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	<title>Werner Peuke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:28:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Peuke&amp;diff=2835671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: + Kategorie:Häftling im KZ Columbia</title>
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		<updated>2022-03-28T08:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kategorie:Häftling im KZ Columbia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Waldemar Werner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Berlin XIIb Geburtsregister Nr. 3537/1905&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peuke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Deckname &amp;#039;&amp;#039;Konrad&amp;#039;&amp;#039;) (* [[30. November]] [[1905]] in [[Berlin]]; † [[8. Oktober]] [[1949]] in (West-)Berlin) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Funktionär]] während der [[Weimarer Republik]]. Dabei stand er zeitweise der innerparteilichen Opposition nahe. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] und gehörte der Gruppe [[Neu Beginnen]] an. Nach dem Krieg zunächst Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] trat er aus Protest gegen die [[Stalinisierung]] der Partei aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren in [[Berlin-Moabit]] als Sohn eines Steppers&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Berlin XIIb Geburtsregister Nr. 3537/1905&amp;lt;/ref&amp;gt;, konnte er als [[Freischüler]] sein Abitur machen. Er arbeitete nach einer Lehre als Techniker. Anhänger der KPD war er bereits als Schüler. Er war ab 1922 gewerkschaftlich organisiert und wurde Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]]. Er war 1923 Vorsitzender des proletarischen Jugendkartells für Berlin. Ab 1925 war er Mitglied der KPD. Seither bis 1933 arbeitete er hauptamtlich als Sekretär oder Angestellter für die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 wurde [[Agitprop]]leiter der Bezirksleitung Berlin und danach politischer Leiter des Unterbezirks Berlin-Zentrum. Im Zusammenhang mit der [[Kabinett Müller II#Streit um den Panzerkreuzer A|Kampagne gegen den Bau des Panzerkreuzers A]] hat er 1928 zusammen mit [[Karl Borromäus Frank|Karl Frank]] ein Hörfunkstudio besetzt, damit der kommunistische Abgeordnete [[Karl Schulz (Politiker, 1884)|Karl Schulz]] eine Rede gegen den Panzerkreuzerbau halten konnte. Dafür wurde Peuke 1929 zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte der oppositionellen Gruppe innerhalb der KPD um [[Paul Merker]] an, bekannte sich aber im Mai 1930 wieder zur Linie der Parteiführung, ohne die Kontakte zur Opposition abzubrechen. Er zog sich 1931 für eine von der Parteilinie abweichende Rede die Kritik von [[Walter Ulbricht]] und [[Paul Langner]] zu. Er argumentierte, dass er nur ältere Beschlüsse des ZK und der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] zitiert hätte. Bei der innerparteilichen Säuberung im Unterbezirk Zentrum, an der [[Herbert Wehner]] beteiligt war, wurden Peuke und andere aus ihren Ämtern entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Er liebte die Partei. Herbert Wehner - eine typische Biographie der stalinisierten Komintern?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 2007 S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] arbeitete er wieder als Techniker. Er leitete eine Widerstandsgruppe, die aus der Oppositionsgruppe um Merker hervorgegangen war. Unabhängig von der KPD hat Peuke illegale Betriebsgruppen aufgebaut. Wegen der ihm fälschlich angelasteten Beteiligung an der Ermordung des SA-Mannes [[Horst Wessel]] 1930 und der Polizeioffiziere [[Morde auf dem Bülowplatz|Paul Anlauf und Franz Lenck]] im Jahr 1931 wurde er gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er reiste mehrfach nach [[Prag]], hatte Kontakt zu Paul Merker und der Gruppe Neu Beginnen. Dieser schloss er sich wohl im Frühjahr 1934 an. In der Gruppe spielte er bald eine wichtige Rolle. Entgegen der Anweisung der Führung von Neu Beginnen zur Aufrechterhaltung der konspirativen Struktur hielt er den Kontakt zu den Betriebsgruppen aufrecht. Nach dem inneren Streit und der Entmachtung der älteren Führung um [[Walter Loewenheim]] gehörte er neben Karl Frank und [[Richard Löwenthal]] der neuen Führung an. Es gelang ihnen auch in Absprache mit der [[SOPADE]] zu einer Zusammenarbeit verschiedener linkssozialistischer Gruppen zu kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und Kaltem Krieg: das unzeitgemäße Leben des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906–1978)&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 2001 S. 194 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 wurde er in [[Teltow]] verhaftet und im [[KZ Columbia]] und im [[Prinz-Albrecht-Palais|Gestapo-Gefängnis]] in der [[Niederkirchnerstraße|Prinz-Albrecht-Straße]] inhaftiert. Er wurde in strenger Einzelhaft gehalten und schwer misshandelt. Später kam er ins [[KZ Lichtenburg]] und dann ins [[KZ Sachsenhausen]]. Aus diesem wurde er 1939 entlassen und heiratete im selben Jahr in Teltow Paula Albertsen. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er 1940 zum Militär eingezogen. Nach britischer Gefangenschaft war er 1945 wieder in Berlin. Peuke trat erneut der KPD bei und wurde 1946 Mitglied der SED. Er arbeitete im Bezirksamt [[Berlin-Kreuzberg]]. Später war er Direktor der [[Humboldtmühle]] in [[Berlin-Tegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch kritisierte er die Umwandlung der SED in eine stalinistische Partei. Als die Partei 1948 zum Boykott der [[Wahl zur Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin 1948|Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung in West-Berlin]] aufrief, trat er aus Protest aus der SED aus. Er kritisierte in der sozialdemokratisch orientierten Zeitung [[Telegraf (Zeitung)|Telegraf]] die Blockade der Westsektoren: „Wir haben nicht alle Qualen des [[Faschismus]] ertragen, um jetzt unter anderer Flagge den gleichen Leidensweg zu gehen. Die [[Berlin-Blockade|Blockade]] ist unmenschlich.“ Er kündigte offen an, die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] zu wählen. Im Sommer 1949 trat er während des Bundestagswahlkampfes für die SPD als Redner auf. Im Herbst selben Jahres verstarb er an plötzlichem Herzversagen.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Reinickendorf von Berlin, Sterberegister  Nr. 2463/1949&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, 2001 S. 271f., 382&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = 2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/werner-peuke?ID=4881 Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peuke, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peuke, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Konrad (Deckname); Peuke, Eugen Werner Waldemar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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