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	<title>Werner Petersmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-25T20:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Petersmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1901]] in [[Aplerbeck]] (heute Dortmund-Aplerbeck); † [[17. Mai]] [[1988]] in [[Hannover]])&amp;lt;ref&amp;gt;Biogr. Abriss siehe: &amp;#039;&amp;#039;Verantwortung für die Kirche : stenographische Aufzeichnungen und Mitschriften von Landesbischof Hans Meiser 1933–1955&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;3: 1937, AKZG A 17, Göttingen, ISBN 978-3-525-55765-5 ([https://books.google.de/books?id=yDSdzv4UWhsC&amp;amp;pg=PA1066 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Theologe]], evangelischer [[Pfarrer]], [[Vertriebene]]npolitiker und [[Deutscher Bundestag|Bundestags]]-Spitzenkandidat der [[NPD]] [[Niedersachsen]]. Er war Mitglied der [[Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland|Evangelischen Notgemeinschaft in Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Petersmann wurde in [[Westfalen]] geboren und studierte Theologie. Nach seiner [[Ordination]] zum Pfarrer hatte er ein Pfarramt in [[Breslau]] inne. Petersmann wurde zum [[Doktor]] der Theologie [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. In den 1930er Jahren schloss er sich den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] an und vertrat als deren Reichsleiter [[Völkische Bewegung|völkisch]]-[[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Positionen. Im Jahr 1939 erklärte er seine Mitarbeit am [[Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 gründete Petersmann in [[Hannover]] die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Flüchtlingsfürsorge&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1950 war er Flüchtlingspfarrer für das Sammellager [[Mühlenberg (Hannover)|Mühlenberg]] bei Hannover. Dort ließ er ein schlichtes Holzkreuz aufrichten „als Zeichen des Glaubens und der Hoffnung, daß Christus auch in der Fremde und in der Not gegenwärtig ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2229/OKI_email-2003-3.html Horst Bethke: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Ostgottesdienste in der Lukaskirche zu Hannover.&amp;#039;&amp;#039;] In: Danzig-Westpreußischer Kirchenbrief 199 (2003), bzw. Ostkirchliche Information Juli 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kreuz nahm er mit zur Lukaskirche, wo es am alten Kirchturm als „Flüchtlingskreuz“ hängt. Petersmann wurde 1953 Pfarrer der [[Lukaskirche (Hannover)|Lukaskirche]] in Hannover und begründete hier die sogenannten „Ostgottesdienste“, die den aus den Ostgebieten stammenden Flüchtlingen eine geistige Heimat geben sollten. Bei einem Aufenthalt in den [[USA]] wurde er [[Professor]] an der Theologischen Hochschule der [[Evangelical and Reformed Church]], des Ablegers der deutschen [[Evangelische Kirche der Union|Unionskirchen]] und einer der Vorgängerkirchen der heutigen [[United Church of Christ]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Baumann: [http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-542/BOKG6.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung und Entwicklung der Ostgottesdienste&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB). In: Beiträge zur ostdeutschen Kirchengeschichte 6 (2004), ISBN 3-9808538-1-0, S. 148f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren trat Petersmann der NPD bei, für die er bei der [[Bundestagswahl 1969]] auf Platz&amp;amp;nbsp;1 der niedersächsischen Landesliste kandidierte. Als Vorsitzender des Landeskonvents der zerstreuten evangelischen Ostkirchen nutzte er weitere Wirkungsmöglichkeiten. Er begründete und leitete die „Barsinghäuser Gespräche“, bei denen Probleme des europäischen Ostens mit Referenten auch aus dem Ausland erörtert und anschließend publiziert wurden. Am 31. Oktober 1970 unterstützte er bei einem Vortrag in [[Würzburg]] die „[[Aktion Widerstand]]“, einen der größten rechtsextremen Zusammenschlüsse nach 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gaywest.wordpress.com/2007/08/26/nazi-evangelikale/ Gay West: &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Evangelikale&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei polemisierte er gegen die Geltung des [[Stuttgarter Schuldbekenntnis]]ses. Sein Angriff stützte sich auf zwei Behauptungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum einen, das Schuldbekenntnis sei seinen Bekennern, d.&amp;amp;nbsp;h. dem Rat der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland]] (EKD), vom [[Weltkirchenrat]] aufgedrängt worden.&lt;br /&gt;
