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	<title>Werner Picot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Picot&amp;diff=2569294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-01T21:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Picot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1903]] in [[Stuttgart]]; † [[19. Oktober]] [[1992]] in [[Baden-Baden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]], [[Diplomat]] und [[Kaufmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Picot wurde 1903 als Sohn des Reichsgerichtsrats [[Karl Picot]] und dessen Frau Lina Picot, geborene Breitling, in Stuttgart geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte zunächst ein Gymnasium in Stuttgart und legte 1922 an der humanistischen [[Thomasschule zu Leipzig]] sein Abitur ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottlieb Tesmer, Walther Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag des Thomanerbundes, Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1920 war er Zeitfreiwilliger in einem [[Freikorps]]. Von 1922 bis 1926 durchlief er eine [[Kaufmann|kaufmännische]] Ausbildung in Bank, Industrie und Großhandel. Von 1926 bis 1930 studierte er [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaft]]en sowie [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Universität Leipzig]]. 1930 bestand er sein Erstes juristisches Examen. Sein Referendariat absolvierte er im [[Sachsen|sächsischen]] Justizdienst. Im Jahr 1934 legte er sein Zweites juristisches Examen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1935 war Picot als Spionagebeauftragter beim Chef des Ausbildungswesens der [[Sturmabteilung|SA]] tätig. Gleichzeitig wurde er 1934 als Rechtsanwalt am [[Kammergericht]] in Berlin zugelassen. Zum 1. März 1931 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 475.135).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/32410497&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 1. Mai 1932 bis Juni 1935 war er Mitglied der SA. Hier übte er über eine längere Zeit die Funktion eines Spionageabwehr-Beauftragten aus. Die Aufnahme in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 258.279) erfolgte am 1. Juli 1935. Die Übernahme erfolgte mit dem Dienstgrad eines SS-Hauptsturmführers.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans-Jürgen Döscher, Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der &amp;quot;Endlösung&amp;quot;, Siedler Verlag Berlin 1987, S. 210f. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Er wurde am 30. Januar 1943 zum [[SS-Standartenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1935 wurde Picot in den diplomatischen Dienst des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] berufen. Er absolvierte seine Diplomatenausbildung im Referat Wirtschaft (1935–1936), in der Gesandtschaft [[Kaunas|Kowno]] (1936–1937), beim [[Vatikanstadt|Vatikan]] (1937–1939) und im Referat Innerdeutsche Angelegenheiten (1939). Ab 1937 war er [[Legationssekretär]]. Von 1939 bis 1940 leistete er seinen Wehrdienst ab. 1940 übernahm er in der Abteilung Deutschland die stellvertretende Leitung des Referats D II (Verbindung zu den Dienststellen des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] und internationale polizeiliche Zusammenarbeit). Schließlich wurde er Leiter des Referats. 1940 erfolgte die Ernennung zum [[Legationsrat]] und 1942 die zum Legationsrat I. Klasse. Ab 1942 leitete er das Referat [[Heiliger Stuhl]]. Als sein Nachfolger übernahm Emil Geiger (1903–1958) die Leitung des Referates D II. Nur ein Jahr später 1943 wurde picot als [[Leutnant]] der Reserve zum Kriegsdienst in der [[Heeresgruppe Mitte]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Picot in der [[Schmierfett]]-Industrie und wurde 1951 Geschäftsführer des Verbandes der Schmierfettindustrie in Hamburg. Von 1958 bis 1965 war er Mitglied der Geschäftsführung der Firma [[Aral|Aral Italiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Auswärtiges Amt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Gerhard Keiper/Martin Kröger, Band 3 L-R, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6, S. 476.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Döscher, Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der „Endlösung“, Siedler Verlag Berlin 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Picot, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Picot, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Diplomat und Kaufmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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