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	<title>Werner Peek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:10:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Peek&amp;diff=1862694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: Literaturangaben vervollständigt</title>
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		<updated>2026-03-15T06:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Peek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1904]] in [[Bielefeld]]; † [[13. Februar]] [[1994]] ebenda) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und [[Epigraphik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Peek, der Sohn des Volksschullehrers Heinrich Peek,&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seinem Vater Heinrich Wilhelm Ernst Peek (1878–1959) siehe dessen [http://www.bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0115/VLK-0115-0249.jpg Personalkarte] bei der [[Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung]].&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte Klassische Philologie und Alte Geschichte an den Universitäten [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]]. An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] wurde er 1929 mit einer Dissertation über den inschriftlich überlieferten [[Isis]]-Hymnus [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (&amp;#039;&amp;#039;Hymnus in Isim Andrius&amp;#039;&amp;#039;; veröffentlicht unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Isishymnus von Andros und verwandte Texte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1930). Zu dieser Arbeit hatte ihn der Emeritus [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]] angeregt, der auch Peeks weitere Karriere durch Empfehlungen beeinflusste. Für das Jahr 1930/1931 erhielt Peek das [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]], das ihm einen längeren Aufenthalt in Griechenland und Kleinasien ermöglichte. Mit dem [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Institut]] in Athen knüpfte er enge Kontakte, die sein Leben lang hielten. 1942 wurde er zum korrespondierenden Mitglied des DAI ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Griechenland-Aufenthalt arbeitete Peek als Dozent für Klassische Philologie und Alte Geschichte an der Universität zu Berlin, wo der Althistoriker [[Wilhelm Weber (Historiker)|Wilhelm Weber]] sein Mentor wurde. Diesem hatte Wilamowitz seinen Schüler brieflich als „[s]eine letzte große Hoffnung“ empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Wolfgang Weber: &amp;#039;&amp;#039;Priester der Klio. Historisch-sozialwissenschaftliche Studien zur Herkunft und Karriere deutscher Historiker und zur Geschichte der Geschichtswissenschaft 1800–1970&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1977. S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] engagierte sich Peek in verschiedenen NS-Organisationen. Zum 1. Januar 1934 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.398.293),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31881208&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus, &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg: Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, München 2003, S. 1196.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1936 war er Referent im Stab der [[Reichsjugendführung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stark&amp;quot;&amp;gt;[[Isolde Stark]], &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Charlotte Welskopf und die Alte Geschichte in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 2005, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Griechenland war Peek 1938 Mitbegründer und Leiter der örtlichen [[Hitlerjugend]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stark&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Kappelt]], &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1981, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 [[Habilitation|habilitierte]] sich Peek; er lehrte von da an als Universitätsdozent, seit 1944 als außerordentlicher Professor an der Berliner Universität. 1948 wechselte er an die [[Brandenburgische Landeshochschule Potsdam]], 1951 als Lehrstuhlinhaber für Klassische Philologie ([[Latinistik]]) an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]], wo er bis zu seiner [[Emeritierung]] 1969 wirkte. 1982 zog er in seine Geburtsstadt Bielefeld und wirkte einige Zeit als Honorarprofessor an der [[Universität Bielefeld|dortigen Universität]]. 1994 starb er im hohen Alter, kurz vor Vollendung seines 90. Lebensjahres, als letzter Wilamowitz-Schüler.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uvo Hölscher (Philologe)|Uvo Hölscher]], &amp;#039;&amp;#039;Strömungen der deutschen Gräzistik in den zwanziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hellmut Flashar]], [[Sabine Vogt]] (Herausgeber), &amp;#039;&amp;#039;Altertumswissenschaft in den 20er Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1995, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Sammlung antiker Vasen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Stupperich]], &amp;#039;&amp;#039;Die Antiken der Sammlung Werner Peek&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1990 (Boreas-Beiheft 6).&amp;lt;/ref&amp;gt;, seine Manuskript- und Abklatschsammlung sowie seine Privatbibliothek waren schon vorher veräußert worden. Die Drucke aus seinem Nachlass befinden sich heute in großen Teilen im Bestand der [[SLUB Dresden|Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Werner Peeks hauptsächliches Arbeitsgebiet war die griechische Epigraphik. Schon früh fasste er den Plan, die veraltete Sammlung der griechischen Grabepigramme von [[Georg Kaibel]] (&amp;#039;&amp;#039;Epigrammata Graeca ex lapidibus conlecta&amp;#039;&amp;#039;, 1878) zu ersetzen. Nach mehr als zwanzigjähriger Vorbereitungszeit – die Verzögerungen waren auch dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geschuldet – erschien 1955 der erste Band der &amp;#039;&amp;#039;Griechischen Vers-Inschriften&amp;#039;&amp;#039;, der über 2000 Grabinschriften aus allen Epochen des Altertums enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Peek: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Vers-Inschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grab-Epigramme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiteren Bände sind bis heute unveröffentlicht geblieben. Allerdings legte Peek seine Forschungsergebnisse auch in zahlreichen Aufsätzen nieder. Er blieb bis ins hohe Alter wissenschaftlich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt war der spätantike Epiker [[Nonnos von Panopolis]], dem Peek die Monografie &amp;#039;&amp;#039;Kritische und erklärende Beiträge zu den Dionysiaka des Nonnos&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1969) und das vierbändige &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zu den Dionysiaka des Nonnos&amp;#039;&amp;#039; (Hildesheim 1968–1975) widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peeks Leistungen als Forscher wurden durch die Verleihung des [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreises der DDR]] (1961) und durch die Aufnahme in zahlreiche wissenschaftliche Akademien gewürdigt. Er war ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] (seit 1959) und der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (seit 1964), korrespondierendes Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] (seit 1963) und auswärtiges Mitglied der [[Akademie von Athen]] (seit 1977).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiken-Sammlung Peek ==&lt;br /&gt;
Seine private „Antiken-Sammlung Peek“, fast 70 Keramikgefäße, wurde Ende der 80er Jahre vom [[Archäologisches Museum Münster|Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität]] erworben. Aus dieser Sammlung wurde im Dezember 2019 ein [[Skyphos]] aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, die Trophäe für den Sieger des Marathonlaufs bei den 1. Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896, [[Spyridon Louis]], an sein Ursprungsland zurückgegeben und wird nun im [[Museum der Geschichte der antiken Olympischen Spiele]] in Olympia ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=10631 Westfälische Wilhelms-Universität Münster Newsportal vom 14. November 2019: WWU gibt antike Marathon-Trophäe an Griechenland zurück], abgerufen am 25. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volker Losemann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und Antike. Studien zur Entwicklung des Faches Alte Geschichte 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 1977, ISBN 9783455092196, S.&amp;amp;nbsp;76; 219.&lt;br /&gt;
* [[Inge Auerbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis. Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität Marburg.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;1910 bis 1971&amp;#039;&amp;#039;. Elwert, Marburg 1979, ISBN 3-7708-0662-X, S. 584.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|158|159|Peek, Werner|[[Michael Hillgruber]]|118988662}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.theguardian.com/world/2019/nov/14/from-olympia-to-nazi-germany-ancient-vase-returned-to-greece From Thebes to Nazi Germany: ancient vase returned to Greece: Vessel was awarded to first modern Olympic marathon winner before being smuggled out by Hermann Göring]&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|118988662}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Halle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118988662|LCCN=n88052833|VIAF=122011391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peek, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigraphiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie von Athen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peek, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe und Epigraphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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