* Zum anderen, das Schuldbekenntnis des Rates der EKD sei ein „politisches Bekenntnis“ der [[Kollektivschuld]] des deutschen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anklage gipfelte in der These, das Schuldbekenntnis „erzeugte den Schuld[[masochismus]] … Er ist die Grundlage für das [[sühne]]nde Verzichtsdenken, das sich politisch bis heute und gerade heute auswirkt.“ Gegen die Tendenz, die Stuttgarter Erklärung „hochzujubeln“, rief Petersmann zu energischem Widerstand auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1971_4.pdf Evangelischer Pressedienst (Epd). Dokumentation Nr. 50/1970] (PDF; 6,1&amp;amp;nbsp;MB), S. 41; Zitate nach Armin Boyens: &amp;#039;&amp;#039;Das Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 – Entstehung und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 19 (1971), S. 374–397; hier S. 374.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der „kultische“ Sinn von Erde und Volk.&amp;#039;&amp;#039; Klotz, Gotha 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Sache der Deutschen Christen!&amp;#039;&amp;#039; Quader, Breslau 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durchbruch und Durchsetzung unserer „heiligen Sache.“&amp;#039;&amp;#039; In: Positives Christentum in Kirche und Reich; Winter, Gnadenfrei 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit D. Zoellner gegen D. Zänker. Wohin Kirche Luthers?&amp;#039;&amp;#039; Dokumente zur jüngsten Kirchengeschichte, Brennpunkt Schlesien 2; Gnadenfrei 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fridricus (sic!) und die Kirche – im Lichte „Positiven Christentums.“&amp;#039;&amp;#039; Winter, Gnadenfrei 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Enzyklika des Westens.&amp;#039;&amp;#039; In: Positives Christentum. Zeitschrift der Reichsbewegung Deutsche Christen; 1. August 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Maschine.&amp;#039;&amp;#039; Bonner Universitätsbuchdruckerei, Bonn 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Sinn.&amp;#039;&amp;#039; Bonner Universitätsbuchdruckerei, Bonn 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Entjudung“ selbst der Luther-Forschung in der Frage der Stellung Luthers zu den Juden.&amp;#039;&amp;#039; Scheur, Bonn 1940&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschland-Frage in Ganzheits-Schau. Vorlesung am „Tag der Deutschen Einheit“ in der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Ein Beitrag zur Besinnung über 20 Jahre danach – und was nun?&amp;#039;&amp;#039; Bergstadtverlag Korn, München 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Koautor und Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* Werner Petersmann, Theodor Pauls: &amp;#039;&amp;#039;„Entjudung“ selbst der Luther-Forschung in der Frage der Stellung Luthers zu den Juden!&amp;#039;&amp;#039; Bonner Universitätsbuchdruckerei, Bonn 1940&lt;br /&gt;
* Adalbert Hudak: &amp;#039;&amp;#039;Die Prager Friedenskonferenz. Kirche und kommunistischer Totalstaat in der Begegnung&amp;#039;&amp;#039;; Nachwort und Herausgabe; Bergstadtverlag Korn, München 1964&lt;br /&gt;
* Alexander Evertz, Werner Petersmann, Helmuth Fechner: &amp;#039;&amp;#039;Revision der Denkschrift. Eine Forderung an die evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Im Mittelpunkt der Diskussion&amp;#039;&amp;#039; Band 7). [[Siegfried Kappe-Hardenberg|blick + bild Verlag für Politische Bildung]], Velbert/Kettwig 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031361480|LCCN=no2022057696|VIAF=32469143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petersmann, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petersmann, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher protestantischer Theologe und Vertriebenenpolitiker (NPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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