illegalen Parteienfinanzierung. Was dann geliefert wurde, war sekundär.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages zum HS 30-Skandal, Bundestagsdrucksache V/4527 vom 26. Juni 1969. In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Deutschen Bundestages&amp;#039;&amp;#039;, Drucksachen, Band 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschwinden und Tod ===&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach der Aussage vor dem Ausschuss wurde Plapperts Haus mit einer Zwangshypothek von 134.000 DM belegt. Nach der Zwangsversteigerung desselben verschwand er am 18. Februar 1970 spurlos.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Werner Plappert ist spurlos verschwunden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26, Nr. 41, 19. Februar 1970, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Leiche wurde im März 1974 von Tauchern aus dem [[Bodensee]] bei [[Überlingen]] geborgen und später identifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* Jean-Michel Meurice: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Kassen.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, ARTE France, Maha und Anthracite (2008), Jean-Michel Meurice, Frankreich 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1967/15/was-weiss-werner-plappert &amp;#039;&amp;#039;Was weiß Werner Plappert? Panzer HS-30 und eine erlassene Steuerschuld.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 15, 14. April 1967&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135704.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 9/1968]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549303.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 27/1969]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41751353.html Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://videos.arte.tv/de/videos/schwarze_kassen-3934066.html | wayback=20110603055934 | text=Beitrag}} auf [[arte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Heidenheim an der Brenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1030329869|VIAF=295406250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plappert, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Heidenheim an der Brenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plappert, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Plappert, Werner Karl Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Politiker und Zigarrenfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 18. Februar 1970 und März 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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